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    Kurzrezension: Picard 1×01 – “Remembrance” / “Gedenken”

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    Nach 18 Jahren kehrt Jean-Luc Picard zurück auf die Leinwand und Sir Patrick Stewart zurück zu “Star Trek”. Ob der Einstieg gelingt, verraten wir in unserer Kurzrezension. Bis auf vorab aus den Trailern bekannte Fakten ist diese Rezension spoilerfrei.

    Story

    Jean-Luc Picard ist ein Admiral der Sternenflotte im Ruhestand. Er hat sich auf das Weingut seiner Familie zurückgezogen und beobachtet das Welt(-all)-Geschehen mit seinem Hund Nummer Eins von der Seitenlinie. Der Jahrestag der Zerstörung von Romulus markiert jedoch das Ende dieser relativen Abgeschiedenheit. Picard trifft die junge Frau Dahj (Isa Briones), die ihn auf der Flucht vor maskierten Angreifern um Hilfe bittet. Beide spüren eine seltsame Vertrautheit zueinander, die sie nicht erklären können, und für beide wird die Begegnung dramatische Konsequenzen haben.

    Picard und Nummer Eins in "Remembrance" (Bild: CBS)
    Picard und Nummer Eins in “Remembrance” (Bild: CBS)

    Dialoge und Besetzung

    Die gute Nachricht zuerst: Kirsten Beyer, Michael Chabon und Kollegen haben die Stimmen von Picard und einem zweiten in der Episode auftretenden “TNG”-Alumnus treffsicher eingefangen. Bei allem PR-Getöse darüber, dass Picard nach zwei Jahrzehnten ein anderer Mensch sei, und Patrick Stewart sich schauspielerisch nicht wiederholen wolle, hat Jean-Luc Picard immer noch “den Mut und das Herz eines Entdeckers und die Seele eines Poeten”. Niemand muss fürchten, “den Captain” nicht mehr wiederzuerkennen, oder dass die Erwartungen der Zuschauer schroff konterkariert würden, wie z.B. von Luke Skywalker in “Episode VIII”.

    Die Welt um Picard herum hat sich jedoch verändert, er ist gealtert und anders als zur Zeit von “The Next Generation” hat er nicht mehr die Autorität und die Ressourcen, maßgeblich das Schicksal der Föderation mitzugestalten. Dazu kommen mit 92 Jahren (die Figur ist über eine Dekade älter als ihr Schauspieler) zwangsläufige Erscheinungen des Alterns.

    Picard in "Remembrance" (Bild: CBS)
    Picard in “Remembrance” (Bild: CBS)

    All dies führt dazu, dass viele eingeübten Rituale ausbleiben, die wir als Routine aus “TNG” kennen. Kein Glattziehen der Uniform, keine Lagebesprechung, kein ernstes Gucken auf den Hauptbildschirm. Picard ist nicht mehr Befehlshaber des Flagschiffs, sondern semi-prominenter Pensionär. Und damit ändert sich die Dynamik vieler Dialoge und Interaktionen grundlegend. Er ist nicht mehr per Amt ein dominierender Part in jeder Szene. Der Privatmann Jean-Luc bietet das Du an, und wir sehen mehr von der verletzlichen aber auch fürsorglichen Seite von Picard, der befreit von seiner Führungsrolle nicht mehr ununterbrochen Genialität und Beherrschtheit verbreiten muss.

    All dies tut der Tatsache keinen Abbruch, dass Picard ohne jeden Zweifel die gleiche Person ist, die wir zuletzt 2002 im Kino gesehen haben. Jean-Luc Picard in “Picard” ist kein finsterer, post-moderner Abklatsch der humanistischen Vaterfigur aus “TNG”. Im Gegenteil, wie schon “The Inner Light” / “Das zweite Leben” Stewart erlaubt hat, einen Picard in anderen Lebensumständen zu porträtieren, so lässt uns “Picard” ebenfalls Jean-Luc nahbarer kennenlernen. Und das aufklärerische Feuer brennt in Picards Seele lichterloh wie eh und je, was die erste Episode direkt mehrfach unterstreicht.

    Neben Sir Patrick stehen aber auch neue Gesichter vor der Kamera. “Picard” lässt sich jedoch viel Zeit mit der Einführung zusätzlicher Charaktere. Von der Hauptbesetzung lernen wir neben Dahj nur eine weitere Rolle wirklich kennen, eine weitere setzt den Cliffhanger zur zweiten Episode auf. Die Schauspieler und ihre Charaktere sind bis in kleinere Nebenrollen sympathisch besetzt und authentisch gespielt. Insbesondere zwei Angestellte auf Picards Weingut sind äußerst unterhaltsam, gewitzt und warmherzig geschrieben. Stewart hat offenkundig ihm würdige Schauspielpartner an der Seite. Der Teil des Ensembles, den wir kennenlernen dürfen, ist exzellent.

    Picard und Dahj in "Remembrance" (Bild: CBS)
    Picard und Dahj in “Remembrance” (Bild: CBS)

    Kanon und Rahmenhandlung

    Im Vorfeld von “Picard” wurde viel digitale Tinte darüber vergossen, wie dystopisch die neue Serie würde, und wie viel Respekt der etablierte Kanon unter der Ägide von Senior-Produzent Alex Kurtzman erwarten könne. Schließlich wirft ein lautstarker Teil des Fandoms Kurtzman (nicht völlig unverdient) beständig vor, das Franchise in eine düstere Action-Schießbude ohne intellektuellen Anspruch oder Respekt für die innere Konsistenz von “Star Trek” zu verwandeln. Auch in unserem Kommentarbereich war schon vor Wochen zu lesen, dass das alles nichts werden könne.

    Mit Blick auf die erste Episode können wir diesbezüglich Entwarnung geben.

    Die Kontinuität zur “The Next Generation” ist visuell tadellos geglückt (siehe unten), und auch die Rahmenhandlung setzt ohne offenkundige Logikprobleme an “Nemesis” und Spocks Erinnerungen an das Primäruniversum aus “Star Trek” (2009) an. Natürlich werden einige größere Mysterien aufgeworfen, deren Auflösung darüber entscheiden wird, ob wir auch am Ende noch Stringenz bescheinigen können.

    Auch die restliche Welt von “Picard” ist stimmig. 2399 ist keine dystopische Zukunft in irgendeiner üblichen Definition des Worts. “Remembrance” füllt die zeitliche Lücke seit “Nemesis” verständlicherweise nur bruchstückhaft aus, aber wir können sicher sagen, dass die Föderation in “Picard” keinem Orwellschen Überwachungsstaat, keiner ökologischen Katastrophe und auch keiner militärischen oder KI-Apokalypse anheim gefallen ist. Mit der Zerstörung von Romulus und dem Angriff auf Mars sind in den letzten beiden Jahrzehnten zwei außergewöhnliche und tragische Ereignisse eingetreten, aber derer gibt es in der “Star Trek”-Historie viele. Die Existenz der Föderation ist nicht bedroht und die Sternenflotte wurde nicht in ihr böses Gegenteil verkehrt.

    San Francisco in "Remembrance" (Bild: CBS)
    San Francisco in “Remembrance” (Bild: CBS)

    Eher scheint es so, dass unter dem Eindruck der galaktischen Ereignisse eine Reihe von subtilen Verschiebungen stattgefunden haben, die nun die Utopie und ihre Ideale aushöhlen, wenn man Picards persönlichen Standpunkt teilt (als eine von hoffentlich mehreren legitimen Perspektiven). Man kann bereits erkennen, wie “Picard” eine kaum kaschierte Parallele zu schwächer werdenden westlichen Demokratien des frühen 21. Jahrhunderts ziehen will. Wie sich das im Falle der Sternenflotte und Föderation konkret manifestiert, werden künftige Folgen im Detail beleuchten müssen. In der ersten Episode sehen wir Ansätze davon, dass die Gesellschaft des 24. Jahrhunderts angesichts andauernden Wohlstands und Friedens nicht bemerkt, wie humanistische Ambition und historischer Horizont schrumpfen. Dadurch ist die Zukunft von “Picard” jedoch noch lange nicht finster oder gar hoffnungslos. Es gibt aber der Figur Picard Reibungfläche und dem Plot Aktualität.

    Die intelligenten Anlagen der ersten Folge legen nahe und lassen hoffen, dass sich “Picard” an der Heimatfront eher mit strukturellen und systemischen Konflikten auseinandersetzen wird, als vereinzelten “Badmirals”.

    Zusammenfassend: Nein, “Picard” beschädigt nach dem, was wir in “Remembrance” sehen, in keiner weise “The Next Generation” oder dessen Kanon. Im Gegenteil: Das letzte Mal ist “Star Trek” so respektvoll und treu in “In a Mirror, Darkly” (“Die dunkle Seite des Spiegels”, “Enterprise” 4×19) mit der eigenen Vergangenheit umgegangen.

    Wer nun jedoch darauf besteht, dass der 79-Jährige Stewart gefälligst wieder in Spandex auf der Brücke der Enterprise den Planeten der Woche anzusteuern habe, wird mit dieser Serie natürlich nicht glücklich werden. Wenn man sich auch einer respektvollen Weiterentwicklung der Figur und ihrer Umstände verschließt, kann man sich natürlich weiterhin unberirrt an Kurtzman oder anderen Feindbildern abarbeiten und energisch das Ende des Franchises postulieren.

    Inszenierung

    Es ist unübersehbar, dass viele kreative Köpfe bereits an “Star Trek: Discovery” mitgearbeitet haben. Allen voran Regisseurin Hanelle M. Culpepper, die zuletzt “The Red Angel” / “Der rote Engel” in der zweiten Staffel in Szene setzte. Stilistische Ähnlichkeiten drücken sich vor allen Dingen in der cineastischen (aber wohltuend unaufgeregten) Kameraarbeit, Setdesign, Lichtstimmung und Soundtrack aus.

    Einen Bruch mit dem visuellen Kanon des 24. Jahrhunderts traut sich “Picard” nicht. Im Gegenteil, in der Episode gibt es zahlreiche direkte, wichtige und unübersehbare visuelle Anknüpfungspunkte und Referenzen zu früheren Episoden und Filmen. Alle machen auf den ersten Blick einen außerordentlich guten Eindruck. Zudem erhaschen wir ein paar kurze Blicke auf die Weiterentwicklung der Technik der Zukunft. Im Gegensatz zu “Children of Mars” sind die Computer-Terminals in “Picard” als logische Weiterentwicklung von LCARS wiederzuerkennen. Nur die Shuttles scheinen wie in “Children of Mars” alles preiswerte Restposten aus dem 23. Jahrhundert von “Discovery” zu sein.

    Computerterminal aus "Remembrance" (Bild: CBS)
    Computerterminal mit vertrautem Interface aus “Remembrance” (Bild: CBS)

    “Picard” ist angeblich die pro Episode teuerste Eigenproduktion von “CBS All Access”. Der Aufpreis gegenüber “Discovery” ist vermutlich im Wesentlichen dem Drehort Kalifornien (Vorbedingung von Patrick Stewart) gegenüber dem preiswerteren Kanada geschuldet. Mit Blick auf die visuellen Effekte nehmen und geben sich die beiden modernsten “Star Trek”-Serien bisher nichts. Sowohl die erste als auch die letzte Szene sind tolle Beispiele für fantastische Effekteinstellungen, die hoffentlich keinen Zuschauer kalt lassen. Leider verpufft der mögliche Schockeffekt des Endes dank vorzeitiger Enthüllung in den Trailern völlig.

    Die einzige wirklich große Enttäuschung ist Jeff Russos zwar gefühlvoller, aber viel zu zurückhaltender und wenig markanter Soundtrack. Auch den Hauptthema des ansonsten wunderbar gestalteten Vorspanns zündet leider überhaupt nicht. Hoffentlich ist da im Laufe der Serie noch Luft nach oben.

    Beobachtungen

    • Die Episode ist von der ersten Szene an randvoll mit Easter-Eggs und Referenzen auf “The Next Generation”. Wir sehen aber auch in den ersten Minuten einen Xaheaner, einer Spezies aus “Discovery”.
    • Die Ferengi haben eine Präsenz in Boston. Offenbar haben sich unter Nagus Rom die Beziehungen zur Föderation weiter verbessert.
    • Wie schon “Children of Mars” würdigt der Vorspann Gene Roddenberry als Schöpfer von “Star Trek: The Next Generation” als Grundlage der Serie, nicht “Star Trek” ohne Zusatz, wie es vor “Children of Mars” alle Produktionen taten.
    • Picard hat viele Memorabilien aus seiner Dienstzeit aufbewahrt. Darunter auch das “Captain Picard Day”-Banner aus “Pegasus” / “Das Pegasus-Project”. Auch wenn das ein netter visueller Gag ist, erscheint es doch zweifelhaft, dass Picard eitel und kinderlieb genug wäre, das Banner aufzuheben.

      Banner des "Capain-Picard-Tags" in in "Remembrance" (Bild: CBS)
      Banner des “Capain-Picard-Tags” in in “Remembrance” (Bild: CBS)
    • Nachdem in dieser Episode mindestens ein prominentes Raumschiff aus dem 24. Jahrhundert auftaucht, ist es noch unverständlicher, warum die Utopia Planitia-Flottenwerft in “Children of Mars” mit Schiffsmodellen aus “Discovery” gerendert wurde. Kosten können keine Rolle gespielt haben, denn das Raumschiffmodell aus “Remembrance” hätte man ja genauso gut recyclen können, wie die “Discovery”-Schiffe.
    • Das Sound-Design dieser Episode ist ein weiteres Spielfeld für zahllose Audioreferenzen in die “TNG”-Ära.
    • Gegen Ende führt die Episode eine bisher unbekannte Raumschiffklasse für den ikonischen Fuhrpark einer prominenten Spezies ein. Ich denke, es ist eine stimmige Weiterentwicklung der bekannten Designs und hoffentlich nur der erste von zahlreichen neuen Schiffstypen.

    Fazit

    “Picard” beginnt langsam und verpackt viel Worldbuilding in wahrlich traumhafte Bilder. Dabei schafft es das  Kunststück, eine bewegende, emotionale Geschichte in der ersten Stunde zu erzählen, die gleichzeitig auch Zeit finden muss, um im wahrsten Sinne des Wortes die Welt zu erklären. Trotz aller offenkundigen Liebe zum Kanon ist “Picard” erfreulicherer weise trotz Dutzender Easter-Eggs kein billiger Nostalgietrip. Die wesentlichen Rückgriffe in den reichhaltigen Kanon wirken nicht beliebig, sondern bedächtig ausgesucht und thematisch stimmig.

    Dabei ist die Produktion schon wie bei “Discovery” über jeden Zweifel erhaben. So gut wie in “Picard” hat die Zukunft in “Star Trek” noch nie ausgesehen. Und ersten Anzeichen nach hat sich hier auch die bisher fähigste Besetzung in der Geschichte des Franchises gefunden.

    Der Pilot macht klar, welches Potential in der fundamentalen utopischen Idee von “Star Trek” im Allgemeinen und der Figur Jean-Luc Picard im Besonderen steckt. So legt “Remembrance” die Grundlagen, sowohl über die Figur Picard als auch seine (und damit unsere) Welt hochgradig Relevantes zu erzählen. Ob und wie die Serie mit diesem Pfund wuchern kann, wird spannend werden.

    “Remembrance” ist die erste Episode eines dreiteiligen Auftakts. Der erste Part ist absolut gelungen. Leider hat die jüngste “Star Trek”-Serien-Vergangenheit gezeigt, dass eine fantastische Premiere nicht immer ein Garant für beständige Qualität sein muss. Nun also muss die Serie von Woche zu Woche beweisen, dass sie die großen Schuhe der “Next Generation” beständig ausfüllen und damit erfolgreich in ein unentdecktes Land aufbrechen kann.

    Picard in "Remembrance" (Bild: CBS)
    Picard in “Remembrance” (Bild: CBS)

    Bewertung

    Handlung der Einzelepisode 5 out of 6 stars (5 / 6)
    Stringenz des staffel- und serienübergreifenden Handlungsstrangs 5 out of 6 stars (5 / 6)
    (Bzgl. “Children of Mars”)
    Stringenz des bekannten Kanons 5 out of 6 stars (5 / 6)
    Charakterentwicklung 5 out of 6 stars (5 / 6)
    Spannung 4 out of 6 stars (4 / 6)
    Action & Effekte 4 out of 6 stars (4 / 6)
    Humor 3 out of 6 stars (3 / 6)
    Intellektueller Anspruch 4 out of 6 stars (4 / 6)
    Gesamt          5 out of 6 stars (5 / 6)

    Episoden-Infos

    Episodennummer 1 (Staffel 1, Episode 1)
    Originaltitel Remembrance
    Deutscher Titel Gedenken
    Erstausstrahlung USA Donnerstag, 22. Januar 2020
    Erstausstrahlung Deutschland Freitag, 23. Januar 2020
    Drehbuch Akiva Goldsman, Michael Chabon, Kirsten Beyer, Alex Kurtzman, James Duff
    Regie Hanelle M. Culpepper
    Laufzeit 45 Minuten

    Mit Rücksicht auf andere Leser, die die Folge noch nicht gesehen haben, bitten wir, in den Kommentaren zu diesem Artikel auf Spoiler zu verzichten. Danke!

    christopher.kurtz
    Christopher Kurtz
    Seit den frühen 2000ern ist Christopher Redakteur im TrekZone Network. Wenn er nicht in den unendlichen Weiten nach kritisch rationalem Humanismus Ausschau hält oder sich über die Plausibilität fiktiver Technologien und Gesellschaftsformen den Kopf zermartert, findet man ihn meistens in der Nähe von Spielen der geselligen Art, egal ob analog oder digital, ob als Mitspieler oder Gelegenheitsautor.

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    Kann man natürlich alles so oder so sehen.

    Ich schließe mich aber einem sehr geschätzten Youtuber an, der die neue Serie folgendermaßen beschrieben hat: Picard ist wie Discovery Star Trek für Leute, die eigentlich keine Star Trek mögen, sondern Star Wars; gemacht von Leuten, die von Star Trek keine Ahnung haben.

    Ich fand die erste Folge der neuen Serie zwar nicht überragend, aber auch nicht schlecht. Hatte allerdings auch drei Bier intus. Ich bezweifle, dass sie mir nüchtern besser gefallen hätte, eher im Gegenteil. Aber jetzt erst mal sehen, was da noch kommt.

    Bis jetzt nicht so schlecht wie ST Discovery, was aber nicht an einer guten Story, sondern vielmehr am Picard-Darsteller Patrick Stewart liegt. Für einen legitimen TNG-Nachfolger, der ähnlich viele Menschen zu Star-Trek-Fans macht wie damals in den 90ern, halte ich diese letzte Iteration von Star Trek aber nicht. Im Gegenteil, Amazon und CBS werden damit finanziell auf die Fresse fallen, wenn die Gerüchte über die immensen Kosten für die Serie auch nur annähernd stimmen sollten. Niemals wird diese sauteure Serie ein Straßenfeger wie das ähnlich kostspielige Game of Thrones. Wer redet denn über “Picard”? Ist es nicht bezeichnend, dass CBS… Weiterlesen »

    @U-Hurra! Ich liebe Verschwörungstheorien und Gerüchte bitte mehr davon. 🙂

    Zitat ” Netflix wollte “Picard” gar nicht weil man bereits bei “Discovery” massiv draufgezahlt hat und beide Serien von denselben Leuten geleitet werden”.

    Gibt es dafür ne Quelle oder auch nur aus den Fingern gesogen?
    Ich frage mich ernsthaft warum gucken solche Leute wie Du überhaupt noch Star Trek nur um zu meckern und Fake News zu verbreiten?

    Fans haben immer spekuliert und Spaß an den Diskussionen gehabt, die sich daraus ergeben haben. Dein Buzzwordbashing (“Verschwörungstheorie”, “Fake News”) pack mal wieder weg. Vor allem wenn du keine logischer klingende Erklätung offerieren kannst, warum Netflix nicht mehr der Partner von CBS ist, sondern plötzlich Amazon mit seiner kleineren Reichweite. Da hat der Vorposter einen guten Punkt getroffen.

    Hallo T’pom,

    BoundingIntoComics ist die Webseite, die letztes Jahr die erwiesene Desinformation verstärkt hatte, “Star Trek Discovery” sei abgesetzt worden. Damals gingen sie einem YouTube-Aktivisten auf den Leim, dieses Mal stützt man sich auf einen Forenbeitrag von 4Chan. Deswegen muss es nicht falsch sein, aber eine glaubwürdige Quelle ist die Seite in keinem Fall.

    Weiterhin viel Spaß im TrekZone Network
    Christopher

    Glaubwürdige Quelle ist hingegen wer? Die Studios? Darf ich daran erinnern, dass z.B. die Macher von Star Trek Into Darkness im Vorfeld behauptet haben, es würde kein neuer Kahn-Aufguss werden?
    Außerdem belegt der Artikel von Bounding Into Comics (kannte ich bisher nicht), dass die 4chan-Leaks gestimmt haben. Auch die Vorhersagen für die zweite Folge waren richtig. Schaut euch doch die Quellen bitte genauer an – aber Achtung Spoiler!

    Hallo Bernd, wo immer es praktikabel ist, versuchen wir dem journalistischen Standard zu folgen, Nachrichteninhalte von mindestens zwei unabhängigen Quellen abzugleichen. Für uns sind z.B. übereinstimmende Berichte von “The Holllywood Reporter” und “Variety” hinreichend, um ein Insider-Gerücht weiterzureichen. Die Äußerungen der Produzenten bgzl. “Into Darkness” haben wir und andere Medien völlig richtig wiedergegeben. Kurtzman und Co. haben nachweislich im Vorfeld gesagt, Benedict Cumberbatch würde den Agenten Harrison spielen. Wohlgemerkt: Wir und andere haben berichtet, die Autoren hätten das behauptet; nicht, dass wir den Film schon vorab gesehen hätten und dies definitiv so sei. Es gilt bitte zu unterscheiden, ob wir… Weiterlesen »

    Es ist spannend wie sehr man etwas lieben kann und es dann gleichzeitig schwarz sehn kann. Egal wie hoch die Kosten sind, das überhaupt noch jemand Lust hat sich Star Trek annimmt sollte einen freuen. Ich hatte selbst meine Vorstellungen und wünsche, die sich nicht erfüllen werden in der neuen Serie. Aber die Freude überwiegt das es Leute gibt die nach Berman die Prime timeline weiter erzählen mit all dem guten und auch weniger guten. Was STD angeht, ich denke das sie unterschätzt wird und das es ab Staffel 3 sehr gut weitergehen wird. Weniger erwachsen und eingefahren sein, dafür… Weiterlesen »

    Thats not the Picard I am looking for! – wenn ich diese Anleihe bei der Konkurrenz nehmen darf 🙂

    Ich glaube soviele Kommentare waren hier noch nie. Danke für den spoilerfreien Artikel. Ich werde noch etwas warten aber sicherlich auch einsteigen zu Star Trek Picard. Wie sehr hätte ich mir nur gewünscht wenn für das 23. Jahrhundert auch der visuelle Kanon respektiert worden wäre. Mit diesem Bruch ist halt etwas entstanden dass das das gesamte einfach trübt. Ich hoffe dass es in späteren Picard -Episoden keine Crossovers mit Discovery gibt.

    Super Serienstart. Gelunge Mischung aus “TNG Retro” und neuer Geschichte. Wie immer toll, wie Patrick Stuart den gealterten Picard spielt, immer noch Charismatisch, mit Selbstzweifeln und Entschlossenheit. “Realistisch” gealtert, eben nicht so wie manche alten Stars, die immer noch Supermänner sein wollen. Dank an Sir Patrick! Tricks und Aufmachung einfach super. Action ist gelungen und “verhältnissmäßig”, Dash ist ja ein Android, gut im kämpfen, kann aber auch “sterben”, Der Spannungsbogen wird gut gehalten, es tauchen erste”Rätsel” auf. Android?? Romulaner?? Borgschiff?? Nach der verkorksten Serie STD von CBS ganz klares Lob, es geht hoffentlich so weiter. Deshalb auch keine negatve Kritik,… Weiterlesen »

    Das war sie die erste Folge und dann die Frau die der Reporterin das Make up macht eine Bajorranerin, dan eine Trill.

    Respekt an die Effekte macher die D sieht super aus und der Borg Kubus obwohl so oft gesehen hat nun wieder eine bedrohlichkeit echt super.

    Wahrscheinlich haben einige Kritiker wirklich ein TNG 2.0 erwartet aber welche neu eingeführten Star Trek Serie hatte es in der Vergangenheit schon einmal leicht bei den ST “Fans” gehabt. Als Discovery herauskam, war ichwenig begeistert, aber Picard gab mir das Gefühl zu Hause zu sein.Insgesamt ist es wahrscheinlich Star Treks bester Pilot, obwohl dies eine zugegebenermaßen niedrige Latte ist.Die Produzenten haben bereits gesagt das sie die ersten drei Folgen als “Pilot” betrachten, daher behalte ich mir ein endgültiges Urteil vor.
    Vielen Dank für das interessante und aufschlußreiche Review .
    @Philipp Boyce: Diese Unterstellungen und Verschwörungstheorien gehen gar nicht.

    Star Trek Picard ist einfach grandios! Wirklich spitze! Ich bin mega happy!

    @Philipp Boyce: Traurig, aber leider eine typische (Online-)Verhaltensweise mancher intoleranter Menschen in der heutigen Zeit (und damit lustigerweise genau beim Thema der Serie – merkst du auch oder?). Ist ja völlig ok, dass dir die Episode / Serie nicht gefällt, aber wie man ernsthaft auf die Idee kommt, direkt den Machern der Seite “sich anbiedern” oder ähnliches vorzuwerfen, und direkt mit “Hirn-Müll” und vergleichbaren Ausdrücken andere Menschend diffamiert ist echt schlimm. Die Welt, auch die reale, besteht aus mehr als schwarz und weiß, mehr als richtig und falsch. Öffne mal deine Augen, und geh etwas respektvoller mit deinen Mitmenschen um,… Weiterlesen »

    Die Golden-Gate-Brücke wird im 24. Jahrhundert für Solarenergie verwendet.
    Das bekommt man, wenn man Gillmore-Girls-Drehbuchautoren für Star Trek engagiert… LOL

    Ich schließe mich teilweise der Rezension an. STP fühlt sich auf den ersten Blick vertrauter an als ST Discovery. Ich hatte das Bedürfnis die erste Folge gleich ein zweites Mal anzusehen, was für mich schon ein Zeichen ist, dass ich eintauchen konnte. Das konnte ich bei den JJ Abrams Filmen und bei STD leider nicht, da waren zu viele offensichtliche Unstimmigkeiten. STP punktet meiner Meinung nach (zumindest was die erste Folge hergibt) mit einem vertrauten Ton und einer weitgehend stimmigen Atmosphäre. Picard ist irgendwie der alte, aber doch ganz anders. Es wird sich zeigen, ob die Charakterisierung aufgehen wird. Doch… Weiterlesen »

    „Wer nun jedoch darauf besteht, dass der 79-Jährige Stewart gefälligst wieder in Spandex auf der Brücke der Enterprise den Planeten der Woche anzusteuern habe, wird mit dieser Serie natürlich nicht glücklich werden. Wenn man sich auch einer respektvollen Weiterentwicklung der Figur und ihrer Umstände verschließt, kann man sich natürlich weiterhin unberirrt an Kurtzman oder anderen Feindbildern abarbeiten, und energisch das Ende des Franchises postulieren.“

    Herrlicher Kommentar einer tollen und fundierten Kritik. Danke dafür

    mir hat die erste episode nicht gefallen. langatmig, gleichzeitig übermäßgi gewalttätig und politische dampfhammerbotschaften. werde mein amazon probe abo nicht verlängern wegen dieser serie . sehr schade, habe mir mehr wesentlich von der rückkehr von picard erwartet.

    Die Folge entwickelte sich, nach einem halbwegs guten Einstieg, schnurstracks zum üblichen, sich an den Zeitgeist anbiedernden Hollywood-Bullshit, der nun schon seit Jahren eine gesellschaftspolitische Agenda vor einer guten Story gewichtet. ZB die weibliche Hauptdarstellerin, eine typische Mary Sue, die lässig doppelt so schwere Männer durch die Gegend wirft, soll ein Android gewesen sein, der aus ganz normalen Fleisch und Blut war und nur eine künstliches bzw positronisches Gehirn hatte. Wie gelangte die Frau, alleine durch das künstliche Oberstübchen, zu Superkräften, die sie 30 Meter weit springen lassen?! Wer schreibt so einen Hirnmüll? Die Gillmore-Girls-Writer, die schon bei Discovery ihr… Weiterlesen »

    Lieber Phillip,

    wir freuen uns immer über aktive Communitybeiträge. Wir stehen in keinem wirtschaftlichen Verhältnis zu Amazon oder CBS und hatten keinen vorzeitigen Zugang zur Episode oder haben sonst irgendeine Bevorzugung erfahren. Im Gegenteil, die TrekZone finanziert sich unabhängig ohne Werbeeinnahmen durch private Beiträge aus der Redaktion und unserem Hoster.

    Gerne darfst du hier schreiben, wenn du nicht unserer Meinung bist. Wie du siehst, genehmigen wir entsprechende Kommentare, weil wir uns eine Meinungsvielfalt auf unserer Seite wünschen. Du kannst uns dabei unterstützen, indem du von Unterstellungen und persönlichen Angriffen absiehst.

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    Christopher

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