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“Star Trek: Discovery” Season 3 Trailer – Screenshot-Analyse

Der im Rahmen des “Star Trek Day” am vergangenen Dienstag (08.09.2020) veröffentlichte Trailer zur dritten Staffel von “Star Trek: Discovery” verrät weitere Details über die Handlung der neuen Staffel. Wir haben uns die einzelnen Szenen erneut etwas genauer angesehen.

Achtung, Spoiler und Spekulation!

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Bild: CBS All Access

Deutschland-Start am 16. Oktober

In dem 2 Minuten und 12 Sekunden langen Trailer, der auch auf der offiziellen Star Trek-Homepage abrufbar ist, sind einige Details zu erkennen, die gewisse Geheimnisse lüften und andere wiederum anbahnen. Mitunter erfahren wir, in welchem Jahr wir uns nun befinden, wer der neue Captain der Discovery werden wird, wie es in Burnhams Liebesleben weitergeht und was in dieser Epoche mit der Föderation passiert ist.

Zudem hat das “Discovery”-Panel am “Star Trek Day” endlich die offizielle Bestätigung gebracht: Season 3 startet u.a. im deutschsprachigen Raum am Freitag, den 16. Oktober 2020, auf NETFLIX.

Die Screenshot-Analyse

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(1) BURNHAM (aus dem Off): “We travelled into the future.” (“Wir sind in die Zukunft gereist.”)

Los geht’s mit einem Rückblick: In der letzten Episode der 2. Staffel “Such Sweet Sorrow” zog Commander Burnham die Discovery mit einem High-Tech-Zeitanzug (‘Red Angel’) durch ein Wurmloch in die Zukunft, um die feindselige K.I. ‘Control’ daran zu hindern, in den Besitz des ‘ultimativen’ Wissens der Sphäre zu gelangen.

Die Discovery verfügt also – ungeachtet der Tatsache, dass das Schiff aus dem 23. Jahrhundert stammt – auch in der Zukunft noch über enorme wissenschaftliche und technische Ressourcen. Das dürfte in der neuen Welt gewiss von großer Bedeutung sein.


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(2) BURNHAM (aus dem Off): “930 years. A one way trip.” (“930 Jahre. Eine Reise ohne Wiederkehr.”)

Burnham und die Discovery sind 930 in die Zukunft gereist. Wir befinden uns nun irgendwann im Jahr 3188.

Burnham gerät bei ihrem Austritt aus dem temporalen Wurmloch in ein Trümmerfeld. Sind dies etwa die Überreste von Schiffen der Sternenflotte? Der Zeitanzug übersteht die Kollision jedenfalls nicht unbeschadet und Burnham gerät ins Taumeln. Glücklicherweise kann sie auf einem nahe gelegenen Planeten unversehrt notlanden.


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(3) BURNHAM: “Burnham to Discovery. Come in!” (“Burnham an Discovery. Antworten Sie!”)

Auch die Discovery stürzt auf den Planeten ab und Burnham versucht verzweifelt, Kontakt mit ihrer Crew herzustellen. Doch zunächst erhält sie keine Antwort. Sind etwa alle bei dem Crash ums Leben gekommen?

Der Planet wirkt unwirtlich und scheint von elektromagnetischen Stürmen heimgesucht zu werden. Das Schiff ist scheinbar auf einem Gletscher niedergegangen.


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(4) COMPUTER: “Multiple lifesigns detected.” (“Mehrere Lebenszeichen entdeckt.”)

Der Scanner des Zeitanzugs bestätigt, dass es Überlebende gegeben haben muss. Burnham schreit daraufhin ihre ganze Freude heraus. Sie ist noch immer so emotional, wie wir sie über weite Strecken der zweiten Staffel erlebt haben.


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(5) COMMANDER SARU: “We are completely disconnected but we are also…together.” (“Wir sind vollständig abgeschnitten, aber wir sind auch…zusammen.”)

Ganz im Gegensatz zu Commander Saru. Dieser schätzt die neue Lage wie gewohnt nüchtern und sachlich ein:

Die Crew ist nun vollkommen von ihrer eigenen Zeit und ihrer ursprünglichen Heimat abgeschnitten. Fast ein Jahrtausend später ist niemand mehr am Leben, den man einst kannte und liebte. Selbst Familienstammbäume dürften nun kaum mehr eine echte Bedeutung haben nach all dieser Zeit. Hier ist alles und jeder fremd. Doch die Crew ist noch zusammen und demnach so etwas wie eine Familie geworden.

Saru macht seiner Crew Mut und Hoffnung. Er zeigt einmal mehr echte Führungsqualitäten und unterstreicht, dass er in Staffel 2 eine enorme Charakterentwicklung durchlaufen hat.


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(6) BOOKER: “The Federation mostly collapsed…after The Burn.” (“Die Föderation ist größtenteils auseinandergefallen…nach der ‘Verbrennung’.”)

Burnham trifft auf dem fremden Planeten auf einen Mann, der ein Mensch zu sein scheint. Es ist der bereits aus dem Teaser bekannte Cleveland Booker. Er berichtet Burnham davon, dass die Sternenflotte wohl nicht mehr in der bekannten Form existiert und auch die Föderation “größtenteils” auseinandergebrochen ist.

Damit bestätigt sich die These, dass es im Jahr 3188 wohl noch eine Rest-Föderation gibt, was auch die schon mehrmals gezeigte, neue UFP-Flagge mit nur noch sechs Sternen (also sechs Mitgliedswelten?) vermuten ließ.    


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(7) BURNHAM: “What’s The Burn?” (“Was ist ‘Die Verbrennung’?”)

BOOKER: “The Burn was the day the galaxy took a hard left.”  (“‘Die Verbrennung’ war der Tag, an dem die Galaxis plötzlich vom Kurs abkam.”)

Diese Szene ist besonders wichtig, denn sie führt das wohl bedeutsamste Rätsel der neuen Staffel ein: Was hat dazu geführt, dass die über Jahrhunderte so stabile und mächtige interstellare Föderation auseinandergefallen ist? Wann ist es passiert und warum eigentlich?

Die Antwort scheint ein großer, die gesamte Galaxis umspannender “Brand” gewesen zu sein. Aber was verbirgt sich dahinter: ein gigantischer Krieg oder doch eine Art Naturkatastrophe? Ist ‘The Burn’ womöglich eine Parabel auf den Klimawandel? Oder eine “Star Trek”-typische Warnung vor einem weiteren Weltkrieg?

Auch der Begriff “Galaxis” ist hier bedeutsam: Sind die vier Quadranten der Milchstraße in den vergangenen Jahrhunderten zusammengewachsen? Sind Reisen zwischen den Quadranten mittlerweile schnell und unkompliziert möglich? Es wäre nur logisch, dass die uns aus den bisherigen Serien bekannte Galaxie in dieser Epoche viel “kleiner” geworden ist. Und was ist eigentlich aus dem Dominion und den Borg geworden? Und hat ‘The Burn’ womöglich etwas mit den ‘Übersynths’ aus “Picard” zu tun?

Denkbar ist aber auch, dass der Warp-Antrieb in Anlehnung an die TNG-Episode “Force of Nature” / “Die Raumkatastrophe” in dieser Ära nicht mehr einsetzbar ist und die Welten der Föderation bzw. der gesamten Galaxis voneinander abgeschnitten sind, sodass wir in Season 3 eine durch und durch multipolare, isolationistische und anarchische Galaxie zu sehen bekommen werden. Ohne Warp-Antrieb kann es keine Sternenflotte geben und ohne Raumfahrt gibt es weder Handel noch kulturellen Austausch.

Allzu lange kann ‘The Burn’ allerdings noch nicht zurückliegen, denn aus “Enterprise” wissen wir, dass die Föderation im 31. Jahrhundert noch existiert hat. Oder hat der ‘Temporale Kalte Krieg’ dann doch zu einer Veränderung der Zeitlinie geführt?

Fragen über Fragen. Die neue Staffel von “Discovery” hat gewiss ein schier unerschöpfliches Reservoir zwecks Worldbuilding zur Verfügung. 


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(8) Der nächste Screenshot knüpft direkt an Bookers Aussage an: Die Galaxis scheint in Chaos und Gewalt versunken zu sein. Es fehlen Ordnung und gegenseitige Solidarität – Dinge, die in der alten Föderation über Jahrhunderte für Frieden und Wohlstand gesorgt hatten.

Wir sehen hier Mitglieder von Spezies, die ehemalige Mitglieder der Föderation sind: Menschen und Andorianer zum Beispiel. Womöglich hat es auf einigen Welten nicht nur im politischen und sozialen, sondern auch im technischen Bereich Rückschritte gegeben. Besonders modern wirkt diese Umgebung jedenfalls nicht.


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(9) BURNHAM: “The Federation isn’t just about ships […]” (“In der Föderation geht es doch nicht nur um die Schiffe […]”)

In Burnhams Gespräch mit Saru wird erneut deutlich, dass es die Sternenflotte im 32. Jahrhundert als Teilorganisation der Föderation nicht mehr zu geben scheint – zumindest nicht so, wie wir das aus den bisherigen “Star Trek”-Serien gewohnt sind.

Wir erinnern uns: Die Sternenflotte ist stets eine Multitasking-Organisation gewesen, die nicht nur den Weltraum erforscht hat, sondern auch in diplomatischer und humanitärer Mission unterwegs war. Sie hat Verhandlungen geführt, Politik implementiert und humanitäre Katastrophen abgewendet. All dies scheint nun nicht mehr gegeben zu sein. Ohne die Sternenflotte fehlt der Rest-Föderation eine wichtige Institution, um ihre Politik des Friedens und der Solidarität in die Galaxis zu tragen.


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(10) BURNHAM: “The Federation is it’s people.” (“Das Herzstück der Föderation sind die Leute.”)

Und genau hier kommt die Discovery ins Spiel: Könnte es vielleicht sein, dass die Discovery im Laufe der Staffel zum wichtigsten Exponenten einer neuen Sternenflotte wird? Denn erst mit der Unterstützung einer neuen Sternenflotte kann es der Rest-Föderation gelingen, die Planetenallianz zu neuer Größe und zu neuer Stärke zu führen. Ohne eine Sternenflotte, die für das Gute eintritt und die das Böse bekämpft, ist die Föderation nur ein zahnloser Papiertiger.

Man achte hier auch auf Sarus Uniform: Im Gegensatz zu Screenshot #5  trägt der Kelpianer hier definitiv eine Captain-Uniform, was an der goldenen Schulterpartie erkennbar ist. Die C-Frage scheint also gelöst zu sein: Captain Saru führt von nun an die Crew der Discovery an!  Auch Burnham hat eine neue Uniform. Als (sehr wahrscheinlich) nun Erster Offizier trägt sie wieder die goldene Uniform – wie zu Beginn der Serie.


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(11) UNBEKANNTER (aus dem Off): “I’ve always believed that you are out there somewhere […]” (” Ich habe immer geglaubt, dass Sie irgendwo da draußen sind […]”.

Wie zuvor schon im Teaser sehen wir die Flagge der Rest-Föderation, die an einem Ort entrollt wird, der wesentlich heller, technisierter, ordentlicher oder einfach einladender wirkt als das, was wir bisher von dieser neuen Welt gesehen haben.

Die Flagge ist deutlich als UFP-Fahne erkennbar: Sie ist – in Anlehnung an die Flagge der ‘United Nations’ – weiterhin himmelblau und enthält eine etwas modifizierte Version der beiden Olivenzweige – ein auf der Erde bekanntes Friedenszeichen. Zwischen den beiden Olivenzweigen sind sechs Sterne erkennbar. Diese könnten für sechs Sonnensysteme und deren Welten stehen, die noch immer Mitglied in der massiv geschrumpften interplanetaren Allianz sind. Gehört auch die Erde noch dazu?


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(12) UNBEKANNTER: “[…] and that we’re a part of the Federation – no matter what.” (“[…] Und dass wir ein Teil der Föderation sind – egal was passiert.”)

Nun sehen wir auch das Gesicht zur Stimme, die spricht, während die UFP-Flagge entrollt wird. Es ist ein Mann unbekannter Herkunft.

Seine Spezies ist für mich auf den ersten Blick nicht identifizierbar. Meinem Eindruck nach könnte er ein Hybride sein und von mehreren verschiedenen Spezies abstammen. Die Augenpartie wirkt etwas cardassianisch. Die Art und Weise, wie er mit Saru spricht, deutet meiner Ansicht nach aber darauf hin, dass er auch Wurzeln auf Kaminar haben könnte. Seine Loyalität zur Föderation scheint jedenfalls sehr groß zu sein.


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(13) UNBEKANNTER (aus dem Off): “Welcome to the future!” (“Willkommen in der Zukunft!”)

Saru, Burnham und Adira besuchen eine Art Kontrollzentrum an einem unbekannten Ort. Hier wirkt alles hochmodern, sauber und organisiert. Es könnte sich hierbei um das Herzstück der Rest-Föderation oder die Hauptstadt einer alten oder aktuellen Föderationswelt handeln. Vielleicht ist es sogar die Erde. Es könnte aber auch eine Raumstation sein, die wir hier sehen.


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(14) CMDR. RENO: “Dysfunction IS the team!” (“Die Funktionsstörung IST das Team.”)

LT. CMDR. STAMETS: “We have accepted it.” (“Wir haben uns damit arrangiert.”)

Es folgt eine humoristische Szene: Eine unbekannte Frau, auf die gleich noch näher eingegangen werden soll, arbeitet mit Commander Reno, Lt. Commander Stamets und Ensign Tilly in einem Team zusammen. Die Frau sagt, dass Reno und Stamets eigentlich ein gutes Team bilden würden, wenn man mal die (kommunikative) Funktionsstörung außer Acht ließe. Reno antwortet daraufhin, dass diese “Funktionsstörung” eigentlich das Wesen dieser Arbeitsbeziehung ausmachen würde. Ein schmunzelnder Stamets pflichtet ihr bei und sagt, man habe diesen Umstand mittlerweile akzeptiert. Tilly guckt daraufhin allerdings etwas skeptisch. 😉


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(15) 3D-DISPLAY: “CME detected” (“CME entdeckt”)

In dieser Szene ist ein Computer-Display zu sehen, das anzeigt, dass die Sensoren “CME” festgestellt haben. Man sieht auch die grafische Darstellung einer Sonne.

“CME” steht im Englischen für “Coronal Mass Ejection” bzw. im Deutschen für “Koronalen Massenauswurf”. Kurz gesagt: Das Wissenschaftlerteam erforscht hier offensichtlich die Auswirkungen einer aktuellen oder vergangenen – womöglich massiven – interplanetaren Sonneneruption.

Dies könnte ein weiteres Puzzleteil von ‘The Burn’ sein: Die These von der Klimawandel-Parabel wird somit immer wahrscheinlicher: Teile der Galaxis sind womöglich von einer Serie von Sonneneruptionen “verbrannt” worden. Eventuell sind diese Sonneneruptionen sogar künstlich erzeugt worden.


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(16) Die junge Frau, die mit Stamtes, Reno und Tilly an der Sonneneruptionsanalyse arbeitet, trägt eine Uniform mit dem Badge (siehe Screenshot #14), das später auch die Crew der Discovery adaptieren wird. Womöglich gehört sie einer Nachfolge- oder Unterorganisation der alten Sternenflotte an. Am Kragen trägt sie eine Art Rangabzeichen, das zwei Balken (oder zwei volle und einen ‘halben’ Balken) zeigt. Womöglich ist sie ein Lieutenant oder ein Lieutenant Commander.


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(17) EINBLENDUNG: “Far from home” (“Weit von Zuhause entfernt”)

Und nochmals werden wir daran erinnert, dass es die Discovery in eine Zeit und an einen Ort weit von ihrem Zuhause entfernt verschlagen hat.

Diese Texteinblendung macht es deutlich – ebenso wie das neu gestaltete Serien-Logo: Staffel 3 ist nicht einfach nur eine Fortsetzung der ersten beiden Staffeln: Nein, die neue Season ist ein echter Semi-Reboot. Schiff und Hauptcharaktere sind zwar geblieben, aber sie müssen sich nun in einer völlig neuen Umgebung zurechtfinden. Aus dem “TOS”-Prequel ist nun ein “PICARD”-Sequel geworden. Das ändert (fast) alles!


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(18) BOOKER: “True believer?” (“Eine überzeugte Anhängerin?”)

BURNHAM: “Yeah!” (“Ja!”)

BOOKER: “Time traveller?? (“Eine Zeitreisende?”)

BURNHAM: “There was no other way.” (“Es gab keinen anderen Ausweg.”)

Burnham und Booker reden über Burnhams Herkunft aus der Vergangenheit und über ihre Überzeugungen. Bookers Bemerkung, Burnham sei wohl eine “überzeugte Anhängerin”, dürfte sich auf die Werte und Prinzipien der Föderation beziehen, in die Burnham all ihren persönlichen Glauben setzt.

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(19) EINBLENDUNG: “Their fight begins” (“Ihr Kampf beginnt”)

Hier wird nun auf den Action-Teil der neuen Staffel übergeleitet. Nur mit schönen Worten wird sich die Föderation dann wohl doch nicht neu errichten lassen. Die Discovery-Crew muss auch ihre Phaser und Fäuste sprechen lassen. Und wer wäre dafür besser geeignet als …

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(19) … Martial Arts-Georgiou?!!!

Diese lässt sich wohl – ganz ihrer Veranlagung entsprechend – mit den dunklen und kriminellen Mächten dieser Zeit ein.

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(20) UNBEKANNTER: “The thing is: You got no authority here.” (“Es ist aber so: Sie haben hier nichts zu melden!”)

Der scheinbare Anführer einer wenig freundlich wirkenden Gruppe versucht Georgiou klar zu machen, dass sie in dieser Zeit und an diesem Ort absolut nichts zu melden hat und ihm auch besser nicht in die Quere kommen sollte.

Der Ort wirkt wie eine abgelegene Welt, in der Anarchie herrscht. Es könnte eine Bar sein oder ein verlassener Außenposten der Föderation. Mich erinnert das hier etwas an Paradise City auf Nimbus III (“Star Trek V”).

Vielleicht hat sich mittlerweile das verbrecherische Orion-Syndikat zu einem Big Player in der Galaxis gemausert. Hier ist gewiss vieles denkbar. Von Klingonen, Cardassianern, Borg oder Romulanern ist jedenfalls nichts zu sehen. Die alten Mächte scheinen marginalisiert zu sein. Neue Player haben stattdessen die Bühne betreten.


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(21) Nach zwei Staffeln wissen wir aber, dass sich die Ex-Imperatorin des Terranischen Imperiums das nicht einfach so gefallen lassen kann, weshalb auch gleich mal ein paar Knochen poliert werden. Autsch!


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(22) BURNHAM: “Let’s show them who we are!” (“Lassen Sie uns ihnen zeigen, wer wir sind!”)

Commander Michael Burnham kommandiert die USS Discovery. Die Hinweise verdichten sich: Burnham ist wieder in die Kommando-Division gewechselt und fungiert dauerhaft als Erster Offizier. Captain Saru scheint in dieser Szene auf einer Außenmission zu sein.


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(23) Die Discovery aktiviert ihren Sporen-Antrieb. Wie die Autoren bzw. Produzenten bereits vor Wochen bestätigt haben, soll in dieser Epoche nur das Schiff aus dem 23. Jahrhundert über diese Technologie verfügen.

In 900 Jahren ist also niemand in der gesamten Galaxis auf die Idee gekommen, dass das Universum auf einem Myzelnetzwerk basiert und dass man dieses für interstellare Reisen nutzen könnte? Okay, das müssen wir wohl so schlucken. Etwas merkwürdig ist das aber schon.

Sollte es im 32. Jahrhundert aufgrund einer zuvor geschehenen Naturkatastrophe tatsächlich keinen Warp-Antrieb mehr geben, würde das die Bedeutung des Sporen-Antriebs und somit der Discovery nochmals enorm aufwerten.

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(24) Booker nutzt eine moderne Handfeuerwaffe, um unbekannte Angreifer abzuwehren. Unter den Angreifern sind auch einige Andorianer, also ehemalige Föderationsbürger.

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(25) Schon in unserer letztjährigen Teaser-Analyse hatten wir darüber spekuliert, dass es sich hierbei um eine Art temporale oder den Subraum verzerrende Waffe (vgl. die ‘Isolytische Bombe’ aus “Star Trek: Der Aufstand”) handeln könnte.

Womöglich hat ‘The Burn’ auch etwas mit einer neuen Waffentechnologie zu tun oder die Katastrophe wurde deshalb ausgelöst, weil sich plötzlich niemand mehr in der Galaxis an das Verbot von isolytischen Waffen gebunden fühlte. Dies wäre in der Tat eine nette Anspielung auf die gegenwärtige Krise des nuklearen Nichtverbreitungsregimes.


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(26) Burnham freut sich über die Effektivität von Bookers Handfeuerwaffe.


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(27) BURNHAM (aus dem Off): “We all want a future that’s real, that matters.” (“Wir alle wollen eine Zukunft, die real ist, die zählt.”)

Burnham spricht aus dem Off davon, dass man eine neue Zukunftsperspektive schaffen möchte, die sich tatsächlich existent anfühlt und von Relevanz ist.

Außerdem: Wir sehen in diesem Shot zum ersten Mal den von Blu del Barrio gespielten Charakter Adira. In dieser Szene trifft Adira auf…


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(28) … Gray vom Planeten Trill. Das sieht nach dem Beginn einer großen Freundschaft aus.

Beide Charaktere werden in der neuen Staffel eine größere Bedeutung haben und die Crew der Discovery verstärken.

Gray wird zudem die Geschichte der Trill-Kultur fortschreiben, was vor allem für die Fans von Jadzia und Ezri Dax aus “Deep Space Nine” interessant sein dürfte.


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(29) Captain Saru stößt mit seiner Crew beim gemeinsamen Essen an. Vermutlich hat die Discovery-Crew gerade einen ersten Etappensieg erzielt.


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(30) Natürlich sind auch Paul Stamets und Hugh Culber wieder mit von der Partie.

Dr. Culber soll in der dritten Staffel auch endlich mehr als Arzt in Erscheinung treten. In den ersten beiden Staffeln standen bekanntlich Culbers Romanze mit Stamets, sein unerwarteter Tod, seine überraschende Auferstehung sowie sein schwieriger Weg zurück ins (neue) Leben im Fokus des Culber-Handlungsstrangs. Jetzt wird es aber Zeit, dass Hugh uns zeigt, was er so als Mediziner drauf hat, ganz nach dem Motto: “I’m a doctor, not a moon shuttle conductor!” 😉


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(31) BURNHAM (aus dem Off): “The Federation gave us the resources […]” (“Die Föderation hat uns die Ressourcen gegeben […]”

Captain Saru empfängt in seinem Quartier, das er von Captain Pike geerbt hat, eine Vulkanierin. Scheinbar ist der traditionelle Vulkanier-Gruß “Live long and prosper!” auch im 32. Jahrhundert noch nicht in Vergessenheit geraten.

Auch hier wollen wir etwas spekulieren: Die Vulkanier könnten in dieser Zeit entweder zu jenen Welten gehören, die der Föderation weiterhin die Treue gehalten haben. Oder sie sind durch ‘The Burn’ in alte, unzivilisierte Muster zurückgefallen. Beide Möglichkeiten hätten erzählerisch ihren Reiz.

Apropos Vulkanier: Ein netter Kanon-Bezug wäre auch ein Rückgriff auf die einst proto-vulkanische Spezies der Mintakaner aus “The Next Generation” (TNG 3×04), die sich mittlerweile zu einer fortschrittlichen Zivilisation entwickelt haben könnte.


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(32) BURNHAM (aus dem Off): “[…] and the mandate to solve the biggest, most troublesome problems in the galaxy.” (“[…] und das Mandat, die größten und schwierigsten Probleme in der Galaxis zu lösen.”)

Burnham spricht davon, dass die Föderation die Discovery mit allen notwendigen Ressourcen ausgestattet habe, um auch die größten und schwierigsten Probleme in der Galaxis zu lösen. Die Agenda wird immer klarer: Die Discovery wird zum wichtigsten Instrument der Rest-Föderation.

Der Shot zeigt auch ein seltsames Gerät, eine holografische Projektion oder eine Art Synthetisierungsprozess. Vielleicht wird hier gerade…


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(33) … Burnhams neues (Starfleet?) Badge repliziert. Wir schauen uns das Badge gleich noch etwas näher an. Seltsamerweise trägt Burnham hier wieder die silberne Uniform der Wissenschaftsabteilung.


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(34) Die nächsten Shots zeigen die Brücke der Discovery mit Detmer, Tilly und Nan …


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(35) … und Burnham und Georgiou auf einer Außenmission. Beide sind in Begleitung eines Mannes mit grüner Haut. Womöglich ein Orioner?


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(36) Und hier sehen wir einmal mehr einen Andorianer – der wohl erste Vertreter seiner Spezies, der einen Dreitagebart trägt.


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(37) Captain Saru hat ein Ziel vor Augen…

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(38) BURNHAM: “I may question and I may fear because the problems often seem insurmountable […]” (“Ich kann zweifeln und ich kann ängstlich sein, weil die Probleme oft unüberwindbar scheinen […])

… und Burnham steht fest an seiner Seite.

Hier trägt sie bereits das neue Badge, das auf den ersten Blick wie der Bajoraner-Kommunikator aus “Deep Space Nine” aussieht. Bei näherer Betrachtung kann man den Starfleet-Arrowhead, ein Rangabzeichen sowie weitere Symbole erkennen.

Wir haben es hier womöglich mit einer neuen Allianz zu tun. Das Badge wirkt wie eine Komposition und erinnert daher etwas an die “Allianz” aus Klingonen, Bajoraner und Cardassianer aus dem Spiegel-Universum des 24. Jahrhunderts.


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(39) Sylvia Tilly und einige andere Crewmitglieder suchen die Nähe eines Baumes. Welche Bedeutung hat er? Stammt er womöglich aus dem 23. Jahrhundert? Symbolisiert er das, was sie alle zurücklassen mussten?

Trauer und Schmerzbewältigung sollen in der neuen Staffel jedenfalls eine wichtige Rolle spielen. Diese Szene könnte in einem solchen Kontext stehen.


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(40) BURNHAM: “[…] but haven’t we always risen to meet them?” (“[…] aber haben wir uns nicht noch immer erhoben, um diesen zu begegnen?”

Eine sehr interessante Szene: Wir befinden uns in der Messe der Discovery. Auf der einen Seite sitzt die Starfleet-Crew der Discovery aus dem 23. Jahrhundert, ihr gegenüber sitzt eine andere Gruppe aus uniformierten Personen. Deren Uniformen ähneln jener, welche die Frau aus den Screenshots #14-16 trägt.

Sehen wir hier womöglich ein Treffen zwischen “Old Starfleet” und “New Starfleet”? Burnham versucht jedenfalls, die andere Gruppe davon zu überzeugen, die Ressourcen der Föderation sinnvoll einzusetzen, um die Probleme der Galaxis anzugehen und zu lösen. Womöglich stößt sie hier allerdings auf taube Ohren.


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(41) Es folgt ein Cut und wir sehen ein fröhliches Beisammensein der Discovery-Crew im Maschinenraum ihres Schiffes.

“Discovery” wandelt hier auf den Spuren der “Voyager”, die vor 20 Jahren – oder besser gesagt: vor 800 Jahren – völlig auf sich gestellt durch die Weiten des Delta-Quadranten reisen musste und so zu einer Art Familie wurde.


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(42) Währenddessen scheint sich Gray (oder doch Adira?) in den Höhlen von Mak’ala auf Trill etwas zu “entspannen”. Die Blitze kennen wir noch aus “DS9” – es sind Trill-Symbionten, die miteinander kommunizieren.  


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(43) BURNHAM (aus dem Off): “We have work to do!” (“Wir haben Arbeit vor uns!”)

Burnham und Booker in Action.


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(44) Captain Saru – hier mit neuem Badge – gibt den Befehl, die Zukunft zu retten.


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(45) Und Michael Burnham hat eine neue Liebe gefunden. Ihre letzte Romanze liegt schließlich schon 930 Jahre zurück und Ash Tyler ist bestimmt auch schon seit gut acht Jahrhunderten tot. Es sei ihr also gegönnt…

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(46) “Star Trek: Discovery” Season 3 startet am 15. Oktober 2020 auf CBS All Access in den USA und einen Tag später, am 16. Oktober 2020, auf Netflix in Europa und vielen anderen Ländern der Welt.

Matthias Suzan
Matthias Suzan
Matthias' Leidenschaft für "Star Trek" wurde 1994 mit knapp zehn Jahren durch "The Next Generation" geweckt. TNG und DS9 sind bis heute seine Lieblingsserien. Es sind vor allem die politischen, gesellschaftlichen und menschlichen Themen des Trek-Universums, die ihn faszinieren. Aber auch die vielen, tollen Raumschiffe haben es dem passionierten Modellbauer angetan. Matthias ist seit 2017 Teil der TZN-Redaktion.

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Mir ist nach wie vor schleierhaft, wo diese Serie eigentlich hin will. Befreit von jeglichen Zwängen des Canon, das kann ich euch jetzt schon sagen, wird diese Staffel ein sammelsurischer Überdruss gescheiterter Plotfragmente werden.

“Sollte es im 32. Jahrhundert aufgrund einer zuvor geschehenen Naturkatastrophe tatsächlich keinen Warp-Antrieb mehr geben, würde das die Bedeutung des Sporen-Antriebs und somit der Discovery nochmals enorm aufwerten.”

Die Voyager brachte bekanntlich Slip-Stream-Technologie zurück zur Erde.
Nach so langer Zeit dürfte die Technik ausgereift sein. Möglich das nur einige Schiffe mit diesem Antrieb ausgestattet wurden, weil Benamit-Kristalle rares Gut sind. Eines davon wäre natürlich die Enterprise 😉

Es könnte auch eine Omega-Explosion gewesen sein .

“In 900 Jahren ist also niemand in der gesamten Galaxis auf die Idee gekommen, dass das Universum auf einem Myzelnetzwerk basiert und dass man dieses für interstellare Reisen nutzen könnte? Okay, das müssen wir wohl so schlucken. Etwas merkwürdig ist das aber schon.”

… und in Millionen von Jahren vorher auch nicht.

Genau das, dachte ich auch und ich bin sehr gespannt wie das alles zusammen passen soll. Allein schon wegen der Enterprise J und allein wegen Star Trek Picard.

Bei Andromeda allein war das ja alles in Ordnung und ich liebe die Serie aber das sie daraus ein Star Trek reboot machen harter Toback

Andromeda lässt grüßen. Den Handlungsrahmen dreist zu klauen, ist schon ein Armutszeugnis der Autoren und lässt nichts Gutes erahnen.

Bisher wurde viel “geklaut” bzw. aufgewärmt. Z.B. ist das Design der Kingonen Entwürfen für den ersten Kinofilm nachempfunden. Andromeda basiert bereits auf Genesis II, einem Fernsehfilm aus der Feder von G. Roddenberry. Ich finde da kann man nun streiten, ob es geklaut oder eine Hommage an G. Roddenberry ist. Sagen wir einmal so: Wenn es gut umgesetzt wird, kann ich damit leben. Wichtiger ist es die Fehler der ersten Staffeln nicht zu widerholen (zu minimieren). Die erste Staffel kam mir vor wie ein Brainstorming der Autorencrew uns dem man einfach ALLES genommen und aneinander gestückelt hat. Und das einzige Gute… Weiterlesen »

Genesis II war der Pilotfilm einer geplanten Fernsehserie, die aber aufgrund mangelnden Erfolgs des Films nicht produziert wurde. Das war 1973. Die Serie wurde dann aber später realisiert, wie wir wissen. Von “klauen” kann ja da nicht unbedingt die Rede sein.

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