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    Gewinnspiel: “Star Trek: Der Film – The Director’s Edition” auf Blu-ray und 4K

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    Am 8. September 2022 erscheint eine Remastered-Version von “Star Trek: Der Film – The Director’s Edition” auf Blu-ray beziehungsweise 4K Ultra HD inklusive Bonusmaterial. Wir haben uns die Geschichte der “Director’s Edition” mal etwas genauer angesehen.

    “Star Trek I” – Der Unvollendete

    Als Robert Wise, der Regisseur von “Star Trek: Der Film” (“Star Trek: The Motion Picture”), Ende der 90er-Jahre Wind davon bekam, dass man begonnen hatte, alte Film zu überarbeiten, sagte er: “Wenn irgendein Film so was bräuchte, dann ‘Star Trek'”, womit er natürlich seinen “Star Trek”-Film meinte.

    Aber was war so schief gelaufen bei diesem Film? Robert Wise war ein erfahrener Regisseur, sowohl verantwortlich für “Der Tag, an dem die Erde stillstand” als auch für die Verfilmung des Broadway-Musicals “West Side Story”. Er hatte alles minutiös vorbereitet, doch dann geriet das ganze Projekt unter Druck.

    “Am Schluss wurde es so hektisch, dass der Cutter fehlende Frames oder Elemente am Anfang oder Ende einer Aufnahme gar nicht bemerkte.[…] oder wenn die Kamera sich nicht mehr bewegte. Das gab nur ein leichtes ruckeln. Alle waren einfach völlig ausgelaugt.“

    Douglas Smith, Kameramann (“Star Trek: The Motion Picture”)
    Robert Wise (Bild © Paramount Pictures via TrekCore)

    Robert Wise und Todd Ramsey, der Filmeditor, konnten sich den Film nie zusammen ansehen, ehe dieser in die Kinos kam. So sehr der Film auch erwartet wurde, so klar war auch, dass er pünktlich in die Kinos kommen musste. Koste es, was es wolle – inhaltlich und qualitativ!

    Die Postproduktion wurde schlicht nicht abgeschlossen, sondern einfach für “beendet” erklärt. Ein unfertiger Film kam also in die Kinos. Beim Zuschauer stellte sich – neben dem überwältigendem Gefühl, die Enterprise nun auf der großen Leinwand zu sehen und dazu einen genialen Soundtrack von Jerry Goldsmith zu hören – ein vages, nicht genau zu bezeichnendes Gefühl eben jener “Unfertigkeit” ein.

    “Star Trek I” – Der “Director´s Cut”

    “Ich wollte eine endgültige Fassung. Ich ging zu Paramount, um zu sehen, ob das ok wäre. Sie sagten, ja, das wäre okay. Daran habe ich mit Mike Matessino gearbeitet. Ich machte das,was damals meine endgültige Fassung hätte sein sollen.“

    Robert Wise, Regisseur “Star Trek: The Motion Picture”
    Admiral Kirk (William Shatner) in “Star Trek: The Motion Picture – The Director’s Edition (2022), Bild: © Paramount Pictures

    “Alles musste mit der Fassung von 1979 zusammenpassen. Das war die Weisung, die wir mit Daren zu Beginn diskutierten. Was immer wir produzierten, es musste passen. Wir wollten sicherstellen, dass alle neuen Effekte, die in den Film kamen, auch im Jahre 1979 hätten produziert werden können.“

    David C. Fein, Produzent “Star Trek: The Motion Picture – The Director’s Edition” (2001)

    Um den 2001 auf DVD erschienenen “Director ́s Cut” anzufertigen, war viel Arbeit notwendig. Das Team organisierte sich zunächst die originalen Storyboards. Sie erhielten auch das Modell der Enterprise, welches seinerzeit verwendet wurde, um sich anzusehen, wie bei der Tricktechnik in den 70ern das Licht gewirkt hätte, wenn man es nun digital erstellte. Nichts sollte zu “sauber” aussehen oder schlicht unzeitgemäß sein.

    Eine der ersten Szenen, die deutlich umgestaltet wurde, ist jene auf Vulkan. Spock schützt seine Augen vor der Sonne. Doch einen Schnitt weiter sind Sterne am schwarzen Himmel zu sehen, jedoch keine Sonne. Seltsam eigentlich. Nun wurde ein rötlicher Himmel eingefügt und einige recht beeindruckende Monumente, die nun viel deutlicher unterstreichen, dass es sich nicht nur um den Planeten Vulkan handelt, sondern um die Oberfläche eines Planeten mit einer reichen, uralten Kultur. Diese Ergänzungen decken sich mit dem Original-Storyboard und geben nun wieder, was ursprünglich geplant war.

    Ein weiteres Beispiel für die Verbesserung des Originals ist eine Szene in San Francisco. Kirk landet in einer (Matte-Painings sei Dank) recht ansprechenden Station. Eine Menge Leute sind unterwegs, aber auf der rechten Seite, neben dem landenden Shuttle, steht lediglich eine Mauer. Diese wurde nun gekürzt und man sieht, dass da ein Shuttle der Originalserie fliegt! Die Einstellung wirkte runder, lebendiger.

    Der “Director´s Cut” von 2001 ist – durch das späte Abschließen der Postproduktion – die definitive Version von “Star Trek: Der Film”. So hätte der Film ins Kino kommen sollen! Einiges macht nun mehr Sinn. Längen wurden geschnitten und neue Szenen hinzugefügt, damit alles runder wirkt.

    “Star Trek I” – So klar wie nie!

    Aber der Film kam in dieser überarbeiteten Version bisher nur auf DVD heraus. Das war 2001 (Region 1) beziehungsweise 2002 (Region 2)! Also in einer Zeit, in der riesengroße
    Flachbildschirme nur für wenige erschwinglich waren. Damals hätte auch niemand gewusst, was “4K” sein soll. Und so kam es zur “Director´s Edition” von 2022:

    “Dank der wunderbaren Leute im Paramount Archiv und ihren Recherchen sowie Gene Kozickis Recherche für uns begannen wir mit einem 4K-Scan-Negativ, den Negativen, die damals tatsächlich benutzt wurden. Davon ausgehend setzten wir neue Negative aus exakten digitalen Kopien zusammen und erstellten so eine digitale Version des Films.”

    David C. Fein, Produzent “Star Trek: The Motion Picture – The Director’s Edition”

    Und die kann sich sehen und hören lassen! Ich kann von der Bildqualität gar nicht genug
    schwärmen. Seht es euch am besten selbst an. Nur so viel: Ich hatte lediglich die Möglichkeit die Blu-ray mit High Definition (nicht die 4K-Variante) anzusehen. Ein absolut klares, feines Bild, wie man es heutzutage nur erhoffen kann.

    Die U.S.S. Enterprise in “Star Trek: The Motion Picture – The Director’s Edition (2022), Bild: © Paramount Pictures

    Ab 8. September 2022 finden sich folgende Versionen auf dem Markt:

    “Star Trek: The Motion Picture – The Director’s Edition (2022), © Paramount Pictures
    • Star Trek: Der Film – The Director ́s Edition in 4K (zwei Discs, Film und Bonus) für 24,99 EUR.
    • Star Trek: Der Film – The Director ́s Edition als Einzel-Blu-ray (1 Disc) für 12,99 EUR.
    • Star Trek: Der Film – The Director ́s Edition – The Complete Adventure für 74,99 EUR. Hierin enthalten sind:
      • Zwei 4K Ultra HD-Discs und drei Blu-ray-Discs für den ganz großen Fan des Films.
      • Dieses Limited-Edition Collector’s Set enthält alle Inhalte auf der Blu-ray Bonus-Disc wie in der Star Trek: Der Film – The Director ́s Edition sowie eine zusätzliche 4K Ultra HD-Disc mit der ursprünglichen Kinofassung von Star Trek: Der Film
      • Das Set enthält insgesamt fünf Discs und wird in einer edlen Sonderverpackung zusammen mit exklusiven Sammlerstücken präsentiert, darunter Poster, Artcards, Stickersheet, ein 16-seitiges Booklet und vier Computer-Aufkleber.

    Gewinnspiel

    Paramount Home Entertainment sei Dank, könnt ihr in diesem aktuellen Gewinnspiel eine der Versionen sogar gewinnen!

    Um gewinnen zu können, beantwortet die folgende Frage bis zum 25. September 2022.

    V´ger zerstört im Kinofilm “Star Trek – Der Film” nicht nur anfangs klingonische Schlachtschiffe, sondern – wenig später – auch eine Station der Föderation.

    Frage: Wie genau heißt diese Station?

    Zu gewinnen gibt es:

    • 1x Star Trek: Der Film – The Director ́s Edition in 4K UHD
    • 1x Star Trek: Der Film – The Director ́s Edition – The Complete Adventure in 4K UHD
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    6 Kommentare

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    6 Kommentare
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    So in etwa hab ich mir das gedacht, drum auch meine Smileys

    Imperial Battlecruiser “Amar” 🙂

    Recht einfach die Frage; wie heißt der Klingonische Kreuzer der als letztes zerstört wird, wäre etwas interessanter. 🙂

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