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    StartLiteraturSuperhelden-BücherRezension: "Superman - Clark Kent ist Superman"

    Rezension: “Superman – Clark Kent ist Superman”

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    Welche Folgen hat Supermans große Enthüllung? Dem wird hier – zumindest ansatzweise – auf den Grund gegangen. Sehen wir es uns im Detail an.

    Inhalt (Klappentext):

    Die ganze Welt hält den Atem an, als Superman sein größtes Geheimnis offenbart: Vor laufenden Fernsehkameras erklärt er, dass er – der außerirdische Held mit den unglaublichen Superkräften – in seiner zweiten Identität als Reporter Clark Kent seit Jahrzehnten unerkannt unter den Menschen lebt. Diese Enthüllung verändert nicht nur das Leben des größten Superhelden aller Zeiten, sondern auch das seiner Freunde und sogar seiner Feinde – und setzt Ereignisse in Gang, die in naher Zukunft weitere radikale Auswirkungen auf die Welt des Stählernen haben werden!

    Clark Kent ist Superman (Panini)
    Clark Kent ist Superman

    Kritik

    Der neue “Superman”-Sonderband setzt nach der Enthüllung von Clarks Identität an.

    Zeichnungstechnisch gibt es hier allerdings grobe Unterschiede. Während Teile des Comics auf dem gewohnt guten Superheldenniveau rangieren, bei dem alles recht farbenfroh ist, man Hintergrunddetails und Gesichter gut erkennen kann, ändert sich das vor allem zum Ende hin. Hier herrschen eher einfarbige Flächen vor und auch die Gesichter wirken nicht mehr taufrisch. Das Ganze wirkt fast schon etwas abstrakt und ist vor allem auch sehr dunkel gehalten. Höhepunkt ist hier wohl der kleine Ausflug zu Bizaaro, der eher als Abstraktion denn als wirklicher Comic durchgehen dürfte. Gewöhnungsbedürftig.

    Handlungstechnisch kommen nun auch ein paar andere Helden zwecks der Enthüllung zu Wort, was zu einigen sehr interessanten und lustigen Szenen zum Einstieg führt, die gleich wieder extrem zu gefallen wissen. Diese Reaktion anderer Helden auf Supermans Outing beschreibt dann auch ganz gut die Gangart des ganzen Bandes: Hier geht es um Emotionen und damit um Charakterszenen. Und die sind eben einfach sehr gut gelungen.

    Da springen wir zu den normalen Menschen, die Supermans Outing gut finden, oder wir begleiten Clark, wie er seine alten Lehrer besucht. Oder die Szene mit seinen Eltern. Das ist einfach grandios umgesetzt und fängt die Stimmung sehr gut ein. Und auch Batman darf zugeben, dass er Clark um sein Outing beneidet! Starke Szenen, allesamt.

    Doch nicht nur auf der Seite anderer Helden gibt es etwas zu berichten. Auch die Schurken treten hier, wenn auch noch in geringer Zahl, auf. So lässt sich Toyman von Supermans Outing sogar von seiner Verbrecherkarriere abbringen. Auch das ist super umgesetzt. Andere Bösewichte kommen immerhin am Rande vor und wie es dort weitergeht, wird sich wohl noch zeigen.

    Doch nicht nur um Supermans Offenbarung dreht sich hier alles, sondern auch um das Aufdecken der Mafia-Chefin. Perry, Lois und Clark beraten hier lange, ob sie den Schritt gehen sollen und die neue “Daily Planet”-Chefin enthüllen. Am Ende siegt, wie so oft bei Superman, die Wahrheit. Was das für die Zukunft bedeutet, muss natürlich noch offenbart werden.

    Fazit

    Ein sehr schöner Band, der vor allem sehr starke emotionale Charakterszenen aufzeigt, aber auch sonst kleinere Entwicklungen der Story voranbringt. Als Begleitband zur Monatsserie also durchaus wichtig. Lediglich die teils etwas grausig anzusehenden Zeichnungen im letzten Drittel drücken hier etwas das Lesevergnügen.

    4 out of 5 stars (4 / 5)

    Information: Ein Exemplar dieser Ausgabe wurde dem Autor vom Verlag zum Zwecke der Rezension kostenlos überlassen.

    Quick-Infos

    Autor: Brian Michael Bendis, Greg Rucka
    Zeichner: Kevin Maguire, Scott Perkins, Steve Lieber, Mike Norton
    Originaltitel: Superman – Heroes 1, Villains 1, Mysteries of Love in Space 1
    Jahr der Veröffentlichung (Original): 2020
    Übersetzer: Christian Heiß
    Seitenanzahl: 100
    Preis: 13.- Euro
    ISBN: 978-3-7416-2076-8
    Verlag: Panini

     

    Thomas Götz
    Thomas Götz
    Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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