Stephan Mark (sm)
08.12.01
"Generationen"
J. M. Dillard
Inhalt
Captain Kirk, Scotty und Chekov sind als Ehrengäste auf dem Jungfernflug der U.S.S. Enterprise-B, als das Schiff zu einer plötzlichen Rettungsmission aufbrechen muss. Ein Schiff der El-Aurianer ist in ein mysteriöses Energiefeld namens Nexus geraten. Das altgediente Trio schafft es einige der El-Aurianer zu retten, obwohl weder Crew noch Schiff richtig einsatzbereit ist. Noch schlimmer ist aber, dass Kirk scheinbar bei dem Versuch umgekommen ist, die ebenfalls gefangene Enterprise-B zu retten.
78 Jahre später feiert die Crew der Enterprise-D die Beförderung von Lt. Worf, als ein Notruf eines Observatoriums das Schiff erreicht. Die Station ist verwüstet, die Crew sowie einige Romulaner sind tot. Gerettet wird ein Wissenschaftler namens Soran, der ebenso undurchsichtig ist, wie die Situation. Picard kommt nur langsam einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur: Soran versucht zurück in den Nexus zu kommen und nimmt dabei jedes Opfer in Kauf. Picard muss sich Soran persönlich stellen - und scheitert. Er landet im Nexus und trifft dort auf Captain James T. Kirk...
Kritik
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 Mit dem ursprünglich geplanten Ende: das Buch zum siebten Kinofilm. |
"Star Trek VII: Treffen der Generationen" war 1994 ein großes Ereignis: Der Film faszinierte trotz einiger Schwächen in Story und Umsetzung wegen des Treffens der beiden berühmten "Star Trek"-Captains. Wenn man den Film mit den Vorgängern und vor allem mit den Nachfolgern von 1996 und 1998 vergleicht, bemerkt man, dass er
sich von ihnen in seiner Art sehr unterscheidet. Manche fanden das ganze zäh und
plump, dabei ist der Film eben einfach nur "anders". Dem Roman zum Film kommt
das sehr zu gute, denn nicht wie "Der Erste Kontakt" und "Der Austand" steht einfach die Handlung und die Action im Vordergrund, es gibt in "Treffen der Generationen" sehr viel drum herum zu erzählen, was von einigen Leuten als "fehlendes Tempo" empfunden wurde. Dillard bewegt sich wieder auf gewohnt auf ihrem hohen Niveau,
bringt viele neue Ideen rein. Es gibt zum Beispiel eine längere Szene mit Spock und McCoy, wie sie sich über Kirks Tod unterhalten. Wir erfahren mehr über Sorans Motive und können auch einige Szenen lesen, die es nicht in den fertigen Film geschafft haben, etwa Kirks Fallschirmspringen zu Beginn des Films und die zuerst gedrehte Schlussszene, in der Kirk nicht durch die Brücke sondern durch Sorans Waffe stirbt.
Trotz aller Schreibkunst und Gefühl für die Figuren und die Atmosphäre, kann Dillard nicht über einige Schwächen des Films hinwegtäuschen. "Star Trek VII" eignet sich aber wesentlich besser als Buch als "Star Trek VI" (für die Leinwand sieht es wohl umgekehrt aus).
Das Buch wird übrigens als "Generationen" verkauft, nicht als "Treffen der Generationen" und es fehlt auf dem Titelbild auch eine Überschrift wie "Das Buch zum Film". Interessanterweise aber findet man am Schluss des Buches ein über 40 Seiten umfassender Bericht über die Entstehung des Films mit einigen Schwarzweißfotos. Dieser mäßig interessante Text wurde von Judith und Garfield Reeves-Stevens verfasst.
Von John Vornholt geschrieben existiert auch eine Version des Romans für die jüngere Leserschaft: in der Reihe "Starfleet Kadetten" als Band 1 ist "Generationen" ein leicht zu lesendes Buch mit knapp 125 Seiten. Die Romanversion von Dillard ist eine prima Ergänzung zum Film, Vornholts Version dürfte wohl für die meisten über 15 Jahren eher belanglos erscheinen.
Bewertung
Weitere Infos
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| Titel |
"Generationen" |
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| Originaltitel |
"Generations" |
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| Buchreihe |
The Next Generation |
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| Autor |
J. M. Dillard |
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| Übersetzer |
Andreas Brandhorst |
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| Preis |
Ursprüngl. Ladenpreis:
12,90 DM

Antiquarisch: ca. 2 bis 4 Euro
 Dieser Roman ist nur noch antiquarisch erhältlich.
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| Umfang |
283 Seiten |
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| Verlag |
Heyne |
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| Bestellnummer |
06/5360 |
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| ISBN |
3-453-09049-7 |
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(sm - 17.12.10)