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Rezension: “Star Wars 125 – Legacy of Vader / Ahsoka”

Deutscher Titel:
Star Wars 125 - Legacy of Vader / Ahsoka
Originaltitel:
Star Wars - Legacy of Vader 5, Ahsoka 8
Buchautor(en):
Charles Soule
Übersetzer:
Matthias Wieland
Verlag:
Panini
Umfang (Seiten):
60
Preis:
6,99
Veröffentlichungsjahr:
2025

Ausgabe 125 markiert einen Meilenstein bei den monatlichen Comics.

Inhalt (Klappentext)

In unserer Jubiläumsausgabe Nr. 125(!) kommt es zum großen Finale der Ahsoka-Comicreihe zur populären Disney+-Serie mit der achten und letzten Folge! Plus: Die Fortsetzung dieser herausragenden Ergänzung der Sequel-Trilogie „Legacy of Vader“, in der Kylo Ren und die Erste Ordnung mit der brutalen Erstürmung des friedlichen Planeten Naboo beginnen …

Kritik

Mit Ausgabe 125 erreichen wir einen Meilenstein, denn alsbald ist die alte Zählweise überholt. Die damaligen Ausgaben brachten es ja immerhin auch auf 125 Ausgaben und, wie im redaktionellen Teil hier richtig angemerkt wird, das innerhalb von 16 Jahren. Nun haben wir die 125 innerhalb von 10 Jahren geknackt, was auch an der Erscheinungsweise liegt, die teilweise in der Schlagzahl immer mal wieder erhöht wurde.

So oder so, hier liegt also nicht nur der 5.Teil der Legacy-Reihe vor sondern auch das Finale von Ahsoka. Zeichnungstechnisch sind beide Comics jetzt nicht ganz auf Sonderband-Niveau unterwegs, sprich, die Figuren wirken etwas kantiger, die Hintergründe, ob einfarbiger Panels, nicht ganz so detailliert. Da kann es charakterlich schonmal den ein oder anderen Aussetzer geben, auch wenn man immer noch Emotionen ablesen kann. Die Schlachten gab es auch schonmal detaillierter, aber die sind zumeist eher beim Ende von Ahsoka zu sehen. Im Großen und Ganzen kann man damit leben, vor allem, wenn man die Vorgänger kennt.

Springen wir gleich zu Ahsoka, bevor wir mit Kylo weitermachen. Hier wird also nun das Finale der Serie in Comicform umgesetzt und leider genauso enttäuschend, wie in der Serie selbst. Erweiterte Szenen oder gar neue Handlungen sucht man hier vergeblich, aber das war ja schon in den letzten Ausgaben bzw. bei den anderen Adaptionen der Live-Action-Serien so, und dürfte daher keinen überraschen. Auch dass Shin und Baylan hier keine Rolle mehr spielen und nur kurz auftauchen, entspricht so der Serie (dort hat man übrigens deutlicher gezeigt, wonach Baylan sucht, dies ist hier nicht der Fall).

Die Demontage von Thrawn wird aber munter fleißig weiter betrieben und erreicht hier ihren Höhepunkt. So sendet er etwa 2 TIE-Jäger nach Ahsoka aus, um sie dann wieder abzuziehen (okay, hier wird erwähnt, sie wurdne zerstört, was man aber halt leider so gar nicht im Comic sieht). Dann lässt er sie vom Sternenzerstörer aus bombardieren (zumindest diese Sequenz sieht hier etwas glaubwürdiger als im TV aus) und dann später wird die Festung zerstört, aus der Ahsoka und Co. dann eben doch wieder entkommen (mit einem wundersam reparierten Schiff, dass kurz vorher noch ausgeschaltet war, tja). Wenn Thrawn die Helden also unbedingt tot sehen will, wie er mehr als einmal beteuert, lässt er jedwede Gelegenheit dazu verstreichen – und nein, da zieht auch nicht irgendein berühmter Masterplan.

Das Finale von Ahsoka ist also leider auch hier etwas enttäuschend und auch Kylo Ren bekleckert sich nicht mit Ruhm. Nach der letzten Ausgabe hat er hier Naboo erobert, schleust sich aber selbst in den Widerstand ein und kämpft quasi gegen sich selbst. Unser lieber Verwalter hält ihm am Ende dann einen Spiegel vor (und nach wie vor habe ich große Probleme damit, dass so ein Kopf im Glas die Geheimnisse von Vader und dem Imperator wissen soll). Natürlich wissen wir, wo das alles hinführen soll, nämlich zum Beginn von Episode IX und dem Wegfinder.

Es soll Kylos Zerrissenheit zeigen, und wie er später doch noch ins Licht findet, so richtig ziehen mag das aber auch hier dann nicht. Immerhin ist die Frustration von Hux spürbar und man glaubt eher, dass er letztlich der Spion werden wird, der er in erwähntem Film dann auch wurde. Auch hat man Naboo hier nicht (erneut) in Schutt und Asche gelegt, immerhin ein netter Zug, denn das hatte man ja schon zuhauf gesehen.

Bewertung

So ganz ziehen diesmal beide Geschichten nicht. Kylo überzeugt nicht so ganz auf seiner Selbstfindungsreise, bei der er gegen sich selbst kämpft, und die Ahsoka-Handlung leidet eben unter den gleichen Fehlern, die bereits die Serie plagten. Komplettisten können aber sicherlich zugreifen. Mal sehen, wie der Abschluss der Kylo-Reihe im nächsten Band wird.

Bewertungsübersicht

Bewertung
Thomas Götz
Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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So ganz ziehen diesmal beide Geschichten nicht. Kylo überzeugt nicht so ganz auf seiner Selbstfindungsreise, bei der er gegen sich selbst kämpft, und die Ahsoka-Handlung leidet eben unter den gleichen Fehlern, die bereits die Serie plagten. Komplettisten können aber sicherlich zugreifen. Mal sehen, wie der Abschluss der Kylo-Reihe im nächsten Band wird.Rezension: "Star Wars 125 - Legacy of Vader / Ahsoka"
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