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Peter Schipfmann (ps), Christoph Hühn (ch), Manrico Tenner (te)29.06.03

"Die Rache des Dominion"

Charlotte Douglas & Susan Kearney

Inhalt

Während des Dominion-Krieges: Vor vier Monaten wird Betazed von den Truppen des Feindes besetzt. Derzeit befindet sich im Orbit des Planeten eine riesige Flotte feindlicher Schiffe. Dem Batazoiden Sark Enaren, Mitglied des Widerstandes gegen die Besatzung, gelingt es dennoch, mit einem Shuttle zu entfliehen. Er soll einen wichtigen Datenchip zur Föderation bringen. Doch kurz, nachdem er die Starbase 19 erreicht hat, wird diese von einer Übermacht des Feindes angegriffen und zerstört. Kurz vor seinem Tod schafft er es gerade noch, die verschlüsselten Informationen mit einem Subraumkommunikator weiterzuleiten. Wird seine Nachricht die Föderation erreichen?

Starbase 133: Auf der Enterprise geht es derweilen eher ruhig zu. Das Schiff ist im Kampfeinsatz schwer beschädigt worden und wird deshalb in einem Raumdock repariert. Aufgrund immer knapper werdender Ressourcen zieht sich dies leider in die Länge. Doch als ein gewisser Commander Elias Vaughn von der Abteilung für Sondereinsätze auf der Starbase auftaucht, ändert sich dies. Die Instandsetzung der Enterprise genießt plötzlich höchste Priorität, da sie an einem Spezialeinsatz teilnehmen soll.

Die Nachricht der batazoiden Widerstandsbewegung hat die Föderation tatsächlich erreicht. Sie beinhaltet einen moralisch bedenklichen und riskanten Plan zur Rückeroberung des Planeten. Es gibt einen betazoiden Mörder Namens Hent Tevren, der die schreckliche Fähigkeit besitzt, mit der Kraft seiner Gedanken zu töten. Er befindet sich, durch einen Inhibitor seiner tödlichen Begabung beraubt, in einer Anstalt für geisteskranke Verbrecher auf dem Planeten Jarkana, der auch vom Dominion besetzt wird. Deanna hat früher dort gearbeitet und vergeblich versucht, den Mörder zu heilen.

Der Plan sieht nun vor, dass Deanna und Data mit der Defiant unter Worfs Kommando nach Jarkana fliegen, Tevren befreien und nach Betazed bringen. Dort soll er an besonders starke Telepathen sein grausames Können weitergeben. Die Enterprise bleibt derweilen nicht untätig, sondern sie übernimmt unterdessen einen anderen, nicht weniger gefährlichen Auftrag. Nachdem der Versuch, Batazed zurückzuerobern, gescheitert ist, befinden sich in der Nähe des Planeten nur noch einige Schiffes des Feindes. Deshalb wird die Enterprise versuchen Sentok Nor, die mächtige cardassianische Raumstation im Orbit von Betazed, zu zerstören. Ein Einsatzteam mit Chief O'Brien soll an Bord der Station gebeamt werden, und Dank der guten Kenntnisse des Chiefs über die cardassianische Technik soll die Selbstzerstörungssequenz in Gang gesetzt werden.

Zunächst scheinen die Pläne zu gelingen, aber dann wird das Außenteam mit dem aus der Psychiatrie befreiten Tevren auf Jarkana von Jem'Hadar umzingelt, und das Einsatzteam auf Sentok Nor macht eine fürchterliche Entdeckung.

Kritik

Das Dominion hat Betazed besetzt. Doch die Betazoiden beginnen sich zu wehren - und sind sogar bereit, mit Gedankenkraft zu töten.
1. Peter Schipfmann

Der Roman hat einen interessanten und viel versprechenden Ansatz: In der DS9-Folge "Im fahlem Mondlicht" aus der sechsten Staffel wird die Eroberung von Betazed durch das Dominion bekannt gegeben. Wie es dazu kam, welche Folgen dies für die Bevölkerung des Planeten hatte, wann und wie die Besetzung endete, darauf wird in keiner Episode mehr eingegangen. Deshalb ist es sehr nahe liegend in, einem Roman diesem weißen Fleck im "Star Trek"-Universum ein wenig Farbe zu verleihen.

Dabei gefällt es mir auch, dass mit Mutter und Tochter Troi zwangläufig eher Nebenfiguren im Mittelpunkt der Handlung stehen. Mit Chief O'Brien und der Defiant mit Commander Worf gibt es ein Crossover zu Deep Space Nine, und mit dem cardassianischen Wissenschaftler Crell Moset gelingt es den Autorinnen sogar, einen gelungenen Brückenschlag zur "Voyager"-Serie (TV-Folge "Inhumane Praktiken") zu schaffen.

Zudem taucht mit Commander Elias Vaughn eine Figur des DS9-Relaunches auf, und man erfährt Einiges über seine Vergangenheit. Ähnlich wie Captain Sisko in der oben genannten "Deep Space Nine"-Episode gerät Deanna Troi in einen schweren moralischen Konflikt, für den es keine eindeutige richtige und saubere Lösung zu geben scheint. Soweit so gut. Gefallen hat mir der Roman trotzdem nicht.

Das liegt vor allem an den weitgehend blassen und farblosen Charakterzeichnungen in dem Buch. Deanna Troi kennt den telepathischen Mörder aus ihrer Zeit als Berufsanfängerin (schon komisch, dass ein Professor einen Neuling mit der Heilung des schwierigsten Falles betraut, so talentiert Deanna damals auch war...) und so wird in einem Rückblick das erste Therapiegespräch mit Hent Tevren wiedergegeben. Es plätschert nur so dahin, der Leser erfährt die wichtigsten Fakten aus dem Leben des gefährlichen Telepathen, das war es schon. Genauso langweilig wird es, wenn es um das Verhältnis von Deanna Troi und William Riker geht. Belangloses Imzadi-Geraune, mehr hat der Roman nicht zu bieten.

Aber dann beginnt ja die gefährliche Aktion zur Befreiung von Betazed. Jetzt gibt es wenigstens jede Menge Action. Immer, wenn eines der beiden Team in Bedrängnis gerät, wird zum anderen Ort des Geschehens gewechselt. Ein recht altes, grobschlächtiges und triviales Mittel, um Spannung zu erzeugen, aber es wirkt wenigstens. Wir begegnen Crell Moset, der auf Sentok Nor grausame und erfolglose Experimente an Jem'Hadar und Telepathen durchführt. Leider hat er eine derart primitive Persönlichkeit verpasst bekommen, dass es schon weh tut, wenn man liest, was er so anstellt. Seine wichtigste Funktion im Roman scheint darin zu bestehen, durch ein völlig hirnrissiges und unlogisches Verhalten den Sieg der Enterprise zu ermöglichen. Eine ganze Flotte und eine Starbase hat die Föderation beim ersten Versuch, den strategisch wichtigen Planeten zu befreien, verloren, wie soll da die Enterprise zusammen mit ein paar kleinen Schiffen die Wende einleiten? Da braucht man schon einen Tölpel auf der gegnerischen Seite, der im richtigen Moment gegen jede Logik das Falsche tut, damit das Gute siegt.

Aber wie wird nun der moralische Zwiespalt gelöst, in den Deanna Troi ohne ihr eigenes Zutun geraten ist? Wird sie Böses tun, um der gerechten Sache zum Sieg zu verhelfen? Immerhin kann sie sich anschließend damit trösten, sicherlich viele unschuldige Leben mit dem massenhaften Abschlachten unzähliger Jem'Hadar gerettet zu haben. In der oben erwähnten DS9-Folge tötet Elim Garak bewusst einen Romulaner, um dem Krieg eine Wende zu geben. Es löst sich nichts in Wohlgefallen auf, es gibt keine einfache, moralisch korrekte Lösung. Garak und sein (unwissender?) Auftraggeber stehen am Enden nicht sauber und unschuldig da.

Hier wird die moralische Frage auf eine nahe zu billige Art und Weise gelöst, nein nicht gelöst, sondern einfach beiseite geschoben. Deanna findet eine Methode, die Jem'Hadar lediglich mithilfe von Telepathie zu lähmen und damit kampfunfähig zu machen. Nur leider werden bei diesem Verfahren viele der daran beteiligten Betazoiden sterben, die Überlebenden zumindestens verletzt. So werden sie am Ende zu Helden, die sich heroisch für die gute Sache opfern. Und der böse Hent Tevren stirbt einfach so, nachdem er überraschenderweise menschliche Gefühle gezeigt hat. Eine billige, "Star Trek" unwürdige Lösung finde ich, die es so in einer DS9-Folge nie gegeben hätte. Da mag man einwenden, dass es sich schließlich um einen "The Next Generation"- und nicht um einen "Deep Space Nine"-Roman handelt. Die düstere Seite des "Star Trek"-Universums wird halt durch die dritte, nicht die zweite Serie repräsentiert. Jedoch, wenn man sich die berühmtem "The Next Generation"-Zweiteiler "In den Händen der Borg"/"Angriffsziel: Erde" oder "Geheime Mission auf Seltris" vor Augen führt, da löste sich am Ende für Picard nichts in Wohlgefallen auf. Hier schon. Vor allem, wenn man den letzten Absatz des Epilogs liest.

"Sie umarmte ihn, und er schlang ebenfalls die Arme um sie. Plötzlich spürte Will, wie sich seine Augen mit Tränen füllten. Stumm hielten sie sich, auch als keine Tränen mehr flossen und die holographische Sonne hinter dem Horizont versunken war. Beide wussten, dass sie sich nie wieder loslassen würden."

Riker und Troi
erleichtert nach ihrer Mission (Seite 264).

Ja, und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Vielleicht sollten die beiden Autorinnen lieber kitschige Liebesromane schreiben, dafür scheinen sie offensichtlich Talent zu haben. Gibt es auch etwas Positives zu sagen? Nun, gelobt wurde der Roman dafür, dass er die Schrecken des Krieges unverblümt darstellt. Das ist aber, ob Kinofilm oder Roman, heutzutage eigentlich immer der Fall, und deshalb kein Grund, ein besonderes Lob auszusprechen. Gefallen hat mir nur Darstellung einer Figur: Elias Vaughn. Ein wirklich interessanter Charakter. Schade nur, dass wir in Deutschland auf die neuen DS9-Romane, in denen er wieder auftaucht, Dank der Verlagspolitik des Heyne-Verlages, verzichten müssen.

Fazit: Der Roman hat einen viel versprechenden Ansatz, aus dem nur leider wenig gemacht wird. Und warum die deutsche Übersetzung den Titel "Die Rache des Dominion" trägt wird wohl ewig das Geheimnis des Heyne-Verlages bleiben.

2. Christoph Hühn

Die Handlung findet etwa zwei Monate nach "Star Trek: Deep Space Nine - Die Tränen der Propheten" und einige Monate vor "Star Trek: Der Aufstand" statt.

Noch mal zur Erinnerung: Jadzia Dax ist tot, die Truppen der Dominion-Cardassia-Allianz überrennen die Sternenflotte, und eine Niederlage scheint nur eine Frage der Zeit zu sein. Mitten in dieser ohnehin schon trostlosen Situation platzt die Nachricht hinein, dass Betazed von den Jem'Hadar eingenommen wurde. Für alle, die sich schon immer gefragt haben, was eigentlich die Enterprise, die ja immerhin das Flaggschiff der Sternenflotte ist, während des Krieges gemacht hat, bietet dieses Buch ein paar Antworten.

Betazed ist seit vier Monaten von feindlichen Truppen besetzt, und alle Versuche der mit der Situation völlig überforderten Sternenflotte, den Planeten zu befreien, sind bislang gescheitert. Während die Enterprise mal wieder im Raumdock liegt, um dort notdürftig für die nächsten Kämpfe zusammengeflickt zu werden, kommt Commander Elias Vaughn an Bord des Schiffes.

Man erfährt hier, dass, bevor er im ersten Band des DS9-Relaunch, "Star Trek: Deep Space Nine - Avatar" zum neuen Ersten Offizier von DS9 ernannt wird, Mitglied der Starfleet-Abteilung für Sondereinsätze war. Sein Auftrag lautet, mit einem Kommandotrupp auf Betazed zu landen und dort einen Mann Namens Hent Tevren aus einem Hochsicherheitsgefängnis zu befreien und zur Widerstandsbewegung zu bringen. Das Besondere an Tevren ist die Tatsache, dass er einer der wenigen Massenmörder der betazoidischen Geschichte ist. Er hat anhand von alten Überlieferungen eines schon seit Urzeiten ausgestorbenen Kultes die Fähigkeit erworben, mittels seiner telepatischen Fähigkeiten zu töten. Aus Angst vor den möglichen Konsequenzen, die ein Bekanntwerden dieser Tatsache hervorrufen könnte, hat man ihn in ein abgeschieden gelegenes Gefängnis gesperrt, alle Zeugnisse, dass er jemals existiert hat, vernichtet und ihm eine Art Telepathie-Blocker ins Gehirn gepflanzt.

Nun soll er seine Fähigkeiten den begabtesten Telepathen der Widerstandsbewegung beibringen, damit diese dann die Jem'Hadar-Besatzungstruppen auf dem Planeten vernichten.

Gleichzeitig soll die Station Sentok Nor von einem kleinen Sabotagetrupp gesprengt werden, damit die Sternenflotte endlich eine Chance hat, den Planeten zu befreien. Dass Deanna Troi nicht wirklich begeistert ist, Tevren, den sie während ihres Studiums schon einmal vergeblich versucht hatte zu therapieren, aus dem Gefängnis zu befreien, damit dieser seine perversen Fähigkeiten anderen Betazoiden beibringen kann, kann man sich sicher gut vorstellen. Doch letztendlich beugt sie sich ihren Befehlen und der Erkenntnis, dass dies die einzige Möglichkeit ist, Betazed zu befreien.

Während der Kommandotrupp unter Führung von Commander Vaughn versucht, Tevren lebend zur Widerstandsbewegung zu bringen und die Enterprise gemeinsam mit einigen Begleitschiffen ein Ablenkungsmanöver startet, landen Commander Riker und ein kleines Team unentdeckt auf Sentor Nor, um dort unter Anleitung von Chief Miles O'Brien die Selbstzerstörung zu starten. Auf der Station entdecken sie die Hinterlassenschaften von grauenhaften Experimenten, die der aus "Star Trek: Voyager - Inhumane Praktiken" bekannte Cardassianer Dr. Crell Moset an tausenden Betazoiden und Jem'Hadar durchgeführt hat, um telepatische Jem'Hadar zu erzeugen.

Die Auflösung all dieser Storyelemente ist leider etwas enttäuschend, war aber bei dem knappen Umfang des Buches wohl nicht anders zu realisieren. Nachdem es Rikers Team gelungen ist, Dr. Moset zu verhaften, findet Picard mit dessen unabsichtlicher Hilfe in letzter Minute eine etwas abgemilderte Alternative zum telepatischen Massenmord an den Jem'Hadar. Genau dies ist das größte Manko des Buches. Ich hätte es wesentlich interessanter gefunden, wie sich die Geschichte entwickelt hätte, wenn die Betazoiden wirklich gezwungen gewesen wären, sich zwischen ihrer Freiheit und ihren Prinzipien zu entscheiden, so wie es am Anfang des Buches aussah. Leider sind die beiden Autorinnen hier etwas inkonsequent, so dass die Föderation am Ende doch wieder mit blütenreiner Weste dasteht.

Aber trotzdem gehört dieses Buch klar zu den besten "Star Trek"-Büchern, die ich bislang gelesen habe. Die Handlung ist spannend, es werden viele Nebencharaktere aus "The Next Generation" und "Deep Space Nine" in die Handlung eingebaut, und das Buch liest sich angenehm flüssig.

3. Manrico Tenner

Außer der bloßen Erwähnung wird in Deep Space Nine nichts Näheres über die Besetzung Betazeds bekannt, wodurch die Autorinnen reichlich Spielraum haben, ihre Geschichte zu erzählen, welchen sie auch hinreichend nutzen, ohne auszuschweifen und das Buch sinnlos mit Seiten zu füllen. Die Erhöhung der Seitenzahl zur Erhöhung des Preises ist auch nicht nötig: Mit 8,95 Euro kostet das Buch bereits wie ein "Dickes". Aber für Qualität ist man gern bereit, mehr zu bezahlen. Wollen mal sehen, ob es in diesem Fall gerechtfertigt ist.

Als Crossover zwischen der Raumstation und der Enterprise ergibt sich nicht nur für O'Brien und Worf die Gelegenheit, wieder mit ihren alten Kollegen zusammenzuarbeiten, sondern auch die besonderen Talente der Defiant werden für die Mission genutzt. Das Leiden und Sterben des gefangenen Planeten und seiner Bewohner ist sehr eindringlich beschrieben, der Leser trauert mit jedem Verlust, ob er sich nun als Tod einer Person oder die größer werdende Kluft zur ursprünglichen, friedlichen Lebensweise der Betazoiden darstellt.

Einige kleinere Mankos weist dieser Roman allerdings auf: So ist O'Briens Gastauftritt viel zu kurz, sein Fachwissen um cardassianische Stationen ermöglicht eher beiläufig das Gelingen der Sabotage auf Sentok Nor. Seine Verbindung zu Garak in diesem Zusammenhang ist wiederum sehr gelungen.

In der Missionsbesprechung wird festgestellt, dass ein Großangriff auf die Station keinen Sinn hätte. Die Mission sieht vor, die vor Ort befindlichen Dominionschiffe auszuschalten und ein Landeteam an Bord der Station zu schleusen. Wäre der Plan nicht einfacher und effizienter ausführbar mit mehr als vier Schiffen?

Der Konflikt der Betazoiden in ihrer Entscheidung, Hent Tevren zu befreien und von ihm zu lernen, wird leider nur sehr oberflächlich abgehandelt und läuft schließlich auf ein leider schon typisches "Star Trek"-Ende hinaus, bei welchem eine schwierige Entscheidung durch äußere Einflüsse getroffen oder unnötig gemacht wird. Letztlich treffen die Betazoiden zwar die Entscheidung, Morden zu lernen, aber es wird niemand mit einer Durchführung konfrontiert. Ich will auf keinen Fall ermordete Jem'Hadar sehen, aber wie groß kann ein innerer Konflikt sein, wenn er letztlich gar nicht stattfindet? "Schweigen der Lämmer" light bieten uns hierbei die Rückblicke Deannas auf ihre Arbeit mit Tevren, welche leider psychologisch unstimmig ist und nur den Handlungsfluss hemmt.

Die Charaktere sind allesamt gut gelungen, selbst die Gegner, sonst eher klischeebehaftete Stereotypen, bekommen ein wenig mehr Tiefe als üblich, allen voran Crell Moset, der mit seiner grausamen Kaltblütigkeit gegenüber Feind und auch Freund besticht.

Wie eingangs erwähnt, hält sich der Roman an die wirklich notwendige Seitenanzahl und weist durch Szenenwechsel in den richtigen Momenten ein hohes Maß an Spannung und Tempo auf, ohne den Leser zu überfordern. Das größte Rätsel bleibt jedoch bis zum Ende ungelöst: der Buchtitel.

Fazit: Ein spannender Roman über ein kaum bekanntes Kapitel des Dominion-Krieges zeigt uns die Grausamkeit der Auseinandersetzung, und dass ein Kampf ohne leergeschossene Phaserbänke gewonnen werden kann - wenngleich auch unter hohen eigenen Verlusten. Ein Wiedersehen mit bekannten Charakteren außerhalb der Enterprise und die Stimmigkeit aller Figuren heben diesen Buch über den Durchschnitt.

Bewertung

1. Peter Schipfmann
2. Christoph Hühn
3. Manrico Tenner

Weitere Infos


Titel "Die Rache des Dominion"

Originaltitel "The Battle for Betazed"

Buchreihe The Next Generation

Autor Charlotte Douglas & Susan Kearney

Übersetzer Andreas Brandhorst

Preis Ursprüngl. Ladenpreis:
7,95

Antiquarisch:
17 bis 19 Euro

Dieser Roman ist nur noch antiquarisch erhältlich.

Umfang 264 Seiten

Verlag Heyne

Bestellnummer 06/5778

ISBN 3-453-87059-X

(ps, ch, te - 20.03.07)


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