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Patrick Klein (pk), Peter Schipfmann (ps), Christoph Hühn (ch)10.04.03

"Nemesis"

J. M. Dillard

Inhalt

Das Buch enthält neben dem Roman zum Film ein ausführliches Vorwort von John Logan, viele Farb- und Schwarz-Weiß-Fotos, sowie ein "Making Of" von Michael Klastorin.

Das Vorwort von John Logan

Im Vorwort erzählt der Drehbuchautor von Nemesis, John Logan, zunächst von seiner großen Liebe zum Phänomen "Star Trek", um dann dem Leser zu berichten, wie er dazu kam, das Drehbuch für den zehnten Kinofilm zu verfassen und wie das Buch letztendlich in Zusammenarbeit mit den Schauspielern (vor allem Brent Spiner) und Rick Berman entstand.

Der Roman

Der Roman beginnt, wie der Film, auf Romulus. Der Senat unter Führung des Prätors Hiren hat das Verlangen der Remaner, den Bewohnern des zweiten Planeten Remus, nach einer aggressiveren Politik gegenüber der Sternenflotte mit einen hauchdünnen Mehrheit abgelehnt. Doch dieser Beschluss ist nicht von langer Dauer. Shinzon (der Name bedeutet übersetzt "Befreier"), der Anführer der Remaner, massakriert mit einer neuen gefährlichen Waffe den gesamten Senat und zieht als neuer Prätor in einen Krieg gegen die Föderation.

Erde, Alaska: Hier hat man von den dramatischen Ereignissen auf einem fernen Planeten im Alpha-Quadranten keine Ahnung. Es wird die Hochzeit von Deanna Troi und William T. Riker gefeiert. Anschließend macht sich die Enterprise-E auf nach Betazed auf, um dort die Vermählung ein zweites Mal nach betazoidischem Ritus zu begehen.

Während sich Shinzon für den Krieg rüstet, für den er nach eigener Aussage nur ein Schiff, seine Scimitar, braucht, macht die Hochzeitsgesellschaft einen kleinen Abstecher zum dritten Planeten des Kolarin Systems. Dort hat Worf nämlich eine schwache Strahlung entdeckt, die darauf hinweist, dass auf dieser Welt ein Androide, ähnlich wie Data, vorhanden sein könnte. Auf dem Planeten Kolarus III findet man tatsächlich verstreut über die Oberfläche die Einzelteile eines weiteren Verwandten von Data. Er wird an Bord gebracht, zusammengesetzt, und Data überträgt ihm seine Erinnerungsenigramme. Zunächst ohne sichtbaren Erfolg. Datas Verwandter, dem man den Namen B-4 gegeben hat, bleibt ein recht stupider Zeitgenosse.

Unterdessen hat sich das Reiseziel geändert: Picard erhält von Admiral Janeway den Befehl, in diplomatischer Mission nach Romulus zu reisen. Dort angekommen heißt es erstmal, sich in Geduld zu fassen. Die Romulaner ignorieren ihre diplomatischen Gäste. Doch als endlich die Kontaktaufnahme erfolgt ist und sich Picard mit seiner Einsatztruppe an Bord des romulanischen Schiffes, der Scimitar beamt, erlebt er eine Überraschung: Der neue Prätor ist ein Mensch. Im einem Vier-Augen-Gespräch mit Picard lüftet er das Geheimnis seiner Identität: Er ist ein Klon des Captains der Enterprise, geschaffen von den Romulanern, um das Original zu ersetzten. Doch dieser Plan ist irgendwann fallen gelassen und Shinzon in die Bergwerke von Remus geschickt worden, wo er es wiedererwartend geschafft hat, zu überleben. Er sagt Picard, sein Ziel sei der Frieden zwischen dem Romulanischen Imperium und der Föderation. Doch er scheint ein falsches Spiel zu spielen: Geordi LaForge entdeckt beim Scannen der Scimitar die gefährliche Thalaronstrahlung, welche auf eine mörderische Waffe an Bord des Schiffes hindeutet...

Das Making Of

Michael Klastorin Funktion bei den Dreharbeiten ist die eines Pressesprechers, der die Informationen an die Journaille weitergibt. Sein Bericht über die Dreharbeiten ist gespickt mit vielen Zitaten der Schauspieler, und er erzählt unter anderem vom Zustandekommen einiger Schlüsselszenen im Film. Es wird die Arbeit Herman Zimmermans und anderer Leute gewürdigt, deren wichtige Tätigkeit im Hintergrund meist nicht so viel Beachtung bekommt, wie sie eigentlich verdient.

Kritik

Das Buch zum Film: Die Remaner kämpfen gegen die Föderation!
1. Patrick Klein

Ich habe das Buch gerade zu Ende gelesen und weiß eigentlich nicht, wie ich es beschreiben soll. Wenn der Film nur halb so gut ist wie das Buch, dann dürfte sich das Eintrittsgeld wirklich mehr als auszahlen. Und verdammt, Marina Sirtis hat Recht: Nehmen Sie sich Taschentücher mit ins Kino, das Ende ist so was von traurig, ich habe schon beim Lesen geheult... Vor allem der Schluss, Datas heroischer Tod und dann B-4, welcher Hoffnung bringt, dass zumindest Datas "Geist" weiterlebt; einfach oberste Klasse.

Und auch der Antagonist Shinzon steht nicht im Schatten Khans, sondern ist des Protagonisten Picard wohl ebenbürtigster Gegner, nämlich er selbst. Shinzon, auf Remanisch "Befreier", ist angetrieben von Hass auf die Romulaner. Doch hat er auch Neugier auf Picard (und dieser natürlich auch Neugier auf Shinzon). Es ist schon fast unheimlich, als sich Picard und Shinzon das erste Mal treffen. Shinzon kann quasi seine Gedanken lesen, ohne aber wirklich telepathische Kräfte zu haben. Er ist ein Spiegel, ein dunkler Spiegel, und könnte Picard zeigen, was er wäre, wenn er nicht in seinem Umfeld gelebt hätte. Dieser Konflikt ist fast im ganzen Buch wieder zu finden.

Schließlich ist Picard gezwungen, sich atypisch zu verhalten. Andererseits kann man Shinzon, zumindest am Anfang, verstehen: Er und die Remaner lehnen sich gegen das Regime der Romulaner auf, welche sie versklavt und zu Kriegern und Arbeitern gezüchtet haben. Als ich in etwa bei dieser Passage war, erinnerte ich mich unweigerlich an Sebastian Bachs letzte Kolumne in der "Incoming Message", die da hieß "Eine bessere Zukunft". Er sprach da von Terroristen, und dass man ihnen keine andere Wahl lassen würde. Nun, die Situation in "Nemesis" ist damit vergleichbar, denn Shinzon musste erst den Senat auslöschen, um auf sich und die Remaner aufmerksam zu machen.

Die Erzählweise von J. M. Dillard ist wieder einmal perfekt. Natürlich, ich habe den Film noch nicht gesehen und deshalb ist kein Vergleich möglich. Aber schon beim Lesen haben sich vor meinem inneren Auge fantastische Bilder suggeriert, das zu beschreiben ist unmöglich. Es tauchen auch immer wieder kleine "Gimmicks" auf, so schenkt Picard Data zum Beispiel Wein aus einem "Chateau Picard", oder am Ende redet Will über sein erstes Treffen mit Data auf dem Holodeck. Das sind diese sentimentalen Szenen, welche die echten Fans zu schätzen wissen. Zu meinem Bedauern sind einige gedrehte Szenen der Schere zum Opfer gefallen, aber natürlich im Buch vorhanden. Ich hoffe auf "Deleted Scenes" auf der "Nemesis"-DVD!

Was mich aber stört, ist die Übersetzung: Schon in den anderen Büchern hieß es immer "Warptransfer einleiten" oder "Es ertönt Datas Stimme aus dem Kom". Man sollte es doch ein wenig an die Serie anpassen. Das aber wird durch eine Einleitung von John "Captain Kirk" Logan ausgeglichen (jene, die das Buch haben, wissen, wovon ich rede) sowie einen sehr schönen Making-of-Teil.

Aber ich habe zu meinem Bedauern nebenbei auch noch einen minder großen Fehler entdeckt: Geordi bedauert nämlich, dass Data seinen Emotionschip nicht mehr benutzen kann, da er angeblich bei dem Zusammentreffen mit der Borg-Queen durch "Überreizung" unbrauchbar wurde. Aber am Ende von "Der Erste Kontakt" hat Data einen Witz gerissen, er fühle(!) sich schlecht, und in "Der Aufstand" fragte Picard: "Sein Emotionschip?", worauf Geordi antwortete: "Er hat ihn gar nicht mitgenommen." Warum man diesen Plot einleitete, weiß ich nicht genau, aber ich kann mir denken, es soll dazu dienen, dass Data am Ende menschlich wirkt, auch ohne seinen Chip, und dass er am Ende seiner Reise angekommen ist, er sein großes Ziel "Menschsein" erreicht hat.

Die Story hat, abgesehen von dem kleinen Fehler, das Potenzial für den besten "Star Trek"-Film, besser als alle Teile zusammen. Sollte es wirklich ein Abschied sein, dann ist es ein würdigerer als es "Das unentdeckte Land" für Kirk & Co. war. Das Buch ist absolut an keiner Passage langweilig, die Dramatik steigert sich, die Handlung ist voll von unerwarteten Kontrapunkten und an passenden Stellen gespickt mit gutem Humor.

Fazit: Das Buch ist absolut nur zu empfehlen und verdient sich eine Bestnote.

2. Peter Schipfmann

Zum US-Start des Films gab es für die deutschen "Star Trek"-Fans wenigstens schon mal "Nemesis" zum Lesen. Der Heyne-Verlag zog überraschend den Veröffentlichungstermin des "Roman zum Film" auf Dezember 2002 vor. Allerdings stellt sich natürlich dabei die Frage, gibt es einen Grund dieses Buch zu lesen, außer dass man dann die Handlung schon vor dem offiziellen Start des Films bei uns kennt?

Ja, und zwar aus mehreren Gründen. Zum einen bietet das Buch interessante Hintergrundinformationen zu "Star Trek Nemesis". Es gibt außerdem Szenen, welche bei der Endfassung des Films fehlen. Die Autorin J. M. Dillard gibt sich, anders als Diane Carey, die für die "Novelization" von TV-Folgen zuständig ist, wirklich Mühe. Sie trifft den Ton des Originals und bringt eigene sinnvolle Ergänzungen an. So zum Beispiel in der Eröffnungssequenz auf Romulus wird der Charakter des kurz darauf ermordeten Prätors intensiv beleuchtet. Man erfährt von seinen persönlichen Problemen und von seinen Motiven und Absichten, von denen er sich bei politischen Entscheidungen leiten lässt. Seine Ermordung wirkt im Roman deshalb grausamer und unmenschlicher.

In der Hochzeitsszene gibt es gleich zwei Ergänzungen (das heißt in diesem Falle Szenen, die aus dem Film heraus geschnitten wurden), eine, um es deutlich zu sagen, schwachsinnige und eine schöne und sinnvolle. Überflüssig und unlogisch ist das Auftreten von Wesley Crusher, der hier Lieutnant Crusher genannt wird und seinen Dienst auf der Titan versieht. Wie bitte? Der hat doch in der Folge "Am Ende der Reise" seine wahre Bestimmung gefunden und kurvt mit dem Reisenden durch All. Ein ziemlich peinlicher Fehler von Mr. Logan, der im Vorwort noch mit seinen genauen Kenntnissen über das "Star Trek"-Universum prahlt. Schön dagegen eine Szene in der Picard mit Data zusammen einen "Chateau Picard 2257" trinkt. Am Ende, nach Datas Tod, trinken die Führungsoffiziere mit eben diesen Wein "auf abwesende Freunde". Schade, dass dieser Brückenschlag zum Finale des Films fehlt. Dadurch und wegen einiger zusätzlicher Dialoge ist die Hochzeit im Roman nicht so zäh und öde wie im Film.

Das Hauptopfer der diversen Streichungen ist Worf geworden. Er hat wie Riker einen Kampf mit einen Remaner auszufechten, der im Film vollständig fehlt, so wie eine sentimentale Szene, in der Spot überraschenderweise nicht LaForge, sondern den Klingonen als seinen neuen Dosenöffner erwählt. Worf als Katzen-Sitter. Die ganze Abschiedssequenz am Schluss ist hier erheblich länger und intensiver. Was J. M. Dillard aber nicht schafft, ist, aus einem Film, der zwar einige gute Ansätze und Ideen hat, aber mit diesen nichts anzufangen weiß, nur ein mittelmäßiger Actionfilm mit ein wenig "Star Trek"-Philosophie ist, in einen tollen Roman zu verwandeln.

Mit der Logik hapert es an allen Ecken und Enden. Wieso Starfleet es einem Hochzeitspaar erlaubt, das Flaggschiff der Föderation zu einem Transporter für ein Brautpaar zu degradieren, verstehe ich nicht.

Schön, dass mal die Romulaner im Mittelpunkt der Handlung eines Spielfilms stehen. Aber da erfindet man ein Volk der Remaner, von dem bisher noch nie etwas etwas zu hören und zu sehen war. Sie dienten als Kanonenfutter im Dominon-Krieg und als Bergbau-Sklaven auf ihrem Heimatplaneten. Rechte haben sie keine (im Roman sind sie augenscheinlich nur im Bergbau tätig und völlig unterdrückt), trotzdem schaffen sie es, vor dem Senat auf Romulus ihr Anliegen vorbringen zu dürfen und ein riesiges, der Enterprise überlegenes Raumschiff mit einer neuen gefährlichen Waffe zu bauen. Wie haben sie das bloß geschafft?

Nur im Ansatz positiv ist auch die Figur des Shinzon. Kein primitiver eindimensionaler Bösewicht, sondern jemand, der durch sein schreckliches Schicksal zu dem worden ist, was er ist. Daraus wird nur leider zu wenig gemacht. Die Frage, was macht einen Menschen aus, wurde in der "The Next Generation"-Folge "Riker:2=?" schon besser und tiefgründiger behandelt. Hier endet es in einem öden Showdown zwischen Schurke und Held mit dem üblichen zu erwartenden Ausgang. Action gibt es im Roman und im Film en masse. Es wird geballert, was die Phaser und Torpedorohre so hergeben. Sieht im Kino toll aus, liest man es dagegen in einem Roman, wird einem die Dummheit und Hirnlosigkeit solcher Szenen nur um so bewusster.

Zum Beispiel: Mit einer fadenscheinigen Begründung kurvt das Außenteam in einem Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit (es erinnerte mich peinlicherweise an die Mondautos der späten Apollo-Missionen) auf Kolarus III herum, um die Einzelteile von Datas Bruder aufzusammeln. Es gibt die Flucht mit einem Shuttle durch die Gänge eines Raumschiffes, und Picard befiehlt völlig unmotiviert und gegen jede Logik im finalem Kampf die Aktivierung der Selbstzerstörungssequenz, die aber, dem Himmel sei Dank, zu diesem Zeitpunkt nicht mehr funktioniert. Ach ja, da ist dann noch ein Transporter in der Größe eines Geldstückes. Diese komische Idee gab es schon einmal in einem "Star Trek"-Roman von William Shatner; dass dieser Schwachfug nun im zehnten Film und im Roman dazu wiederauftaucht, hätte ich nicht gedacht.

Am Schluss stirbt noch mit Data die neben Picard wichtigste Figur der "Next Generation"-Crew. Nur leider ist sein Tod eine simple Kopie von Spocks Ende im zweiten Kinofilm. Er opfert sich, wie der Vulkanier, gegen den Willen seines Captains, um die Enterprise zu retten. Aber keine Bange, er ist nicht wirklich tot. Konnte Spock seinen Geist im allerletzten Moment auf McCoy übertragen, so hat hier Data selber lange vor seinem Ende vorgesorgt: Er übertrug seine Erinnerungen auf B-4. In diesem Punkte ist der Roman leider schlechter als der Film: Wird es dort offen gelassen, ob B-4 das Gedächtnis von Data wirklich übernommen hat, wird der Roman eindeutig: "Picard wusste nicht, dass sich der B-4 in Datas altem Quartier erinnerte und sang... ". Wie öde.

Um mal was positives zu sagen: Das Schönste am Roman ist: Man sieht die Remaner nicht. Sie sehen aus wie die Vampire und Dämonen aus dem "Buffy"-Universum. Ich dachte des Öfteren, gleich kommt die Jägerin um die Ecke und verwandelt sie zu Staub, aber nein ich muss diese primitiven Fratzen des Bösen bis zum Ende ertragen.

Fazit: Ein Film ohne jede Logik und mit wenig eigenständigen Ideen, den auch die beste "Star Trek"-Romanautorin nicht retten kann.

3. Christoph Hühn

Wohl kaum einem "Star Trek"-Film wurde mit so hohen Erwartungen entgegengefiebert, um dann derartig von Kritikern und Publikum niedergemacht zu werden. Hauptkritikpunkt hierbei war, meiner Meinung nach zurecht, die Tatsache, dass etwa eine Stunde aus der Rohfassung herausgeschnitten wurde. Das Ergebnis dieser Verstümmelung war ein zweitklassiger Actionfilm mit ein paar Science-Fiction-Elementen und sehr wenig "Star Trek". Trotzdem bin ich einigermaßen optimistisch an dieses Buch herangegangen, da es sich stärker am Originaldrehbuch und weniger an der Kinofassung orientiert.

Die schwerwiegendste Entscheidung war meiner Meinung nach, die Schluss-Szene mit dem neuen Ersten Offizier der Enterprise herauszunehmen (mittlerweile als Rohfassung auf der DVD zu bewundern), die hier im Buch allerdings beibehalten wurde.

Ein weiterer Grund, warum das Buch wesentlich besser ist als der Film (meines Wissens nach eine Premiere bei "Star Trek"-Filmen...), ist die Tatsache, dass die "Picard meets Triple X"- Elemente (Sprung von der Klippe ins Shuttle, Flug mit einem Jäger durch die Scimitar und andere), die den Film endgültig in die Lächerlichkeit gezogen haben, in Textform wesentlich weniger Peinlich sind als im Film.

Einige andere unsinnige Szenen (warum überwacht die Enterprise vom Erdorbit aus die Neutrale Zone? Warum greifen die Kollaraner ohne Sinn und Verstand das Away-Team an? Wie war es Shinzon möglich ohne Wissen des Tal Shiar die Scimitar zu bauen?) ließen sich leider nicht kaschieren, aber insgesamt ist das Buch deutlich angenehmer zu lesen als der Film anzugucken.

Erstaunlicherweise muss man Heyne hinsichtlich der Ausstattung dieses Bandes mal ein Lob aussprechen, die Fotos und der Making-Of-Teil sind eine nette Zugabe. Insbesondere die Einführung durch den Drehbuchautoren John Logan ist sehr Unterhaltsam zu lesen. (Die Tatsache, dass Rick Berman anscheinend nicht einmal die gängigen Rassen des "Star Trek"-Universums kennt, könnte eine Erklärung dafür sein, warum plötzlich Ferengi in "Enterprise" auftauchen, aber das ist ein anders Thema...)

Fazit: Die Buchfassung ist ein würdiger Abschluss für "The Next Generation". Eine tolle Story mit erträglichen Schwächen, jede Menge rührender, spannender und bewegender Momente und eine grandiose Schluss-Szene.

Bewertung

1. Patrick Klein
2. Peter Schipfmann
3. Christoph Hühn

Weitere Infos


Titel "Star Trek X - Nemesis"

Originaltitel "Star Trek X - Nemesis"

Buchreihe The Next Generation

Autor J. M. Dillard

Übersetzer Andreas Brandhorst

Preis Ursprüngl. Ladenpreis:
7,90

Antiquarisch:
1 bis 3 Euro

Dieser Roman ist nur noch antiquarisch erhältlich.

Umfang 264 Seiten

Verlag Heyne

Bestellnummer 06/5777

ISBN 3-453-86832-3

(pk, ps, ch - 17.12.10)


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