Folge 12 der neuen Hörspiel-Reihe bei uns im Spoiler-Review.
Cover
Das Cover der neuen Ausgabe widmet sich diesmal den Evil Warriors. Denn Mer Mens Schergen haben Clawful gefangen, während die anderen zuschauen. Im erweiterten Teil (in der Deluxe Aufklappbox) sehen wir Skeletor von hinten, der da ebenfalls zuschaut.
Die Szene ist durchaus stimmig und gelungen und eine nette Abwechslung zu den Heldenfiguren, die ja sonst immer eher prominent in Szene gesetzt sind. Insofern gibt es hier eigentlich rein gar nichts zu meckern und man kann das Cover in voller Pracht genießen.
Story
Die Geschichte greift einige Handlungsstränge von früher auf. So greift Skeletor das Grabmal von Marvia an, wo es zu Beginn auch gleich zum Kampf kommt. Natürlich spielen auch die titelgebenden Glocken eine Rolle, wobei diese Geschichte bzw. der Comic, auf dem sie beruht, zu meinen Lieblingsstories zählen, daher war ich durchaus gespannt, wie das Ganze hier aufgegriffen wird.
Schön ist in jeden Fall wieder, dass Sachen wie der Klinge der Verdammnis (Klingsor) oder dem Buch des Bösen mehr Raum eingeräumt wird, während solche Gimmicks in den Comics ja immer schnell wieder weg waren. Im Grunde ist die Handlung auch hier eher kurzweilig und stringent, wird aber zum Glück nie langweilig. Als es He-Man und Skeletor ins Grabmal schaffen, kommt es sogar zu einer Vision der Vergangenheit (im Comic der Deluxefassung nicht ganz so gut beschrieben), in der Karak Nuls Eroberungszzug gezeigt wird. Fans wissen ja, dass Karak eigentlich Scare Glow ist (wobei ich mich hier frage, ob der nicht schon in der Höllentor-Folge befreit wurde, aber da müsste ich in der Tat nochmal nachhören).
Überhaupt kommen, mit der anschließenden Diskussion mit Mer-Man, diesmal die Bösewichter erstaunlich oft zum Zug bzw. werden mehr ausgebaut. So darf Evil-Lyn etwa weitere Geheimnisse haben, was einen Ausblick auf die Zukunft gibt. Hier liegt die titelgebende Stadt dann auch nicht in einem See sondern im Meer, wobei die Glocken sich am Ende eher als Nebenschauplatz erweisen (okay, diese wirklich öfter erklingen zu lassen, hätte im Hörspiel sicher auch genervt, da hat einmal schon gereicht).
Dafür darf aber Scare Glow in seinem Auftritt wieder alle Register ziehen und die Szene dominieren. Das ist gut umgesetzt (die Figur ist ja nicht umsonst ein Fan Favorite), bis hin zum Abschluss, wobei hier natürlich ein paar Sachen offen bleiben. Die Folge geht insgesamt also eher als Actionreiche Einlage durch und bringt für die einzelnen Charaktere jetzt nicht so viel, aber auch das muss ja mal sein.
Der Bonus
Beim Bonus hat sich, muss man fast sagen, die obligatorische Runde zusammengefunden. Mit Orko-Sprecher Matthias Brinck habenw ir wieder einen prominenten Sprecher an Bord… allerdings ist der halt auch fast immer dabei, da er halt auch Regisseur ist (und man ihn auch von anderen Produktionen kennt). Von Sprechern von He-Man, Teela oder etwa Lyn fehlen in dieser Runde weiterhin jedwede Spur. Aber man darf ja noch hoffen…
Erneut wird hier auf die Hintergründe und Easter Eggs der Folge eingegangen. Das erfolgt in gewohnt guter routinierter Weise, wobei interessanterweise in einem Nebensatz erwähnt wird, dass die Hörspiele gut gen laufen, damit wir auch an das geplante Ende kommen werden. Insofern also alles in ORdnung.





