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    StartSF ZoneThe OrvilleRezension: The Orville 3x03 - "Mortalitätsparadoxon" / "Mortality Paradox"

    Rezension: The Orville 3×03 – “Mortalitätsparadoxon” / “Mortality Paradox”

    In der dritten Folge der dritten Staffel wird es surreal. Was die Orville-Crew auf Narran 1 erwartet, lest ihr in unserer ausführlichen Review. SPOILER-ALARM!

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    In der dritten Folge der dritten Staffel wird es surreal. Was die Orville-Crew auf Narran 1 erwartet, lest ihr in unserer ausführlichen Review. SPOILER-ALARM!

    Handlung

    Sicherheitschefin Talla Keyali kehrt von einem Heimaturlaub auf Xelaya zurück auf die Orville. Kurz darauf erstattet sie Commander Grayson Bericht: Auf ihrem Rückflug mit dem Shuttle registrierten die Sensoren eine schwache Kaylon-Quantensignatur, die ihren Ursprung in der Nähe des Avior Systems hat.

    Wenig später entdeckt Isaac auf dem eigentlich leblosen Planeten Narran 1 Schmalband-EM-Emissionen, die hinsichtlich ihrer Stärke und Frequenz auf eine Milliarden-Population schließen lassen. Dort angekommen registrieren die Sensoren zur großen Überraschung der Crew industrielle Energiequellen und Transportnetze. Captain Mercer beschließt daraufhin, mit einem Landeteam zum Planeten hinunter zu fliegen und dieser Kuriosität auf den Grund zu gehen.

    Der Landetrupp der Orville (v.l.n.r.): Bortus, Grayson, Keyali, Mercer und Malloy (Bild: The Orville 3×03 © 20th Television / Disney, 2022).

    Als das Außenteam bestehend aus Mercer, Grayson, Malloy, Bortus und Keyali die nähere Umgebung des Landesplatzes erkundet, entdeckt es ein Gebäude, das einer High School aus dem 21. Jahrhundert der Erde gleicht. Im Innern der Schule treffen die Unionsoffiziere auf Menschen, die sie zwar registrieren und mit ihnen agieren, aber seltsamerweise nicht auf die Andersartigkeit von Bortus reagieren. Damit scheint eine Zeitreise schonmal ausgeschlossen zu sein.

    Als Gordon auf der Schultoilette von einer erpresserischen Jugendbande verdroschen wird, beginnt eine gefährliche Hatz durch verschiedene Gefahrenszenarien, darunter Attacken von riesigen Monstern und Moclaner-Zombies sowie ein abstürzendes Passagierflugzeug. So surreal dies auch alles erscheinen mag, die Todesangst, die Mercer und Co. durchleben, ist es nicht…

    Drehbuch

    Das Drehbuch zu “Mortality Paradox” stammt von Cherry Chevapravatdumrong. Die 45-Jährige ist seit Mitte der 2000er-Jahre vor allem als Autorin und Produzentin tätig. Neben ihrer Arbeit für “The Orville” (Autorin und Produzentin) wirkte Chevapravatdumrong auch an “Family Guy”, “Awkwafina Is Nora from Queens” und “Resident Alien” mit. “Mortality Paradox” ist nach “Home” (2×03) und “Firestorm” (1×10) Chevapravatdumrongs dritter Drehbuch-Credit im bisherigen Serienverlauf.

    Episodentitel

    Das ‘Mortalitätsparadoxon’ (auch: ‘Sterblichkeitsparadoxon’) ist ein Terminus aus der Psychologie und beschreibt den Widerspruch zwischen dem Bewusstsein um die eigene Sterblichkeit auf der einen und der Unvorstellbarkeit des Nicht-mehr-Existierens auf der anderen Seite. Jeder Mensch ist sich zeitlebens bewusst, dass sein Leben endlich ist. Und dennoch leben viele Menschen entgegen dieser unumstößlichen Tatsache. Nicht wenige von ihnen vermeiden sogar jedweden Gedanken an das unvermeidliche Ende der eigenen Existenz.

    Der britische Philosoph Stephen Cave sieht in diesem Paradoxon allerdings einen Triebkraft für die Zivilisation, weil das (eigentlich zum Scheitern verurteilte) Streben nach Unsterblichkeit zu nennenswerten Fortschritten in Wissenschaft und Kultur geführt habe, so die Hauptthese seines Buches “Unsterblich – Die Sehnsucht nach dem ewigen Leben als Triebkraft unserer Zivilisation” (2012).

    Der Episodentitel spielt dabei auf die Bewohner des Multiphasen-Planeten aus “Mad Idolatry” (1×12 “Gotteskult”) an. Die dort lebende Spezies hat binnen der vergangenen zwei Jahre (50.000 ihrer eigenen Jahre) eine unfassbar schnelle ‘Evolution’ durchlebt, sodass sie nun den Zustand der Unsterblichkeit erreicht hat. Um dennoch nachvollziehen zu können, was Todesangst bedeutet, greift Dinal, eine angehörige dieser Spezies, auf das Mortalitätsparadoxon zurück und macht die Orville-Crew zum sozialen Versuchsobjekt.

    Story

    Das dieswöchige Drehbuch wirkt stellenweise etwas origineller als die Geschichten der ersten beiden Episoden der dritten Staffel. Auch wenn das geschulte Trekkie-Auge hier natürlich wieder so einige Story-Parallelen und Erzählmotive aus früheren “Star Trek”-Episoden nachweisen kann.

    Denn unsterbliche Wesen, die mehr über das Leben und das Leiden der Sterblichen erfahren wollen, gab es auch in “Star Trek” schon zuhauf. Zu nennen sind diesbezüglich unter anderem “Ian Troi II” in “The Child” (TNG 2×01 “Das Kind”), Nagilum in “Where Silence Has Lease” (TNG 2×02 “Illusion oder Wirklichkeit) oder auch die Wurmlochwesen in “Emissary” (DS9 1×01 “Der Abgesandte”).

    Das “Versuchskaninchen-Szenario” zwecks Studium menschlicher Verhaltensweisen kennen wir unter anderem aus diversen TOS-Episoden (z.B. TOS 3×22 “The Savage Curtain”/”Seit es Menschen gibt”) oder auch aus “Allegiance” (TNG 3×18 “Versuchskaninchen”).

    Die Erkundung der High School hat mich zudem an “The Royale” (TNG 2×12 “Hotel Royale”) erinnert, das Holo-Szenario wiederum an “Future Imperfect” (TNG 4×08 “Gedächtnisverlust”).

    Und auch der Umstand, dass sich Aliens bevorzugt unsere Gegenwart (oder alternativ den Wilden Westen) als Grundlage für ihre fragwürdigen Sozialexperimente aussuchen, ist mir eigentlich auch wieder etwas zu viel Klischee. Aber in diesem Fall kann ich wohlwollen darüber hinwegsehen.

    Dramaturgie

    Denn auf der dramaturgischen Ebene schlägt “Mortality Paradox” recht schnell einen ganz individuellen Ton an, sodass sich die Episode als Ganzes doch recht gut von bisherigen “Star Trek”-Episoden abzuheben vermag. Die 60 Minuten haben mich jedenfalls blendend unterhalten, denn die Folge wird nicht nur durch das rasante Tempo getragen, sondern profitiert vor allem auch von den wechselnden Gefahrenszenarien, die praktisch aus dem Nichts kommen und mitunter auch mal etwas Neues zeigen.

    Während die ersten beiden Folgen der laufenden Staffel stellenweise etwas zu vorhersehbar waren, so ist “Mortality Paradox” nun absolut unberechenbar – zumindest in der Episodenmitte. Spätestens nach dem Wechsel vom Football-Feld ins Flugzeug wird klar, dass sich die Orville-Crew hier in einer surrealen Hatz befindet, die eigentlich jede noch so krasse Wendung nehmen kann. Die Episode hält die Spannung also einige Minuten enorm hoch und spielt dadurch geschickt mit der Erwartungshaltung der Zuschauer.

    Leider verpufft dieser Effekt im letzten Drittel der Episode dann wieder ein wenig; wohl auch deshalb, weil sich die Autorin hier allzu sehr am bekannten Schema F orientiert hat. Dass die vermeintliche (erste) Rückkehr zur Orville ebenfalls noch zur Simulation gehört, war mir leider sofort klar, denn an dieser Stelle kopiert die Episode eins-zu-eins “Future Imperfect”. Auch hier stellt sich die vermeintliche romulanische Gefangenschaft von Commander Riker (hier: Angriff der Kaylon) in Wirklichkeit als zweite Stufe von Barashs Simulation (hier: Dinal) heraus.

    An dieser Stelle hätte der Episode jedenfalls etwas mehr Kreativität sichtlich gut getan. Und leider lässt sich hierin auch ein unerfreuliches Muster erkennen, das bisher in allen drei Episoden der neuen Staffel zutage getreten ist. Nach meinem Dafürhalten macht “The Orville” zwar in den ersten beiden Dritteln der Episoden einiges richtig, aber die Episodenfinals sind mir oftmals doch zu einfach gestrickt. Denn auch in dieser Episode bin ich mit den Schlussminuten nur bedingt zufrieden.

    Botschaft

    Man nimmt sich zwar viel Zeit, die Motivation von Dinal (Elizabeth Gillies) zu erklären, die Reflexion des Durchlebten erfolgt dann aber leider in nur wenigen Sätzen auf der Planetenoberfläche und später nochmal kurz in der Schiffsmesse. Das titelgebende ‘Mortalitätsparadoxon’ wird von Dinal und Mercer zwar angeschnitten, eine tiefergehende Auseinandersetzung mit dieser Thematik bleibt allerdings aus (siehe Abschnitt “Charaktere”). Und das, obwohl auch dieses Thema enorm aktuell ist, denn das Verdrängen der eigenen Sterblichkeit scheint in unserer Gesellschaft zuzunehmen.

    Zudem wird mir Dinals Vorgehen an dieser Stelle auch zu unkritisch gesehen. Egal, ob hier nun eine reale Gefahr bestand oder nicht; es ist schlicht inakzeptabel, empfindungsfähige Wesen für wissenschaftliche Experimente zu missbrauchen. Mercer spricht das zwar auch an und macht diesbezüglich einen kritischen Kommentar hinsichtlich der irdischen Tierversuche. Schon allein deshalb hat er bei mir einen Stein im Brett. Nichtsdestotrotz wirkt das Ende der Episode ziemlich phantasielos und auch wein wenig platt.

    Es bleibt also dabei. Die Kulminationspunkte der jüngsten Episoden sind mir doch etwas zu uninspiriert. Man gewinnt teilweise den Eindruck, dass den Autoren und Autorinnen hier die Luft ausgegangen ist. Oder dass man sich davor scheut, Schema F in der Schreibtischschublade zu lassen.

    Inszenierung

    “Mortality Paradox” wurde erneut von Jon Cassar (64) inszeniert, also einem enorm erfahrenen Mann. Dessen flotte Inszenierung macht über weite Strecken der Episode gute Laune. Die Kamerafahrten sind weiterhin abwechslungsreich, aber weit weniger hektisch als das, was “Discovery” manchmal so zeigt. Musikalisch habe ich einige stilistische Anleihen an das klassische “Star Trek” herausgehört, jedenfalls hat mir die musikalische Untermalung ziemlich gut gefallen.

    Auf der visuellen Ebene überzeugt “Mortality Paradox” mal wieder (fast) durchgängig. Es ist schon erstaunlich, wie hervorragend sich die visuellen Effekte in die realen Kulissen einfügen. Da passt wirklich jede Lichtspiegelung und jeder Schatten auf dem CGI-Shuttle mit der Umgebung zusammen. Auch die Szenen im Weltraum sehen wieder richtig toll aus.

    Etwas enttäuscht war ich allerdings von den Szenen in der Wüste. Hier sieht die Umgebung dann doch wieder enorm künstlich aus (siehe Bildstrecke oben). Diese unerwartete Authentizitätsdiskrepanz im Vergleich zu den übrigen Virtual Reality-Szenen hat mich schon etwas überrascht. Aber auch im Jahr 2022 merkt man eben immer noch, ob eine Kulisse tatsächlich existiert oder doch ‘nur’ das Produkt einer Videowand darstellt.

    In Sachen Humor habe ich im Vergleich zu den ersten beiden Folgen der Staffel eine klare Tendenz in die von mir gewünschte Richtung festgestellt. Die Situationskomik beziehungsweise die witzigen Sprüche nehmen wieder etwas zu, sodass “Mortality Paradox” wieder mehr “The Orville”-Geist atmet als zuletzt. Insbesondere Bortus läuft mit seiner Situationskomik wieder zu Höchstform auf.

    Charaktere

    Neben dem etwas halbgaren Finale hat “Mortality Paradox” noch einen weiteren Schwachpunkt: die geringe Charakterentwicklung. Die Auftaktszene hatte bei mir tatsächlich die Hoffnung geweckt, endlich mehr über Talla Keyali zu erfahren. Diese Figur ist mir bisher viel zu unerforscht geblieben. Aber das ändert sich leider auch mit dieser Episode nicht wirklich.

    Nun muss gewiss nicht jede Episode zugleich eine Charakterepisode sein, zumal sich auch die ersten beiden Folgen der aktuellen Staffel sehr viel Zeit für diverse Charaktere (Isaac, Burke, Finn) genommen haben. Und die Dramaturgie von “Mortality Paradox” ist auch so konzipiert, dass die Gefahrenhatz der Protagonisten ganz klar im Mittelpunkt steht. Auf der anderen Seite ist der thematische Fixpunkt der Story aber eben auch die Frage, wie jeder Einzelne im Angesicht des Todes mit seinem drohenden Existenzende umgeht. Und gerade an dieser Stelle wäre durchaus Potential für die ein oder andere Charakterentwicklung gewesen.

    Bortus sorgt in “Mortalitätsparadoxon” wieder für einige Gags (Bild: The Orville 3×03 © 20th Television / Disney, 2022).

    Das hat man aber leider versäumt. Stattdessen läuft die vermeintliche Begegnung mit dem nahenden Tod bei allen recht ähnlich ab. An dieser Stelle leidet die Folge dann doch etwas an ihrem (ansonsten für gute Unterhaltung sorgenden) hohen Erzähltempo. Vielleicht hätte man sich beim Konzipieren der Story doch besser auf einen kleinen und etwas diverseren Personenkreis beschränken sollen. So wäre es nämlich interessant gewesen zu erforschen, wie unterschiedlich Menschen, Moclaner und Xelayaner mit der eigenen Sterblichkeit umgehen. Mögliche kulturelle Unterschiede werden hier nämlich bestenfalls nur tangiert (Bortus), nicht aber dezidiert herausgearbeitet – zumal mit Mercer, Kelly und Gordon auch drei Menschen im Außenteam vertreten sind. Und Keyali ist hier bekanntlich auch nur ein Hologramm.

    Schlussbetrachtung

    “Mortality Paradox” ist eine enorm kurzweilige Episode, die vor allem von ihrer Spannung zehrt, die durch ständig wechselnde Gefahrenszenarien aufgebaut wird. Der Großteil der Episode vermag es, die Erwartungen der Zuschauer völlig ins Leere laufen zu lassen, weil eigentlich alles passieren könnte. Im letzten Drittel der Episode gehen Story und Dramaturgie dann aber leider ein bisschen die Luft aus, weil man bei der Conclusio abermals zu ungeniert in die Mottenkiste der Hollywood-Autorenriege greift.

    Auch der “philosophische” Unterbau der Episode verfängt nur bedingt, weil sich “Mortality Paradox” doch etwas zu wenig Zeit für die Charaktere und ihre persönlichen Nahtoderfahrungen nimmt.

    An der humoristischen Front findet “The Orville: New Horizons” erfreulicherweise allmählich zurück in die Spur, denn der Gag-Pegel wird langsam und bedächtig hochgefahren. Von mir aus dürfen da gerne noch ein paar mehr Witzchen kommen, aber ganz so viel Klamauk wie in den ersten Episoden der Serie muss es dann auch wieder nicht sein. Wenn man das Niveau der ersten Hälfte der zweiten Staffel erreicht, bin ich total zufrieden.

    Episodeninfos

    SerieThe Orville: New Horizons
    Episoden-Nr.29 (Staffel 3, Folge 3)
    OriginaltitelMortality Paradox
    Deutscher TitelMortalitätsparadoxon
    DrehbuchCherry Chevapravatdumrong
    RegieJon Cassar
    US-Erstausstrahlung16. Juni 2022
    DE-Erstausstrahlung17. Juni 2022
    Laufzeit60 Minuten

    Bewertungsübersicht

    Handlung
    Dialoge
    Charakterentwicklung
    Action & Effekte
    Spannung
    Humor
    Anspruch

    Fazit

    "The Orville: New Horizons" hält das Niveau der Vorwoche. "Mortality Paradox" ist ein klassisches Science-Fiction-Abenteuer: ereignisreich, spannend und kurzweilig. Diese 60 Minuten lohnen sich definitiv, auch wenn sowohl philosophischer Tiefgang als auch bewegende Charaktermomente etwas auf der Strecke bleiben.
    Matthias Suzan
    Matthias Suzan
    Seine Leidenschaft für "Star Trek" begann 1994 mit "The Next Generation". Es sind vor allem die anthropologischen, gesellschaftlichen und politischen Themen des Trek-Universums, die ihn faszinieren. Seit 2017 ist Matthias Teil der TZN-Redaktion.

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