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    Kommentar: Mit Trekkies kann man’s ja machen – die Zweite

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    Von einem Tag auf den anderen und weniger als 48 Stunden vor dem internationalen Start der vierten Staffel verschwindet “Discovery” von Netflix. ViacomCBS hat sich freigekauft, um über die alleinigen Rechte an der langlebigsten der aktuellen “Star Trek”-Serien zu verfügen – und einen Shitstorm auf Twitter gratis dazu bekommen. Warum der Ärger über die beiden Mediengiganten zu kurz greift, und was noch auf uns zukommen könnte, spekulieren wir in diesem Meinungsstück.

    Im Sommer habe ich an dieser Stelle über die Konsequenzen des Deutschlandstarts von Paramount+ geschrieben. Anlass war damals, dass ViacomCBS die Rechte von “Star Trek: Prodigy” für sich behalten wollte, und internationale Fans das erste Mal seit “Enterprise” wieder mit nennenswertem Zeitversatz zu den USA auf neue Folgen einer “Star Trek”-Serie warten mussten.

    Die unschöne Aussicht damals: Trekkies hierzulande brauchen bald drei Streamingabos, um die volle Ladung “Star Trek” zu bekommen. Daran hat sich im Kern (noch) nichts geändert, schließlich laufen die sechs Vorgängerserien von “Discovery” immer noch beim Streamingriesen. Aber die Uhr dafür scheint abzulaufen.

    Ein unerwarteter Zug

    ViacomCBS konsolidiert die “Star Trek”-Rechte konsequenter und mit mehr finanziellem Einsatz, als ich es dem Konzern zugetraut hatte. Zwar hatte ich das Szenario von Rechterückkäufen diskutiert, aber für unwahrscheinlich gehalten. Dass ViacomCBS den sehr lukrativen Co-Produktionsdeal zu “Discovery” mit Netflix beendet und auch noch Geld auf den Tisch legt, um sich die Rechte zurückzukaufen, hat mich ehrlich überrascht. Das dürfte nicht billig gewesen sein, zumal Netflix in einer vergleichbaren Situation mit Disney die Streamingrechte an den co-produzierten Marvel-Serien wie “Daredevil” und “Jessica Jones” behalten hat.

    Streaming-Chaos (Collage: TZN)
    Streaming-Chaos (Collage: TZN)

    Es scheint um “Discovery” sehr viel besser zu stehen, als viele “kritische Begleiter” wahrhaben wollen. Anders lässt es sich schwer erklären, dass man für das Privileg, in Zukunft das volle finanzielle Risiko tragen zu dürfen, auch noch einem Konkurrenten auf dem Streamingmarkt ohne Not einen goldenen Handschlag anbietet. Zumal die exklusiven Nutzungsrechte ausgelaufen zu sein scheinen und einer Verwertung auf der eigenen Plattform nichts im Weg gestanden hätte. “Discovery” ist in Deutschland z.B. seit dem 1. November in der Zweitverwertung bei Pluto TV gelandet.

    Offensichtlich ist es ViacomCBS todernst damit, die Kontrolle über ihr wichtigstes und größtes Medienfranchise zurückzuerlangen. Nach dem unfokussierten Umgang mit Trek in den letzten 20 Jahren ist das eine überraschend konsequente Strategie.

    Vielleicht ein Schrecken mit Ende

    Und darin liegt ein Silberstreifen für Trekkies, sofern sie denn der Logik der großen Medienkonglomerate folgen, dass jeder nennenswerte Player seinen eigenen Streamingdienst mit exklusiven Inhalten auf den Markt bringt. Denn die neue Entwicklung veranlasst mich, einen wichtigen Unkenruf aus meinem letzten Meinungsstück zurückzuziehen: Die Notwendigkeit, für “Star Trek” drei Streamingdienste zu abonnieren, wird deutlich schneller enden, als zu befürchten war.

    Die größte Gefahr für eine langfristige Fragmentierung über mehrere Streamingdiesnte war ein Vorkaufsrecht von Netflix an allen “Discovery”-Spin-Off-Serien wie “Strange New Worlds” und der noch namenlosen Sektion-31-Serie. Damit wäre auch weit über das Ende von “Discovery” hinaus neues “Star Trek” bei Netflix erschienen. Genau dieses Szenario ist nun aber ausgeschlossen.

    Nächster Stopp: Amazon. Wenn ViacomCBS bereit war, Netflix die Rechte für “Discovery” abzukaufen, dann ist es schwer vorstellbar, dass man nicht auch für “Picard” sehr tief in die Tasche greifen wird, um Amazon zur Herausgabe der Rechte zu bewegen. Eine dritte Staffel “Picard” auf Amazon erscheint nicht mehr ausgemachte Sache. Und auch eine spontane Abkündigung der zweiten Staffel halte ich nach dieser Woche nicht für ausgeschlossen.

    Was “Lower Decks” angeht, mag ich mich zu keiner Prognose hinreißen lassen. Die Serie schafft es mit neuen Folgen nicht in die Top 10 der Streaming-Serien, deswegen kann Paramount+ es vielleicht verkraften, ein paar Jahre auf das Auslaufen der Rechte zu warten. Andererseits dürfte es Amazon auch leichter fallen, “Lower Decks” loszulassen.

    Netflix (Collage: TrekZone Network)
    In den USA ist die Originalserie bereits von Netflix verschwunden (Collage: TrekZone Network)

    Auch die Tage der sechs “alten” Serien auf Netflix scheinen gezählt. In den USA sind bereits “The Original Series”, “Voyager” und “Enterprise” von der Plattform verschwunden.

    So könnte das Drama um die Fragmentierung von “Star Trek” im europäischen Streamingmarkt ein deutlich schnelleres Ende nehmen, als es noch vor kurzem den Anschein hatte. Wenn ViacomCBS es tatsächlich schafft, in den nächsten Monaten den größten Teil von “Star Trek”-Rechten für Paramount+ zu konsolidieren, wäre es ein deutlich faireres Angebot gegenüber den Fans.

    Eine neue Hoffnung

    Der Netflix-Deal macht praktisch über Nacht zwei bereits tot geglaubte Projekte wieder ein Stück wahrscheinlicher: Remaster von “Deep Space Nine” und “Voyager”. Wir erinnern uns, dass die aufwändige HD-Restauration von “The Next Generation” im Vertrieb von Boxsets nicht den erhofften finanziellen Erfolg einfuhr, der eine Fortsetzung zu den beiden Nachfolgeserien ermöglicht hätte. Nutznießer der Remaster war am Ende Netflix, das die HD-Version der Serie in den Katalog aufnehmen konnte. Unter diesen Voraussetzungen ergab eine Neuauflage von DS9 und VOY keinen wirtschaftlichen Sinn, schließlich bezahlte Netflix bereits für die Rechte der niedrig aufgelösten Originalfolgen, und der Verkauf von physischen Medien spielte inzwischen praktisch keine Rolle mehr.

    Die letzte Schlacht aus "What You Leave Behind" ("Deep Space Nine" 7x25, Render: the IRML, YouTube)
    Einen Vorgeschmack zu “Deep Space Nine” in High Definition haben wir in der Dokumentation “What We Left Behind” erhalten (“Deep Space Nine” 7×25, Render: the IRML, YouTube)

    Nun sieht die Welt deutlich anders aus. Wenn die Rechte wieder zu Viacom CBS zurückkehren, und man die komplette Wertschöpfungskette bis zum Bildschirm der Konsumierenden kontrolliert, geht die Rechnung anders. Denn jetzt würde ViacomCBS direkt in die eigene Tasche wirtschaften, Vertriebskosten existieren praktisch nicht, und es würde den eigenen Katalog zukunftssicherer machen.

    Cover der "Director's Edition" von "Star Trek: The Motion Picture"
    DVD-Cover der “Director’s Edition” von “Star Trek: The Motion Picture”

    Der erste Hinweis, dass wir mit Remastern rechnen dürfen, ist die Neuauflage des “Director’s Edition” zu “Star Trek: The Motion Picture”, der zunächst exklusiv für Paramount+ (jedenfalls in den USA) für eine Veröffentlichung in 4K vorbereitet wird. Bisher ist auch von diesem Film nur eine SD-Version auf DVD zu bekommen.

    Das ist natürlich keine Garantie dafür, dass “Deep Space Nine” oder “Voyager” in HD erscheinen werden. Aber dass sich ein Remaster auch bei Nischenserien lohnt, um die treuen Fans an Bord zu bringen, hat kürzlich HBO Max gezeigt, indem es auf sehr ökonomische Art “Babylon 5” aufpoliert hat. Man ging dort nicht den kostenintensiven Weg wie bei “The Next Generation”, und rekonstruierte die visuellen Effekte. Stattdessen wurden Filmelemente ohne Effekte neu vom Negativ gescannt, und Szenen mit VFX vom alten Schnitt mit Hilfe von künstlicher Intelligenz hochgerechnet. Das Ergebnis ist der Detailarbeit der “Star Trek”-Remaster zwar deutlich unterlegen, aber dafür auch bedeutend preiswerter in der Umsetzung.

    U.S.S. Voyager in "Year of Hell, Part II" (Bild: Nutzung mit freundlicher Erlaubnis von Adam "Mojo" Lebowitz)
    HD-Rendering der U.S.S. Voyager aus “Year of Hell, Part II” (Bild: Nutzung mit freundlicher Erlaubnis von Adam “Mojo” Lebowitz)

    Es ist Geld im System

    “Star Trek” ist in der teils unglücklichen, teils vorteilhaften Situation, die zugstärkste Eigenmarke des Vorgänger-Dienstes CBS All Access zu sein. Der Geldregen für Alex Kurtzmans Produktionsfirma und die schiere Menge an parallel entwickelten und abgedrehten “Star Trek”-Serien zeigen, wie viel Mittel gerade in das Franchise gepumpt werden – zurecht oder irrational.

    Man mag mich bitte nicht falsch verstehen: Ich halte es für einen großen Fehler der großen Medienkonzerne, sich alle ihre eigene kleine Streaming-Sandburg zu bauen, und einzeln direkt bei den geneigten Zuschauenden abzukassieren. Nachdem Netflix und Spotify für ein Jahrzehnt praktisch eine De-facto-Kultuflatrate auf Video und Audio dargestellt haben, sorgt die aktuelle Zersplitterung vor allen Dingen für eine Renaissance von “The Pirate Bay” und Co. Noch immer bin ich davon überzeugt, dass “Star Trek”, “Mission Impossible” und “Paw Patrol” zu wenig Zugkraft und Gegenwert bieten, um einen weiteren Streamingdienst dauerhaft am Leben zu halten.

    Aber weil die Entscheidenden bei ViacomCBS davon sicherlich so wenig hören wollen wie in den anderen Chefetagen, wo das Goldfieber ausgebrochen ist, wird noch einiges an Kapital den Paramount hinabfließen, bevor man die aggressive Wachstumsstrategie aufgibt. Schließlich hoffen noch alle, ihren Stück vom Kuchen vergrößern zu können.

    Die digitale Welt erlaubt durch den Wegfall von Vervielfältigungs- und Vertriebskosten einen bisher ungeahnten Verdrängungswettbewerb. Fast alle Konzerne haben erkannt, dass die neuen Märkte nach dem Prinzip “The Winner Takes It All” funktionieren. Google hat 80% Marktanteil bei deutschen Onlinesuchen, Amazon repräsentiert alleine 50% des deutschen Onlinehandels (Tendenz steigend!), und PayPal wickelt achtmal mehr Transaktionsvolumen ab als der zweitgrößte Bezahldienst.

    Netflix (Collage: TrekZone Network)
    Netflix hat den traditionellen Medienhäusern den Angstschweiß auf die Stirn getrieben (Collage: TrekZone Network)

    Die Aussicht, als Nummer eins die Konkurrenz zu deklassieren und sich 50-80% des gesamten Marktes einverleiben zu können – sowie die Erkenntnis, ein Jahrzehnt Rückstand auf Pioniere wie Netflix zu haben – führt zu den fantastischen Investitionen und Übernahmen, die wir gerade im Medienbereich erleben. “Star Trek” dürfte bei ViacomCBS dafür zumindest auf Jahre als wichtigstes Pferd im Stall gelten und davon profitieren, solange das Konglomerat keinen anderen Genre-Hit vom Kaliber eines “Witcher” oder “Game of Thrones” landet.

    All das ist natürlich Spekulation. Es kann passieren, dass Amazon auf den Rechten für “Picard” beharrt, es kann sein, dass Netflix auf Jahre Exklusivrechte an den anderen “Star Trek”-Serien behält, es mag sein, dass niemand bei ViacomCBS mit dem Gedanken spielt, “Deep Space Nine” und “Voyager” eine Frischzellenkur zu verschaffen. Aber Dollars klingen lauter als Lippenbekenntnisse: Nach 20 Jahren im Dornröschenschlaf scheint “Star Trek” wirklich für den Moment im Fokus der Konzernstrategie zu stehen, um Paramount+ zu puschen.

    Die Faust in der Tasche

    Das macht natürlich unmittelbar gar nichts besser. Sowohl “Prodigy” als auch “Discovery” laufen unter Ausschluss der internationalen Öffentlichkeit, was das Fandom im Netz spaltet. Die einen mögen Theorien über den Fortgang ihrer Lieblingsserien diskutieren, andere haben Angst vor Spoilern. Wie lange das so weitergehen wird, ist unbekannt, denn ein Startdatum für Paramount+ in Europa gibt es Monate nach der Ankündigung immer noch nicht.

    Auch macht es den Ärger nicht ungeschehen, wenige Stunden vor der Staffelpremiere den internationalen Fans nach langer Wartezeit ihre ersehnte Dosis “Discovery” vorzuenthalten. Dafür haben sich ViacomCBS und Netflix einen veritablen Shitstorm samt obligatorischer (aber hohler) Boykottaufrufe redlich verdient. Verständnis kann man auch für jene haben, die sich ob des empfundenen Unrechts nun auf Torrent- und illegalen Streamingseiten tummeln.

    Allerdings brechen sie damit geltendes Recht, dafür haben die großen Medienkonzerne in den letzten Jahrzehnten mit intensiver Lobbyarbeit gesorgt – und auch jene Wählende, die Politiker:innen die stetige Verschärfung von Urheberrechten zu Lasten von Verbraucher:innen und Kunstschaffenden ungestraft haben durchgehen lassen. Man erinnere sich bitte daran, dass wir vor rund 15 Jahren noch einen öffentlichen Diskurs zu einer Kulturflatrate geführt haben. Auch wäre es möglich gewesen, das Recht auf Privatkopie sinnvoll ins digitale Jahrhundert zu hieven, oder im vermeintlich freien Internet einer globalisierten Welt den Marktteilnehmern regulatorisch Geoblocking zu verbieten. Schon eins dieser Vorhaben hätte viel vom gegenwärtigen Streaminganbieter-Wahnsinn effektiv verhindern können.

    Streaming-Chaos (Collage: TZN)
    Ein Gerät pro goldenem Käfig (Collage: TZN)

    Wer sich akut darüber ärgert, dass seine Lieblingsserie demnächst bei Streaminganbieter drölf anläuft, mag sich bitte vor Augen führen, dass das keine zufällige Entwicklung ist, an der wir Bürger:innen und Konsumierenden keinen Anteil haben. Wir lassen uns in den Ökosystemen von Großkonzernen einsperren, weil die Alternativen irgendwie diffus unbequemer erscheinen. Einen Messenger außer WhatsApp, verwenden, der einen unabhängigen Sicherheitsaudit bestanden hat – eine Zumutung! PC-Spiele statt von Steam DRM-frei bei GOG.com oder itch.io beziehen – zu wenig Mainstream! Den Mobilfunkprovider verlassen, der gerade Zero-Rating für den eigenen Streamingdienst einführt – zu aufwändig!

    Wir sollten uns darauf einstellen, dass unsere Bequemlichkeit den Aufstieg der Quasimonopole in der digitalen Welt weiter beschleunigen wird. Ja, in der Wachstumsphase können wir uns über attraktive Preise und Angebote freuen, aber das Ende der Fahnenstange ist in einigen Märkten bereits erreicht. Amazon nutzt seine ständig wachsende Marktmacht, um immer mehr und größere Hersteller erst von sich abhängig zu machen und dann mit Eigenmarken auszustechen. Adobe schlachtet längst sein Quasimonopol auf professionelle Kreativsoftware durch ein Abomodell aus, das mit seiner Preisgestaltung die Schmerzgrenze der großteils selbstständigen Nutzer:innen testet. Und Disney und Nintendo haben angefangen, die zeitliche Verfügbarkeit ihrer beliebtesten Produkte künstlich zu verknappen, um sie begehrenswert zu halten.

    Wohlgemerkt: Das alles passiert, weil wir es zulassen und irrenderweise meinen, einmal so in Schieflage geratene Märkte ließen sich mit ein bisschen öffentlichem Druck und der unsichtbare Hand von Angebot und Nachfrage wieder selbst zurück ins Lot bringen.

    Im Vergleich zu dem, was uns durch die Machtkonzentration digitaler Geschäftsmodelle noch bevorsteht, ist die Verschiebung von “Discovery” eine noch eher harmlose Randerscheinung. Boykottaufrufe und Shitstorms auf Twitter sind irgendwie gut gemeint, aber werden nichts daran ändern, dass große Konzerne künftig immer stärker für uns bestimmen, was wir wann, wie und für wie viel Geld konsumieren dürfen. Es sei denn, wir fangen damit an, faire Regeln für den Wettbewerb, kulturelle und digitale Teilhabe bei der politischen Meinungsbildung und Wahlentscheidung mindestens so wichtig zu nehmen wie Spritpreise, inklusive Sprache oder das nächste “Aufregerthema X”.

    christopher.kurtz
    Christopher Kurtz
    Seit den frühen 2000ern ist Christopher Redakteur im TrekZone Network. Wenn er nicht in den unendlichen Weiten nach kritisch rationalem Humanismus Ausschau hält oder sich über die Plausibilität fiktiver Technologien und Gesellschaftsformen den Kopf zermartert, findet man ihn meistens in der Nähe von Spielen der geselligen Art, egal ob analog oder digital, ob als Mitspieler oder Gelegenheitsautor.

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    Bei Streamingdiensten muss man wissen, dass Netflix und Amazon Prime zusammen rund 60% des Marktes dominieren. Dann kommt Disney+ mit knapp 20%. Der Rest ist im einstelligen Bereich. Netflix und Amazon sowie ein paar kleinere Anbieter wie hulu sind reine Streamdingdienste. Sie produzieren und vermarkten eskluxiv auf ihren Plattformen. Disney und Paramount haben neben Streaming noch ihre konventionellen TV und Kino Auswertungen. Generell ist das Wachstumspotenzial der Streamingplattformen noch lange nicht gesättigt, aber profitieren tuen vor allem Netflix und Amazon. Bei Disney und Paramount ist das ein bisschen ein kanibalistischer Prozess, weil sie sich vor allem das klassische TV und… Weiterlesen »

    Ich denke, die Sichtweise kommt hier aus zu unterschiedliche Richtungen. Das eine ist ein Streamingdienst, der Weltweit operiert mit einer viel grösseren Kundenzahl. Für Netflix sind die Zahlen von Discovery vermutlich alles andere als zufriedenstellend. Daneben haben wir Paramount+ als “kleiner” neuer Streaminganbieter. Für P+ ist Discovery wohl eine sehr gute Serie mit tollen Zahlen. Seit nun 4 Jahren werden neue Trek-Serien produziert. Heutzutage wartet kein Konzern Jahre ab, damit irgendwann mal ein Gewinn eingefahren werden kann. Entsprechend gehe ich davon aus, dass die Zahlen für CBS/Paramount schon heute stimmen, da sie das Projekt längst gestoppt hätten, wenn dem nicht… Weiterlesen »

    Was für ein Quatsch. Irgendwie seltsam wenn man sagt CBS holt sich Disco wieder ins Haus lässt aber dann die Zweitrechte von Pluto vertreiben. Seltsam das die Eigenproduktionen von Marvel immer noch bei Netflix zu sehen sind. Vielleicht hat es eher damit zu tun das die Rewatch Zahlen im Free-TV katastrophal sind und sich niemanden außer ein paar hardcore Fans das ein zweites Mal ansehen will. Und Netflix einfach die extrem Kosten nicht mehr bereit ist zu stremmen. Ich finde es sehr schade das der nächste Film verschoben wird daran wäre zu erkennen wie beliebt New Trek wirklich ist. Das… Weiterlesen »

    Gut analysiert. Allerdings kommt mir der Zug von ViacomCBS dennoch komisch vor. So kurz vor dem Release zu verkünden, dass die Staffel nicht int. auf Netflix kommt ist denke ich nicht sehr planmäßig verlaufen. Wenn man vorgehabt hätte, alles bei Paramount+ zu konzentrieren, dann würde ich annehmen, dass man das ordentlich organisiert hätte inkl. Werbekampagnie. Kann auch sein, dass Netflix einen Rückzieher gemacht hat und ViacomCBS gar nichts anders übrig blieb, als sie auszukaufen. Die letzte Star Trek Serie die man exklusiv auf einem CBS Kanal vermarkten wollte, schaffte es über 4 Staffeln nicht hinaus.

    Sehr guter und differenzierter Kommentar.
    Finde die Leute von Scifinews.DE haben das auch ganz gut auf den Punkt gebracht.

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