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Martin Weinrich (wc)25.08.15

"Gewährleistungsausschluss"

Ian Edgington & Mike Collins

Inhalt

Die da Vinci-Besatzung rettet den Ferengi-Captain DaiMon Phug aus einer Rettungskapsel. Zunächst widersetzt der Captain sich einer Rettung, anschließend verhindert er das Aufspüren seines Schiffes. Dieses hat ein sehr eigentümliches technisches Problem. Bei dem Erwerb einer illegalen Tarn-Einrichtung installierte der Ferengi auch den alten Computer Landru. Er ist die Ursache für die Gründung des Ingenieurskorps: Einst stieß Captain Kirk auf diesen Computer, der eine ganze Welt zu einer primitiven aber friedlichen Koexistenz zwang. Die Schattenseite dieser Welt ist, dass sich die unterdrückte negative Energie in regelmäßigen Abständen entlädt und grausame Verwüstungen hinterlässt. Die Ingenieure, die den Schaden nach Kirks erfolgreicher Operation ausbesserten, waren die Keimzelle für das spätere Ingenieurskorps. Auf dem Ferengi-Schiff nimmt Landru nun die Gestalt des einstigen Ferengi-Oppositionellen Milia an. Dieser predigte eine Abkehr von der Profitsucht und ein friedliches Leben. Die gewalttätigen Ausbrüche wiederholen sich jedoch auch in diesem Szenario. Aus diesem Grund setzt die Crew der da Vinci alles daran, Landru ein weiteres Mal zu stoppen.

Kritik

Die da Vinci stößt auf eine Fluchtkapsel eines Ferengi-Raumschiff. Das Schiff hat eine illegale Tarn-Technologie erworben, die ein unangenehmes, technisches Geschenk enthielt.
Edginton und Collins bauen in "Gewährleistungsausschluss" ein überzeugendes Szenario auf. Landru kehrt zurück und sucht diesmal die Ferengi heim. Mit dem Oppositionellen Milia, der einst mit relativem Erfolg eine pazifistische und alturistische Bewegung auf Ferenginar gründete. "Natürlich", so Phug wurde er dafür auf grausame Weise exekutiert. Dieser kleine Exkurs in die Geschichte der Ferengi ist sehr unterhaltsam. Auch die meisten anderen Ferengi-Szenen in der Novelle sind überzeugend. Landur strebt diesmal jedoch nicht nur an, die Ferengi zu befrieden. Sein Ziel ist die ganze Galaxis, wodurch die Mission der da Vinci an Bedeutung gewinnt.

Die Autoren setzen zudem die gelungenen Ansätze der vorherigen Episoden fort, die Geschichten etwas miteinander zu verknüpfen. So bauen die Charakterarbeiten weiter auf vorherigen Ereignissen auf und zum Beispiel der Captain steht immer noch unter den Auswirkungen des dramatischen Endes des Vorgängers. Dies geschieht freilich, ohne die Bände unverständlich für Neuleser zu machen. Durch den Verlust eines Freundes und den beinahe-Verlust seiner Patentochter wird die Familie für ihn wieder wichtiger und er widmet sich der klingonischen Sprache, um mit dem Freund seiner Tochter kommunizieren zu können. Wer die Serie aber konsequent verfolgt, dem bieten diese kleinen Details eine nette Charakterentwicklung.

Die Novelle lebt insgesamt von ihren Charakteren. So kann Landru am Ende nur dadurch besiegt werden, dass die Ingenieursbesatzung einander traut und sich subtile Zeichen senden kann – Eigenschaften, die den Ferengi wie einige lustige Szenen zeigen völlig fehlen. Dieses Finale ist dadurch ausgesprochen kurzweilig. Die Lösung für das Problem ist jedoch arg simpler Natur. Wäre das interessante Wortgeplänkel zwischen Landru, der da Vinci-Besatzung und den Ferengi nicht, so erschiene das Finale unzureichend einfach.

Fazit: "Gewährleistungsausschluss" bietet einen unterhaltsamen Einblick in eine Episode der Ferengi-Geschichte und verbindet diese mit einem technischen Bedrohung. Die Ausarbeitung dieses Szenarios gelingt den Autoren sehr sympathisch und führt zu einer kurzweiligen Novelle, deren Finale leider zu simpel gerät.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Gewährleistungsausschluss"

Originaltitel "Caveat Emptor"

Buchreihe S.C.E.

Autor Ian Edgington & Mike Collins

Preis 2,99

Umfang 100 Seiten

Verlag Simon & Schuster Pocket Books


(wc - 25.08.15)


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