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Peter Tigmann (pt)19.10.06

"Der erste Kontakt"

J. M. Dillard

Inhalt

Die Borg, die mächtigsten Gegner, mit den sich die Föderation bisher wohl auseinandersetzten muss, starten einen erneuten Angriff auf die Erde. Captain Picard, der nach der Zerstörung der Enterprise-D das Kommando über das neueste Schiff, das diesen traditionsreichen Namen trägt, erhalten hat, bekommt den Befehl, trotz des Angriffes nicht zur Erde zu fliegen, sondern die Neutrale Zone zu überwachen. Der Grund hierfür: Die Sternenflotte sieht Picard, der einst von den Borg assimiliert worden ist, als potentielle Gefahr. Da man nicht nicht über seine Beherrschung im Klaren ist, wenn er wieder mit den Borg zusammentrifft, will man ihn nicht bei dem Gefecht dabei haben.

Der Kampf läuft schlecht für die Föderation, sodass Picard sich gezwungen fühlt, entgegen aller Befehle in das Geschehen eingreifen zu müssen. Schließlich gelingt es ihm auch, den Hauptkubus zu zerstören, aber eine kleinere Sektion kann durch einen Temporalen Zeit-Tunnel entkommen. Die Enterprise nimmt die Verfolgung auf. Schließlich kann auch die kugelförmige Sektion zerstört werden. Picard und seine Crew finden heraus, was die Borg vorhaben: Sie wollen den Ersten Kontakt zwischen Menschen und Vulkanier verhindern, indem sie die Erde in der Vergangenheit assimilieren. So würde nie die Vereinte Föderation der Planeten entstehen, sondern ein weiterer Planet voller Borg: die Erde.

Mit der Zerstörung des kleineren Borgschiffes ist die Gefahr allerdings noch nicht gebannt: Einige Borg, darunter die Borg-Königen, können sich vor der Zerstörung an Board beamen und haben schon ein Großteil des Schiffes und seiner Mannschaft assimiliert. So kämpft Picard an Bord der Enterprise-E gegen die Borg, und am Ende auch scheinbar gegen einen guten Freund: Data. Auf der Erde muss Commander Riker einen Mann davon überzeugen, den Ersten Kontakt herzustellen: Zefram Cochrane...

Kritik

Der Roman zum gleichnamigen Kinofilm: Die Borg wollen die Menschen assimilieren ... aus der Vergangenheit heraus!
Nicht zu unrecht wird der achte "Star Trek"-Film von vielen Fans als der beste angesehen, bietet er doch alles, was ein guter ("Star Trek")-Film braucht: Gute Action, eine spannende Handlung, gute Special Effects und das allerwichtigste: gute Darsteller. All dies hatte der Film, und mit Jonathan Frakes als Regisseur, hat man einen sehr gutem Mann verpflichtet, der es nicht nur versteht, bei "The Next Generation" zu Schauspielern, sondern auch einen Film zu inszenieren.

Da dies hier aber keine Filmkritik werden soll, sondern eine Buchkritik, wird es im Folgenden auch um die Romanfassung des Films gehen. Das Bucht stammt von J. M. Dillard, die Story zum Film von Rick Berman, Brannon Braga und Ronald D. Moore. Der Story hat Dillard nichts großes hinzugefügt, wie etwa irgendwelche Ereignisse, die im Film nicht zu sehen waren. Auch ansonsten gibt es in diesem Buch nicht viel Neues, wie etwa andere Charakterisierungen als im Film. Ich persönlich finde dies gut.

Ein paar kleine Abweichungen gibt es dann allerdings doch. Sie liegen aber wirklich im Detail, wie zum Beispiel: Lily übergibt Picard im Film den Phaser. Picard überprüft die Einstellung und sagt Lily, dass sie ihn mit dieser Einstellung gegrillt hätte. Im Buch sagt er hingegen, dass sie ihm mit dieser Einstellung nur einen leichten Sonnenbrand verpasst hätte. Es gibt noch weitere solcher kleinen Abweichungen, die aber kaum der Rede Wert sind.

Zur Story an sich: Da dies ein Film für die große Leinwand war, ergaben sich zwangsläufig ein paar Ungereimtheiten in der Handlung, zum Beispiel scheint die Enterprise innerhalb kürzester Zeit von der Neutralen Zone zur Erde zu kommen. Normalerweiße, müsste der Flug aber viel mehr Zeit kosten. Mir persönlich haben diese Schönheitsfehlerchen aber sowohl im Film als auch beim Lesen des Buches nichts ausgemacht. Das ist halt Geschmackssache.

Abschließend lässt sich sagen: Wer den Film gesehen hat, braucht nicht unbedingt das Buch, da es kaum nennenswerte Neuerungen gibt. Wer den Film aber noch nicht gesehen hat, für den wird dies ein spannendes Leseerlebnis, und obendrein gibt es noch ein paar Fotos mit Szenen aus dem Film.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Star Trek VIII: Der erste Kontakt"

Originaltitel "Star Trek: First Contact"

Buchreihe The Next Generation

Autor J. M. Dillard

Übersetzer Andreas Brandhorst

Preis Ursprüngl. Ladenpreis:
12,90 DM

Antiquarisch:
ca. 2 bis 8 Euro

Dieser Roman ist nur noch antiquarisch erhältlich.

Umfang 250 Seiten

Verlag Heyne

Bestellnummer 06/5757

ISBN 3-453-12763-3

(pt - 17.12.10)


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