StartLiteraturRezension: "Superman vs. Lobo"

Rezension: “Superman vs. Lobo”

Ein Zusammentreffen der Superklasse. Ob es hält, was der Titel verspricht?

Deutscher TitelSuperman vs. Lobo
OriginaltitelSuperman vs. Lobo
Buchautor(en)Tim Seeley, Mirka Andolfo
ÜbersetzerChristian Heiss
VerlagPanini
Umfang (Seiten)156
Preis35 Euro
VerfügbarkeitRegulär erhältlich
Veröffentlichungsjahr2022
ISBN978-3-7416-2762-0

Ein Zusammentreffen der Superklasse. Ob es hält, was der Titel verspricht?

Inhalt (Klappentext)

Wenn der edelste aller Superhelden Superman auf den derbsten Killer des Universums Lobo trifft, fliegen stets die Fetzen! Doch diesmal kommt es noch viel krasser: Der Präsi nutzt auf der Erde die sozialen Medien, um Superman zu diffamieren und ihm den Rang als Mann von Morgen abzuluchsen. Und als wäre das nicht schon übel genug, versetzt eine kosmische Macht Lobo auf Supermans wiederauferstandene Heimatwelt Krypton und den Stählernen auf Lobos Planeten Czarnia! Müssen sich die beiden völlig ungleichen Kontrahenten etwa verbünden, um diesem Albtraum ein Ende zu machen?

Kritik

Ein neuer Band aus der Black-Label-Reihe, der diesmal zwei beliebte Charaktere zusammenbringt. Zeichnungstechnisch ist man hier vielleicht nicht ganz auf dem Niveau der anderen Reihen, dazu ist man einfach hin und wieder zu kantig unterwegs, aber die Panels sind farbenfroh und auch bei den Kämpfen kann man sich nicht über zu wenige Details beschweren. Da der Comic im edlen Hardcover daherkommt (ich weiß, einige werden jetzt wieder wegen dem Preis stöhnen), kommen die Zeichnungen dafür aber auch übergroß zur Geltung und die Recken vermögen auch, ihre Emotionen zu transportieren.

Rezension: "Superman vs. Lobo" 1

Dabei ist sogar die Geschichte ganz gut umgesetzt. Zunächst beginnt es wie eine typische “Zwei Helden kämpfen gegeneinander”-Story. Superman und Lobo geraten aneinander (übrigens nicht zum ersten Mal) und Lobo nutzt nun Social Media, um eine Schmutzkampagne gegen Supie loszutreten. Dies ist an und für sich schonmal eine nette neue Idee, die mit dem Zeitgeist geht und auch die Gefahren des Internets aufzeigt. Und mal ehrlich, von Faustkämpfen der Helden gegeneinander hat man ja auch schon genug gesehen.

Dann geht es aber noch weiter und Numen, ein transdimensionales Wesen, mischt sich ein und sendet Lobo und Superman auf ihre wieder hergestellten Heimatplaneten zurück. Leider aber jeden auf die verkehrte Welt. Und ja, nun wird es eben noch schräger, denn die Czernianer erweisen sich zunächst als freundlich, dann als Alien-Blutrünstig. Ob hier die Auslöschung doch gerechtfertigt war?

Und auf Krypton macht Lobo mit Zod kurzen Prozess und ist der Liebling der Massen, mit dem sogar Supermans Mutter anbandelt…. Und dann ist da noch Dr. Flik, die eigentlich alles beobachtet und insgeheim mit Lobo…

Viel mehr sollte man eigentlich gar nicht mehr schreiben, denn ihr merkt schon, es ist VIEL los und es ist MEGA-Schräg in dieser Geschichte. Und ja, die Umsetzung ist durch die Bank weg gut gelungen. Neben Dr. Flik, die man im Laufe der Reise kennenlernt, bekommt aber auch Numen seine Charakterszenen spendiert. Aber auch Superman und Lobo selbst bekommen Grund, zum glänzen und dürfen beweisen, was in ihnen steckt – oder eben nicht, auch hier sind wieder einige Überraschungen eingebaut. Ach ja, und wer sich fragt: Auch auf die Erdlinge Jimmy und Lois muss man natürlich nicht verzichten.

Aber jetzt genug der Worte…. geht hin und lest es einfach selber!

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Wie von Lobo gewohnt, geht es wieder recht schräg zu in diesem Band. Dabei wurde Superman recht gut eingebaut und überhaupt gibt es auch sonst viel, was die jeweiligen Charaktere auszeichnet zu bestaunen. Eigentlich habe ich im Text oben schon viel zu viel gespoilert. Also wenn ihr nur halbwegs Fan von DC - oder wenigstens einer der beiden Helden - seid, dann greift zu.

REVIEW OVERVIEW

Bewertung
Thomas Götz
Thomas Götz
Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.
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Wie von Lobo gewohnt, geht es wieder recht schräg zu in diesem Band. Dabei wurde Superman recht gut eingebaut und überhaupt gibt es auch sonst viel, was die jeweiligen Charaktere auszeichnet zu bestaunen. Eigentlich habe ich im Text oben schon viel zu viel gespoilert. Also wenn ihr nur halbwegs Fan von DC - oder wenigstens einer der beiden Helden - seid, dann greift zu.Rezension: "Superman vs. Lobo"
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