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Rezension: “Star Wars – Die Hohe Republik Abenteuer 13: Crash-Zone”

Deutscher Titel:
Star Wars - Die Hohe Republik Abenteuer 13: Crash-Zone
Originaltitel:
The High Republic Adventures: Crash Landing (2024), The High Republic Adventures: Crash and Burn (2024), The High Republic Adventures Phase III Annual (2025)
Buchautor(en):
Daniel Jose Older
Übersetzer:
Matthias Wieland
Verlag:
Panini
Umfang (Seiten):
112
Preis:
16
Verfügbarkeit:
Regulär erhältlich
Veröffentlichungsjahr:
2025
ISBN:
978-3741643262

Band 13 der Abenteuer dreht sich um die Truppe um Crash.

Inhalt (Klappentext)

Alys „Crash“ Ongwa und ihr Team sind die entschlossensten Nihil-Jäger der Galaxis und auf der Suche nach den Übeltätern, die den Planeten Corellia ins Chaos gestürzt haben. Als Crash jedoch auf den berüchtigten Nihil-Kommandanten Krix Kamerat trifft, beschließt sie, sich mit ihrem Feind zu verbünden, um Marchion Ro zu fassen – den ruchlosen Drahtzieher, der für das Leid in der Galaxis verantwortlich ist. Eine schwierige Entscheidung, die Crash in Konflikt mit ihren Freunden und ihrer Familie bringt.

Kritik

Der 13.Band der Abenteuer der Hohen Republik stellt Crash Ongwa in den Vordergrund (Crash…. versteht ihr die Titelanspielung?). Zeichnungstechnisch mischen hier verschiedene Personen mit, weswegen zumindest der Beginn etwas kantiger daherkommt… und auch etwas cartoonhafter. Das ist an der Stelle durchaus beabsichtigt, da die Story eher auf Humor ausgelegt ist, und dass damit gut unterstützt wird. Später wechselt der Stil dann auf den obligatorischen guten Stil mit hohem Detailgrad, wie man es aus den anderen Star Wars-Comics kennt. Insgesamt kann man hier nicht meckern, auch wenn es stellenweise gewöhnungsbedürftig ist.

Wie erwähnt, ist die Story hauptsächlich humorig angelegt, das zieht sich hier bis (fast) zum Ende durch, obwohl der Band genau genommen eine Aneinanderreihung von Einzelgeschichten ist. Erst um Crash, später um andere, aber dazu kommen wir gleich noch. Neben dem Humor sollten wohl auch die Easter Eggs erwähnt werden, denn die Jünglinge gehen beispielsweise in ein Kino (!) und gucken Socorro Jayme und seinen berühmten Satz “Das gehört in ein Archiv-Institut.” Eine klare Anspielung auf Indiana Jones.

Bei all dem Humor, durch den Crash so stolpert, kann man auch über die anfangs etwas weniger detaillierten Zeichnungen hinwegsehen. Schön ist, das, obwohl Crash immer von einer Situation in eine andere stolpert, also quasi zufällig, man trotzdem noch Zeit für den ein oder anderen ruhigen Moment hat (Gespräch mit Freunden) oder auch die ein oder andere Actionszene (Baum!). Und natürlich wird auch Bösewicht Krix herrlich selbstironisch eingebaut und zeigt, dass man auch bei den Nihil (und das beim Auge Marchion Ro selbst) mit Humor agieren kann. Neben Crash zählen seine Traumsequenzen und der finale Angriff auf Ro sicher mit zu den Highlights.

Die nachfolgenden Einzelgeschichten stellen dann weitere der Jedi-Jünglinge (wie Bree) in den Vordergrund, die wir aus den Jugendromanen kennen. Auch Churo der Hutt und Baron Boolan tauchen wieder auf. Allen gemein ist, dass sie die Charaktere voranbringen. Nicht viel, denn im Grunde weiß man das meiste über sie schon, aber das muss es an der Stelle auch nicht. Es sind einfach kurze, schöne Einblicke in ihre Wesen, die teils besser funktionieren als in einigen der Bücher (was vor allem in Bezug auf Churo gilt, der pferdereitende Hutt, ihr erinnert euch?).

Auch bei Vernestra bewegt man sich in bekannten Bahnen, vor allem, wenn man erst den Roman “Die Suchende” gelesen hat. Boolan selbst zeigt, dass er noch einiges in der Hinterhand hat und man wird leider wieder Zeuge seiner unmenschlichen Experimente. Man darf gespannt sein, ob dieser Handlungsstrang noch aufgelöst wird. Da es aber mit Geschichten der Hohen Republik weitergehen soll, auch wenn die Hauptstory beendet ist, könnte da durchaus noch etwas kommen. Zuguterletzt sollte man vielleicht noch die Tarkins auf Eriadu erwähnen, die hier weiter am Widerstand werkeln. Auch das rundet den Band nett ab.


Bewertung

Okay, genau genommen braucht man den Band nicht unbedingt gelesen haben, denn er präsentiert ein paar Einzelabenteuer zum Ende von Phase 3, die eher kleinere Charakter-Erweiterungen sind. Die sind aber sehr liebe- und humorvoll aufgezogen, so dass man hier durchaus einen Blick riskieren kann.

Bewertungsübersicht

Bewertung
Thomas Götz
Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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Okay, genau genommen braucht man den Band nicht unbedingt gelesen haben, denn er präsentiert ein paar Einzelabenteuer zum Ende von Phase 3, die eher kleinere Charakter-Erweiterungen sind. Die sind aber sehr liebe- und humorvoll aufgezogen, so dass man hier durchaus einen Blick riskieren kann.Rezension: "Star Wars - Die Hohe Republik Abenteuer 13: Crash-Zone"
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