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Rezension: “Star Wars – Galaxy’s Edge: Das Sith-Relikt”

Heute nehmen wir den Comicband zum Vergnügungspark aus dem “Star Wars”-Universum unter die Lupe. Ob das Sith-Relikt zur Attraktion taugt , klärt diese Rezension.

Inhalt (Klappentext):

Der Außenposten Black Spire auf Batuu wird schon lange von Schmugglern, Händlern und Reisenden aus allen Sternensystemen aufgesucht, die auf dem berüchtigten Schwarzmarkt ein gutes Geschäft machen wollen. Wesen wie der verschlagene Ithorianer Dok-Ondar, der mit seltenen Artefakten handelt, profitieren von diesem gesetzlosen Ort. Der offizielle Comic zum spektakulären Star Wars-Park!

Galaxy's Edge: Das Sith-Relikt
Galaxy’s Edge: Das Sith-Relikt

Kritik

Nach einem Roman erscheint nun auch ein Comicband zu “Galaxy’s Edge”, dem neuen “Star Wars”-Themenbereich in den beiden Disney-Resorts in den USA. Hier setzt man dabei auf ein System, das bereits vielen anderen Franchises geholfen hat: Man lässt einfach bekannte Gesichter in diesem Band auftreten, um so eine Verbindung zu schaffen. Doch dazu später mehr.

Die Zeichnungen sind rundum gelungen und erinnern dabei an die “Legends”-Bände. Damit differenzieren sie sich etwas von den Monatsbänden, bei denen die Gesichter nicht ganz so detailliert sind, wie es hier der Fall ist. Selbiges gilt auch für die Hintergrunddetails, denn hier herrscht stets Helligkeit vor und man übersieht eigentlich nie etwas. An dieser Front gibt es also nichts zu meckern.

Wie bereits erwähnt, werden in diesem Band Geschichten aus der Zeit der Rebellion erzählt – genauer aus der Zeit kurz nach Yavin, zu der auch die sonstige Monatsserie spielt. Die eigentliche Haupthandlung spielt aber zur Zeit von “Episode VIII”, was auch die Zeit ist, in der der Vergnügungspark angesiedelt ist.

Die Geschichten fügen sich dabei in den Gesamtkontext der anderen Comics ein, was allerdings nicht schwer ist, da die “Star Wars”-Comics der letzten Zeit ja eher kleine Brötchen backen. Genau genommen hätte es die übergeordnete Handlung – Dok-Ondar erzählt Geschichten über seine Artefakte – nicht gebraucht, allerdings würde dies etwas dem Konzept von “Galaxy’s Edge“ zuwiderlaufen. Immerhin steckt dann doch etwas mehr “Handlung” in der Rahmenstory, denn Dok muss gegen ein paar Schmuggler vorgehen und zeigt dabei List und Raffinesse.

Was die “Gaststars“ angeht, so dürfen natürlich Han und Chewie nicht fehlen, welche hier die erste Begegnung mit einem Sarlacc haben. Genau genommen treffen sie gleich auf mehrere Exemplare dieser Kreatur, wobei die großen Biester hier schön weiterentwickelt worden sind. In der zweiten Story dürfen Greedo und Jabba ein Stelldichein geben, was teilweise sogar witzig garniert wird. Und zu guter Letzt darf auch Doktor Aphra nicht fehlen. Der neue Star am Comic-Himmel darf hier wieder zeigen, was sie drauf hat, und dabei auch die ein oder andere Verwicklung auslösen. So kennt man die liebe Doktorin und sie kommt mit all ihren Sachen sogar durch.

Charakterlich bleibt man dafür eher dünn, aber das macht in dem Fall überhaupt nichts, da der Band durch seine witzige Art einfach von vorne bis hinten Spaß macht. Wer hier also auf der Suche nach Weiterentwicklungen für die Helden oder gar emotionale Szenen ist, der wird etwas enttäuscht. Denn dieser Band ist eindeutig eine Story, die unterhalten soll, und das gelingt ihm von vorne bis hinten auch sehr gut. Und mal ehrlich, mehr Fanservice als die Rückkehr auf die alte Sith-Heimatwelt mit all ihren Fallen geht ja eh kaum, oder?

Fazit

Eine Achterbahnfahrt an Spaß wird einem hier präsentiert, womit der Comic auch irgendwie zu den Disney-Parks passt. Schlimm ist das nicht. Wenn man sich darauf einlässt, wird man hervorragend unterhalten.

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Information: Ein Exemplar dieser Ausgabe wurde dem Autor vom Verlag zum Zwecke der Rezension kostenlos überlassen.

Quick-Infos

Autor: Ethan Sacks
Zeichner: Will Sliney
Originaltitel: Star Wars – Galaxy’s Edge 1-5
Jahr der Veröffentlichung (Original): 2020
Übersetzer: Philip Keil
Seitenanzahl: 112
Preis: 15.- Euro
ISBN: 978-3-7416-1723-4
Verlag: Panini

 

Thomas Götz
Thomas Götz
Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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