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    StartLiteraturRezension: "Assassin's Creed - Valhalla: Das Schwert des weissen Pferdes"

    Rezension: “Assassin’s Creed – Valhalla: Das Schwert des weissen Pferdes”

    Ein neuer Assassin's Creed-Roman, der bei uns im Review gelandet ist.

    Deutscher TitelAssassin's Creed - Valhalla: Das Schwert des weissen Pferdes
    OriginaltitelAssassin's Creed - Valhalla: Sword of the White Horse
    Buchautor(en)Elsa Sjunneson
    ÜbersetzerHelga Parmiter
    VerlagCross Cult
    Umfang (Seiten)308
    Preis17 Euro
    VerfügbarkeitRegulär erhältlich
    Veröffentlichungsjahr2022
    ISBN978-3-96658-858-4

    Ein neuer Assassin’s Creed-Roman, der bei uns im Review gelandet ist.

    Inhalt (Klappentext)

    In dieser fesselnden Original-Saga, die in der Welt des Games Assassin’s Creed Valhalla spielt, schleicht sich eine keltische Kriegerin, die ihr Volk vor Wikinger-Räubern verteidigt, zur Rettung ihres Heimatlands in eine uralte Sekte ein. Mercia, 878. Die Hexenkriegerin Niamh entdeckt, dass ein neuer Orden namens „die Verborgenen“ versucht, in Lunden Fuß zu fassen. Ihr Land ist bereits von Wikingerüberfällen, blutigen Kriegen und aufeinanderprallenden Kulturen gezeichnet. Entschlossen, das zu schützen, was von ihrer Heimat übrig geblieben ist, schleicht sie sich in diese neue Gruppe ein, um herauszufinden, ob diese auf ihrer Seite steht … oder gegen sie ist. Doch als Niamh erfährt, dass die Verborgenen ein Artefakt gestohlen haben, das ihrem Volk heilig ist, wird ihre eigene Loyalität in Frage gestellt. Niamh wirft neu gewonnene Allianzen und Freundschaften über den Haufen und entdeckt bald, dass Verrat einen hohen Preis hat. Sie wird alles in ihrer Macht Stehende tun müssen, um zu überleben – wenn ihre Götter es so wollen.

    Kritik

    Wie der Titel schon sagt, ist “Das Schwert des weißen Pferdes” ein Assassin’s Creed-Roman aus der Zeitperiode von Valhalla. Wie die anderen Romane aus dieser Zeit spielt Eivor hier aber nur eine Nebenrolle und man konzentriert sich auf andere Charaktere. Immerhin darf Eivor aber durchaus etwas prominenter in Erscheinung treten und einen kleinen Teil zur Handlung beitragen.

    Die ist auch schnell erzählt: Priesterin Niamh schleicht sich bei den Verborgenen, den Vorläufern der Assassinen, ein, um das mächtige Schwert Excalibur zurückzuholen. Dieses ist eben gerade im Besitz von Heldin Eivor. Dabei muss man an der Stelle ganz klar festhalten, das der Roman ein Charakterroman ist. Kämpfe und Action gibt es zwar auch, aber diese sind eher rar gesät und meist auch schnell wieder vorbei. Darum geht es hier auch nicht wirklich.

    Vielmehr darf Niamh im Laufe der Geschichte wachsen und Sympathien für die Verborgenen entwickeln. Zugegeben, das mag an manchen Stellen nicht neu sein und das sie ihnen am Ende helfen wird, kann man vorhersehen. Es funktioniert im vorliegenden Buch aber hervorragend, vor allem, wenn man die Spiele kennt. Zum einen sieht Niamh hier natürlich, wie die Verborgenen der unterdrückten Bevölkerung helfen bzw. sie bei der Sklavenbefreiung unterstützen. Dies, und andere kleinere Sachen, tragen dazu bei, das sie Sympathien für die Gruppe empfindet und man nimmt ihr ihren Charakterumschwung einfach gut ab.

    Hinzu kommt ein typisches Assassinentraining mit der verborgenen Klinge, wobei hier sogar daran gedacht wurde, deren primitive Form aus dem ersten Teil zu nutzen. Fans werden sich also sofort wieder heimisch fühlen, sei es bei Stealth-Missionen oder verdeckten Attentaten. Auch hier kann man Niamhs Lernprozess begleiten. Hinzu kommt ein durchaus gewitztes Ende für die Haupthandlung, welches in dem Kontext aber auch irgendwie passend ist.

    Must Read

    Ein durchaus interessanter Assassin's Creed-Roman, der sich vor allem auf Charakterentwicklung beschränkt und lediglich unter der Vorhersehbarkeit in gewissen Teilen leidet. Zudem wird sich die ganze Faszination wohl nur denjenigen erschließen, die die Spiele kennen.

    REVIEW OVERVIEW

    Bewertung
    Thomas Götz
    Thomas Götz
    Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.
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    Rezension: "Assassin's Creed - Valhalla: Das Schwert des weissen Pferdes"Ein durchaus interessanter Assassin's Creed-Roman, der sich vor allem auf Charakterentwicklung beschränkt und lediglich unter der Vorhersehbarkeit in gewissen Teilen leidet. Zudem wird sich die ganze Faszination wohl nur denjenigen erschließen, die die Spiele kennen.

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