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Christoph Hühn (ch), Thomas Götz (tg), Martin Weinrich (wc)19.10.05

"Der Vorbote"

David Mack

Inhalt

Nach dem historischen Erstflug an die äußere Grenze der Galaxis durchquert die U.S.S. Enterprise unter Captain Kirk eine kleine Region des Weltraums Namens Taurus-Ausdehnung, wo eine neue Sternenbasis der Föderation liegt. Das Gebiet ist weitab der föderalen Grenzen und ungewöhnlich nah an dem Raumbereich der Tholianischen Gemeinschaft, doch für eine fremde Weltraumregion hat sich die Sternenbasis 47 - auch bekannt als Vanguard - überraschend gut etabliert. Captain James T. Kirk ordert die Enterprise zur neuen Raumbasis, um Reparaturen an seinem beschädigten Schiff durchführen zu lassen.

Kirk erahnt ein Mysterium hinter der enormen Raumbasis und vermutet, dass Vanguard mehr ist, als sie zu sein scheint. Die Tholianer, Orioner und das Klingonische Imperium haben diesen Verdacht bereits lange und glauben, dass weniger freundliche Absichten hinter der plötzlichen Entscheidung der Föderation stehen, die Taurus-Ausdehnung zu erforschen und zu kolonialisieren.

Aber als ein Vorfall tief innerhalb der Ausdehnung die Präsenz der Raumstation bedroht, müssen Kirk, Spock und andere Spezialisten der Enterprise der Vanguard-Crew beistehen, den Grund für die Katastrophe herausfinden und den entstandenen Schaden eindämmen. Dabei erfahren sie den wahren Grund hinter dem Bau Vanguards und was der Ausgang der Mission für das Leben in diesem Bereich der Galaxis bedeuten könnte...

Kritik

1. Christoph Hühn

Diese Rezension bezieht sich auf die amerikanische Original-Ausgabe des Romans.

Die Raumstation Vanguard liegt nahe dem Tholianischen Raumgebiet. Gibt es ein Mysterium um sie?
Als Pocket Books im Juli 2004 die ersten Details zur geplanten neuen "Star Trek"-Serie "Vanguard" bekannt gab, war die Skepsis zunächst groß. Eine Raumstation zu Classic-Zeiten klang für viele verdächtig nach einem dreisten Plagiat von "Deep Space Nine", auch wenn Pocket Books diesen Vergleich immer abgelehnt hat. Nun, mehr als ein Jahr später, steht das Buch in den Läden, und die Skeptiker haben endlich die Möglichkeit, zu prüfen, ob ihre Bedenken zutreffen oder nicht.

Die Handlung beginnt kurz nach der Classic-Episode "Die Spitze des Eisbergs", der zweiten regulären Classic-Episode. Kirk hat gerade das Kommando über die Enterprise übernommen, und eine seiner ersten Missionen führte die Enterprise zum Rand unserer Galaxie. Beim Versuch, eine Energiebarriere zu durchbrechen, wurde das Schiff schwer beschädigt, Kirk wurde gezwungen, seinen guten Freund Gary Mitchell zu töten (Details bitte der Episode entnehmen, weitere Ausführungen würden hier den Rahmen sprengen, und außerdem sind sie für die eigentliche Geschichte des Buches nicht von Belang)

Auf dem Rückweg in den Föderationsraum stößt die Enterprise beim Durchfliegen einer weitgehend unerforschten Region, der so genannten "Taurus Reach" unerwarteter Weise auf eine neue Sternenbasis, Sternenbasis 47 - "Vanguard". Deren Fertigstellung wurde eigentlich erst in zwei Jahren erwartet, aber trotz aller Skepsis fliegen sie die von Commodore Diego Reyes kommandierte Station an, um dringend benötigte Reparaturen durchführen zu lassen.

Vanguard selbst ist eine gigantische Station der so genannten Watchtower-Klasse, ein Koloss mit 2.400 Mann Besatzung, drei dort stationierten Sternenflottenschiffen, darunter auch ein Schiff der Miranda-Klasse, die U.S.S. Bombay. Die integrierte Werft kann problemlos vier Schiffe von der Größe der Enterprise (Constitution-Klasse) beherbergen. Die Station ist schwer bewaffnet, verfügt über ein komplettes Krankenhaus, umfangreiche Forschungseinrichtungen und gewaltige Lager- und Umschlagskapazitäten für den zivilen Frachtverkehr. Kurzum: Sie ist eine gewaltige Machtdemonstration gegenüber den Tholianern und Klingonen, die ebenfalls Anspruch auf die Taurus Reach erheben.

Logisch: Eine komplett neue "Star Trek"-Serie braucht auch jede Menge eigener Charaktere, einige seien hier einmal kurz aufgelistet:

  • Commodore Diego Reyes
    Ein Mensch, etwas über 50 Jahre alt, aufgewachsen in der Mondkolonie New Berlin, Kommandant der Station und einer der wenigen, welche die Motive der Föderation bezüglich der Taurus Reach kennen.

  • Lieutenant Commander T’Prynn
    Vulkanierin, 70 Jahre alt, Geheimdienstoffzierin von Vanguard. An ihr ist nichts so, wie es zunächst den Anschein hat. Ebenfalls über die Taurus Reach informiert.

  • Botschafter Jetanien
    Rigellianischer Chelon, eine amphibische, entfernt humanoide Spezies. Er ist der Vertreter des Diplomatischen Corps der Föderation auf Vanguard.

  • Lieutnant Ming Xiong
    Ein Mensch, aufgewachsen in China, ein Archäologie- und Antrophologie-Experte, der für die Erforschung der Taurus Reach zuständig ist.

  • Dr. Ezekiel Fisher
    Der Chefarzt von Vanguard, stammt aus der Mars-Kolonie und plant in absehbarer Zeit, in den Ruhestand zu gehen.

  • Captain Rana Desai
    So genannte JAG-Offizierin, sprich Vertreterin der Justiz-Abteilung der Sternenflotte.

  • Tim Pennington
    27, stammt aus Schottland, Journalist für den "Federation News Service".

  • Cervantes Quinn
    Ein Händler, besitzt ein kleines Raumschiff und erledigt die unterschiedlichsten Lieferdienste in der Umgebung von Vanguard, wobei die nicht unbedingt immer legal sein müssen.

  • Anna Sandesjo/Lurqal
    Klingonische Agentin, als Mitarbeiterin des Diplomatischen Corps der Föderation getarnt.

  • Ganz
    Orionischer Gangster, den das plötzliche Interesse der Föderation an der Taurus Reach angelockt hat. Er hat seine Finger überall drin, von Schmuggel, über Drogen- bis hin zum Waffenhandel.

Zum weiteren Inhalt selbst könnte man seitenweise schreiben, aber das würde die Spannung nehmen. Und davon hat das Buch mehr als genug. Die neuen Charaktere gehören zu den interessantesten und ungewöhnlichsten, die es in "Star Trek" jemals gegeben hat. Selbst die teilweise extrem diametral handelnden Figuren in DS9 haben seinerzeit nicht ein derartiges Konfliktpotential in die Waagschale geworfen wie diese bunte Truppe. Schon alleine mit den Konflikten innerhalb und zwischen den Hauptcharakteren könnte man diverse Bücher füllen. Aber das Buch wäre kein echter David Mack, wenn es dem Leser nicht noch zusätzlich jede Menge Action liefern würde. Es sei nur so viel verraten: Die bereits erwähnte U.S.S. Bombay wird im Laufe des Buches in eine Schlacht verwickelt, die sicherlich zu den packendsten Szenen gehört, die es je in einem "Star Trek"-Roman gegeben hat.

"Ist das Ganze nicht letztendlich nur ein DS9 zur TOS-Zeit?" wurde im Vorfeld oft gefragt, und die Frage wird sich hier sicherlich auch wieder dem ein oder anderen aufdrängen. Sicherlich, einige Parallelen zwischen den beiden Serien sind vorhanden, aber "Vanguard" ist Definitiv kein Plagiat von DS9. "Vanguard" führt "Star Trek" in komplett neue, und, so denke ich zumindest, in deutlich erwachsenere Bereiche, als es seinerzeit DS9 getan hat. Die Charaktere sind glaubwürdige Figuren mit Ecken und Kanten, die so überzeugend geschrieben sind, dass der Leser mit ihnen mitfiebert, an ihren Triumphen und Tragödien teil nimmt. Und auch die Föderation wird hier aus einer gänzlich neuen Perspektive gezeigt. Nicht als die strahlende makellose Einrichtung, als die wir sie in "The Next Generation" kennen gelernt haben, sondern als eine politische Institution, die noch im Aufbau begriffen ist, von allen Seiten von Feinden umgeben, die jede Schwäche ausnutzen werden, um sie zu vernichten. Dementsprechend wird der Leser im Laufe der Handlung Zeuge von der einen oder anderen Szene, wie man sie früher sicherlich nicht in einem "Star Trek"- Roman gefunden hätte.

Fazit: Verschlagene Klingonen, mysteriöse Tholianer, Gangster und Agenten, packende Action und glaubwürdige Charaktere, faszinierende Rätsel und jede Menge neue Welten, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. David Mack katapultiert sich mit diesem Auftaktroman zum neuesten "Star Trek"-Ableger endgültig in die Liga der Top-"Star Trek"-Autoren. Dieses Buch ist der Beweis, dass "Star Trek" noch lange nicht erschöpf ist. Unbedingte Leseempfehlung!

2. Thomas Götz

Diese Rezension bezieht sich auf die deutsche Ausgabe des Cross Cult Verlags.

Wie lange mussten die deutschen Fans auf einen neuen "Star Trek"-Roman warten? Nachdem die Lizenz bei Heyne ausgelaufen ist, nahm sich Cross Cult dieser an, während andere schon das Ende der deutschen Trek-Bücher sahen. Wie und ob sich der Roman machen wird, muss sich allerdings in der breiten Masse zeigen, also sehen wir ihn uns doch einmal genauer an.

Das Buch selbst behandelt nicht unsere liebsten Charaktere, in dem Fall Kirk und Spock und Co. Diese haben zwar Auftritte, aber wie weiland bei der "New Frontier"-Reihe ist dieser Cameo-Auftritt eher die Einleitung der neuen Serie und ihrer Charaktere, in diesem Fall die im Jahr 2265 angesiedelte Handlung um die Vanguard-Station. Auf dieser Station gibt es natürlich eine Menge vielschichtiger Charaktere zu erleben, vom neuen Kommandanten, der Crew ganzer drei Schiffe, die hier stationiert sind, ein Reporter, ein Gangsterboss, ein zwielichtiger Händler und noch einige mehr. Diese Fülle wirkt zuerst erschreckend, jedoch verliert man erfreulicherweise nicht, wie etwa in vergleichbaren Publikationen, die Übersicht und kann den Handlungen und den neuen Charakteren immer folgen. Dies hat sicherlich mit David Macks Schreibstil zu tun, denn wie auch im Nachwort ersichtlich, legt er mehr Wert auf Charaktere denn auf Action - etwas, was "Star Trek" seit jeher groß gemacht hat.

Die Action hat dann auch einen eher geringen Stellenwert. Zwar gibt es eine Raumschlacht, und auch die Klingonen und Tholianer mischen mit, deren Auftritte sind aber eher sporadisch und machen nicht nur deswegen Lust auf mehr beziehungsweise die Fortsetzungsbände. Die Story um das Artefakt entwickelt sich auch eher langsam und ruhig, denn wie bereits erwähnt stehen die Höhen und Tiefen der Charaktere auch hier im Mittelpunkt. Und was soll man sagen? Es funktioniert überraschenderweise sogar sehr gut. Eigentlich verliert man ob oder gar trotz dieser langsamen Story nie das Interesse an den Charakteren. Statt eine überhastete Story aufzubauen, nimmt Mack sich Zeit, jedem der neuen Charaktere genug Szenen einzuräumen, um sie kennenzulernen. Klar, einige Sachen, wie eine "wilde" Vulkanierin, sind nicht neu, dennoch schafft er es auch hier, noch die ein oder andere neue Facette abzuringen.

Das Buch selbst endet natürlich wie erwähnt mit einem Cliffhanger, der Lust auf die Fortsetzung macht. Ob sich diese neuen Bände, in denen die aus der Serie bekannten Helden eher nur am Rande bewegen, den deutschen "Star Trek"-Romanen zum Auftrieb verhelfen mag, kann man schwer abschätzen. Alles in allem muss man sich auf diese Story einlassen und sie beziehungsweise das Setting mögen, damit sie funktioniert, und ob das jedermann gelingt, bleibt fraglich.

Nichtsdestotrotz, zu wünschen ist es dem deutschen "Star Trek"-Büchermarkt in jedem Fall, dass die Serie ein Erfolg wird und es mehr Romane dieser Art geben wird. Ähnlich wie bei Panini vielleicht ja sogar "Warppacks", um die Romane der letzten Jahre nachzuholen, bis wir dann in Zukunft immer mit brandaktuellen Romanen aus den USA, nur wenige Monate nach deren Erscheinen, versorgt werden... Zugegeben, das alles ist noch sehr ferne Zukunftsmusik, aber man wird doch wohl noch hoffen dürfen?

Fazit: Ein rundum gelungenes Buch und ein erfolgreicher Auftakt für eine neue "Star Trek"-Serie.

3. Martin Weinrich

Diese Rezension bezieht sich auf die deutsche Ausgabe des Cross Cult Verlags.

Schon die Lage der Raumstation Vanguard macht die Handlung interessant: Am Rande der Taurus-Region, die zwischen den Tholianern und den Klingonen liegt. Da das Ganze auch noch zur Zeit der Classic-Serie spielt, ist klar, dass die Situation besonders brisant ist.

Schnell wird jedoch klar, dass Vanguard ein Geheimnis umgibt. Denn mit der Station stellt die Föderation zwar sicher, dass auch in Zukunft eine einfache Möglichkeit zur Ausdehnung gegeben ist, geht aber gleichzeitig das Risiko eines Zwei-Fronten-Krieges ein. Außerdem wurde die Station extrem schnell fertig gestellt. Nur um den Frieden zu wahren, wird in der Regel nicht so viel Aufwand betrieben.

Geschickt ist, dass in dem ersten Roman die Enterprise und Captain Kirk auftauchen. So hat man von Anfang an ein paar bekannte Gesichter, die sich zudem sogleich wundern, dass Vanguard so schnell fertig gestellt werden konnte.

Mit der Zeit merkt man aber, dass diese Einführung eigentlich gar nicht notwendig gewesen wäre. Denn die Charaktere der "Vanguard"-Serie können sich mit denen der Classic-Serie durchaus messen. Gleich in dem ersten Roman wird eine Vielzahl von Charakteren eingeführt, die aber dennoch alle authentisch wirken.

Besonders interessant ist, dass die Funktionen der Charaktere vom üblichen "Star Trek"-Schema abweichen. Auf der Station befindet sich ein hochrangiger Offizier des Geheimdienstes, ein Justiz-Offizier, ein Journalist und noch viele weitere Personen, die man sonst aus "Star Trek"-Serien nicht kennt.

Der Kommandant der Station besitzt zudem noch die Befehlsgewalt über drei weitere Schiffe, die er in der Taurus-Region einsetzen kann. Auf der Station ist außerdem noch ein großer diplomatischer Stab, zu dem unter anderem auch ein klingonischer Spion gehört.

Allerdings braucht die Geschichte etwas, um in Fahrt zu kommen. Zwar ist von Anfang an klar, dass das Geheimnis der Taurus-Region etwas mit den DNA-Proben zu tun hat, die im Prolog gefunden wurden, doch wirklich aufgeklärt wird dies nicht. Stattdessen werden zwei Artefakte gefunden, die zu einer Art übermächtigem Kommunikationssystem gehören.

Wirklich interessant wird die Geschichte aber erst mit der Zerstörung einer der Schiffe durch die Tholianer. Was die Tholianer dazu getrieben hat, wird zwar bis zum Schluss nicht klar, aber die Zerstörung der U.S.S. Bombay hat einen großen Einfluss auf den Fortgang der Geschichte.

Die Geheimdienstlerin T'Pryn nutzt so die Gelegenheit, um den Journalisten der Station kalt zu stellen. Dieser wiederum hat ein sehr persönliches Interesse daran, dass die Ursachen für die Zerstörung der Bombay öffentlich gemacht werden und tappt somit in T'Pryns Falle, denn die muss im Auftrag des Kommandanten verhindern, dass die wahren Ursachen ans Licht kommen, weil sonst ein Krieg zwischen der Föderation und den Tholianern nicht mehr abzuwenden wäre. Das wiederum würde aber den Klingonen die Möglichkeit geben, in der Zwischenzeit in die Taurus-Region einzufallen und in dem Fall hätte man nicht mehr die Möglichkeit den seltsamen DNA-Funden nachzugehen. Man merkt die Verhältnisse auf Vanguard sind extrem kompliziert.

Leider kommt der Roman bis zum Schluss zu keinem richtigen Ergebnis. Zwar wird die Bombay zerstört und viele Charaktere sehr gut eingeführt, aber so richtig viel erfahren hat man über das Geheimnis der Taurus-Region noch nicht. Am Ende tritt im Epilog dann auch noch ein neues Volk auf, das scheinbar in der Taurus-Region lebt und mit dem derzeitigen Gang der Dinge gar nicht zufrieden ist. Da stellt sich natürlich die Frage ist, ob dieses Volk der Grund ist, warum die Tholianer auf einmal so seltsam reagiert haben und bisher auch noch nicht in die Taurus-Region vorgeprescht sind.

Wirklich gut ist aber, wie Mack von Anfang an die verschiedenen Personen miteinander vernetzt. So gib es verschiedene romantische Beziehungen auf Vanguard, bei denen aber auch nicht immer die ganze Wahrheit im Spiel ist. Denn nur der Kommandant, die Geheimdienstlerin, der Botschafter der Föderation und ein Archäologe wissen über die wahre Mission der Station Bescheid. Unklar ist, inwieweit die Besatzungen der Schiffe und der Außenposten über die wahren Gründe Bescheid wissen. Am Ende merkt man, dass zumindest die Crew eines der Schiffe, nämlich der Endeavour, über das Taurus-Genom Bescheid weiß. Wie wird aber verhindert, dass die Besatzung darüber mit der der Station redet?

Und dann sind da wieder ein paar "Star Trek"-typische Ungereimtheiten. Es wird viel über Geld geredet auf Vanguard. Unter anderem auch über Bezahlungsmittel der Föderation. Aber die Föderation ist doch eigentlich eine Gesellschaft, die ohne Geld auskommt. Wie passt das zusammen?

Und dann wird über Kolonisationsbemühungen in der Taurus-Region gesprochen. Wer aber kolonisiert da eigentlich. Mit ihren drei Schiffen ist die Station dazu nicht wirklich in der Lage. Am Anfang bekommt man aber mit, dass Privatleute durchaus in der Lage sind, eine eigene Bergbaukolonie zu gründen und sich danach von der Föderation zu lösen. Wie ist das möglich? Was macht das für einen Sinn.

Das sind aber nur Kleinigkeiten, die das Gesamtbild nicht sonderlich stören.

Fazit: "Vanguard" kann der Beginn einer großartigen Buchserie sein. "Der Vorbote" ist auf jeden Fall sehr gelungen. Besonders die vielen verschiedenen Charaktere machen den Reiz dieser Station aus. Wichtig ist nun aber, möglichst bald Genaueres über das Geheimnis der Taurus-Region zu erfahren. Denn noch ein Buch wird mit der Einführung und den Intrigen der vielen Personen nicht zu füllen sein.

Der Auftakt der Reihe kann sich aber auf jeden Fall sehen lassen. Durch die ungeklärte politische und wissenschaftliche Situation in der Region und durch das gute Zusammenspiel der verschiedenen Akteure, sollte einer spannenden Fortsetzung dann auch nichts im Weg stehen.

Bei Gefallen können Sie dieses Buch u.a. bei Amazon erwerben.

Bewertung

1. Christoph Hühn
2. Thomas Götz
3. Martin Weinrich

Weitere Infos


Titel "Der Vorbote"

Originaltitel "Harbinger"

Buchreihe Vanguard

Autor David Mack

Übersetzer Mike Hillenbrand

Preis 12,80 Euro

Umfang 392 Seiten

Verlag Cross Cult

ISBN 3-9364-8091-5

(ch, tg, wc - 19.11.10)


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