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    Lower Decks: Seit heute auch in Deutschland

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    Die erste “Star Trek”-Animationsserie seit knapp 50 Jahren startet nach langer Wartezeit endlich auch in Deutschland.

    Seit heute, dem 22. Januar 2021, ist der jüngste Ableger der “Star Trek”-Serien auch in Deutschland zu sehen. In Nordamerika liefen die zehn rund halbstündigen Episoden bereits im Herbst. Wegen der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Verzögerung der Postproduktion von “Discovery” wurde der Start von “Lower Decks” von ViacomCBS aud CBS All Access vorgezogen, was jedoch einen zeitgleichen Start mit internationalen Lizenznehmern verhagelte. Hierzulande ist das nicht Netflix, sondern wie bei “Picard” Amazon Prime Video.

    Rutherford, Tendi, Boimler und Mariner in "Second Contact" (Bild: ViacomCBS)
    Rutherford, Tendi, Boimler und Mariner in “Second Contact” (Bild: ViacomCBS)

    Die Serie spielt im späten 24. Jahrhundert, kurz nach dem Kinofilm “Star Trek: Nemesis”. Schauplatz ist das unbedeutenden Sternenflottenschiff U.S.S. Cerritos, das auf zweite Kontakte spezialisiert ist. Die Hauptfiguren sind die Ensigns  Mariner, Boimler, Tendi und Rutherford, die streckenweise sehr unter der Unsicherheit und Inkompetenz ihrer Führungsoffiziere zu leiden haben.

    Im Gegensatz zu den bierernsten Dramen “Discovery” und “Picard” treibt “Lower Decks” die Selbstironie von “Star Trek” mit teilweise derben Erwachsenenwitz aber auch scharfsinniger Dekonstruktion von Klischees aus 50 Jahren Weltraumoper auf die Spitze. Dank scharfzügiger Dialoge und sympathischer Hauptfiguren ist “Lower Decks” für Trekkies so sehenswert wie die beiden “großen” Schwesterserien.

    Spoilerfreie Rezensionen zu den ersten vier Episoden von “Lower Decks” findet ihr hier.

    christopher.kurtz
    Christopher Kurtz
    Seit den frühen 2000ern ist Christopher Redakteur im TrekZone Network. Wenn er nicht in den unendlichen Weiten nach kritisch rationalem Humanismus Ausschau hält oder sich über die Plausibilität fiktiver Technologien und Gesellschaftsformen den Kopf zermartert, findet man ihn meistens in der Nähe von Spielen der geselligen Art, egal ob analog oder digital, ob als Mitspieler oder Gelegenheitsautor.

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    Jaaa…Nachdem ich einige Folgen geschaut habe, bin ich damit „warm“ geworden. Zum Glück nach den ersten zwei Folgen weg von diesem Schleim „unter der Gürtel-Witz“ Niveau. Schafft natürlich die perfekte Star Trek Umwelt auf einem Raumschiff der Föderation, Auch von dem Ablauf einer Folge. Geschichten sind „nett“ anzuschauen, aber nicht der Reißer. Gehalt, auch Comedy-Gehalt? Eher durchschnittlich.
    Also werde ich mir weiter anschauen, aber meine Reihenfolge.
    PIC – Lower Decks und mit viiiel Abstand STD.

    Die letzten drei Folgen würde ich aber in der korrekten Reihenfolge anschauen.

    Auch ich bin positiv angetan von der Serie. Natürlich ist sie etwas übertriebener Klamauk und die Stories sind eher einfach gestrickt, aber, die Charaktere sind rundum sympathisch und es wird sehr liebevoll nerdig mit Klischees umgegangen, was nicht nur unterhaltend ist, sondern auch Atmosphäre schafft. Mir hat die Serie jedenfalls wesentlich besser gefallen als STD und STP. Man merkt, dass die Macher hier deutlich mehr mit Star Trek anzufangen wissen, als bei den anderen Shows. Die Serie schafft es wieder, eine Star Trek Welt zu erzeugen. Interessanterweise stören mich die kleinen visuellen Brüche (Uniform etc) gar nicht wirklich, denn man… Weiterlesen »

    Also abgesehen davon, dass eine Folge bei mir noch nicht abrufbar ist (wundert mich etwas bei einem Milliardenkonzern wie Amazon), muss ich sagen, dass mir der Serie wirklich sehr gut gefällt. So gut, dass ich mir überlege, meine vergebenen Punkte bei Discovery bzw. Picard nach unten zu korrigieren.

    natürlich “die Serie” – irgendwie fehlt mir hier öfters mal die Korrekturmöglichkeit 🙁

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