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Henning Koonert (hk)09.01.12

Abrams: Drehbeginn am Donnerstag

Der "Star Trek"-Regisseur äußerte sich im Interview zu den Dreharbeiten und zu kürzlichen Casting-Enthüllungen. Abrams machte ebenfalls deutlich, dass die Entscheidung pro 3D nicht seine eigene war.

Collider.com befragte J. J. Abrams im Rahmen der Television Critics Association Winter Press Tour, bei der der Regisseur und Produzent für die vom ihm mitproduzierte Serie "Alcatraz" warb, deren Ausstrahlung kommende Woche in den USA beginnt, auch zum Thema "Star Trek".

Abrams erklärte, dass die Dreharbeiten bereits am Donnerstag, den 12. Januar beginnen und damit drei Tage früher starten als bisher bekannt war. Weitere Auszüge aus dem Gespräch:

Collider: Haben Sie den Charakter, als den Sie [Benicio del Toro] verpflichten wollten, streichen müssen?

J. J. Abrams ist kein Fan von "Star Trek" in 3D.
J. J. Abrams: Wir haben keine Änderungen aufgrund des Castings vorgenommen.

Collider: Ist Ihnen die Entscheidung, diesmal niemanden der Classic-Schauspieler zu verwenden, einfach oder schwierig gefallen?

Abrams: Das war halt, was die Handlung des Films vorschrieb.

Collider: Drehen Sie "Star Trek" in 3D oder wird er danach konvertiert?

Abrams: Wir drehen auf Film und der Grund dafür ist, dass ich anamorph drehen wollte und das geht nicht in 3D.

Collider: Aber er wird 3D?

Abrams: Er wird konvertiert für diejenigen, die ihn in 3D sehen wollen. Aber ich wollte ihn an das Aussehen des ersten angleichen und ihn anamorph drehen.

Collider: Machen Sie sich Gedanken über die kommerzielle Machbarkeit von 3D, da die Beliebtheit von 3D etwas abgenommen hat?

Abrams: Ich habe nicht um 3D gekämpft. Das war etwas, das das Studio wollte und ich nicht. Dann habe ich Teile des ersten Films konvertiert gesehen und dachte: Das sieht richtig cool aus. Daher war ich damit einverstanden, dass sie das machen, solange ich den Film so drehen kann, wie ich wollte, anamorph. Und dann können sie ihn konvertieren. Die, die ihn in 3D, was ziemlich cool wirkte, sehen wollen, können das tun, und die, die ihn in 2D sehen wollen, können das auch.

Collider: Wie lange werden die Dreharbeiten dauern?

Abrams: Vier Monate. Ungefähr so lange wie der erste. Vielleicht ein bisschen kürzer.

J. J. Abrams' Antworten auf Fragen zu "Alcatraz" und "Mission Impossible" können Sie im vollständigen Interview auf Collider.com lesen.

(hk - 09.01.12 - Quelle: Collider.com - 7 Kommentare)

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Kommentare

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Milo schrieb am 09. Januar 2012, 19:03 Uhr

Merke: Wakelkamera und 3D = kotzender Kinozuschauer. 3D hätte bei Trek den Vorteil, dass sich Abrams (genau wie Michael Bay bei Transformers 3) diesbezüglich etwas hätte zurücknehmen müssen. Ach ja und "konvertiertes 3D = unzufriedener Kinogänger", es gibt absolut keinen Film, bei dem konvertiertes 3D gut ausgeschaut hat. :-/

Kev schrieb am 09. Januar 2012, 23:17 Uhr

Da stimme ich Milo voll und ganz zu. Konvertiertes 3D ist nicht zu gebrauchen.
Leider wird es dann bestimmt wieder so aussehen wie bei Conan, dass der Film praktisch überall nur in 3D gezeigt wird da man damit etwas mehr kohle macht.

Wenn ich wählen kann, schaue ich mir den neuen Star Trek in 2D an. Denn so hat es J.J.Abrams gewollt.

Uhuhurababe schrieb am 10. Januar 2012, 10:30 Uhr

Die 3D-Welle ebbt ja auch schon wieder ab. Das ist etwas für 12-jährige, die sich mehr für Effekte als für Handlung interessieren. Meine Prognose: in fünf Jahren ist 3D wieder out. Es war vor 60 Jahren langweilig und ist es heute immer noch.

Adm. Ges schrieb am 10. Januar 2012, 13:53 Uhr

Ich denke 3D wird sich auf einem gewissen Maß halten, bis irgendwann der "richtige" Durchbruch in der Technik gelingt und das Ganze mit ähnlichem Aufwand und Kosten wie die "normalen" Filme machbar ist. Entwickelt wird in der Richtung jedenfalls auch weiterhin mit recht guten Fortschritten.

Ich konnte mir letztens bei nem Kumpel den Flugsimmulator auf dessen neuem Monitor in hochgerechnetem 3D angucken und das sah echt gut aus. Nervig daran war eigentlich nur die Brille auf der Brille, wobei sich das als Aufsatz natürlich auch schon gegenüber wirklich zwei Brillen übereinander gebessert hat.

Den Film selbst werde ich mir natürlich auch "klassisch" in 2D angucken.

oz_ schrieb am 10. Januar 2012, 23:12 Uhr

3D ist heute das, was die Laserdisc vor 30 Jahren war.
Zuerst ein von Medien- und Elektronikkonzernen gemeinsam künstlich hochgespielter Hype um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehenund anschließend ein totaler Rohrkrepierer, da technisch unausgegoren.

PS: Bei meinem Nintendo 3DS bekomme ich innerhalb von Sekunden Augenschmerzen, wenn ich das 3D-Gedöns nicht abstelle ^^

human8 schrieb am 11. Januar 2012, 18:38 Uhr

Bin auch kein Fan von 3D.
Freue mich jedenfalls den Film in 2D zu sehen.

Der erste Trailer wird sicherlich irgendwann in Sommer kommen

Androide schrieb am 11. Januar 2012, 22:43 Uhr

Morgen gehts los.. *im Kreis hüpf* ab jetzt lasse ich Twitter nicht mehr aus den Augen. wink.gif


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