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TZN-Rewatch: “Stargate SG-1 Staffel 3, Teil 2”

Welche ältere Science-Fiction-Serie könnten wir uns denn unter die Lupe nehmen? Da kommt Stargate doch gerade recht.

Neben Star Wars und Star Trek ist Stargate die letzte der drei großen “Star…”-Serien – Grund genug. Auch, weil eine neue Serie/Film (no Reboot please!) ansteht., Inzwischen sind wir bei der dritten Staffel angelangt.

Erwartet aber keine großen Rezensionen zu einzelnen Folgen. Das hier wird eher ein Abtauchen in die Vergangenheit mit Erinnerungen an früher.

In der dritten Staffel werden einige große Weichen für die Zukunft gestellt und auch sonst nimmt die Serie so richtig Fahrt auf.

3×12: Jolinars Erinnerungen

Spannend geht es sogleich weiter, denn nun gehts gegen Sokar, der ja die letzte Zeit als neuer Ober-System Lord aufgebaut worden war.

Dabei ist die Folge auch heute noch gut gealtert und kann sich sehen lassen, aber das geht bei dunklen Sets ja eh immer. Ansonsten nimmt man Sokar durchaus ab, das Böse schlechthin zu sein. Fragen kann man sich an der Stelle höchstens, warum die Goa’uld, nach dem Tod ihrer Wirte, nichtmal ansatzweise versuchen, in einen neuen Körper zu wechseln. Oder warum Apophis (große Enthüllung) SG-1 fragt, wer sie sind. Oder warum man Teal’c nicht schon früher entdeckt, immerhin hat Sokar die derzeit größte Raumflotte… die wir aber erst in der nächsten Folge sehen.

Aber das sind Kleinigkeiten an einer ansonsten durchaus starken Folge.

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3×13: Apophis’ Rückkehr

Und wieder einmal spoilert der deutsche Titel den Plottwist. Halt, Moment, werdet ihr nun sagen. Der “Twist” mit Apophis kam doch schon gegen Ende der letzten Folge? Das ist schon korrekt, nur springen wir jetzt nach 1999 und in die Videotheken zurück. So kam auch ich in Kontakt mit den Folgen. Und da stand halt nunmal der Titel groß auf der Kassette und nahm alles vorneweg.

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Und nochmal Sokar, diesmal in Großaufnahme… (Amazon/MGM)

Immerhin, auch diese Folge steht der ersten in nichts nach. Apophis sieht in HD sogar noch mitgenommener aus als damals auf dem verwaschenen Video, auch wenn man das Make-Up (Prostethics) ab und an weghängen sieht. Ansonsten nimmt aber Apophis’ Folter einen Großteil der Folge ein. Auch etwas unschön ist, das man Sokar, der ja zu Beginn der neuen Staffel als neuer großer Bösewicht aufgebaut wurde, nun quasi wieder abschafft. Vielleicht war er doch zu böse? Oder es sollte eine Überraschung sein? So oder so kehrt Apophis hier an die Macht zurück.

Ansonsten erfährt man auch noch das ein oder andere über die Charaktere.

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3×14: Außerirdische auf dem Vormarsch

Auch dieser Titel gibt wieder Spoiler preis… allerdings macht Stargate erneut keinen Hehl daraus und enthüllt die Außerirdischen schon nach zwei Minuten.

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Stragoth auf dem Vormarsch wäre wohl passender… (Amazon/MGM)

Ansonsten… ja, es ist eine Basis-Folge, aber eigentlich nicht schlecht, auch wenn man die Prämisse schon Dutzend Mal gesehen hat. In HD fällt diesmal sogar auf, das die Aliens kleine Mandibeln haben, das hatte ich vor 20 Jahren gar nicht gesehen. Auch sonst kann sich das Design sehen lassen, auch wenn die Cylonen-Vergleiche natürlich gerechtfertigt sind. Schön auch, das Maybourne seine drei Minuten im Rampenlicht bekommt und seinen ersten Schritt hin zu einem “guten” Mann macht.

Wie die Ree’tou sieht man von diesen Aliens nichts mehr in der Serie, ihre Story wird in Büchern aufgelöst, die bislang nicht auf Deutsch erschienen sind. Dort erfährt man übrigens auch, das sie sich Stragoth nennen….

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3×15: Die Tollan-Triade

Eigentlich wieder ein irreführender deutscher Titel, denn eigentlich müsste es “die tollanische Triade” oder die “Tollaner-Triade” heißen, aber gut…

Die Episode beginnt mit einem netten Gefecht im All und auch wenn man dieser teilweise das CGI ansieht, ist die Szene doch ganz gut gealtert. Und mit Klorel stand ja noch ein Handlungsstrang aus Season 1 offen, der hier nun endlich aufgelöst wird. Immerhin sind Amaunet und Apophis ja inzwischen Geschichte… okay, Apophis ist inzwischen wieder da, aber ihr wisst, was ich meine.

Etwas schöner wäre es gewesen, sich gänzlich auf die Argumentation der Goa’uld bei der Verteidigung zu stützen, statt diese wieder als Böse darzustellen und das sie halt doch einen Eroberungsplan haben. Das bedient nur wieder das übliche Klischee. Aber dafür gibts nicht nur ein Wiedersehen mit den Nox (wusste gar nicht mehr, das die noch so oft auftreten) und einen Kevin Durand als Zipacna, auch nicht zum letzten Mal.

Ansonsten gibts einige spaßige Szenen auf Tollana und ein durchaus mal angenehm anderes Gerichtsverfahren.

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3×16: Urgo

Nach so vielen durchaus guten Folgen darfs auch wieder mal ein Durchhänger sein. Okay, die Folge ist jetzt kein Totalausfall, hat mir damals aber weniger zugesagt.

Heute, in der Retrospektive, fand ich sie etwas besser und Urgo nicht mehr ganz so nervig. Ein Highlight wird die Folge aber auch für mich jetzt nicht unbedingt. Immerhin gibt es am Ende noch einen schönen Star Trek-Moment, als darüber diskutiert wird, ob man Urgo am Leben lassen sollte oder nicht.

Immerhin kann man beim Rewatch drauf achten, in wie weit die anderen Schauspieler Urgo “Bemerken” oder nicht, und dabei feststellen, das es ihnen nicht immer gelingt, so zu tun, als sei Urgo nicht da.

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3×17: O’Neill und Laira

Eine Liebesgeschichte für Jack – das war vielleicht mal nötig, bietet aber auch eine eher ruhige Folge.

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Das Dorf auf Edora (Amazon/MGM)

Und ja, ein wenig Schnulzencharakter kann man ihr nicht absprechen, wobei ich ja auch im Rewatch überrascht war, das man möglicherweise eine Schwangerschaft andeutet. Da man aber von Laira im Verlauf der Serie nichts mehr hört, vergessen wir das Ganze am Besten auch gleich wieder. Immerhin, die Kometensequenz ist ganz gut gelungen und Laira erweist sich am Ende als gute Person, die Jack sein Funkgerät wiedergibt. Aber natürlich ist jedem klar, das es kein Happy End für beide gibt, weil jeder zu seinem Leben zurückkehrt.

Ganz ok, aber wahrlich kein Überflieger.

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3×18: O’Neill auf Abwegen

So, jetzt mal Hand hoch für alle, die wirklich an O’Neills Verrat glauben?

Was mich damals (und heute) an der Folge gestört hat, war, das man kurz nach O’Neills Aufenthalt auf Edora (Folge davor) diese hier bringt. Da war Jack drei Monate dort und dann macht er gleich Verrat? Scheint etwas weit hergeholt. Da hätte man noch ein zwei Folgen vorher was anderes bringen sollen. Auch wenn Edora hier gezeigt wird, ist es nicht das Edora aus der Folge zuvor, denn da würde das Stargate nicht auf grünem Grund stehen.

Und das Makepeace der Verräter ist, ist auch irgendwie klar. Der neue Mann, wer sonst? Und auch Maybourne, der kürzlich Sympathien sammeln konnte, darf hier wieder in den Arschloch-Mode schalten, etwas schade (aber keine Sorge, das wird noch relativiert). Dennoch ist die Folge nicht schlecht und bietet auch ein weiteres Auftauchen der Asgard. Gespart hat man hier durch die Erdkulissen vermutlich auch wieder.

Wie es mit Maybourne und seiner Truppe weitergeht, wird im späteren Verlauf noch wichtig.

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3×19: Tödlicher Verrat

Eine Folge, an die ich mich im ersten Moment gar nicht mehr erinnerte.

Zwar ist es mal schön, eine Kultur zu sehen, auf die die Ankunft von Sg-1 Einfluss hat, aber das wird etwas dadurch verwässert, das man diese nicht sieht und man sich weiter im obligatorischen Wald befindet. Auch die Schiffe sehen im ersten Moment etwas künstlich aus. Ihr wisst ja, Kosten sparen und so.

Und das Niam am Ende auf der Erde bleibt, ist nett, ein bisschen hätte man sich aber gewünscht, ihn zurückgehen zu sehen und Einfluss auf seine Gesellschaft üben zu sehen. Und dass das TEam ohne echte Rückversicherung durchgeht… nunja. Zumal auch die Waffen ja bei den militaristisch Eingestellten Bewohnern bleiben. Aber das sind nur Kleinigkeiten. Insgesamt solide, aber nicht überragend.

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3×20: Harsesis’ Rettung

Eine Folge, die ein bisschen auf Yoga bzw. Meditation setzt.

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Meditation und ein bisschen mehr (Amazon/MGM)

Damals hat sie mir nicht so zugesagt, abgesehen vielleicht vom Ende mit Oma Desala, das durchaus außergewöhnlich war. Jetzt, im Nachhinein und mit dem Wissen, was da noch kommt, vor allem um Oma, macht die Folge durchaus mehr Spaß. Natürlich ist da noch die Sache mit dem Kind, das hier gefunden wird, aber eher eine untergeordnete Rolle spielt. Vor allem erfährt SG-1 von Apophis’ Aufstieg zum mächtigsten System-Lord.

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3×21: Der Kristallschädel

Was kann man von einer Folge erwarten, bei der selbst die Produzenten sagen, sie wissen nicht, wie sie damit hätten weitermachen sollen?

Na gut, ganz so schlimm ist es nicht, vor allem, da wir hier Daniels Großvater kennenlernen, der für ein paar nette Momente sorgt. Auch wenn eine Figur, die keiner sehen kann, in dieser Staffel mit Urgo bereits vorkam. Und in HD sehen die Kulissen noch künstlicher aus, als damals. Da merkt man halt schon einen Unterschied, auch bei den Giganten.

Insgesamt eher etwas schwächer, aber kein Totalausfall.

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3×22: Nemesis Teil 1

Das Staffelfinale bietet einen deutlich als Puppe zu erkennenden Thor, aber durchaus Effekte, die man auch in HD noch schauen kann.

Das die Replikatoren schließlich bis zum Ende der Serie dabei sind, hat sicher damals keiner geahnt. Natürlich wird auch hier wieder Hintergrundlore aufgebaut, die später wichtig wird und auch sonst ist die Folge nicht schlecht. Auch wenn sie natürlich dem Season 1-Finale recht ähnlich ist: SG-1 rennt durch die ewig gleichen Gangkulissen. Hier ist das immerhin mit den Replikatoren besser kaschiert.

Und auch die Stargate-Flucht erinnert frappierend an Apophis’ Flucht. Aber hat wirklich jemand Zweifel daran, das SG-1 am Ende überlebt hat? Trotzdem war das Auftauchen des Replikators im Wasser ein fieser Cliffhanger. Damals erschienen die ersten Staffeln ja noch ad hoc hintereinander, nun hatte man aber zu der Veröffentlichung in den USA aufgeschlossen. Das bedeutete auch in Deutschland und den Videotheken: Warten auf die Fortsetzung….

PS: Ist das Anfassen kleiner grauer Männchen eigentlich ungefährlich? Virus und so?

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Und die kommt als vierte Staffel bald auch hier bei uns…

Thomas Götz
Thomas Götz
Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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