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Inhalt Die ganze Ausgabe auf einen Blick Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume. Oder auch: Loyalität bis in den Tod. "Bob Orci ist der größere Trekkie von uns beiden" Lindelof über die Gemeinsamkeiten von "Lost" und "Star Trek". Ein kritischer Blick auf Conventions. Drei Geburtstage und eine neue "Enterprise"-Season auf DVD. "Gute deutsche SF findet man in Kleinverlagen" Gunter Arentzen über den "Geisterspiegel". Hexenjagd, Seemannsgarn und Johnny Depp "Gruselkabinett" − eine Hörspielreihe von Titania Medien. Rückblick auf die Degufo-e.V.-Frühjahrstagung. "Iron Man", "Speed Racer", "Shutter − Sie sehen Dich", "Indiana Jones" und "The Eye". "Verwünscht", "I Am Legend" und "Aliens vs. Predator 2". Neues von "Stargate", "Highlander", "Smallville" plus die "Indiana Jones Trilogie". Redaktion, Abonnement und Copyrights. |
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Zukunftsvisionen Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume Gene Roddenberry hatte eine Vision. Er träumte von einem friedlichen Zusammenleben aller Völker, von einer Erde ohne Hunger und irgendwann auch ohne Kriege. Den Weg dorthin beschrieb er als steinig: Der dritte Weltkrieg kostete über 600 Millionen Menschenleben. Doch im 23. Jahrhundert würde die Erde ein Paradies sein, in dem es keine Armut gäbe. Im 24. Jahrhundert würde das Klima durch ein Wetterkontrollsystem gesteuert werden, das auch Wetterphänomene wie Tornados verhindern kann. 2063, das Jahr, in dem Zefram Cochrane mit der Phoenix, einer umgebauten Titan-V-Atomrakete, den ersten Warpflug startete. Kurz darauf: der erste Kontakt zu den Vulkaniern.
Alles weit weg, die Not, das Leid, der Tod? Vielleicht, auf den ersten Blick. Und hier in Deutschland? Vernachlässigte, misshandelte und verhungerte Kinder, gleich nebenan im Plattenbau. Privat- und Kassenpatienten − eine Zweiklassengesellschaft. Das Warten auf einen Termin gerät zum Russischen Roulette − noch rechtzeitig oder schon zu spät wird der Krebs erkannt. Bildung und einen Arbeitsplatz für jeden? Wer glaubt noch daran. Am wenigsten all die Jugendlichen, die auf der Straße sitzen und ihren Kummer ersäufen.
Wir dürfen nicht vergessen zu träumen. Aber noch weniger sollten wir damit aufhören, unsere Visionen auch in die Realität umzusetzen, auch wenn der Weg nicht einfach erscheint. Haben Sie schon mal etwas Ihrer Meinung nach Sinnvolles verwirklicht, trotz des Widerstands aller anderen? Schreiben Sie uns: leserbriefe@trekzone.de! |
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Ein Leben für die anderen Oder auch: Loyalität bis in den Tod Loyal sein, das bedeutet einzustehen, da zu sein und das aus freiem Willen. Früher wie heute wird Loyalität oft gefordert. Damals jedoch wurde der Wille oftmals unterdrückt und eine Forderung daraus gemacht. Heute verlangt es jeder Arbeitgeber und damit die Unternehmen. Ein Kreislauf
Doch wie ist das im Leben wirklich? Loyalität beginnt nicht erst in der Arbeit und ist auch nicht mit der Vergangenheit abgeschlossen. Nein, sie ist immer noch ein offenes Buch. Und sie beginnt schon im engsten Kreis
− der Familie! Steht man zu ihr oder nicht? Gibt man Standpunkte und Geheimnisse
Preis oder behält man sie für sich? Jeder weiß, wie es dann in der Gemeinschaft ist
... wie man verrät, wo die Eltern sagten "Erzähls aber nicht jedem." Doch unser Gehirn schaltet eine Nebenstrecke, findet einen Weg
− wie so oft. "Nein", ist der Gedanke, "nein, ich erzähle es nicht jedem. Nur meiner besten Freundin, meinem besten Freund. Dem, beziehungsweise denjenigen, denen ich vertrauen kann." Die Bekannten also. Freunde und Verwandte. Nahestehende. Und wie verhalten wir uns ihnen gegenüber? Stehen wir zu ihnen, ihren Entscheidungen? Wie auch als Vater und Mutter zu der des Kindes? Oder ist da doch ein Satz wie "Du musst!" oder "Du kannst nicht!" Damit ist gemeint: Du musst einen richtigen Job finden. Kinder gehen nicht! Die Arbeit ist das Wichtigste. Und: Du kannst nicht einfach gehen. Du bist der Nächste, der, dem die Aufgabe gebührt, diesen Betrieb zu führen. Du kannst kein Künstler werden. Studium ist unmöglich
− nicht jetzt. Mit den Gebühren noch dazu. Nein, lerne etwas Gescheites. Oder willst du deine Eltern unglücklich machen?
Und über uns kreist die Zukunft
Sie wissen, was loyal sein bedeutet. Und Sie wissen, wie es heutzutage damit aussieht. Aber wissen
− oder dachten Sie auch schon daran, wie es Lichtjahre entfernt aussieht? In einer anderen Zeit
− Jahrzehnte oder Jahrhunderte später? Wenn die Sterne näher sind als der Ozean?
Nun, auch in der Zukunft wird die Loyalität groß geschrieben, besser, der Loyalität ein hoher Wert beigemessen. Und schon jetzt wird das in Filmen verarbeitet. Wie in
der "Next Generation"-Folge "Worfs Brüder". Hier geht es um einen Klingonen namens Worf. Und seine Brüder, geführt von Korris. Sie vertreten noch immer die Meinung, die Feindschaft aufrechterhalten zu müssen, da dies ihre Bestimmung ist. Worf gerät dadurch in einen nicht leicht zu nehmenden Konflikt zwischen Pflicht und Loyalität. Ihm nämlich stellt sich die Frage: Gilt meine Loyalität dem Volk oder der Sternenflotte? Meiner Heimat oder meinem Herz? Können
Sie ihm eine Antwort geben − die richtige? Seine Entscheidung wollen Sie wissen? Diese erfahren Sie nicht hier, nur in der Folge. Sehen Sie selbst. Und bilden Sie sich
Ihre Meinung − wenn Sie nicht jetzt schon eine haben. Und Ihr Entschluss erst noch gefasst werden muss. |
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"Bob Orci ist der größere Trekkie von uns beiden" Lindelof über die Gemeinsamkeiten von "Lost" und "Star Trek" Das Kernteam hinter dem neuen "Star Trek"-Film wurde als "Oberster Gerichtshof" beschrieben, bestehend aus den Co-Autoren Bob Orci und Alex Kurtzman, neben Regisseur J.J. Abrams, den Produzenten Bryan Burk und Damon Lindelof. Lindelof wird als einer der größeren Trek-Fans in dem Team angesehen und so entschied TrekMovie.com, dass es Zeit für ein Gespräch wäre. Lindelof beschreibt seine "Star Trek"-Favoriten, die Verbindung zwischen "Star Trek" und "Lost" und was er an dem neuen Film als wesentlich erachtet.
TrekMovie.com: Ich habe bereits jeden des "Obersten Gerichtshofs" getroffen, außer
Ihnen.
TrekMovie.com: Nun, er hat auch die Bücher gelesen. Lindelof: Ja, das stimmt. Somit ist er sogar außer der Wertung. TrekMovie.com: Ganz kurz nur, welche ist Ihre Lieblingsserie, welcher Ihr Lieblingsfilm und welche Ihre Lieblingsfolge? Lindelof: Lieblingsfilm: "Star Trek: Der Zorn des Khan". Lieblingsserie "Star Trek: The Next Generation". Lieblingsfolge: das Serienfinale von "Star Trek: The Next Generation", die damit beginnt, dass Picard zusammen mit Geordi Früchte pflückt und Tasha Yar sieht und so weiter und so fort. Ich würde sogar sagen, dass dies wahrscheinlich das beste Finale einer TV-Serie aller Zeiten ist. TrekMovie.com: In gewisser Hinsicht ist es so, wie es bei "Lost" gerade ist, mit den Vor- und Rückblenden. Lindelof: Die heutige Folge ["The Constant"] ist unsere Version von "All Good Things" [TNG-Finale], welche wir an diesem Punkt in der Serie machen mussten und nicht am Ende oder es würde wie ein Abklatsch aussehen. Es ist definitiv eine Hommage an diese Erzählweise. TrekMovie.com: Können wir irgendwelche "Lost"-Anspielungen in dem Film erwarten? Ich weiß, dass es welche bei "Mission: Impossible III" gab. Lindelof: Und es gab auch welche in "Cloverfield". Ich wäre nicht überrascht, wenn so etwas passieren würde. Alles, was ich zu sagen habe, ist, dass "Star Trek" sein eigenes Universum ist und wir würden da niemals mit etwas eindringen, was die Story beeinflusst. Aber wir könnten ein oder zwei Schnipsel bringen, die in dem Film aufpoppen könnten.
Lindelof: Das, was immer daran für mich anziehend war − abgesehen von der Bedeutung der Erforschung und dem Wunder des Aufwachens in einem Job und nicht zu wissen, was man an diesem Tag finden wird im Gegensatz zur Monotonie des Ganzen. Was ich schon immer toll an "Star Trek" fand, und was diesen Film großartig macht, ist die Idee dieses echten Teams. Diese schon kultige Crew und jede Person hat ihre eigene Funktion und sie alle sind miteinander über interessante Wege verbunden. Obwohl der Kern des Films die Beziehung und der Konflikt zwischen Kirk und Spock ist, ist die Realität, wenn sie alle am Set sind, wenn sie alle zusammen sind − Scotty und Uhura und Spock und Kirk und Chekov und Sulu und Pike −, dass man "Wow" sagt. Darum geht es im Kern, um die Crew. Was erwarten Sie vom neuen Film? Schreiben Sie uns: leserbriefe@trekzone.de! Alle Leserbriefe werden in der "Daily Trek Weekend" veröffentlicht. |
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Der Papst segnet die Menge Ein kritischer Blick auf Conventions Die FedCon fasziniert. Sie ist das "Wetten, dass.." der Convention-Szene. Ein einziger übrig gebliebener Monolit, der alle anderen Steinchen drum herum in den Schatten stellt. Doch wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Und tatsächlich sind mir beim Besuch der FedCon XVII einige Dinge aufgefallen, die ich als bedenklich einstufe. Diese möchte ich im Folgenden darstellen.
Als Besucher der FedCon nimmt man eine sehr passive Rolle ein. Eine Entfaltung der eigenen Persönlichkeit und Kreativität ist nur in geringem Maße
möglich. Diese beinhaltet die Zurschaustellung von bereits im Vorfeld der Veranstaltung entworfenen Kostümen, Modellen, Bildern oder Filmen. Diese
bewegen sich ausschließlich im Kontext der von den Fans bewunderten Medien. Die Fans in ihren Kostümen spiegeln am eigenen Leibe die Welt wider,
die sie bewundern. Mangels vorhandener Mittel sind sie jedoch nicht in der Lage, deren Niveau zu erreichen. Über die Qualität der Imitation urteilen
im Rahmen eines "Costume Contest" nun ausgerechnet die Schauspieler, deren Schaffen die Fans nacheifern. Im wahrsten Sinne des Wortes eine
doppelte Spiegelung.
Der Tagesablauf eines Schauspielers auf der FedCon besteht aus einem Wechsel zwischen Autogrammstunden, Fotoshootings, Interviews und Panels.
Oftmals schließt das eine direkt an das andere an. Die Schauspieler kommen also zum Beispiel nach einem Panel in eine Autogrammstunde, auf die ein
Fotoshooting folgt und auf dem Weg dorthin werden noch ein paar Fragen von Journalisten beantwortet.
Wenn Sie nun nach diesem Ausschnitt auf YouTube suchen wollen, werden Sie nicht viel Erfolg haben. Während der Panels herrschte nämlich im Saal ein absolutes Drehverbot. Wen die Saalordner bei ihren Rundgängen trotzdem beim Filmen erwischten, bekam seine Kamera umgehend abgenommen. Damit keiner das Verbot vergisst, wiederholte Moderator Marc B. Lee den Hinweis, wer filme sei "tot", immer wieder. Teilweise ließ er den Satz vom Publikum vollenden. Das hatte schon etwas Makaberes, als mehrere tausende Menschen im Chor "is dead" brüllten. Sie schienen nicht zu begreifen, dass sie gerade ein Urteil über sich selbst fällten. Denn bereits jetzt sind einige Ausschnitte aus Panels im Internet anzusehen. Es ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis gegen die Urheber vorgegangen wird. Die Tatsache, dass trotz dieser Warnungen bereits wieder Videos im Netz aufgetaucht sind, beweist, dass man dies trotz intensiver Anstrengungen nicht verhindern kann. Wer heutzutage an einer öffentlichen Veranstaltung teilnimmt und sich gar auf einer Bühne präsentiert, muss damit rechnen, gefilmt zu werden. Viele Fernsehsender haben, nachdem sie anfänglich ebenfalls gegen YouTube protestiert haben, inzwischen die Chancen der neuen Onlineplattform entdeckt. Die FedCon kämpft immer noch dagegen. Das finde ich nicht nur bedauerlich, ich kann es auch nicht verstehen. Wer wirklich ein Interesse an einer Aufzeichnung der Con hat, der lässt sich auch von ein paar verpixelten Drei-Minuten-Ausschnitten nicht vom Kauf abhalten. Einige Fans haben scheinbar im Vorfeld der Veranstaltung darum gebeten, Eltern mit schreienden Kindern zu bitten, den Saal zu verlassen, weil diese stören würden. Das finde ich als angehender Sozialpädagoge ein absolutes Unding. In einem Land, in dem das Schreien eines Säuglings als Lärmbelästigung angesehen wird, darf sich keiner mehr wundern, warum immer weniger Kinder geboren werden.
Denn wer garantiert einem zum Beispiel, dass unter den ganzen Spielzeugwaffen nicht eine echte dabei ist? Da kann jemand mit einer geladenen Waffe rein und raus marschieren so oft er will und niemand würde es merken. Abends mischen sich die Stars während der Party ohne jegliche Begleitung in die Menschenmenge, aber ein paar Laien-Security-Kräfte, die während der Panels vor den Bühnenaufgängen positioniert werden, sollen ernsthaft zu deren Sicherheit beitragen? Denn bei den Einlasskontrolleuren und Securitykräften handelt es mitnichten um ausgebildete Mitarbeiter der FedCon, sondern um Fans, die diese Arbeit aus Überzeugung für die Sache ohne Bezahlung erledigen. Dafür wird ihnen der Eintritt erlassen. Im Ernstfall wären sie aber wahrscheinlich völlig überfordert. Ich hege erhebliche Zweifel daran, dass sie wirklich zur Sicherheit der FedCon beitragen. Das Drehverbot und die Überpräsenz des so genannten Con-Staffs stehen also in keinem Verhältnis zu ihrem Nutzen. Sie sind damit zumindest teilweise überflüssig und beeinträchtigen durch ihre beunruhigende Wirkung die Atmosphäre in negativer Weise. Natürlich hat die FedCon dies alles nicht selbst erfunden. Sie übernimmt vielmehr ein System, das sich seit der ersten "Star Trek"-Convention 1972 in New York herausgebildet hat. Die Begründung, dass dies alle so machen und man daher keine Wahl habe, wiegt aber nicht sehr schwer. Es müsste nur ein Veranstalter anfangen und zu den Stars sagen: "Das, was ihr für eure Autogramme verlangt, ist reine Abzocke! Da mache ich nicht länger mit." Das wäre natürlich ein Risiko, weil die potenziellen Gäste dann vielleicht absagen könnten. Vielleicht würden sie es aber auch nicht tun oder andere Veranstalter übernähmen die Forderungen. Ich glaube, das ist gar nicht so unwahrscheinlich. Während der FedCon wurde oft die familiäre Atmosphäre und die gute Organisation gelobt. Ich bitte euch: Beweist, dass ihr dieses Lob zu Recht verdient! Wie denken Sie über Conventions? Schreiben Sie uns: leserbriefe@trekzone.de! |
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Die Ereignisse des Monats Mai 2008 Die Trek-Highlights der nächsten vier Wochen im Überblick. |
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| 01.Mai | 02.Mai | 03.Mai | 04.Mai | |||||||||||
| 05.Mai | 06.Mai | 07.Mai | 08.Mai | 09.Mai | 10.Mai | 11.Mai | ||||||||
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DVD |
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| 12.Mai | 13.Mai | 14.Mai | 15.Mai | 16.Mai | 17.Mai | 18.Mai | ||||||||
| 19.Mai | 20.Mai | 21.Mai | 22.Mai | 23.Mai | 24.Mai | 25.Mai | ||||||||
Geburtstag |
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| 26.Mai | 27.Mai | 28.Mai | 29.Mai | 30.Mai | 31.Mai | |||||||||
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"Gute deutsche SF findet man in Kleinverlagen" Gunter Arentzen über den "Geisterspiegel" Das TrekZone Network im Interview mit dem Schriftsteller und Chefredakteur des "Geisterspiegels", Gunter Arentzen. TrekZone Network: Gunter, was ist der "Geisterspiegel"?
TZN: Wie bist du zum Schreiben gekommen? Arentzen: Bis zur siebten Klasse hasste ich das Schreiben und war überzeugt, dass alle Autoren mächtig einen an der Waffel haben müssen. Dann entdeckte ich durch Zufall den Horror in Form eines Larry-Brent-Romans, und ab diesem Moment schlug mein Herz für Grusel. Nach Larry Brent war es John Sinclair und irgendwann, es war in der 9. Klasse, kam ich zu der Überzeugung, dass ich ebenfalls solche Horror-Geschichten schreiben könne. Vor allem wollte ich meine eigenen Charaktere, meine eigenen Feinde und meine eigenen Waffen erschaffen. Natürlich waren es klägliche Versuche, die heute zum Glück verschollen sind. Aber sie stachelten meine Leidenschaft für das Schreiben an. Im Laufe der Zeit schrieb ich für meine Freunde, für die Abschlussfeier meiner Ausbildung ein kleines Musical und anschließend für Mitarbeiterzeitungen. Dann erfolgten erste Veröffentlichungen von Kurzgeschichten... Der Rest ist Geschichte. TZN: Wie bist du/seid ihr auf die Idee gekommen, einen Anthologie-Wettbewerb auszuschreiben? Arentzen: Mir kam die Idee, zum zweiten Geburtstag des "Geisterspiegels" etwas Besonderes zu machen. Wir befassen uns ständig mit Büchern und Kurzgeschichten, also lag es nahe, selbst eine Anthologie auf den Markt zu bringen. Die Herausgeber des Geisterspiegels waren sofort einverstanden. Auch von meiner Idee, zweigleisig zu fahren. Zum einen eine Ausschreibung, zum anderen aber auch Einladungen an mir bekannte Autoren. Wir haben in Deutschland sehr gute Autoren, die meist bei Kleinverlagen veröffentlichen. Der in meinen Augen beste Autor phantastischer Kurzgeschichten ist zum Beispiel Markus K. Korb. Es wäre lächerlich, jemanden wie ihn an einer Ausschreibung teilnehmen zu lassen. Ebenso ist es bei anderen gestandenen Autoren. Sie erhielten eine Einladung, neue, junge Autoren konnten sich über die Ausschreibung qualifizieren. So bietet sich auch dem Leser eine gute Mischung. TZN: Wie war die Resonanz darauf? Arentzen: Sehr gut. Viele Newcomer beteiligten sich an der Ausschreibung. Die von mir eingeladenen Autoren nahmen sämtlichst teil. Dafür hier noch einmal meinen Dank. TZN: Seid ihr mit dem Ergebnis zufrieden? Arentzen: Ja, sind wir. Wir haben uns die Auswahl der Geschichten nicht leicht gemacht, sind aber nun überzeugt, eine gute Mischung und auch interessante, spannende Geschichten zusammengetragen zu haben. TZN: Wann wird die Anthologie "Dark Future" erscheinen? Arentzen: Im Juni, pünktlich zum zweiten Geburtstag des "Geisterspiegels". TZN: Was hältst du von der momentanen Lage, was Sci-Fi-Print-Bücher betrifft? Arentzen: Es gibt einige Autoren, die spannende und unterhaltsame SF-Literatur schreiben, auch hier in Deutschland. Mein Gefühl ist aber, dass dies zwar im Fandom wahrgenommen wird, im Großen aber kaum Beachtung findet. Zumindest nicht, wenn der Autor nicht zufällig Eschbach oder Schätzing heißt. Dabei ist mein Eindruck, dass gute deutsche SF in Kleinverlagen zu finden ist. TZN: Was hältst du von eBooks? Sind sie eine Alternative oder vielleicht sogar besser als Printmedien?
Der Gedanke, dass es auf den Text ankommt, nicht auf die Verpackung, ist noch nicht zu den Lesern durchgedrungen, darum haben es eBooks schwer. Es gibt eine definierte Zielgruppe, die eBooks liest. Daher gibt es keine Verdrängung von eBooks und Printwerken. Der Verlag Peter Hopf (vph) hat als eBook-Verlag begonnen und hat nun auch Taschenbücher im Angebot. "Die Türen der Unterwelt", ein Horror-Roman von mir, erschien sowohl als Taschenbuch wie auch als eBook. Beides nimmt sich nichts. Besser oder schlechter ist nicht die Frage, wie ich denke. Es kommt darauf an, wo man ein Buch lesen möchte. TZN: Wie schätzt du die derzeitige Situation für Autoren-Newcomer ein? Arentzen: Dank der Kleinverlage ist es für Newcomer heute leichter, Kurzgeschichten oder auch mal Romane unterzubringen. Moderne Druckverfahren vereinfachten vieles und machten das Entstehen der Kleinverlagsszene erst möglich. Dadurch sind die Chancen für Jungautoren größer, als sie es früher waren. Zumal sich einige Verlage aktiv auf Talentsuche begeben, wie etwa die Story-Olympiade des Wurdack-Verlags zeigt. Natürlich müssen Newcomer verstehen, dass es für Veröffentlichungen Regeln gibt. Es ist unabdingbar, sich über ein Verlagsprogramm zu informieren, ehe man einen Text einschickt. Auch nützt es nichts, gleich den gesamten Roman einzureichen. Viele Verlage schreiben auf ihren Webseiten genau, was sie erwarten. Exposé, Leseprobe, Vita sind in der Regel die drei wichtigsten Punkte. Bei Ausschreibungen ist es zudem zwingend erforderlich, sich an die dort genannten Vorgaben zu halten. Länge, Thema, Format. Man sollte nicht glauben, wie viele Autoren gegen diese grundlegenden Punkte verstoßen. Manchmal sogar mit Ansage. Während der Ausschreibung zur "Geisterspiegel"-Anthologie erhielt ich eine Teilnahme. "Ich weiß, dass Sie Dark Fiction ausgeschrieben haben, Aber Fantasy ist ohnehin besser und meine Geschichte..." Im Anhang eine Fantasy-Geschichte, die im Grunde eine Inhaltsangabe von "Herr der Ringe" war. Als Jungautor hat man heute bessere Chancen als früher. Aber nur, wenn man auch weiß, was man tut. Dank des Internets kann man das sehr einfach nachlesen. Eine gute Anlaufstelle sind hier Schreibforen wie kurzgeschichten.de. TZN: Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg! Related Links "Geisterspiegel" G. Arentzen |
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Hexenjagd, Seemannsgarn und Johnny Depp "Gruselkabinett" − eine Hörspielreihe von Titania Medien Das Flair der preisgekrönten Folgen von "Gruselkabinett" besteht zweifellos darin, dass es sich stets um ältere Erzählungen handelt, die in verteilten Rollen von bekannten Synchronsprechern in Szene gesetzt werden. Das Eintauchen in vergangene Epochen lässt weder den unermüdlichen Einsatz von Handys, Computern oder Autos unserer technisierten Welt vermissen, noch mangelt es an Action. Ich hatte Gelegenheit, mir die Folgen 20 bis 23 anzuhören und war schlichtweg begeistert. Folge 20 − "Der Werwolf", nach einer Erzählung von Alexandre Dumas
Frankreich, 1779. Der Holzschuhmacher Thibaut hadert mit seinem Schicksal. Liebend gern wäre er reich und angesehen, allerdings bietet ihm das monarchische Regierungssystem keine Möglichkeit dazu. Der Baron des Departements setzt Thibaut bei einer zufälligen Begegnung schwer zu. Das Blatt wendet sich, als der Holzschuhmacher einen Wolf vor der Jagdgesellschaft des Barons in seiner Hütte versteckt. Der Wolf verwandelt sich urplötzlich in einen Mann und schlägt Thibaut einen Handel vor. Dieser wähnt darin eine Chance, der ewigen Armut zu entfliehen und sich für die erlittenen Demütigungen zu rächen. Folge 21 − "Der Hexenfluch", nach einer Erzählung von Per McGraup
Amerika, 17. Jahrhundert. Katrina van Kampen wird von einem selbsternannten
Hexenjäger in der Nacht zum 1. November auf den Scheiterhaufen gebracht. Noch im
Tod schwört sie, an allen Nachkommen des Hexenjägers Rache zu üben. 1962 leben
aus dem Familienclan nur noch zwei Schwestern. Die eine zeichnet sich durch
Bodenständigkeit und Rationalismus aus, die andere hingegen schenkt dem alten
Familienfluch Glauben. Welche der beiden Recht behält, zeigt sich in jener Halloween-Nacht, als die beiden, um sich ihre Rente ein wenig aufzustocken, auf ein kleines Mädchen aufpassen. Geeignet für Hörer ab 14 Jahren, Laufzeit: ca. 60 Minuten
Folge 22 − "Der fliegende Holländer", nach Heinrich Heine und einer wahren Begebenheit Wohl kaum einer kennt nicht die Geschichte des Geisterschiffs mit der verfluchten Mannschaft. Sieht man das Schiff in einer Unwetternacht, ist man dem Tode geweiht. Dieses Mal wird die Geschichte aus der Perspektive eines Privatlehrers erzählt, der den Enkel von Queen Victoria ausbildet. Folge 23 − "Die Bilder der Ahnen" nach einer Erzählung von Johann August Apel
Diese Geschichte spielt in Süddeutschland im Jahr 1806. Graf Ferdinand von Panner besucht einen Freund auf dessen Schloss und verliebt sich in die Schwester des Freundes. Jahre vergehen, ohne dass er Kontakt zu ihr hat. Ferdinand kehrt nach Deutschland zurück und erfährt, dass es zahlreiche Todesfälle gegeben hat, die alle mit einem Gemälde zu tun haben, das zur Geisterstunde plötzlich lebendig wird. Nach und nach kommt er einem alten Geheimnis auf die Spur. Related Links Titania Medien |
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Ufos, Mayas und die CIA Rückblick auf die Degufo-e.V.-Frühjahrstagung Vom 12. bis 13. April fand im Erfurter Flughafenhotel die Frühjahrstagung des Degufo e.V. statt. TZN-Redakteur Sebastian Darhel, überzeugt von der Existenz von Ufos und Beobachter der Forschungsszene, berichtet im Folgenden über seine persönlichen Eindrücke des zweiten Tages der Tagung. Gegen 10 Uhr versammelten sich rund 30 Degufo-Mitglieder und interessierte Gäste im Tagungsraum, der zur Hälfte gefüllt war. Eine Viertelstunde später wurden alle Anwesenden begrüßt. Nach einer kurzen Vorstellung des Buches "Die Akte Deguforum" durch den Degufo-Vorsitzenden Alexander Knörr hielt dieser zusammen mit Björn Bossing den ersten Workshop über die "Erfassung von Ufo-Sichtungen".
Zu den Aliens gab Patrick H. bekannt, dass es nicht nur kleine graue, sondern eine Vielzahl von Spezies gibt, von denen die grauen lediglich am häufigsten hinter den Entführungen stecken. Diese gehen dabei äußerst manipulativ vor, setzen falsche Erinnerungen ein oder unterdrücken die Erinnerung an die Entführung komplett. Eine ehrliche Erklärung, warum sie Menschen entführen, könne man nicht von ihnen erwarten. Um den Ernst des Themas zu unterstreichen, wurden einige glaubwürdige Fälle exemplarisch dokumentiert. Schlussendlich verwies Patrick H. auf Selbsthilfegruppen, wie zum Beispiel das Abductee-Forum, dem er selbst angehört. Dort können Entführte ihre Erfahrungen austauschen, ohne sich der öffentlichen Lächerlichkeit preiszugeben. Die Anonymität, die geboten wird, ist von den meisten Abduzierten gewünscht. Dennoch trauen sich viele Opfer überhaupt nicht, über ihre Erfahrungen zu reden und manche wissen nicht einmal, dass sie betroffen sind, was zu einer hohen Dunkelziffer führt. Dieser Vortrag war mit Abstand der informativste und interessanteste des Tages. Die anwesenden Betroffenen wirkten absolut seriös und erwiesen sich als gute Gesprächspartner für die anschließende Mittagspause. Ich kann mit gutem Gewissen die Glaubwürdigkeit der Betroffenen bestätigen und werde mit Sicherheit in einer der nächsten Ausgaben näher auf das Thema Entführungen eingehen. Nach der Mittagspause folgte ein Vortrag von Dr. Peter Hattwig über die alten Zivilisationen Mittelamerikas. Dieser gestaltete sich wie ein Urlaubsbericht und bot interessante Einblicke in untergegangene Kulturen, wobei die Maya nicht wirklich untergegangen sind, sondern auch heute noch als Volksstamm mit eigener Kultur und Sprache existieren. Im Gegensatz zu Erich von Däniken war Dr. Hattwig eher skeptisch. Er rechnete exemplarisch vor, dass der Bau der Sonnenpyramide der Maya durchaus mit den damals konventionellen Methoden zu bewerkstelligen war. Ein weiteres Beispiel bot die Grabplatte von Palenque, die zwar technisch interpretierbar ist, aber nicht zwangsläufig. Zu guter Letzt stellte Dr. Hattwig die Aztekenstadt Chichén Itzá vor, deren Erbauern er erstaunliche astronomische Kenntnisse attestierte. Die zentrale Pyramide ist demnach gespickt mit kalendarischen Codes. Alles in allem ein schöner Einblick in die Leistungen vergangener Epochen. Den abschließenden Vortag hielt Ingbert Jüdt zum Thema "Der Roswell-Zwischenfall − wirklich gelöst?". Dabei machte er von Anfang an klar, dass er für alle Möglichkeiten offen ist, tendierte indirekt jedoch eher in Richtung der Skeptiker. Statt sich auf wirklich interessante Fakten zu stützen (siehe "Der Roswell-Crash − eine Jahrhundertlüge?" aus der letzten "Incoming Message"), erklärte Jüdt erst einmal, wie man XML programmiert. Der Roswell-Fall schien dabei mehr Füllmaterial zu sein. Im weiteren Verlauf des Vortrags stellte Ingbert Jüdt einige Bücher zum Thema vor, die meisten von Skeptikern, von denen ein Autor sogar aus den Reihen der CIA stammt, wie ein Gast aus dem Publikum anmerkte. Wer traut denn dem Geheimdienst? Ist der nicht da, um Sachen geheim zu halten? Es folgte ein Beispiel, an dem sich die Crash-Befürworter und -Gegner gegenseitig aufreiben. Es ging dabei um ein Dokument, welches ein Offizier der Airforce auf dem 1947er Pressefoto mit dem Wetterballon in den Händen hält. Dieses Foto wurde eingescannt, der Text des Dokumentes vergrößert und unterschiedlich entschlüsselt. Die eine Seite behauptet, dort stünde "victims of the wrack", was ein Hinweis auf die Alienleichen wäre, die andere Seite meint dagegen lediglich etwas von "finding of the wrack" entziffern zu können.
Mein Fazit der Tagung ist nichtsdestotrotz sehr positiv. Mal von zwei weniger interessanten Vorträgen abgesehen, gab es doch eine Fülle von Informationen, vor allem über das Abduction-Phänomen. In den Pausen und im Anschluss hatte ich die Gelegenheit, mit Persönlichkeiten wie Illobrand von Ludwiger, dem Vorsitzenden des deutschen Mufon-CES e.V., sowie dem Betreiber von exopolitik.org, Robert Fleischer, ins Gespräch zu kommen. Zudem habe ich Erfahrungen mit Abductees austauschen und Freundschaften zu ihnen aufbauen können, die das Ende der Degufo-Frühjahrstagung sicherlich überdauern werden. Für die drei großen Ufo-Forschungsgruppen Degufo, Mufon-CES und GEP war es ebenfalls ein sehr erfolgreiches Wochenende, konnten sie doch endlich auf einen gemeinsamen Nenner kommen. In der Vergangenheit gab es so manche Streitereien, die nun jedoch durch einen Generationenwechsel beseitigt wurden. In Zukunft wollen alle drei Gruppen enger zusammenarbeiten, was sowohl einheitliche Standards für Meldeformulare wie auch eine gemeinsame Sichtungsdatenbank beinhaltet. Über eines sind sich alle Gruppen einig − das Phänomen ist real und wenn man herausfinden will, was dahintersteckt, muss man zusammenhalten. Die Teilnahme an zukünftigen Tagungen kann ich jedem Interessierten nur wärmstens empfehlen. Die meisten Ufo-Forscher sind sehr offene und nette Menschen, die Atmosphäre ist sehr locker und Fragen können jederzeit gestellt werden, egal wie befremdlich sie auf den ersten Blick erscheinen mögen. Vielleicht sieht man sich ja auf einer der nächsten Veranstaltungen zum Ufo-Phänomen. Bis dahin, behalten Sie wie immer den Himmel im Auge! Wie wahrscheinlich ist für Sie die Existenz von Ufos und ähnlichen Phänomen? Schreiben Sie uns Ihre Meinung an leserbriefe@trekzone.de! Related Links DEGUFO.de Abduction Exopolitik Ufo-News
Gilles Lorant in der Kritik |
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Kino-Guide Mai 2008 "Iron Man" (USA 2008)
Inhalt "Speed Racer" (USA 2008)
Inhalt "Shutter − Sie sehen Dich" (USA/Japan 2008)
Inhalt "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" (USA 2008)
Inhalt "The Eye" (USA 2008)
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Best of DVD Die Top-3-Liste der SF-Zone "Verwünscht" Prinzessin Giselle (Amy Adams) lebt in einer paradiesischen Märchenwelt und ist dem charmanten Prinz Edward (James Marsden) versprochen. Der bösen Königin Narissa (Susan Sarandon) passt das so gar nicht und sie verbannt Giselle mit magischen Kräften an einen düsteren, verwirrenden Ort: New York City. Mit der Realität des 21. Jahrhunderts kommt die Märchenprinzessin überhaupt nicht klar. Doch zum Glück hilft ihr der gutmütige Anwalt Robert (Patrick Dempsey). Gerade als romantische Gefühle zwischen den beiden auftauchen, erscheint auch Prinz Edward in New York.
"I Am Legend" 2012: Ein Virus hat große Teile der Erdbevölkerung dahingerafft und die anderen Menschen in vampirähnliche Kreaturen verwandelt. Der Wissenschaftler Robert Neville (Will Smith) versucht in den Ruinen New Yorks zu überleben und arbeitet an einem Heilmittel. Doch er ist ganz allein und scheinbar der letzte Mensch, der überhaupt noch lebt. Doch dann entdeckt er ein Lebenszeichen anderer Überlebender.
"Aliens vs. Predator 2" Als ein Erkundungsschiff des Alien-Volkes der Predators auf der Erde abstürzt, entfliehen die eingesperrten Aliens. Nur ein Jäger der Predators hat überlebt und muss sich nun einer Überzahl der außerirdischen Bestien stellen. Einmal mehr geraten Menschen zwischen die Fronten der beiden Spezies, als es in einer Stadt im amerikanischen Colorado zum Showdown kommt. |
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DVD-Guide Mai 2008 2.5. − "Stargate − The Ark of Truth: Die Quelle der Wahrheit" Die Suche nach einem Artefakt führt das SG-1-Team ins Feindesland der Ori. Gelungener 100-minütiger Film (2008), der an die zehnte Staffel anknüpft. Enthält Kommentare und drei Featurettes. 2.5. − "Stargate SG-1: Die komplette Serie" Alle zehn Staffeln der Serie "Stargate Kommando SG-1" in einer schicken Box. Fans hat die Serie sowieso schon, ob durch die Komplettbox noch Neueinsteiger zu gewinnen sind? 5.5. − "Catacombs − Unter der Erde lauert der Tod" Hetzjagd durch die Tunnel der Pariser Katakomben. Mittelmäßiger Horrorstreifen (2007) à la "Creep", bei dem Sängerin Pink und Shannyn Sossamon die Hauptrollen spielen. 5.5. − "Mr. Magoriums Wunderladen" Ein mysteriöser Spielzeugladen muss vor seinem Ende gerettet werden. Vielschichtige Fantasy-Komödie (2007) im etwas nervigen bunten Stil der "Schokoladenfabrik", mit Dustin Hoffman und Natalie Portman prominent besetzt. Inklusive Interviews und B-Roll. 7.5. − "I'm a Cyborg, But That's OK" Mädchen, das sich für einen Kampfroboter hält, landet in der Klapsmühle. Skurrile Dramödie (2006) aus Südkorea, in der das angedeutete Fantasy-Szenario recht schnell durch Herzschmerz und Seelenstriptease abgelöst wird. 8.5. − "Dragon Wars" Drachen fallen über Los Angeles her, um den Nachkommen einer alten Prophezeiung zu finden. B-Movie (2007) in Reinkultur, made in Südkorea. Haufenweise CGI-Monster und die US-Besetzung (unter anderem Jason Behr aus "Roswell") machen den Streifen aber auch für ein westliches Publikum interessant. 8.5. − "Highlander: The Source − Die Quelle der Unsterblichkeit" Der unsterbliche Krieger Duncan MacLeod sucht den heiligen Gral. Fans freuen sich wohl auf die Rückkehr von Adrian Paul als Highlander, hohe Ansprüche sollte man an diese wenig aufwändige DVD/TV-Verfilmung (2007) aber nicht haben. 8.5. − "Indiana Jones Trilogie" Rechtzeitig zum neuen Kinofilm erscheint eine Neuauflage der Box mit den Vorgängern (1981/1984/1989). Leicht bearbeitetes Bild, einige neue Extras (Einführungen, Featurettes), die alte Doku fehlt. Erscheint als Digi-Box, Steelbook sowie auch in Einzel-Discs. Nur wer die erste Box nicht hat, greift zu. 8.5. − "The Eye − Infinity" Gruppe schmökert um Buch "10 Wege, Geister zu sehen". Dritter Teil (2005) der asiatischen "The Eye"-Reihe, der gewohnte Pfade begeht. 8.5. − "Hotel zur Unsterblichkeit" Betrügerischer Schauspieler und sein Mörder treffen sich nach ihrem Tod in einem mysteriösen Hotel. Niederländisches Fantasy-Drama (1990) mit Colin Firth und Altstar Peter O'Toole mit einigen Längen, aber interessanter Story. 8.5. − "Verwünscht" DVD des Monats (siehe "Best of DVD"). 9.5. − "Borderland" Drei Freunde auf Party-Tour in Mexiko landen bei einer blutrünstigen Sekte. Spannender und atmosphärischer Horror-Streifen (2007), der aber auch nicht mit Brutalitäten geizt. Die FSK-18-Fassung ist gegenüber der JK-Fassung um wenige Sekunden gekürzt. Diverse Extras. 9.5. − "I am Omega" Letzter Überlebender bekämpft Untote. Man mische Originaltitel "The Omega Man" mit Remake-Titel "I Am Legend" und schon haben wir unseren C-Movie-Abklatsch "I Am Omega" (2007), einmal mehr produziert vom Nachahmer-Studio Asylum (demnächst: "Street Racer", "Allan Quatermain and the Temple of Skulls"). 9.5. − "Lost Signal − Kämpfe um dein Überleben" Auf dem Nachhausweg landet Pärchen in der Einöde und verliert zuerst die Handyverbindung, dann den Verstand. Konventioneller Horror-Film (2007), der statt der üblichen Schlacht- oder Geisterpalette immerhin mit einigen originellen Storywendungen aufwarten kann. 9.5. − "The Raven" Sängerin will Mörder in ihrem Umfeld aufspüren. Lausiges C-Filmchen (2006) von Uli Lommel, das sich mit dem Slogan "A Edgar Allan Poe Story" und einem netten Cover ein größeres Publikum anziehen will. Doch nicht täuschen lassen: ein amateurhafter Streifen vom Bodensatz der Filmwelt. 12.5. − "The Messengers" Familie zieht in ein Haus, auf dem ein Fluch liegt. Eigentlich hätte man vom Hollywood-Debüt der exzentrischen Hongkong-Regisseure Pang Brothers etwas Unkonventionelles erwartet, dieser Grusel-Film (2007) mit Dylan McDermott und Kristen Stewart bietet aber typischen Mainstream-Spuk. Diverses Bonusmaterial. 15.5. − "Die Kreatur" Frankenstein erschafft eine neue Lebensform. Vorlagengetreuer, etwas träger TV-Mehrteiler (2004) mit Starbesetzung: Alec Newman ("Dune"), Luke Goss, Julie Delpy, John Hurt und Donald Sutherland. 15.5. − "Five across the eyes" Mädchen werden von Psychopathin gejagt. Gähn, noch ein müder Slasher-Streifen (2006), den nichts von der Bedeutungslosigkeit retten kann. Nächster. 15.5. − "John Carpenter − Fürst der Dunkelheit" Dokumentation über Regisseur John Carpenter ("Halloween", "The Fog"). Interviews und Behind-the-Scenes-Material über den Horrormeister, eine ordentliche Doku (2006), die aber wohl eher ins Bonusmaterial einer DVD gehört. 15.5. − "Lost Colony" 1580: Englische Kolonisten in Amerika geraten an indianische Geister. Geister-Hokuspokus (2007) vom amerikanischen Sci Fi Channel, völlig anspruchslos, aber unterhaltsam. 15.5. − "Southland Tales / Donnie Darko Limited Edition" Doppelpack im Steelbook mit Richard Kellys Mystery-Kultfilm "Donnie Darko" (2001) und den schwer nachvollziehbaren "Southland Tales" (2007). Die letztgenannte skurrile Zukunftsvision mit Sarah Michelle Gellar und The Rock gibts zurzeit nicht einzeln im Handel. Wer "Donnie Darko" schon hat: Abwarten. 15.5. − "The Sick House" In einer alten Pestklinik spukt es. Wenig origineller Slasher (2007) mit Gina Philips ("Jeepers Creepers"), der irgendwo ins qualitative Mittelfeld gehört. 16.5. − "American Gothic" Auf einer Insel gestrandet, geraten Touristen an verrückte Familie. Müdes Szenario, aber immerhin stammt dieser Film ja von 1988, bietet durchgeknallten Horror und die kürzlich verstorbenen Hollywood-Legenden Rod Steiger und Yvonne de Carlo. Erscheint nur als gekürzte Fassung. 16.5. − "Smallville − Season 6" Clark Kents Abenteuer, bevor er zu Superman wurde. Die spannende sechste Staffel der Serie (2007), die es in Deutschland leider nicht übers Nachmittagsprogramm hinaus geschafft hat. Diverse Featurettes. 16.5. − "Vampire Diary" Dokumentarfilmerin begegnet einer echten Vampirin. Ordentlicher Mix (2007) aus Horror und Drama, angesiedelt in Londons Gothic-Szene. 22.5. − "Possessed − Besessen" Hat ein gehänseltes Mädchen ihre Mitschülerinnen umgebracht? Die südkoreanische Geister-Story (2004) bietet nur Altbekanntes. 22.5. − "The Flesh and Blood Show" Bei den Proben zu einem Stück werden die Schauspieler nach und nach ermordet. Der Horrorspaß (1972) hat zwar schon einige Jahrzehnte auf seinem Buckel, ist mit seinen Nacktszenen und Gewalttaten aber sicher näher an heutigen Konventionen als andere Genrekollegen aus dieser Ära. 23.5. − "I Am Legend" DVD des Monats (siehe "Best of DVD"). 29.5. − "H2O: Plötzlich Meerjungfrau − Season 1" Drei Mädchen verwandeln sich in Meerjungfrauen. Zielpublikum dieser Serie: Mädchen von 10 bis 15. Erste Staffel (2006). 30.5. − "Aliens vs. Predator 2" DVD des Monats (siehe "Best of DVD"). 30.5. − "Big Bad Wolf" Teen-Clique versus Werwolf. Spaßiges, völlig sinnfreies Horror-Filmchen (2006) mit den üblichen Genre-Zutaten. 30.5. − "Demon Days" Kleiner Junge wird von Dämon besessen, seine Eltern wollen ihn retten. Michael Biehn und Jaime King wollen in diesem ordentlichen, wenn auch unspektakulären Horror-Thriller (2007) einen asiatischen Geist austreiben. 30.5. − "Grizzly Park" Serienkiller und gefräßiger Grizzlybär sind hinter ein paar Twens her. B-Movie-Futter (2008) für Horror-Vielseher. Immerhin wird auf lächerliche CGI-Effekte verzichtet. 30.5. − "Family Psycho" Junges Pärchen entdeckt, dass ihr Nachbar ein Killer ist. Einer der besseren Beiträge aus der zweiten "Masters of Horror"-Staffel (2007), der die Story mit Augenzwinkern erzählt. George Wendt und Matt Keeslar spielen die Hauptrollen. 30.5. − "The Screwfly Solution" Alle Männer in den USA sind verrückt geworden, eine Mutter und ihre Tochter fliehen. Passable einstündige "Masters of Horror"-Episode von Joe Dante ("Gremlins") mit Jason Priestley. Diverse Extras. 30.5. − "Necromancer − Im Bann des Teufels" Korrupter Cop und ein Meister der schwarzen Magie fliegen aus dem Knast. Hinter dem bedeutungsschwangeren Titel verbirgt sich ein wirrer Horror/Action-Mix (2005) aus Thailand. 30.5. − "Seed" Lebendig vergrabener Serienkiller rächt sich. Der Brutalo-Streifen (2007) von Uwe Boll (inklusive echter Tierquäler-Szenen) musste für die deutsche DVD ganz schön Federn lassen. So geschnitten geht er als gewöhnlicher, hirnloser Slasher durch. |
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