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Martin Weinrich (wc)11.11.10

"Inception"

S.D.Perry & Britta Dennison

Inhalt

Carol Marcus, eine junge Wissenschaftlerin, arbeitet an einem neuen Terraformingprojekt. Dafür verwendet sie gefährliche und hochexplosive Elemente. Während sie an dem Projekt arbeitet, ist ein junger Sternenflottencommander wieder auf der Erde. Sie ist erst seit wenigen Monaten mit ihm zusammen. Sein Name ist James T. Kirk.

Leila Kalomi ist gerade von ihrem Freund betrogen worden, als sie sich für Carol Marcus' Projekt Inception bewirbt. Kurz darauf trifft sie einen Vulkanier namens Spock.

Thadeus Kent hat vor vielen Jahren seine Frau verloren. Sie starb durch eine Krankheit, die durch eine neue Technik ausgelöst wurde. Nun kämpft er als Vorsitzender einer Umweltorganisation für den Schutz der Umwelt und versucht daher, Marcus' Terrafromingprojekt zu verhindern ...

Kritik

Vor dem Beginn ihrer legendären Fünfjahresmission treffen zwei Männer die Liebe ihres Lebens: Was geschah, als Kirk auf Carol Marcus und Spock auf Leila Kalomi traf.
Es ist schnell klar, was das Ziel von "Inception" ist. Der Roman zeigt die ersten wirklichen Romanzen von Kirk und Spock. Die beiden sind sich zur Zeit des Romans noch nicht begegnet und wissen kaum voneinander. Trotzdem geraten sie an zwei Frauen, die sich gut kennen. Diese Sicht ist aus der Sicht des Lesers recht interessant.

Interessant ist aber vor allem die Tatsache, dass es zu der Zeit der Handlung (2261) eine mächtige Umweltorganisation auf der Erde gibt und dass diese viele Handlungen der Föderation und der Sternenflotte kritisiert. Scheinbar scheint auf Umweltschutz nicht allzu viel Wert gelegt zu werden. Auf jeden Fall bietet die Föderationsgesellschaft Nährboden für viele Umweltaktivisten. Das ist interessant, erinnert es zum Beispiel an das Aufkommen der vielen Grünen-Bewegungen in westlichen Ländern, nachdem sozialdemokratische und konservative Regierungen Umweltprobleme jahrelang ignoriert haben. Mit dem Verändern ganzer Ökosystem sind die Umweltbewegungen auch hinter mächtigen Themen her, die auf jeden Fall von "grüner" Seite beleuchtet werden müssen.

Leider wird die Organisation im Verlauf des Romans nicht genug herausgearbeitet. Zu schnell nimmt sie durch ihren verbitterten Vorsitzenden die Rolle des Bösewichts ein. Das ist schade, denn dadurch wurden ein interessantes Thema und die Existenz von Protestformen innerhalb der Föderation verspielt.

Allerdings ist dem Leser eh klar, dass das Projekt Inception nicht erfolgreich sein wird. Schließlich wird Marcus erst viel später, nachdem Kirk schon Admiral ist, mit dem Projekt Genesis etwas Ähnliches starten. Das kann ja nicht schon zu Jugendzeiten erfolgreich sein.

Wichtig bleiben also die beiden Liebesgeschichten. Diese werden von Perry und Dennison wirklich eindrucksvoll beschrieben. Die Schwärmerei Kalomis für Spock ist wirklich rührig, die Gefühle Kirks für Marcus überzeugend und Marcus' Verhalten gegenüber Kirk irgendwie glaubwürdig.

Es schadet der Geschichte auch nicht, dass beide Beziehungen kein gutes Ende finden. Es schadet der Geschichte eher, dass der Leser weiß, dass beide Beziehungen kein gutes Ende finden können. So ist zu viel in dem Roman einfach schon vorherbestimmt.

Was fehlt ist ein weiterer Handlungsstrang. Der hätte gut noch in den Roman gepasst, der mit 305 Seiten mit extrem großer Schrift doch recht knapp gehalten ist. Dieser hätte noch mehr Hintergründe zur Föderationsgesellschaft zeigen müssen.

In diesem Roman wird auch einmal wieder gezeigt, dass Geld in der Föderation noch eine Rolle spielt. Das soll zwar laut Serie eigentlich nicht so sein, aber in Romanen wird es immer wieder benötigt. Diesmal sind es Forschungsgelder für das Marcus-Projekt.

Fazit: Der Klappentext verspricht: "The choices they make will rewrite the history of the Federation and change forever how man explores space." Das hält der Roman nicht ein. Stattdessen bietet er eine interessante Idee (Umweltbewegung) und zwei solide und authentisch geschilderte Beziehungen, die zum Scheitern verurteilt sind. Das liest sich gut, ist aber auch kein großer Wurf. "Inception" ist also ein solider, durchschnittlicher Roman, dem das Besondere zu einem guten Roman fehlt.

"Inception" ist unter anderem bei Amazon.de erhältlich.

Bewertung

Weitere Infos


Originaltitel "Inception"

Buchreihe Classic

Autor S.D.Perry & Britta Dennison

Preis 5,70 Euro

Umfang 320 Seiten

Verlag Simon & Schuster Pocket Books

ISBN 978-0743482509

(wc - 21.12.10)


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