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    StartLiteraturStar-Wars-BücherRezension: "Star Wars 78 - Krieg der Kopfgeldjäger 5"

    Rezension: “Star Wars 78 – Krieg der Kopfgeldjäger 5”

    Wir werfen einen Blick auf die Fortsetzung des Kopfgeldjägerkriegs.

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    Inhalt (Klappentext)

    Der Krieg der Kopfgeldjäger wütet! Das Syndikat Crimson Dawn hatte Han Solo gerade erst in seine Finger bekommen, als es den kostbaren Besitz nach einem Kampf auch schon wieder abtreten musste, an Darth Vader. Und auch der tödlichste aller Jäger, Boba Fett, will seine wertvollste Beute unbedingt wieder in seinen Besitz bringen.

    Kritik

    Mit dieser Ausgabe nähern wir uns dem Ende des Kopfgeldjägerkrieges in Comicform.

    Zeichnungstechnisch befinden wir uns auf gewohnt gutem Niveau. So sind nicht nur die Hintergründe sehr detailliert, sondern auch die Gesichtszüge der Charaktere vermögen es, deren Emotionen zu transportieren. Selbst maskierten Personen wie Vader kann man eigentlich ansehen, wenn sie sauer sind.

    Cover: Star Wars 78

    Auch storytechnisch wird wieder einiges geboten. Wobei man natürlich anmerken muss, dass man, wenn man die Veröffentlichungsreihenfolge verfolgt, wohl schon “Rettet Han Solo” vorher gelesen hat und daher das Ende der Geschichte schon kennt.

    Hier springen wir also erneut zurück und füllen ein paar Lücken. Natürlich ist dies nicht Panini anzukreiden, denn das Crossover-Wirrwarr liegt auch in den US-Ausgaben begründet. Das hatte ich ja letztes Mal schon angemerkt. Frühere Crossover hatten immer eine durchgängige Story, meist in einem Sonderband. Diese hier zieht sich nun durch alle Serien hindurch und angesichts der Tatsache, dass man auch Leser abholen will, die nur eine Serie verfolgen (z.B. Vader), gibt es eben auch Dopplungen bzw. Wiederholungen einzelner Story-Abschnitte – wenn auch aus anderen Blickwinkeln. Welcher Art des Crossovers man nun besser findet, muss jeder für sich selber entscheiden. Persönlich würde ich eher zur klassischen Form tendieren.

    Doch zurück zur Handlung. Wir starten an der Stelle, an der Luke Vader von Han weggelockt wird. Diesmal wird vor allem auch Wert auf die Hutten gelegt und aufgezeigt, warum diese sauer sind und ihre Flotte schicken. Davon abgesehen dürfen sich aber vor allem Valance, Boba Fett und Dengar dreschen, was sogar ganz gut anzuschauen ist und stellenweise an die “Legends” erinnert. Dabei sieht man auch zum ersten Mal einen Hauch von Boba Fett aus der neuen Serie, denn hier kommt es zur Zusammenarbeit der Jäger – und er nimmt sogar Rücksicht und tötet nicht willkürlich. Wobei er das genau genommen ja noch nie getan hat.

    Ein kleinerer Handlungsstrang dreht sich dann noch um die Rebellen, welche ebenfalls Solo verfolgen. Und es ist dabei ganz witzig, wie sich alle gegenseitig ausschalten. Highlight ist aber zweifellos das Duell zwischen Luke und Vader in ihren Jägern, das hier mehr Details als zuvor spendiert bekommen hat. Zwar ist jedem klar, dass die beiden sich nicht vor “Episode VI” treffen (können), gut in Szene gesetzt ist das alles aber allemal. Und es gewinnt vor allem dadurch, dass Ochi und Sly Moore ebenfalls mitmischen und Luke helfen. Ob da der Imperator seine Finger im Spiel hat?

    Der Band endet quasi mitten in einer großen Raumschlacht, sodass man dem Finale nochmal gespannt entgegenfiebern kann. Nach diesem Ende kann selbiges durchaus kommen.


    Bewertungsübersicht

    Bewertung

    Fazit

    Der Band bietet erneut knallige Action, die zu einem furiosen Finale hinsteuern sowie schöne Szenen zwischen diversen Charakteren, nicht nur unseren Rebellenhelden. Der Krieg der Kopfgeldjäger ist nun also in seiner - guten - heißen Phase angelangt.
    Deutscher TitelStar Wars 78 - Krieg der Kopfgeldjäger 5
    OriginaltitelStar Wars - War of the Bounty Hunters 4, Darth Vader 16
    Thomas Götz
    Thomas Götz
    Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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