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    StartLiteraturRezension: "Pennyworth - Lügen, Spione und Verrat"

    Rezension: “Pennyworth – Lügen, Spione und Verrat”

    Wir sehen uns den Comic zur TV-Serie an.

    Deutscher TitelPennyworth - Lügen, Spione und Verrat
    OriginaltitelPennyworth 1-7
    Buchautor(en)Scott Bryan Wilson, Juan Gedeon
    ÜbersetzerKatrin Aust
    VerlagPanini
    Umfang (Seiten)164
    Preis19 Euro
    VerfügbarkeitRegulär erhältlich
    Veröffentlichungsjahr2022
    ISBN978-3741627446

    Wir sehen uns den Comic zur TV-Serie an.

    Inhalt (Klappentext)

    Man kennt ihn als Butler von Bruce Wayne und treuen Mitstreiter von Batman. Doch auch in seiner Jugend führte Alfred Pennyworth ein äußerst aufregendes Leben – als Geheimagent und Superspion der britischen Krone! In diesem Band ist der junge Alfred einem Waffenprogramm der UdSSR auf der Spur, die ihn in die klirrende Kälte der Arktis führt. Hier werden Menschen in lebende Waffen mit unfassbaren Fähigkeiten verwandelt! Doch das ist nicht das einzige Geheimnis, auf das Alfred stößt. Und zudem muss er erkennen, dass man als Spion niemandem vertrauen darf …

    Kritik

    Der erste “Pennyworth” erzählt Alfreds Vorgeschichte und hat zumindest insoweit einen Bezug zur TV-Serie, als seine dortigen Kollegen auch hier auftauchen. Auf der anderen Seite erleben wir aber auch eine Zukunftshandlung zur “Batman”-Zeit. Man weiß also schon, dass Alfie den Comic überleben wird (aber dieses Problem haben Prequels ja immer). Nichtsdestotrotz handelt es sich hier um eine Geschichte über Alfred, der in den Comics ja vor einiger Zeit gestorben ist.

    Zeichnungstechnisch ist das Ganze allerdings durchaus etwas gewöhnungsbedürftig. Das Cover (das ziemlich eindeutig Jack O’Bannon, dem Darsteller in der Serie, nachempfunden ist) gibt dabei den Stil vor: Hier wird es eher kantiger und nicht ganz so detailliert, wie in anderen Superheldencomics. Auch herrschen viele einfarbige Flächen vor, was dem Comic etwas Tristes verleiht. Das mag zu einem gewissen Grad beabsichtigt sein (die Geschichte spielt am Nordpol), ist aber insgesamt durchaus ein gewöhnungsbedürftiger Stil.

    Wie erwähnt ist die Handlung auf zwei Zeitebenen aufgeteilt. Zum einen geht es um Alfreds Zeit beim MI6, quasi die Vorgeschichte. Zum Abschluss gibt es eine Story 40 Jahre später, in der er gekidnappt wurde. Beide Geschichten überlappen sich logischerweise und bieten die Auflösung des begonnenen Handlungsstrangs in der Zukunft an, den Alfie ganz ohne Batman bestreiten muss.

    Zumindest der Vergangenheitsteil ist aber recht vorhersehbar. Alfred und seine Partnerin (auch seine Geliebte) dringen in eine russische Basis ein, in der lebende Waffen gezüchtet werden. Nicht nur darin spiegelt sich das übliche Klischee wider, das zwar durchaus in die Zeit des Kalten Krieges passt, aber dennoch etwas abgedroschen wirkt. Denn auch bei Shirley weiß man als Leser halt schon, dass eines von zwei Sachen eintreten wird. Entweder stirbt sie…und Alfred muss sein Trauma aufarbeiten. Oder sie verrät ihn…und Alfred muss sein Trauma aufarbeiten. Und ab einer gewissen Stelle ist dieser Ausgang dann eben ziemlich offensichtlich.

    Immerhin bekommt Alfred dann eben 40 Jahre später die Chance, alles wieder ins Lot zu bringen. Was die Waffen angeht, macht er dies auch. Das ist dann auch der Actionteil des Comics. Wobei hier zumindest ganz gut ist, dass besagte Waffen nicht abgrundtief böse sind und sich zu wehren wissen. Ganz nett, aber halt auch nicht mehr.

    Dafür punktet vor allem in der Zukunftshandlung die Charakterseite. Denn irgendwie will man Shirley dann doch alles glauben und hofft auf die große Versöhnung. Oder auf das große Glück. Aber irgendwie weiß man, dass dieses Alfie nicht vergönnt sein wird. Weil er nämlich mit Batman am glücklichsten ist. Das kommt gut rüber und passt bis zum Ende auch zum Charakter.

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    Alfreds Vorgeschichte enttäuscht etwas, da man ähnliche Szenarien halt schon hundertmal gesehen hat. Dafür punktet die Gegenwartsgeschichte mit guten Charakterszenen. Insgesamt bleibt, auch aufgrund des gewöhnungsbedürftigen Zeichenstils, eher Mittelmaß zurück.

    REVIEW OVERVIEW

    Bewertung
    Thomas Götz
    Thomas Götz
    Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.
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    Rezension: "Pennyworth - Lügen, Spione und Verrat"Alfreds Vorgeschichte enttäuscht etwas, da man ähnliche Szenarien halt schon hundertmal gesehen hat. Dafür punktet die Gegenwartsgeschichte mit guten Charakterszenen. Insgesamt bleibt, auch aufgrund des gewöhnungsbedürftigen Zeichenstils, eher Mittelmaß zurück.

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