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Der Trost von “Star Trek” in schwierigen Zeiten

Ein Kommentar aus der TrekZone-Redaktion.

Wir alle haben diese Tage, an denen das Leben besonders schwer erscheint. Es mag die aktuelle geopolitische Situation sein, die einen umtreibt. Manchmal sind es persönliche Momente, in denen man, wie ich aktuell während ich den Artikel schreibe, krank ist und sich alles einfach nur schwer anfühlt. In solchen Zeiten ziehe ich es vor, mich in die unendlichen Weiten von “Star Trek” zu begeben. Dieses wohlbekannte SciFi-Universum vermittelt mir, wie auch sicher vielen anderen Fans, ein wohlig warmes Gefühl von “alles ist gut”. In diesen Zeiten frage ich mich verstärkt: Warum hat “Star Trek” diese besondere Kraft?

Die Vertrautheit der Sterne

Zugegeben, einer der Gründe könnte sein, dass ich mit den Episoden und Filmen so vertraut bin. Von Captain Kirks erstem Zusammentreffen mit den Klingonen bis hin zu Captain Picards Konfrontationen mit den Borg: Jedes Detail, jede Wendung und jedes Zitat ist mir wohlvertraut. Diese Vertrautheit ist wie eine warme Decke, die ich um mich legen kann, während ich auf dem Sofa liege und Tee trinke. So saß ich tatsächlich gestern vor einem meiner Lieblings-“Star Trek”-Filme: “Der erste Kontakt”.

Die Magie der neuen Entdeckungen

Doch Vertrautheit allein ist nicht der Grund. Ich schaue derzeit die neuen Folgen von “Lower Decks”, und obwohl die Serie noch frisch ist, bringt sie mir dasselbe Gefühl der Geborgenheit. Vielleicht liegt es an der Treue zum “Star Trek”-Universum oder an der humorvollen Herangehensweise an die klassischen “Star Trek”-Themen. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, und das ist unglaublich erfrischend.

Der kleine Entdecker in uns allen

Vielleicht finden wir in “Star Trek” auch deshalb so viel Trost, weil es uns an die unschuldige Begeisterung unserer Kindheit erinnert. Wer wollte nicht wie Boimler den Stepptanz von Beverly Crusher erlernen oder wie Wesley Crusher unter der Anleitung von Picard zur Sternenflotte gehören? Diese Charaktere, manche von uns würden gar von Helden sprechen, sind für viele von uns Vorbilder, von denen wir gerne lernen und denen wir gerne begegnen würden.

Mehr als nur Unterhaltung

“Star Trek” ist mehr als eine Serie oder ein Franchise. Es ist eine Ideologie des Friedens, der Toleranz und der wissenschaftlichen Neugier. Es zeigt uns eine Zukunft, in der die Menschheit ihre Konflikte überwunden hat und nach den Sternen greift. Und in Zeiten, in denen ich mich nicht gut fühle, ist dieser Blick in eine bessere Zukunft ein enormer Trost.

Eure Eindrücke

Liebe Leserinnen und Leser, wie steht es um Euch? Welche sind Eure wohlig warmen “Star Trek”-Lieblingsfolgen? Welche Charaktere oder Szenen geben Euch in schwierigen Zeiten Trost? Ich bin gespannt auf Eure Eindrücke!

Janik
Janik
Angefangen hat alles mit dem Star Trek Radio: Seit 2013 ist Janik aktiv im Star Trek Fandom multimedial unterwegs. Von Beginn an ist es ihm wichtig, qualitativ hochwertige Inhalte zu produzieren, die bisher im deutschen Raum einmalig sind.

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Es ist das Wissen ums happy end. Das funktioniert mit jeder Serie die immer gut aus geht und keine Cliffhanger hat….
Stargate Sg1 haut in die gleiche Kerbe

Wie sie mir gerade in den Sinn kommen: Wem gehört Data; Im fahlen Mondlicht; Der schüchterne Reginald; Regeneration (die in meinen Augen beste Folge des Archer-Trek), Star Trek II – Der Zorn des Khan (nur um Verwechslungen mit der Cumberbatchidiotie zu vermeiden); Der undurchschaubare Marritza; Für die Uniform; Glanz des Ruhms; die ersten drei TNG Borgfolgen; Heimkehr; Der Kreis; Die Belagerung; Defiant; Das Gute und das Böse.

Ja Star Trek war für mich immer sowas Ähnliches wie ein Orientierungspunkt. Ein Einblick in eine mögliche, bessere Zukunft. Oft haben die Folgen Aktuelle Konflikte aufgezeigt wie man diese besser Lösen kann. Und genau das fehlt mir an den neuen Star Trek. So ich möchte das alte Star Trek nicht verherrlichen denn ja es war eine unglaublich Progressive Serie aber alleine schon durch das über 20 Folgen Format gab es unfassbar schwache Episoden. Und ich bin mir fast sicher wenn wir TNG ehrlich betrachten finden wir da mehr schlechte Folgen als in Discovery. Aber mein Problem ist das Star Trek… Weiterlesen »

Auf das “alte” Star Trek (bis und incl. Archer) trifft das definitiv zu, jedes Schauen ist ein wenig wie “alte Freunde wiedertreffen.” Das” neue” Star Trek verweigere ich zu großen Teilen. Die überzogene Action, die unglaubwürdigen und teils flachen Charaktere, die neue Fantasietechniken (Sporenantrieb), die neuen spielautomatenartigen Soundeffekte, das nächste Redesign der Klingonen… das hat bei mir den gegenteiligen Effekt und stresst mich. Lower Decks hingegen gefiel mir von Anfang an sehr gut, obwohl Klamauk, und an Picard habe ich mich beim 2. Durchsehen gewöhnt, es ruft aber lange nicht die gleichen Gefühle hervor wie die alten Serien und Filme,… Weiterlesen »

Für mich sind hauptsächlich die Spielfilme “nach Hause kommen”, besonders die ersten drei. Die lege ich mir immer wieder gerne in den Player.
Bei Serien ist meine Heimat an erster Stelle “Denver Clan” (natürlich das Original), gefolgt von Babylon 5, TOS (remastered) und DS9.

Janik spricht mir aus der Seele und ich kann auch alle bisherigen Kommentare ganz zustimmen.
Mir gehts ganz genauso.

Schön, dass du diesen Artikel geschrieben hast und dass wir uns hier mitteilen können, was uns Star Trek in persönlichen, wie in allgemeinen, schweren Zeiten bedeutet.
Auch das bringt ein wohlig warmes, zusammengehöriges Gefühl, weil es sich wie Familie anfühlt.

Star Trek ist Familie, Heimkommen, bringt Ordnung in das eigene Chaos, bringt Hoffnung und bringt mich zurück zum Eigenen Ich. Zu meinem Ich.

Hallo…ich hätte es nicht besser formulieren können…als Trekki der ersten Stunde, habe ich diese Empfindungen bis heute…man ist eben nie zu alt im Geist. Darum an alle…lebt lang und in Frieden!

Ich bin im Moment tatsächlich auch krank und bin mit Voyager wieder angefangen. Mich erinnert Star Trek sehr stark an meine früheste Kindheit. Ich bin jetzt 51 Jahre alt. Mit Star Trek fing ich bereits kurz nach dem Alter in dem man Sesamstraße schaut. Denn mein Vater hat samstags ab 18 Uhr Fußball geschaut. Das war damals noch nichts für mich. Mein Bruder und ich hatten einen kleinen orangenen Schwarz/Weiss Fernseher im Zimmer. Ich habe dann dort statt Fußball Star Trek geschaut und danach kam Stahlnetz.

Star Trek ist mein Universum. Hier gehöre ich rein.

Tapfere Worte, mir ergeht es ebenso, es bringt Ordnung in mein Chaos! Ich schaue es vor dem Essen, nach dem Essen und dazwischen auch Grüße aus Magdeburg

Star Trek mit all seinen Serien und Filmen zeigt eine mögliche Zukunft, in der ich gerne leben würde. Die Menschheit hat dafür aber noch viel zu lernen, wenn unsere Zivilisation einmal so weit kommen möchte.
Ist es eine “Flucht” in eine bessere Utopie? Nein, denn jeder von uns kann für diese bessere Zukunft mitwirken, wenn Egoismus und Krieg etc. überwunden wird.

Zuletzt bearbeitet 6 Monate zuvor von Alwin

Ich mag es an Deep Space Nine, dass es auch hier nicht immer die perfekte Lösung gibt, Alltagsprobleme auftauchen und der herrlich unbekümmerte Ferengi Rom den angestrebten Perfektionismus crasht. Star Trek ist Familie. Allerdings habe ich Probleme mit Discovery. Zu kalt, zu weinerlich, zu fern die Figuren.

Von Star Trek habe ich gelernt was es heißt, Mensch zu sein und jeden so zu nehmen wie er ist, mit all seinen Stärken und Schwächen. Star Trek ist meine Philosophie geworden und zeigt mir ( heute wieder mehr denn je) die Welt so, wie ich sie mir wünsche

Zuletzt bearbeitet 6 Monate zuvor von Conner

Ich möchte mich meinem Vorredner mit TNG und Voyager unbedingt anschließen.
Es ist einfach entspanntes Fernsehen.
Neben den beiden Serien sind es bei mir noch Frasier und Hör mal wer da Hämmert( ich verabscheue den deutschen Titel) die ich seit fast 30 Jahren immer wieder von vorne anfangen und die sich wie eine warme Decke um mich legen.

Picard & Janeway sind für mich, wie nach Hause kommen – in eine Zeit, wo noch alles in Ordnung war.

Spricht mir aus der Seele. Star Trek schaue ich wenn es mir schlecht geht und wenn es mir gut geht. Star Trek gibt Hoffnung auf bessere Zeiten, Impulse fürs Leben. Es ist mehr als nur Serie – es ist eine Art Lebenseinstellung im weitesten Sinne.

Ich schaue nun mit meiner Tochter Star Trek. TNG haben wir schon komplett geschaut. Nun haben wir mit der Voyager angefangen. Bei jeder Folge ist es so, als ob ich nach Hause komme.
Es ist die Hoffnung, dass die Menschheit doch noch so klug wird und auf die richtigen Werte setzt.

und warum nicht erst DS9?

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