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Easter Eggs & Beobachtungen: Masters of the Universe (2026)

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Regulär erhältlich

In dieser Spoiler-Review..ach ne, soviel Review ist ja hier nicht. Auf jedenfall werfen wir einen Blick auf den neuen “Masters of the Universe”-Movie.

Schnell im Stream

Wie bereits der Mando und Grogu war auch der He-Man-Film schnell im Streaming verfügbar. Beide Filme waren an den Kinokassen gefloppt, im Falle von He-Man leider unverdient, denn die Fantasy-Hatz macht durchaus Laune. An dieser Stelle wollen wir jetzt auch gar keine Kritik am Streifen schreiben, sondern einfach ein paar der Easter Eggs auflisten, die es so gibt.

Daher an dieser Stelle in aller Kürze: Ja, der Film hat jetzt nicht die voll tiefgehende Story, sondern ein klassisches “Wir erobern unser Königreich zurück”-Story, das ist aber durchaus okay, vor allem an Schauwerten wird viel geboten. Lediglich Battle Cat ist vielleicht etwas unterrepräsentiert, aber der war vermutlich teuer in der CGI-Produktion.

Skeletor als Schurke ist sehr überdreht, womit er aber in gewisser Weise seinem Cartoon-Pendant entspricht. Der Latex-Anzug, der den Oberkörper zeigt, fällt im Film nicht mehr ganz so ins Gewicht und wirkt natürlicher, als noch im Trailer. Ansonsten sind die meisten Charaktere ganz gut getroffen, auch wenn sie teils andere Designs haben. Dies fällt bei allem bei Roboto oder Spikor auf.

Der Rest der Besetzung macht allerdings durch die Bank weg eine gute Figur. Hoffnung gibt es zumindest für alle, die sich eine Fortsetzung wünschen: Angeblich war die Kinoauswertung nur ein Zusatz für Amazon, es war schon immer eine Streaming-Auswertung geplant und da schlug sich der Film ganz gut. Dem gegenüber stehen natürlich Produktionskosten in Höhe von 250 Millionen Dollar.

Dafür läuft die Marketingmaschinerie mit zig Klemmbaustein-Sets, Kostümen und Figuren zum Film aber auf Hochtouren. Aber gut, das kommt ja von Mattel und nicht unbedingt von Amazon. Was man dem Film auch zugute halten muss, ist, dass er es seit langem mal wieder schafft, aus dem Musik-Einheitsbrei von Hollywood auszubrechen. Die gängige He-Man-Melodie tüdelt zwar nur am Ende kurz über die Mattscheibe, aber das Eternia-Theme ist extrem eingängig und das hat man in den letzten Jahren nicht mehr oft gehabt. Hinzu kommen ein paar Hits aus den 80ern, die hier eingestreut werden – aber wen wunderts, wenn Brian May von Queen an der Musik halt mitbeteiligt war.

Insofern gehen wir jetzt zu den Easter Eggs und Beobachtungen zum Film über und halten uns nicht weiter mit der Kritik auf. Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird hier übrigens nicht erhoben. Zudem würde ich euch ja liebend gerne viele der hier geschilderten Sachen auch in Bild zeigen, was aus Copyright-Gründen aber leider nicht geht.

Easter Eggs und Beobachtungen

  • Der Film beginnt mit Cringer im Ring des MGM-Löwen, ein Kniff, den schon andere Filme nutzten, der aber trotzdem schön anzusehen ist.

  • Die zu Beginn gezeigte Eternia-Karte bzw. der Planet ist nicht exakt der aus dem Cartoon bzw. den Comics, sondern etwas abgewndelt. Er findet sich aber so auch im “Attack of the Collector”-Klemmbausteinset wieder.
  • Im Gegensatz zu anderen Iterationen, bei denen Grayskull vom Königspalast entfernt ist, hat man hier ein Grayskull, das über eine lange Brücke “angedockt” ist. Während es immer das Ziel Skeletors war, dort reinzugelangen, kann die Film-Grayskull jeder betreten.
  • Im Original ist ein Star Seed Orb, also eine Sternensaat, die ganze Welten erschaffen kann, die Kraftquelle unter der Burg und mit dem Schwert wird diese durch Adam geleitet. Im Film wird Adam das Gefäß, in dass die Sorceress die ganze Macht leitet.
  • Als Adam die Hintergrundgeschichte erzählt, sieht man in den Wolken einige Gestalten aus den He-Man-Geschichten. So ist etwa King Grayskull zu sehen – den man später auch bei den Königsstatuen in der Rotunde sehen kann. König Miro könnte es hier ebenfalls sein, das wird nicht ganz so klar.
  • Marlena erwähnt ihre Heimat, die Erde, da sie eine Astronautin von dort ist. Wenn man im Zimmer genau in den Hintergrund schaut, sieht man ihren Astronautenhelm/-anzug.
  • Als die jungen Adam und Teela die Treppe hinab laufen, sieht man links eine Reihe von Pferdefiguren. Das sind alles kleine Swift Wind-Figuren, die an She-Ra erinnern.
  • Karg, ursprünglich mit dem 1987er-Film eingeführt, taucht hier im neuen Gewand wieder auf.
  • Adams Date hat den Namen Julie. Ein Hinweis auf den Charakter aus dem 1987er Film?
  • Es wird enthüllt, was die ganzen Spielereien an Man-at-Arms Rüstung sind: Er trägt eine Alkoholdestille am Körper.
  • Dolph Lundgren, der He-Man aus dem 1987er-Film, taucht in der Sporthalle auf und wünscht Adam, mit der gleichen Fingergeste/-wording wie im Film damals, eine “Gute Reise”.
  • Während Adam von der Polizei zurückgebracht wird, nennt diese ihn “Highlander”, eine Anspielung auf ein weiteres Franchise mit Schwert (und Musik von Queen). Später ertönt der Highlander-Titelsong “Princes of the Universe” (während der Flucht aus Skeletors Kerker).
  • Die Rotons weichen etwas stärker vom Spielzeugdesign ab. Hier hockt der Pilot in der Mitte um einige drehende Zahnräder. Auch sonst sind die Designs leicht anders, aber wir haben Sky Sleds, Fright Fighters und andere bekannte Fahrzeuge. Teelas Schiff soll eine Hommage an den Talon Fighter sein.
  • Die Helden werden in den Kerker geworfen, statt eliminiert zu werden, wie in den Cartoons auch immer. Einige harren dort schon 15 Jahre aus….
  • Evil-Lyns Haar (weiß) wird auch kurz gezeigt.
  • Bei Adams erster Verwandlung verliert er seine Klamotten. Sehen ihn dann alle nackt? Ist das jedesmal so? In der Serie wurde die Rückverwandlung nur einmal gezeigt, hier wird darüber gescherzt, ob er dann wieder seine Klamotten anhat (was der Fall ist).
  • Auch die Helden töten nicht wirklich, da Teela zwar auf Beast Man schießt, der es aber überlebt. Dafür wird Moss Mann von Skeletor getötet (wobei man sich bei Moss Man nie sicher sein kann). Dies ist analog zu Saurod aus dem 1987er-Film.
  • Lustigerweise gibt Evil-Lyn Moss Man seinen Namen, während alle anderen Namen von Adam “vergeben” werden. Die Realnamen der Figuren kamen in der Tat erst in den 2010ern mit der Classic-Toyline.
  • Mer-Man scheint im Film komplett zu fehlen. Sein Gesicht ist aber auf der Eternia-Karte (in der Szene von Evil-Lyns und Skeletors erstem Auftritt) und am Schluss steht er hinter Orko im Hof.
  • Adam findet sein Schwert in einem Laden namens “The Fright Zone”, ebenfalls eine Anspielung auf die wilde Horde.
  • Im Spielzeugladen läuft Adam mehrfach an Big Jim-Spielsachen vorbei. Big Jim war die Vorgängerserie von He-Man und Battle Cats Form stammt von dort.
  • Torak, der Barbar mit dem Schwert, war in der Tat einer der ersten Entwürfe für die He-Man Figur. Diese wurde später ebenfalls in den Classics, als Vykron, umgesetzt.
  • Im Zimmer von Adam und seinem Mitbewohner hängen viele Spieleposter mit 80er-Spielen, wie Legend of Zelda.
  • Adam nimmt den Namen seiner Mutter an: Glenn. Deswegen steht auf seinem Schild auch Adam Glenn. Das He/Him ist eine Anspielung auf He-Man.
  • Als Skeletor aufwacht, sieht das Fenster genau wie das große Auge aus dem 80er-Jahre-Kinofilm aus (er ist hier allerdings in Snake Mountain).
  • In Snake Mountain steht ein ausgestopfter Gygor. Auch Gygor erschien in den Classics (und ist auch im Lego-Set enthalten, mehr dazu auf meinem Video-Kanal). Ebenso kann man Skelette von etwas sehen, dass wie Harpyien (aus She-Ra) aussieht.
  • Oft erwähnt: Dian stammt aus den UK Comic Strips und ist ansonsten eher unbekannt.
  • Roboto erhält erst am Ende das klassiche Design mit den sichtbaren Zahnrädern im Inneren.
  • Skeletor nutzt die Holosphäre aus dem 1987er Film, um sich über Eternia zu projizieren.
  • Als die Helden aus dem Kerker ausbrechen, husten sie rum, weil es hier so stinkt. Möglicherweise eine Referenz auf Stinkor, aber den gibt es hier nicht zu sehen.
  • Das Lachen mit dem zurückgebeugten Oberkörper ist natürlich ebenfalls eine Referenz an den Cartoon. Ebenso, dass He-Man sich heimlich verwandeln geht, obwohl “alle wissen, wer er ist” (im Cartoon war das ja das große Geheimnis).
  • In der Mid-Credits-Scene wird natürlich eine berühmte Schwesterserie angeteasert, inklusive Fright Zone im Hintergrund.

Sicher gibt es noch ein paar andere kleinere Sachen (wie die Schrift auf He-Mans Brustpanzer) die man hier anführen könnte, aber das soll es erstmal gewesen sein.

Thomas Götz
Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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