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Alexandra Rimpler (re)06.01.18

Interview mit Discovery's Jayne Brook

Admiral Katrina Cornwell hatte einen Abgang mit einen Knall, denn in der "Star Trek: Discovery" Episode "Si Vis Pacem, Para Bellum", knallte L'Rell (Mary Chieffo) Cornwells Kopf auf ein Panel, so dass die Funken überall hin flogen und ein tödlicher elektrischer Schlag durch Cornwells Körper fuhr. Später sahen die Zuschauer L'Rell Cornwells Körper in eine Kammer an Bord des Sarkophagen-Schiffes zerren, nur um von dem Anblick der Leichen erschreckt zu werden: Klingonen des Hauses T'Kuvma, deren Körper unzeremoniell und respektlos aufgehäuft sind. Jayne Brook spielte Cornwell nicht nur in "Si Vis Pacem, Para Bellum", sondern auch in "The Butcher's Knife Cares Not for the Lamb's Cry", "Choose your Pain" und "Lethe".

Der Charakter machte sich einen Namen, da sie offensichtlich eine Vergangenheit mit Captain Lorca (Jason Isaaks) hatte und wie sie kurz davor war, ihn vom Kapitäns-Sessel der U.S.S. Discovery zu entfernen - "Ich kann die mächtigste Waffe der Sternenflotte nicht in den Händen eines gebrochenen Mannes lassen." – als er vorschlug, sie könnte Sarek (James Frain) in den unglücklich verlaufenden Verhandlungen auf Cancri IV ersetzen.

Kinogängern und Fernsehzuschauern ist Brook durchaus bekannt, ihre Projekte erstrecken sich von "Superman IV: The Quest for Peace", "Don't Tell Mom the Babysitter Is Dead", "Gattaca", "Chicago Hope" und "John Doe" bis zu "Boston Legal", "Private Practice", "Revenge", "Rizzoli & Isles" und "The Sweet Life". StarTrek.com unterhielt sich mit ihr über ihren Handlungsbogen als Cornwell in "Discovery" und hier ist, was sie uns zu sagen hatte:

StarTrek.com: Wie sehr hatten Sie "Star Trek" auf dem Radar? Kannten Sie die Serien und Filme – und haben Sie vorher schon jemals dafür vorgesprochen?

Jayne Brook: Nein, ich habe nie dafür vorgesprochen. Und um die Wahrheit zu sagen, obwohl "Star Trek" etwas ist, was jeder aus seiner Kindheit kennt, war ich nie jemand, der die Serie wirklich verfolgt hat. Ich sah sie vielleicht mal als Kind. Die Originalserie wurde ja immer wiederholt und jetzt gibt es auch noch die aktuelleren Filme aber Discovery hat wirklich Spaß gemacht. Die Dinge waren unerwartet. Erst jetzt hole ich auf.

StarTrek.com: Wie erhielten Sie die Möglichkeit, bei Discovery mitzuwirken?

Brook: Ich kannte Aaron (Harberts) and Gretchen (Berg) von früheren Arbeiten und sie riefen mich einfach an und fragten, ob ich diesen Admiral spielen will. Sie sagten: "Wir haben diese Rolle und sie ist ein echt cooler Charakter. Willst Du sie spielen?" Ursprünglich hatten sie vor, sie nach drei Episoden sterben zu lassen. Sie sagten: "Du wirst Dich hineinfinden, sie ist wirklich cool." Sie dachten, dass sie in dem Massaker sterben würde. Aber Autoren nutzen immer alles, was sie haben und sie sind sehr kreativ. Sie dachten: "Hmm, vielleicht können wir sie stattdessen besser gefangen nehmen lassen."

StarTrek.com: Wie sehen Sie Cornwell? Was treibt sie an?

Brook: Sie ist ein so interessanter Charakter weil sie offensichtlich ein so guter Admiral ist. Sie ist ganz offensichtlich durch die Ränge gesprungen und sie ist – wie wir an anderer Stelle sehen können – auch sehr tough. Niemand hält die Klingonische Folter und Befragungen aus, aber sie hat sich gut geschlagen. Ich denke das, was sie antreibt ist ihr Vertrauen in die Föderation und wofür sie steht. Sie ist ein gutes Beispiel für das, wofür die Föderation steht und sie würde dafür sterben, wenn es nötig wäre. Sie ist viel smarter als jemand, der nur einfach die Regeln nicht brechen würde.

StarTrek.com: Wie würden Sie ihre Beziehung zu Lorca beschreiben?

Brook: Es ist eine nervenaufreibende Beziehung. So wie ich es sehe, ist da noch mehr… Sie gingen zusammen aufs College und sie mögen sich wirklich, wirklich gern. Ich sehe sie als zwei junge Menschen in der Akademie, die herausragend sind, die sich wirklich mögen und ganz offensichtlich eine romantische Vergangenheit haben – aber nicht das typische Junge-Mädchen-Beziehungs-Ding. Sie machten Witze darüber in "After Trek", ob sie so etwas wie Sexfreunde waren. Ich sagte, ich glaube nicht, dass es so etwas war. Ich glaube, sie mochten sich wirklich in der Vergangenheit und haben ihre Karrieren gegenseitig beobachtet. Ich glaube, dass sie es ehrlich meint, wenn sie sagt: "Ich bin gekommen, um einen Freund zu treffen. Was zur Hölle ist passiert?" Also haben sie ganz offensichtlich eine richtige Freundschaft.

StarTrek.com: Wie viel Spaß hat es gemacht, mit Jason Isaacs zu arbeiten?

Brook: Ich fand ihn großartig und unsere gemeinsamen Szenen waren sehr gut. Es schien sich aufzubauen. Als ich zuerst dorthin kam, war ich nur der Admiral, der ihm eine harte Zeit verschaffte und dann entwickelte sich die Sache weiter. Aber es hat Spaß gemacht.

StarTrek.com: Lassen Sie uns über die Szene reden, in der Lorca Sie fortschickt, um den Frieden zu erlangen. Er verabschiedet sich mit "Möge das Glück mit den Tüchtigen sein.". Viele Fans denken, dass Lorca sehr wohl weiß, dass er Cornwell in eine Todesfalle schickt. Was denken Sie darüber? Und haben Sie und Jason über Lorcas Motivation gesprochen?

Brook: Das ist interessant, weil es stimmt, aber ich denke, es ist etwas komplizierter weil Sarek auf diese Mission gehen sollte und weil die Föderation davon wusste und ihm erlauben wollte zu gehen. Ich denke, sie hofften, dass es funktionieren würde. Es ist eine Todesfalle weil es die Klingonen sind und weil er die Klingonen kannte. Auf der anderen Seite hat die Föderation Hoffnung, dass etwas dabei heraus kommen kann weil es auf neutralem Grund stattfindet. Sicherlich war Lorca froh, mich los zu sein und damit auch – wenn auch nur für eine kurze Zeit – die Gefahr, dass ich sein Schiff übernehme, bevor er sich Hilfe besorgen kann. Sie fragten, ob er wusste, dass er mich in eine Todesfalle schickt. Ich glaube, vorausgesetzt, dass ich gehe, dass er sich Zeit erkaufte. Ich finde, dass der Moment mit Saru (Doug Jones) als Lorca sich dagegen entscheidet, mir zu folgen (nachdem ich gefangen wurde), viel hinterhältiger ist.

StarTrek.com: Lorca wendet sozusagen Ihr eigenes Vorgehen im Bezug auf Saru bei Ihnen an...

Brook: Ja, das stimmt. Hier handelt er absolut vorschriftsmäßig.

StarTrek.com: Cornwell und L'Rell haben einige großartige Momente zusammen, die Konversations-Fetzen, die Schrei-Sequenz und dann die Kampfszene. Wie war es, diese Szenen mit Mary Chieffo zu spielen?

Brook: Es hat so viel Spaß gemacht. Zwischen L'Rell und Cornwell ist etwas besonderes. Es ist sehr stark und was die Zuschauer nicht sehen ist, dass zwischen uns noch viel mehr passierte, als sie kam um mich zu befragen. Da gab es einen großartigen Moment, als sie mich dreht um mich zu befragen und ich meinen psychologischen Hintergrund benutze. Sie versucht mir Angst zu machen und ich sage nur zu ihr: "Sie haben nicht die Insignien des Hauses Kor. Sie sprechen die Sprache nicht. Und sie hätten mich längst töten können. Also machen Sie mir keine Angst. Wer sind Sie?" Das bringt L'Rell dazu, zu sagen: "Ich will überlaufen." Letztendlich brauchten sie nicht die ganze Szene und behielten nur den Teil mit dem Überlaufen. Und es funktionierte. Es war eine gute Chemie zwischen den beiden Charakteren. Sie respektieren sich wirklich, diese zwei so unterschiedlichen Spezies. Und ich hatte viel Spaß mit Mary.

StarTrek.com: Wie oft sind Sie vorher schon auf der Leinwand gestorben und wie war es in dieser besonderen Szene?

Brook: Ich bin schon ein paar Mal an Krankheiten gestorben, zum Beispiel als junge Mutter an Leukämie. Ein anderes Mal war ich eine Drogenabhängige, die Krebs bekam. Ich versuche mich zu erinnern, wie oft ich schon gestorben bin. Ich starb auf der Bühne in König Lear. Aber ich glaube nicht, dass ich je im Kampf gestorben bin wie Cornwell. Sie hat wirklich gekämpft bis zum Schluss, nicht wahr? Das war neu für mich und sehr interessant.

StarTrek.com: Einige Leute glauben nicht, dass Cornwell wirklich tot ist. Wie sehr genießen sie diesen Umstand? Die Fans wollen mehr und wie in der Wissenschaft ist es ja so, dass tot nicht immer wirklich tot bedeutet.

Brook: Das finde ich lustig. Es freut mich, dass die Leute den Charakter genug mögen um zu sagen: "Sie ist nicht wirklich tot. Wir wollen ihren Tod nicht." Das ist großartig. Es ist interessant, mir auszumalen, was noch passieren könnte.

StarTrek.com: Wenn ein Schauspieler einmal bei "Star Trek" gespielt hat, wird er ein Teil der Trek-Familie. Wie cool ist das und wie stehen die Chancen, Sie mal bei einer "Star Trek" Convention zu sehen? Hätten Sie Lust dazu?

Brook: Ich fühle mich so geehrt und begünstigt, dass ich in diese Welt eingeladen wurde. Ich habe eine gute Freundin, die sehr gut mit Bob Picardo befreundet ist. Wir waren an Thanksgiving dort zu Besuch und er war auch dort. Da habe ich etwas über die Conventions erfahren. Und meine Freundin, Megan Gallagher, hat Bob zu den Conventions begleitet, weil sie auch ein paar Dinge für "Star Trek" gemacht hatte und sie haben sich angefreundet. Sie sagte, dass es wirklich Spaß macht. Von daher, ja, vielleicht mache ich das mal. Ich fühle mich sehr geehrt, ein Teil von dieser Sache zu sein.

(re - 07.01.18 - Quelle: StarTrek.com)


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