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    StartLiteraturStar-Wars-BücherRezension: "Star Wars - Die Hohe Republik: Es gibt keine Angst"

    Rezension: “Star Wars – Die Hohe Republik: Es gibt keine Angst”

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    Wir sehen uns den ersten Sammelband der Hohen Rpublik an.

    Inhalt (Klappentext):

    Jahrhunderte vor dem Imperium und der Skywalker-Saga befanden sich die Jedi auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung und beschützen die bekannte Galaxis, gleichzeitig stoßen republikanische Pioniere in neue Gebiete vor. Während man sich an der Grenze auf die Einweihung der majestätischen Raumstation Starlight vorbereitet, steht Padawan Keeve Trennis vor ihrer größten Entscheidung: Wird sie ihre Jedi-Prüfungen abschließen oder Unschuldige vor einer drohenden Katastrophe retten? Und kann sie ihrem engsten Verbündeten noch vertrauen? Außerdem taucht ein neuer Feind auf – die furchterregenden Nihil!

    Die Hohe Republik: Es gibt keine Angst (Panini)
    Die Hohe Republik: Es gibt keine Angst

    Kritik

    Eines muss man sagen: Waren Reihen wie “Dawn of the Jedi” eher eine Fußnote im alten Legends-Universum, so lässt man sich jetzt mit der Hohen Republik nicht lumpen. Fast hat man den Eindruck, es gäbe zur Zeit nichts anderes mehr auf dem Star Wars-Sektor. Immerhin steht der Start der dritten Phase der ersten Phase kurz bevor – auch wenn deutsche Leser mal wieder in einigen Belangen das Nachsehen haben. Aber darüber wurde sich ja an anderer Stelle bereits ausgelassen.

    Der hier vorliegende Band “Es gibt keine Angst” enthält die ersten High Republic-Ausgaben, die bereits in den Monatsbänden erschienen sind – wie immer gesammelt als Sonderband. Wer also die Monatshefte eher links liegen lässt, hat jetzt die Chance, nochmal alles nachzuholen. Zeichnungstechnisch spielt man dabei durchaus vorne mit und was den Detailgrad von Hintergründen und Charakteren angeht, hat man sich erneut nicht lumpen lassen.

    Da wir die Story ja schon besprochen haben, hier in alle Kürze: Ein Team um Jedi-Meister Sskeer reist auf einen Planeten und muss dort gegen die Drengir kämpfen, die den Jedi-Meister (fast) verführen. Vor allem die Pflanzenwesen waren ja bislang eher sträflich vernachlässigt worden und spielen hier eine (kleine) größere Rolle. Darüberhinaus werden hier natürlich weitere Charaktere eingeführt, von denen man hoffentlich in Zukunft noch lesen wird. Wie bereits früher angemerkt, sollte der Autorenstab aber aufpassen, an dieser Stelle nicht zuviele Baustellen aufzumachen…

    Doch auch sonst gibt es, etwa bei der Eröffnung der Starlight Station, einige Szenen, die im Gedächtnis bleiben. Charakterlich darf hier natürlich vor allem Sskeer zu sich selbst finden, auch wenn die anderen Helden auch in der ein oder anderen Szene glänzen dürfen. Das einzige Manko ist hier vielleicht, das die Story mit einem fressenden Planeten (oder so sieht es zumindest aus) nicht generell neu ist. Auch die Siedler bedienen ein paar Klischees und ja, wie bereits bei den Einzelbänden bemängelt, ist die Story um den gefallenen Jedi-Meister halt leider auch komplett vorhersehbar.

    Insgesamt ist die Geschichte aber auch im Sammelbandformat eine Runde Sache.

    Fazit

    Ein paar kleinere Abstriche in der B-Note, aber als Einstiegspunkt in die Hohe Republik kann die Geschichte durchaus ganz gut herhalten. Ein paar Hintergrundinfos sollte man aber inzwischen schon mitbringen.

    Bewertung 3 out of 5 stars (3 / 5)
    Information: Ein Exemplar dieser Ausgabe wurde dem Autor vom Verlag zum Zwecke der Rezension kostenlos überlassen.

    Quick-Infos

    Autor: Cavan Scott
    Zeichner: Ario Anindito
    Originaltitel: Star Wars – THe High Republic: There is no fear
    Jahr der Veröffentlichung (Original): 2021
    Übersetzer: Matthias Wieland
    Seitenanzahl: 128
    Preis: 15.- Euro
    ISBN: 978-3-7416-2522-0
    Verlag: Panini
    Thomas Götz
    Thomas Götz
    Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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