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StartSF ZoneStar WarsRezension: "Star Wars" #39 - Darth Vader: Die Regel der Fünf

Rezension: “Star Wars” #39 – Darth Vader: Die Regel der Fünf

“Darth Vader: Die Regel der Fünf” beendet die aktuellen Storyline, bietet aber zugleich einen Ausblick auf neue Entwicklungen.

Inhalt (Klappentext):

Star Wars 39 (Panini)
Star Wars #39 (Panini)

Darth Vader verstärkt seine Bemühungen, alle potenziellen Bedrohungen für das Imperium zu eliminieren. Er setzt seine Jagd fort, doch er ist nicht der Einzige in der Galaxis, der Machtsensitive verfolgt. Schon bald findet er sich selbst als potenzielles Ziel auf einer solchen Liste wieder und ein hohes Kopfgeld wird auf ihn ausgesetzt!

Kritik

Die Story zur Zeit des Imperiums geht weiter. Oder sollte man an dieser Stelle besser Vaders Story sagen? Der vorliegende Band steht wieder ganz im Zeichen des dunklen Lords.

Zeichnungstechnisch hat man dabei das Niveau des Vorgängers gehalten. Der Detailgrad ist grundsätzlich hoch, sodass man immer genug erkennen kann. Abzüge gibt es allerdings in der B-Note, insbesondere bei den Gesichtern (ganz deutlich wieder bei Palpatine zu sehen). Allzu störend ist das nicht (mehr). Immerhin sorgt dieser Stil auch dafür, dass man die “Macht” selbst visuell dargestellt bekommt, nämlich in der Szene, in der Vader meditiert.

Die Geschichte knüpft zwar an den Vorgänger an, schafft mit der Einbeziehung der Inquisitoren aber erneut die Verbindung zur Rebels-Serie, auch wenn diese nur am Rande eine Rolle spielen. Wie man anhand des Titels vermuten kann, steht Vader wieder im Vordergrund. Er muss sich einem Attentatsversuch stellen.

Diese Grundidee ist nicht neu und auch nicht die Implikation, dass es Palpatine selbst sein könnte, der seinen Schüler auf diese Weise testen will. Das gab es so schon zuhauf, auch wenn einiges davon inzwischen Legends ist. Und auch die Enthüllung, dass hochrangige imperiale Offiziere dahinter stecken, ist nicht neu. Auch das hatten wir schon.

Dennoch bleiben ein paar schöne Szenen im Gedächtnis haften, etwa die Auseinandersetzung mit der Kopfgeldjäger-Familie oder die Hinrichtung der Offiziere. Hier kann man deutlich die Charakterzeichnung Vaders spüren. Am Ende bleibt eine Geschichte zurück, die vielleicht nicht überragend, aber dennoch unterhaltsam ist.

Fazit

Viel Neues werden die Hardcorefans hier zwar nicht erfahren, unterhalten wird man aber dennoch einigermaßen.

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Information: Ein Exemplar dieser Ausgabe wurde dem Autor vom Verlag zum Zwecke der Rezension kostenlos überlassen.

Quick-Infos

Autor: Charles Soule
Zeichner: Giuseppe Camuncoli
Originaltitel: Star Wars – Darth Vader 11, 12
Jahr der Veröffentlichung (Original): 2018
Übersetzer: Michael Nagula
Seitenanzahl: 60
Preis: 4,99 Euro
Verlag: Panini

 

Thomas Götz
Thomas Götz
Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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