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Julian Wangler (jw), Martin Weinrich (wc), Thomas Götz (tg)04.04.14

"Turm zu Babel"

Christopher L. Bennett

Vorbemerkung

Wir erinnern uns: Im ersten Roman des zweiten "Enterprise"-Relaunch-Aktes ("Rise of the Federation") mit dem bedeutungsvollen Titel "A Choice of Futures" erlebten wir, dass die Ausrichtung und das Selbstverständnis der Föderation - trotz der allgemeinen verfassungsmäßigen Prinzipien, auf denen sie fußt – unmittelbar nach ihrer Gründung noch nichts Feststehendes sind. Die gerade geborene Interspeziesallianz muss sich erst finden – und sie muss sich entscheiden, wer sie selbst sein möchte.

In "A Choice of Futures" stand die Föderation angesichts ihrer Bedrohung durch die Mutes vor einer solchen Entscheidung und gab schließlich statt einer militärischen einer diplomatischen Lösung den Vorzug. Damit bestand sie ihre erste große Bewährungsprobe und durchkreuzte die dunklen Pläne derer, die sie zu Fall zu bringen versuchten. Auch in "Tower of Babel", dem nächsten Werk aus der Feder von Christopher L. Bennett, geht die Selbstfindungsreise des blutjungen Völkerbundes weiter, sowohl in außen- als auch innenpolitischer Hinsicht. Und wieder gibt es diejenigen, die ihm nach dem Leben trachten.

Inhalt

Das Jahr 2164 bricht an. Zwei Jahre nach ihrer Gründung schreitet die Festigung der Föderation langsam, aber sicher voran. Es bestehen gewisse Aussichten, dass schon bald ein paar neue Mitglieder hinzukommen könnten. Doch immer wieder gibt es Schwierigkeiten zu meistern, die die beiden Herzen in der Brust der Sternenflotte ansprechen: Auf der einen Seite gilt es, Bedrohungen durch aggressive Piraten mit harter Hand militärisch zu ahnden, um die Sicherheit von Frachtern und Kolonien zu garantieren und Abschreckungspotenzial aufzubauen. Auf der anderen Seite muss die Föderation, wann immer dies möglich ist, als Friedensmacht auftreten, der daran gelegen ist, Konflikte mit nicht-militärischen Mitteln zu lösen und die Rolle eines neutralen Vermittlers einzunehmen.

In genau diesem Spagat befinden sich die beiden Frontschiffe der Sternenflotte, die U.S.S. Pioneer unter Captain Reed und die U.S.S. Endeavour unter Captain T'Pol, seit etlichen Monaten. Obwohl sich infolge von "A Choice of Futures" gewisse Handlungsmaximen hin zu einer Föderation als Soft Power abzuzeichnen beginnen, muss stets aufs Neue um den richtigen Weg und vor allem die feinen Kontraste zwischen einer Politik der harten Hand und einem sanften, besonnenen Vorgehen gerungen werden.

Besonders bedenklich für die Zukunft der Föderation ist, dass sie nach wie vor nicht von allen Mitgliedern ihrer Völker akzeptiert wird. Kolonisten, die sich einst von Welten wie Tellar oder der Erde lossagten, um ein neues Leben zu beginnen, aber sich niemals formell unabhängig erklärten, fühlen sich brüskiert, dass sie plötzlich in den Geltungsbereich des Föderationsrechts fallen und Sternenflotten-Schiffe von ihnen die Beachtung der Gesetze einfordern. Ein andorianischer Chauvinist hat sogar als Reaktion auf die Gründung der VFP einen eigenen Kleinstaat im Exil errichtet und betreibt lautstark Propaganda gegen die Planetenallianz. Das spielt immer stärker werdenden separatistischen Bewegungen auf nahezu allen Heimatwelten in die Hände, die in der Föderation eine (von der Erde gesteuerte) diktatorische Zentralmacht sehen, die sich auch die letzte freie Kolonie gefügig machen will.

Jonathan Archer kennt auf diese inneren Verwerfungen erst einmal nur eine Antwort: die Föderation weiter wachsen zu lassen. Bei seinem neuen diplomatischen Megaprojekt geht es darum, die Rigel-Welten für eine Mitgliedschaft zu gewinnen. Dadurch hofft er zum einen, die nach wie vor schwelenden Ängste in der Föderation zu zerstreuen, die Menschen würden diese Allianz zu dominieren versuchen, und den Separatisten somit ein gewichtiges Argument zu nehmen. Zum anderen möchte er einen großen Sektor des Alls, der bislang nicht nur für friedlichen Handel, sondern auch für eher zwielichtige Geschäfte bekannt war, stabilisieren und an rechtschaffene Prinzipien binden.

Leider trifft seine diplomatische Initiative nicht bei allen auf ungeteilte Begeisterung. Der andorianische Botschafter Thoris, einer der Kandidaten für die kommende Präsidentschaftswahl (die erste reguläre Wahl, anlässlich derer in der ganzen Föderation Wahlkampf tobt), weicht vor der Agitation der Separatisten in seinem Volk zurück und verkündet, dass er die Aufnahme weiterer Mitglieder in die Allianz in absehbarer Zeit nicht gutheißt. Die Aussicht, dass die nächste Föderationsregierung potenziellen Neuzugängen gegenüber skeptisch bis ablehnend eingestellt sein könnte, macht den Verhandlungsmarathon, den Archer und sein Kollege Soval mit den Rigelianern vor sich haben, jedenfalls nicht einfacher. Zwar erklärt sich die multiethnische Handelsgilde nach einiger Bedenkzeit einverstanden, offizielle Beitrittsverhandlungen zu eröffnen, möchte allerdings noch von den großen Vorteilen einer Mitgliedschaft in der Föderation überzeugt werden. Der Verhandlungsort wird auf den Föderationsplaneten Babel in unmittelbarer Nähe zum rigelianischen Raum gelegt.

Kaum haben die Gespräche begonnen, zeigen sich die Mühe der Ebene für alle Beteiligten. Die Rigelianer haben Bedenken, dass ein Beitritt zur Föderation mit rechtlichen Beschränkungen und Auflagen für ihre Handelsgeschäfte einhergehen könnte, die das Rigel-System auf Dauer Wohlstand und Freiheit kosten. Obwohl ihnen im Gegenzug mehr als nur der Schutz der Sternenflotte angeboten wird, ist die Delegation rund um Archer und Soval zeitweilig ziemlich frustriert.

Dann ereignet sich ein unvorhergesehener Zwischenfall. Mitglieder einer radikalen und abseitigen rigelianischen Fraktion, die sich selbst als Erste Familien bezeichnet, plündern im Rahmen einer minutiös geplanten Aktion extrem sensible Staatsgeheimnisse der Handelsgilde. Zudem entführen sie zwei Crewmitglieder von Reeds Schiff, der Pioneer, die zu dieser Zeit das Rigel-System besucht. Bei den entwendeten Informationen handelt es sich um ein detailliertes Verzeichnis, das Hintergründe und Zusammenhänge hinsichtlich aller geschlossenen Handelsgeschäfte sowie streng vertrauliche Kundendaten enthält. Eine Veröffentlichung dieser Daten könnte nicht nur die Handelsgilde – deren größtes Kapital ihre Diskretion ist – ökonomisch zu Fall bringen, sondern auch jede Menge gefährliche Zwietracht unter den Spezies und Gruppierungen im Rigel-System säen und alte Konflikte wieder aufbrechen lassen. Archer und seine Vertrauten sind wieder einmal gefordert ...

Kritik

1. Julian Wangler

Während die Föderation mit inneren Schwierigkeiten zu Kämpfen hat, bemüht sich Admiral Archer darum, die Rigel-Welten zu einem Beitritt zu bewegen.
Bevor ich das letzte Buch," A Choice of Futures", gelesen hatte, war ich nicht sicher, ob es eine kluge Entscheidung ist, die Geschichte von "Enterprise" weiter fortzusetzen. Wie schon häufiger erwähnt, hat das Zweigespann Mangels und Martin die Erzählung vom Krieg gegen die Romulaner ziemlich vergeigt, und irgendwie hatte ich am Ende von "To Brave the Storm das Gefühl, das Ganze hätte sich endgültig erschöpft und sei an sein Ende gelangt. Doch beim Lesen von "A Choice of Futures" wurde mir mehr und mehr bewusst, dass der schriftstellerische Erbe Christopher L. Bennett "Enterprise" komplett neu aufstellen wollte. Dabei geht es in "Rise of the Federation" nun in erster Linie um den mühseligen Prozess des Aufbaus der neuen Interspeziesallianz. Archer ist als Oberkommandierender quasi unter die Politiker gegangen, die einstige Enterprise-Crew hat auf zwei neuen Schiffen neue Plätze besetzt, und die ganze Geschichte ist deutlich polyzentrischer und reicher an Gastcharakteren geworden.

Obwohl ich nicht sagen kann, dass ich von "A Choice of Futures" übermäßig angetan war, sind die neue Stoßrichtung des Relaunch und Bennetts Ehrgeiz nicht zu leugnen: Kaum ein Thema ist wohl von einer solchen Komplexität für einen "Star Trek"-Autor wie die Darstellung der Genese der Föderation in den ersten Jahren nach ihrer Gründung. Während "Enterprise" aufgrund seiner frühzeitigen Einstellung Antworten über diese Zeit schuldig blieb, bekamen wir in der Classic-Serie, TNG, DS9 und "Voyager" einen Haufen Andeutungen und relativ unpräzise Informationen zum Wesen und zur Beschaffenheit des interstellaren Völkerbunds geboten. Dies gilt es nun zu entwickeln und mit Leben zu füllen. Ich habe Bennett also eine Chance gegeben und war gespannt auf das nächste Buch.

War "A Choice of Futures" noch durch ein zu großes Nebeneinander von sehr unterschiedlich wertvollen Handlungssträngen und eine meiner Meinung nach zu starke Fokussierung auf ein weiteres Alienvolk sowie eine überzogene politische Verschwörung geprägt, macht "Tower of Babel" vieles besser – nicht unbedingt wegen einer großartig veränderten Gesamtrezeptur, sondern ganz einfach, weil die Gewichtungen diesmal weitgehend richtig gesetzt werden.

Deutlich stärker stehen jetzt die internen Diskussions- und Findungsprozesse in der Föderation im Vordergrund. Bennett gelingt es, sehr authentisch und nachvollziehbar darzustellen, welche Schockwellen die Entstehung eines so revolutionären politischen Gebildes nicht nur in die übrige Galaxis, sondern vor allem in ihre Mitgliedswelten selbst gesandt hat – im positiven wie im negativen Sinn. Eine der Konsequenzen besteht eben leider auch darin, dass separatistische Strömungen, nationalistische Agitatoren und zweifelhafte Ideologen an Zulauf gewonnen haben, die das Unbehagen zahlreicher Bewohner der Allianz vor einer Bevormundung und Fremdbestimmung durch die VFP aufgreifen und nähren. Die Föderation, dieses beispiellose politische Projekt, wurde so schnell Realität, dass es viele Herzen nicht richtig mitnehmen konnte. Es droht damit zu einem Projekt der Eliten zu verkommen (gewisse Parallelen zu den gegenwärtigen Herausforderungen der Europäischen Union sind damit gegeben).

Trotz der anfänglichen Erfolge der Planetenunion zeigt sich, dass ein stures Weiter-so immer weniger funktionieren kann. Die Akteure innerhalb der Föderation müssen zur Kenntnis nehmen, dass sie nicht nur im Hinblick auf ihren außenpolitischen Kurs vielfach noch in der Selbstfindungsphase stecken, sondern auch, was die innere Beschaffenheit, die Strukturen und die rechtlichen Vorgaben der Allianz angeht. Bennett entfaltet dies sehr gekonnt – hier liegt meiner Ansicht nach die eigentliche Stärke des Buches.

Mit der Präsidentschaftskandidatur von Botschafter Thoris erreichen die föderationsskeptischen Stimmen zum ersten Mal die höchste politische Ebene. Thoris wird zwar aufgrund eines Skandals, in den er unlängst verwickelt ist, nicht lange Kandidat sein, aber seine Ansichten und Zweifel sind dennoch berechtigt. Thoris ist der Auffassung, dass die Verfassung der VFP für die einzelnen Mitgliedsnationen zu starr und zu stark auf die Schaffung eines starken Zentralstaats ausgerichtet ist. Er möchte sicherstellen, dass die einzelnen Staaten ein Maximum an Souveränität wahren können, ohne die Einheit und die Handlungsfähigkeit der Föderation zu schwächen. Im Gegenteil, Thoris ist der Überzeugung, dass gerade eine möglichst große Selbstbestimmung der beteiligten Völker die Akzeptanz der Föderation langfristig erhöhen und föderationsfeindlichen Bewegungen den Wind aus den Segeln nehmen wird.

So sehen wir hier erste Schritte hin zu einer VFP, wie sie uns aus späteren Jahrhunderten bekannt ist: ein aufgeklärter interstellarer Völkerbund, in dem Souveränität von Welten und Völkern großgeschrieben wird, in dem es unterschiedliche Geschwindigkeiten und Tiefen der Integration gibt (etwas das ja auch für die Europäische Union immer wieder diskutiert wird), in dem die Sternenflotte zwar eine herausgehobene Position innehat und einige Welten dennoch eigene Flotten und Verteidigungsstreitkräfte unterhalten. Gerade diese optimale Balance aus Pluralismus und Einheit, das wird durch das vorliegende Buch deutlich, ist eines der entscheidenden Erfolgsrezepte dieses beispiellosen Vielvölkerprojekts. Doch der Weg dorthin ist gepflastert mit schwerwiegenden Zerreißproben.

Was ich wieder gut finde, ist, dass am Ende jeder irgendwo Recht hat – die progressiven, um Archer gruppierten und die eher skeptischen, von Thoris verkörperten Elemente in der Föderation. Die Lösung liegt in einem klassischen Kompromiss: die politischen Strukturen werden peu à peu überarbeitet und verfeinert, dem Föderalismus und der Selbstbestimmung der Völker eine größere Rolle eingeräumt. So zeigt sich, dass eine weitere besondere Stärke der Föderation darin besteht, dass sie ihre internen Konflikte und Krisen fruchtbar für die Gestaltung ihrer Zukunft nutzen kann.

Kommen wir zur Handlung rund um Rigel. Ich muss zugeben, ich habe mich ein wenig gewundert, warum die Erdregierung und Archer derart versessen darauf sind, die Ausdehnung der Föderation bzw. die Aufnahme neuer Mitglieder so schnell voranzutreiben - man versucht es ja nicht nur bei den Rigelianern, sondern auch bei der Vega-Kolonie und den insektoiden Bewohnern von Kaferia. Wo es doch schon so viele hausgemachte Schwierigkeiten gibt, erscheint ein solches Vorgehen überstürzt. Warum wird nicht zuerst der Status quo konsolidiert, warum mit einer potenziellen Erweiterung ein so hohes politisches Risiko eingegangen? Die vorgebrachten Begründungen haben mich da nicht wirklich überzeugen können. Allerdings folgt es dann wieder einer gewissen Logik, dass Bennett die Rigelianer in den Vordergrund stellt. Die Beschäftigung mit dieser mehrere Völker umfassenden politischen Entität hat mir deutlich mehr Lesespaß abgerungen als der Einbau der Mutes, der Orioner, Tandaraner oder Mazariten im letzten Roman.

Da das Rigel-System in der ersten und der letzten "Enterprise"-Episode besucht wurde, ist es auf symbolische Weise mit der Geschichte der ganzen Serie verknüpft. Hinzu kommt, dass wir Versatzstücke über die Rigelianer bereits kennenlernen durften, beispielweise durch den Chelonen Jetanien in "Vanguard". Aber das ganze Bild dieses dicht besiedelten Sternensystems und der dahinter stehenden Gesellschaft blieb uns bislang verborgen. Ohne allzu stark in einen für ihn typischen, erklärseligen Wissenschaftsflash abzugleiten, gelingt Bennett die Zeichnung eines weltoffenen und äußerst heterogenen Zusammenschlusses unterschiedlichster Spezies, die sich im Grunde genommen so etwas wie eine lockere Mini-Föderation geschaffen haben. Lediglich der Umstand, dass die Rigelianer offenbar in einem zentralen Datenarchiv ihre sensibelsten Kundendaten ablegen, hat mich doch schwer gewundert.

Die ersten Gespräche mit den Rigelianern sind spannend. Sie wollen sich zwar anhören, was die Föderation ihnen zu sagen hat und erwägen einen Beitritt, sind jedoch offensichtlich alles andere als überzeugt davon. Anhand der Reaktionen der Handelsgilde bekommt man ein Gefühl dafür, wie ein so großer und ziemlich abrupt entstandener politischer Block wie die Föderation auf andere Völker wirken muss – mit allen positiven Aspekten, aber auch Schattenseiten und Befürchtungen, die damit verbunden sind.

Leider beginnt das hohe Niveau der Handlung in der zweiten Hälfte des Buches deutlich abzufallen. Es liegt natürlich an der Geschichte rund um den seltsamen Datenklau und das Kidnapping. Entführungen hatten wir – gerade in "Enterprise" – sehr oft, aber das ist gar nicht mal mein Hauptproblem mit dem weiteren Verlauf der Handlung. Nach den ersten 100 Seiten hatte ich mich auf eine Geschichte gefreut, die uns die Kunst der Föderationsdiplomatie vor Augen führt. Darauf, dass wir intensiven und konfliktlastigen Verhandlungen mit den Rigelianern beiwohnen dürfen, bei denen Archer, Soval und Co. kurz vor einem Scheitern doch noch die Wende hinbekommen und ihre ganze Überzeugungskraft in die Waagschale werfen.

Doch nach den ersten Gesprächen mit den neuen Beitrittskandidaten kommt die diplomatische Ebene kaum noch zum Zuge. Stattdessen kriegen wir – nebst einer höchst überflüssigen zeitweiligen Mordverdächtigung Archers – eine Katz- und Mausjagd quer durch das Rigel-System geboten, die weder besonders spannend ist noch Hintergründe zu enthüllen hat, die uns nicht hinreichend bekannt wären: Natürlich stecken kriminelle Elemente hinter dem Zwischenfall, natürlich ist das Orion-Syndikat treibende Kraft, und natürlich will es um jeden Preis verhindern, dass ihm mit dem Rigel-System Handelswege und Einflussräume für seine subversiven Machenschaften verloren gehen. Dass die Orioner dabei offensichtlich auch den Plan verfolgen, eine Art Multispezies-Mafia aus der Taufe zu heben, entlockt mir kein Staunen.

Abgesehen davon, dass Orioner als Hauptantagonisten nicht so richtig taugen (ich habe irgendwie meine Schwierigkeiten mit drei leicht betuchten, ränkeschmiedenden orionischen Mädels), wirkt es einfach nicht sonderlich glaubwürdig, dass eine Versammlung von Piraten und Gangstern einer so gewaltigen Planetenallianz wie der Föderation – die sogar die Romulaner bezwungen hat – gefährlich werden kann. Zudem hatten wir ja schon im letzten Buch eine politische Intrige gegen die Föderation, an der auch das Syndikat beteiligt war, und wir wissen ja ohnehin, dass ein Scheitern dieses Coups vorprogrammiert ist. Das alles schmälert die Qualität und Spannung der Diebstahlgeschichte zusätzlich.

Doch das eigentliche Problem bleibt, dass sie vieles von dem, was sich in der ersten Hälfte angekündigt hat, unter sich begräbt. Die Handlung kippt teilweise in eine typische 45-Minuten-Episode, wohingegen viele Potenziale aus dem verheißungsvollen Auftakt von "Tower of Babel" verschenkt werden. Abgesehen von Sicherheitsbedenken und der Tatsache, dass die Sternenflotte den Rigelianern bei der Lösung des Zwischenfalls hilft, erscheint es mir nicht so richtig nachvollziehbar, warum sich die Händlergesellschaft zuletzt der Föderation anschließt. Die Story hätte meines Erachtens erheblich besser funktioniert, wenn es diesmal ausschließlich um föderationsinterne Angelegenheiten und die Erweiterungsfrage rund um Rigel gegangen wäre. Wir brauchen nicht immer platte Schwarzweiß-Bösewichter.

Neben dem dominierenden Rigel-Plot gibt es eine kleinere Parallelhandlung, die Trip Tucker bei einem Einsatz für Sektion 31 auf Sauria über die Schulter sieht. Am Ende dieser nicht sonderlich spektakulär in Szene gesetzten Mission wird Trip anders über Sektion 31 denken, was sich in folgendem Zitat ausdrückt: "Protectin' the Federation is all that matters to them. So much so that maybe they're forgetting about protecting what it stands for." Man wird abwarten müssen, ob ihn diese veränderte Einstellung bald in ein neues Verhältnis zu seinem Arbeitgeber bringen wird. Allerdings wäre eine Opposition zu Harris' Büro auch nur eine Wiederholung der Bashir-Thematik. Insofern frage ich mich hier besonders, was Bennett für die Zukunft plant.

Noch ein Wort zu den Figuren: Es gibt einiges an Techtelmechtel, aber wirklich überzeugt hat mich nichts. T'Pol und Trip kommen auch in "Tower of Babel" mit ihrer Beziehung nicht recht vom Fleck (hoffentlich ändert sich das mit Trips Desillusionierung in Bezug auf Sektion 31 demnächst), T'Pols andorianischer XO fühlt sich zeitweilig etwas an den Rand gedrängt, Archer denkt nach dem Verlust von Erika Hernandez wieder über eine Beziehung nach und verliebt sich prompt in die falsche Frau. Obwohl relativ viele Figuren Auftritte haben, agieren sie meist nur als Statisten, weil es angesichts der Fülle von Orten und Schiffen schlicht nicht den nötigen Entfaltungsspielraum gibt. Das gilt auch für Sam Kirk. Sei's drum. Ich denke nicht, dass jedes Mal große Charakterentwicklungen stattfinden müssen, deshalb würde ich an dieser Stelle mit der Kritik an "Tower of Babel" Milde walten lassen.

Fazit: "Tower of Babel" spinnt die neue Grundlinie des "Enterprise"-Relaunch, die mit "A Choice of Futures" begründet wurde, konsequent weiter. Gegenüber dem Vorgänger steigert sich die Qualität der Geschichte zweifellos. Besonders die Darstellung des inneren Selbstfindungsprozesses der Föderation ist äußerst gelungen und klug dargestellt. Leider verliert sich diese Story später in der etwas tumben Verschwörungs- und Intrigengeschichte des Orion-Syndikats. Somit bleibt "Tower of Babel" ein Buch mit tollen Potenzialen, die leider nur zum Teil genutzt werden.

Trotzdem: Nach jahrelanger Ernüchterung stelle ich verwundert fest, dass es sich um den bislang besten Roman des "Enterprise"-Relaunch handelt. Da kann man nur wünschen, dass Bennett weiterhin an seinen Brettern bohrt.

2. Martin Weinrich

Bereits zum zweiten Mal beleuchtet Bennett eine der interessantesten Epochen der Föderation. Geboren als Verteidigungsallianz gegen eine militärische Bedrohung verwandelte sie sich in ein zivilisatorisches Projekt, dass die Vielfalt der Mitgliedsparteien akzeptiert und auch angesichts enormer Bedrohungen die eigenen Werte selten aus den Augen verliert. Die Serie "Rise of the Federation" geht diesem Wandel nach. Der erste Teil sah dabei eine weitere militärische Bedrohung, eine Verschwörung verschiedener Verbrecherkartelle und vor eine Vielzahl an Charakternebenhandlungen. Bereits in der Unterserie "Der Romulanische Krieg" wählten die Autoren für das Enterprise-Universum diese Erzählweise, um ein Gesamtpanorama zu schaffen. Diesem Stil bleibt Bennett auch in "Tower of Babel" treu.

Hauptsächlich geht es um den geplanten Beitritt Rigels zur Föderation. Vor- und Nachteile sind dabei ähnlich verteilt. Auf der einen Seite würde das wirtschaftsstarke Rigel-System mit seinen vielen Völkern die Föderation weiter stärken. Andererseits besteht die Gefahr, dass Rigels laxe Herangehensweise an Gesetze auf die Föderation abfärbt und sich der Staatenbund überdehnt. Aus diesen Gründen gibt es Widerstand auf beiden Seiten: Rigelianer und vor allem die dort ansässigen Verbrecherkartelle aber auch "nationalistische" Parteien innerhalb der Föderation wehren sich gegen den Beitritt des Systems.

In dieser Situation organisiert Admiral Archer eine diplomatische Konferenz auf Babel, um den Beitritt vorzubereiten. Dieser Handlungsstrang zeichnet sich vor allem durch idealistische Dialoge aus, mit denen die verhandelnden Fraktionen sich gegenseitig überzeugen wollen. Während diese Texte zwar flüssig zu lesen sind, ist die konkrete Handlung enttäuschend: Admiral Archer wird eines Anschlags bezichtigt. Selbst die Initiatoren dieser Verschwörung merken rasch, wie unsinnig ihre Aktion war. Für den Leser bietet dieser Abschnitt daher lediglich den Mehrwert über das einsame Seelenleben Archers informiert zu werden.

Wie im Vorgänger weiß der Leser bereits von der kriminellen Verschwörung im Hintergrund. Zwar sind die genauen Details nicht bekannt, trotzdem ist es selten verwunderlich, wenn die Sternenflottenbesatzungen mal wieder in eine Falle laufen. Unter diesen Umständen ist es äußerst bemerkenswert, dass Bennett nichtsdestotrotz etwas Spannung aufbauen kann. Insgesamt könnte man aber auch im Enterprise-Universum eine Geschichte erzählen, in der wichtige Gegner nicht von Beginn an bekannt sind.

Im Rigel-System soll die U.S.S. Pioneer durch kulturelle Austausche mehr über die Lebensweisen der Rigelaner erfahren. Dies wirkt natürlich etwas merkwürdig. Schließlich werden parallel bereits die Beitrittsgespräche vorbereitet, während die Föderation gar nicht genau weiß, mit wem sie da eigentlich redet. Trotzdem entdeckt die Crew der Pioneer erhebliche soziale Spannungen innerhalb des Rigel-Systems. Die Geschichte nimmt Fahrt auf, als zwei Crewmitglieder der Phoenix zusammen mit sensiblen Elementen des Archives der rigelianischen Handelskommission entführt werden. Dabei findet der Historiker Kirk heraus, dass die Handelskommission ihre Macht vor allem durch ein Informationsmonopol sicherstellt, mit dessen Hilfe sie nahezu jeden im Rigel-System erpressen kann. Diese Art der Ordnung ist kriminellen Syndikaten seit langem ein Dorn im Auge. Mit der Entführung hoffen sie nicht nur die Macht der Kommission zu brechen, sondern auch den Beitritt Rigels in die Föderation unmöglich zu machen. Die Entführungsgeschichte ist das zentrale Spannungselement des Romans. Leider ist die Basis dieses Handlungsstrangs etwas dünn. Denn es verwundert, dass es so einfach ist, die Daten aus dem Archiv der Kommission zu stehlen. Andererseits gelingt es Bennett, ein glaubwürdiges Bild der verschiedenen, durchaus rauen rigelianischen Kulturen zu zeichnen, die alle noch durch frühere Konfrontationen untereinander Misstrauen gegeneinander hegen. Ohne einen Zusammenschluss hinter gemeinsamen Werten, wie es die Föderation nun versucht, bedarf es einer Art Machtausübung, um solch unterschiedliche Interessen einer Ordnungsinstanz zu unterwerfen. Dass dies über ein Informationsmonopol geschieht, erscheint merkwürdig aber glaubwürdig.

Bennett gelingt es geschickt, die Entführung sowohl auf globaler als auch auf der individuellen Ebene dramatisch zu inszenieren. Leider wählt er als "Entführungsopfer" den jungen Historiker Kirk. Es ist garantiert, dass Kirk die Strapazen überlebt. Dies gilt allerdings nicht für die Pläne der Syndikate hinsichtlich des Rigel-Systems. Hier wäre es durchaus möglich, dass nach einem etwaigen Fall der Handelskommission und vor einem Föderationsbeitritt noch eine dunklere, anarchischere Phase folgt. Letztlich kommt es dazu nicht. Alles in allem, ist die Rigelhandlung jedoch durch die Darstellung der verschiedenen Kulturen und die Actionkonzentration am Überzeugendsten.

Wie der Vorgänger ist auch "Tower of Babel" reich an Nebenhandlungen. Es ist besonders gelungen, dass der Widerstand gegen die Föderation auf den Mitgliedsplaneten stärker erscheint als im Rigel-System selbst. Es ist schade, dass die meisten dieser Gruppierungen vom Orion-Syndikat und anderen verbrecherischen Organisationen unterstützt werden. Dadurch ist nie ganz sicher, ob hier tatsächlich ein Bürgerwille gegen einen zu plötzlichen Einigungskurs oder doch nur bezahlte Demagogen am Werk sind. Die Allegorie zur heutigen Europäischen Union ist häufig unübersehbar. Interessant sind daher zwei Punkte. Erstens setzt sich eine gemäßigte Einigungsperspektive am Ende durch. Es wäre wünschenswert, wenn im dritten Teil der Reihe darauf eingegangen wird, wie die Föderation ihre Skeptiker überzeugen konnte. Zweitens könnte der weitere Verlauf des Integrationsprozesses mit Aufschluss darüber geben, warum 200 Jahre später nach dem katastrophalen Borg-Angriff in der Destiny-Trilogie, der nur durch riesige gemeinsame Anstrengungen bewältigt werden konnte, auf einmal viele Mitgliedsplaneten sezessionistische Tendenzen aufzeigten. Dieser Ausdruck einer nur teilweise gelungenen Integration war einer der wenigen unglaubwürdigen Punkte einer ansonsten recht überzeugenden Post-Destiny-Handlung.

Ärgerlich ist einmal mehr Trip Tuckers Spiel als Geheimagent. Tuckers Arbeit für die Vororganisation der Sektion 31 war ein zentraler, wenn auch nicht unbedingt überzeugender Bestandteil des Enterprise-Relaunch unter Mangels und Martin. Noch immer muss partout eine Mission für den ehemaligen Sternenflotteningenieur gefunden werden. Diesmal verschlägt es Trip auf den Planeten Saurier, auf dem eine von nicht-Sauriern entwickelte Krankheit einem bestimmten Reich des Planeten einen militärischen Vorsprung verschaffen soll. Trip wird dabei zum ersten Mal die Skrupellosigkeit seiner Vorgesetzten bewusst. Die Mission selbst ist solide erzählt. Die Beziehung zwischen Trip und T’Pol und vor allem die Seelenwelt des ehemaligen Ingenieurs sind jedoch nicht überzeugend. Hier hätte Bennett den Mut finden müssen, diese unselige Handlungslinie, in der Trip ungeschult durch eine Mission nach der anderen stolpert, endlich abzuschließen. Die Alternative wäre, unbekannte Details über die Gründung der Sektion zu enthüllen. Dies geschieht jedoch, wie in den Vorgängerromanen, zu keinem Zeitpunkt.

Fazit: Insgesamt kann "Tower of Babel" somit mit einer gelungen Haupthandlung und einigen überzeugenden Nebensträngen aufwarten, die maue Handlungsabschnitt um Admiral Archer und den Geheimagenten Tucker gut ausgleichen können. Durch den actionreichen Erzähltstil Bennetts, der weder Charaktere noch das Interesse an fremden Kulturen aus den Augen verliert, wird der Roman dadurch zu einer sehr unterhaltsamen Lektüre.

"Tower of Babel" ist unter anderem bei Amazon.de als Taschenbuch und als E-Book erhältlich.

3. Thomas Götz

Die folgende Rezension bezieht sich auf die deutsche Ausgabe des CrossCult-Verlages.

Der zweite Band der neuen "Rise of the Federation"-Reihe setzt die Geschichte an der Stelle fort, an der Nummer Eins geendet hat - oder bietet das Gleiche?

Erneut wird man in die Zeit nach der Gründung der Föderation versetzt und erneut gibt es, neben altbekannten Charakteren, auch wieder die üblichen neuen zu bestaunen, die in diesen Buch mal mehr mal weniger oft auftreten. Da man an dieser Stelle gleich von Charakteren spricht, kann man immerhin positiv anmerken, das zumindest Archer und der Neuzugang Williams einige schöne Charakterszenen verpasst bekommen. Selbst der Bösewicht Garos darf am Ende nochmal glänzen und Edelmut zeigen, eine Wandlung ganz im Sinne des Geistes von Star Trek, die interessanterweise durchaus Lust auf mehr macht.

Leider war es das schon wieder an Positivem. Die Geschichte selbst setzt zwar die begonnene Handlung fort, ist im Grunde aber (fast) das Gleiche wie noch im ersten Band, nur das diesmal die Aufbruchstimmung etwas zurückgefahren wurde. Wieder sind es die Orioner und die Malurianer, die eine Verschwörung gegen die sich ausbreitende Föderation planen. Gut, Erstere treten diesmal eher in den Hintergrund, der neue Erzbösewicht Garos verbündet sich nämlich mit einigen bösen Rigelianern, um seinen Plan in die Wege zu leiten.

Dabei bleibt aber leider zuviel auf der Strecke. Schon wieder eine typische Infiltration und Verschwörung? Auch wenn er etwas anders ist, hätte ein wenig mehr Abwechslung hier gut getan. Im Grunde dümpelt die Story auch etwas vor sich hin. Zwei Crewmitglieder werden entführt und die Sternenflotte hastet von Ort zu Ort, um sie zu finden. Am Ende ist es nur der Zufall (oder Garos) weswegen man sie letztlich doch findet. Sicher, es ist hier noch nicht die Zeit von Picard und Co., dennoch wirkt das Planetenhopping etwas langweilig.

Auch das Archer wieder kein Glück bei den Frauen gegönnt ist, fällt in die Kategorie schon mal da gewesen (immerhin kommentiert er selber, das dies Nummer vier ist!). Schade ist auch, das die anderen Charaktere, neben den eingangs erwähnten, mehr als blass bleiben. Eine kleine Beziehungskrise zwischen Trip und T'Pol sticht hier noch positiv hervor, hier gibt es immerhin noch so etwas wie Charakterentwicklung zu bestaunen. Reed, Mywaether und Hoshi sind aber, wie eigentlich schon in der Serie, schmückendes Beiwerk, denn die Story würde auch ohne sie problemlos funktionieren. Wie Hoshi an ihren neuen Freund kam ist z.B. auch immer noch nicht geklärt. Klar, die Geschichte hat im Vergleich zum letzten Band vor der "Rise-Reihe" einen Sprung von mehreren Jahren gemacht und es soll angedeutet werden, das es die Charaktere nicht stehen geblieben, sondern eben weitergezogen sind. Dies funktioniert hier aber eher schlecht als recht, da man das Gefühl hat, etwas verpasst zu haben. Im ersten Teil der Reihe war dies noch nicht so störend, durch die eher gemächliche Geschichte fallen diese Unzulänglichkeiten nun aber leider verstärkt auf.

Im Grunde war es das auch schon, denn nichtmal mehr das Gefühl, in einer Zeit des Aufbruchs zu sein, das die Föderation wächst und Rassismus und ähnliche Einstellungen abgebaut werden, das im ersten Band noch omnipräsent war, kommt in diesem zweiten Teil zum tragen. Irgendwie wirkt die Geschichte zu generisch: Eine Verschwörung der üblichen Verdächtigen, die Jagd nach den Bösewichten von einer falschen Spur zur nächsten und nur eine eher zufällige Auflösung können nunmal nicht darüber hinwegtäuschen, das hier einfach nicht mehr zu holen ist. Das ist natürlich etwas schade.

Fazit:Nur wenige Charaktere erhalten hier die Gelegenheit zum Glänzen und die Geschichte präsentiert erneut eine Verschwörung zum Sturz der Föderation, die der aus dem ersten Band sehr ähnlich ist. Vielleicht mag dies noch realistisch sein, denn auch im wahren Leben gibt es genug langweilige Momente. Für einen Leser, der in eine spannende Story eintauchen will, präsentiert sich hier aber leider nur immer mehr der gleichen generischen (aber immerhin soliden) Handlung. Im nächsten Band sollte hier nochmal um einiges nachgebessert werden.

Bewertung

1. Julian Wangler
2. Martin Weinrich
3. Thomas Götz

Weitere Infos


Titel "Tower of Babel"

Originaltitel "Tower of Babel"

Buchreihe Enterprise-Relaunch

Autor Christopher L. Bennett

Übersetzer Bernd Perplies

Preis 15 Euro

Umfang 380 Seiten

Verlag CrossCult

ISBN 978-3-95981-196-5

(jw, wc, tg - 11.08.17)


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