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    Zweitrezension: Picard 2×03 – “Assimilation”

    Im dritten Kapitel der zweiten Staffel verschlägt es Picards Crew ins Jahr 2024. Ob die "Assimilation" gelingt, klärt unsere ausführliche Zweitrezension. Achtung, SPOILER!

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    Im dritten Kapitel der zweiten Staffel verschlägt es Picards Crew ins Jahr 2024. Ob die “Assimilation” gelingt, klärt unsere ausführliche Zweitrezension. Achtung, SPOILER!

    Zweitrezension: Picard 2x03 - "Assimilation" 1

    Handlung

    Die La Sirena-Crew wurde von den Behörden der Konföderation gestellt. Zwar gelingt die Flucht, doch der Preis ist hoch: Elnor (Evan Evagora) wird bei einem Schusswechsel tödlich getroffen. Und doch bleibt keine Zeit für Trauer, denn die ursprüngliche Zeitlinie muss wiederhergestellt werden. Dafür springt die La Sirena mittels Schleudereffekt zurück ins Jahr 2024.

    Während sich Seven (Jeri Ryan), Raffi (Michelle Hurd) und Rios (Santiago Cabrera) in L.A. auf die Suche nach dem geheimnisvollen “Wächter” machen, verbleiben Picard (Patrick Stewart) und Jurati (Alison Pill) auf der in La Barre notgelandeten La Sirena, um die Borg-Königin (Annie Wersching) zu reaktivieren. Kein leichtes und vor allem kein ungefährliches Unterfangen, wie sich schlussendlich herausstellen wird…

    Drehbuch & Kanon

    Das Drehbuch zur dritten Episode der zweiten Staffel lieferte dieses Mal das Autoren-Duo Kiley Rossetter und Christopher Monfette. Monfette ist vor allem für seine Arbeit für “9-1-1: Notruf L.A.” und “12 Monkeys” bekannt. Rossetter ist als Autorin hingegen ein eher unbeschriebenes Blatt, war sie zuvor doch hauptsächlich als Writers’ Room Assistant (“Star Trek: Picard” Staffel 1), Production Assistant (“pocket.watch”) sowie als Casting-Mitarbeiterin (“Paradise Lane”) tätig.

    Der Episodentitel ist zweideutig und bezieht sich einerseits auf die (partielle) Assimilation Juratis durch die Borg-Königin und andererseits auch auf die versuchte Assimilation des Trios Seven, Raffi und Rios in die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts. Treffend gewählt!

    Nach dem kurzen Intermezzo in der faschistischen Alternativrealität des beginnenden 25. Jahrhunderts verschlägt es Protagonisten und Zuschauer nun ins Jahr 2024 – also nahezu in unsere Gegenwart. Es liegt daher auf der Hand, dass sich “Assimilation” hinsichtlich Handlung und Tonalität an prominenten Trek-Zeitreise-Abenteuern wie “Tomorrow is Yesterday” (TOS 1×19 “Morgen ist Gestern”, 1967), “The City on the Edge of Forever” (TOS 1×28 “Griff in die Geschichte”, 1967), “Star Trek IV: The Voyage Home” (“Zurück in die Gegenwart”, 1986), “Past Tense” (DS9 3×11/12 “Gefangen in der Vergangenheit”, 1994) und “Future’s End” (VOY 3×08/09 “Vor dem Ende der Zukunft”, 1996) orientiert.

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    Das weckt einerseits nette Nostalgiegefühle, zumal eine gewisse inhaltliche und visuelle Kontinuität mit “Deep Space Nine” (soziale Probleme und “Sanctuary Districts”) erkennbar ist. Gleichwohl ist mir die Episode stellenweise zu iterativ, es fehlt ihr – zumindest erzählerisch – an individueller Besonderheit. Dass ein Crewmitglied verletzt wird, ins Krankenhaus muss und anschließend mit den hiesigen Behörden in Konflikt gerät – und somit das gesamte Unternehmen auf dem Spiel steht – kennen wir schon aus “Star Trek IV”. Rios schlüpft hier einfach in die Rolle von Chekov. Auch Sevens und Raffis Diskussion mit dem (klischeehaft naiven) Wachmann hat mich an Kirks Auftritt im Krankenhaus von San Francisco rund vier Jahrzehnte (in-Universe) zuvor erinnert.

    Das Drehbuch reißt hier leider keine Bäume aus, sondern stellt vielmehr nur eine Variation von Altbekanntem dar. Zudem hat “Picard” an dieser Stelle ein ziemlich gravierendes Problem. Eines, das frühere Trek-Episoden eben nicht hatten. Die Essenz solcher Zeitreise-Geschichten besteht nämlich zumeist darin, dass die Menschen aus dem 23./24. oder nun 25. Jahrhundert große Probleme haben, sich an die – aus ihrer Sicht – rauen und unzivilisierten Sitten unserer Zeit anzupassen. Stichwort: “Assimilation”. “Star Trek IV” ist es in besonderem Maße gelungen, diese Pointe auszuspielen, nämlich wenn sich Spock und Kirk über die Vulgärsprache der 1980er-Jahre unterhalten und Spock sich anschließend (erfolglos) darin versucht, diese “farbigen Metaphern” in seine Undercover-Rolle einzubauen.

    Nur leider haben insbesondere Raffi und Rios in Staffel 1 nicht mehr jenen hochzivilisierten Habitus an den Tag gelegt, den wir aus den klassischen Serien gewohnt sind. An dieser Stelle beziehe ich mich vor allem auf Aspekte wie Sprache und die strikte Ablehnung von Rauschmitteln. Rauchen, Saufen, Kiffen, Fluchen, Kraftausdrücke…all das sollte Raffi und Rios eigentlich nicht fremd erscheinen, oder? Dementsprechend nehme ich diesen beiden Charakteren die (auch in den Trailern) angedeuteten Anpassungsschwierigkeiten auch nicht so wirklich ab. Sorry, aber das hat man in Season 1 eben verkackt!

    Der Handlungsstrang um Dr. Jurati und die Borg-Queen kommt da schon etwas überzeugender um die Ecke. Das Psychospiel zwischen Jurati und der Königin ist wirklich toll geschrieben und auch gut gespielt. Allerdings habe auch ich mich – ebenso wie Christopher – schon ein wenig darüber gewundert, dass die Borg-Assimilation hier plötzlich primär als psychologisch bzw. mentaler Vorgang dargestellt wird. Und das, obwohl wir aus “Star Trek: First Contact” und vor allem aus “Voyager” wissen, dass die Borg-Nanosonden den Organismus, der assimiliert wird, binnen Sekunden transformieren und die kybernetischen Borg-Implantate tumorartig den Körper befallen. Mir ist an dieser Stelle jedenfalls nicht wirklich klar geworden, inwiefern sich somatische und psychologische Assimilation tatsächlich trennen lassen.

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    Auch hier macht das Drehbuch leider das, was der Geschichte dient, und nicht das, was dem etablierten Kanon entsprechend passieren müsste. Das Autoren-Duo muss sich also durchaus den Vorwurf gefallen lassen, hinsichtlich der L.A.-Story zu viel und hinsichtlich der Borg-Story zu wenig auf frühere Folgen geblickt zu haben. Hinzu kommen Logiklöcher im Drehbuch (Stichwort: vaporisierende und nicht-vaporisierende Phasertreffer), die absolut vermeidbar gewesen wären.

    Figuren & Dramaturgie

    Die Dramaturgie der Episode gefällt mir indes überhaupt nicht. Elnors Tod ist ebenso unlogisch wie unnötig. Wieder einmal spielt man die Karte “Tod einer Hauptfigur”, um künstlich Drama zu erzeugen. Ich könnte mit dessen Dahinscheiden leben, wenn man es dieses Mal auch durchzieht und sein Tod tatsächlich irreversibel bleibt. Mein Gefühl sagt mir aber, dass er bald wieder lebendig sein wird. Sollte dem so sein, dann zieht “Picard” den Tod irgendwie ins Lächerliche und dafür gibt es den gesenkten Daumen. Denn so driftet “Star Trek” nämlich mehr und mehr ins Fantasy-Genre ab. Da fehlt mir einfach die Ernsthaftigkeit, die wir zum Beispiel bei Tasha Yar (TNG) oder Jadzia Dax (DS9) hatten. “NuTrek” spielt diese Karte einfach viel zu oft aus.

    Der Bruch zwischen Elnors Tod und dem sonnigen Los Angeles, das dann auch noch mit fröhlicher Song-Untermalung (“California Dreamin'”) eingeführt wird, ist mir persönlich auch viel zu krass. Hier wiederholt sich quasi Picards Tod in “Et In Arcadia Ego, Teil 2”, der auch im Schnellverfahren abgehandelt und binnen weniger Minuten ins Gegenteil (“Picard ist tot, es lebe Picard!”) verkehrt wurde. Sorry, aber das ist einfach schlecht geschrieben. Dann hätte man den Cliffhanger besser später ansetzen und Elnors Tod zum Klimax von “Penance” machen sollen. So – also zu Beginn der nächsten Episode – passt es aber dramaturgisch gar nicht.

    Auch mit der angeblich so engen Beziehung zwischen “J.L.” und Raffi werde ich immer noch nicht warm. Raffis Muttergefühle für Elnor kann ich noch akzeptieren, aber in “Picard” wird uns eine Beziehung zwischen Picard und Raffi suggeriert, die wohl der von Kirk und McCoy in TOS entsprechen soll: Klartext trotz Ranghierarchie. Zur Erinnerung: Raffi ist Commander und Picard ist Admiral, beide sind wieder im aktiven Dienst. Raffi spricht hier aber mit Picard wie eine (ziemlich respektlose) Tochter mit ihrem greisen Vater, der ihrer Ansicht nach Bockmist gebaut hat. Und Picard lässt sich das auch noch gefallen.

    In meinen Augen wird Picard an dieser Stelle als Autoritätsperson regelrecht dekonstruiert, er wirkt wie ein alter, wehrloser Mann – also völlig “out-of-character” im Vergleich zu “The Next Generation”. Das wäre aber noch hinnehmbar, wenn wir zuvor Zeuge einer zwischen Picard und Raffi gewachsenen Beziehung gewesen wären, die eine solche Konstellation auch rechtfertigt. Diese wurde uns aber von Anfang an nur als gegeben vor den Latz geknallt. Sie wurde nie wirklich erzählt und auch kaum gezeigt. Ich habe das Buch “Star Trek: Picard – The Last Best Hope” gelesen und kenne somit wenigstens einen Teil der (inoffiziellen) Vorgeschichte. Der “normale” Zuschauer steht diesbezüglich aber total im Regen. “Picard” hätte – ähnlich wie “Discovery” – mindestens eine Doppelfolge als Prolog gebraucht, der in den 2380er-Jahren spielt und die gemeinsamen Jahre von Picard und Raffi zeigt. Die kurzen Rückblenden in Staffel 1 waren einfach zu wenig. Darunter leidet nun leider auch die angesprochene Szene in “Assimilation”.

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    Etwas positiver fällt das Urteil über die Charakterszenen von Seven und Raffi sowie Jurati und die Borg-Königin aus. Ich muss sagen, dass ich Dr. Jurati in Staffel 1 nicht so negativ gesehen habe wie viele andere. Gleichwohl ist dieser Charakter bisher weit unter seinen Möglichkeiten geblieben. Selbiges gilt auch für Alison Pill, die hier wieder brillieren darf – so wie auch schon in Folge 2×02. Auch Annie Wersching spielt ihre Rolle als Borg-Queen ordentlich, die mysteriöse Chemie zwischen Agnes und der Königin (“Sie haben mich beeindruckt!”) verspricht jedenfalls einen spannenden Story-Arc. Manch einer spekuliert bereits, die Borg-Königin in “The Star Gazer” könne womöglich Dr. Jurati sein. Nichtsdestotrotz hat mir Alice Krige in “Star Trek: First Contact” deutlich besser gefallen. Irgendwie hatte sie eine Aura, die der neuen Borg-Königin noch fehlt. Womöglich liegt es aber auch am Make-up oder an der Inszenierung.

    Seven und Raffi verarbeiten unterdessen ihre gescheiterte Partnerschaft, während Rios im Begriff ist, eine Beziehung mit einer jungen Ärztin namens Teresa (Sol Rodriguez) aufzubauen. Ich musste an dieser Stelle sofort an das Gespräch zwischen Chief O’Brien und Dr. Bashir über Lt. Watley in “Trials and Tribble-ations” (DS9 5×06 “Immer die Last mit den Tribbles”) denken. Wird das etwa ein Geburten-Paradoxon? Gleichwohl hat man auch hier wieder bei “Star Trek IV” (Kirk & Dr. Gillian Taylor) und bei “Voyager” abgekupfert (Tom Paris & Rain Robinson). Kleine Prognose: Teresa wird im Verlauf der Staffel womöglich noch von essentieller Bedeutung sein.

    Hinsichtlich der Charakterentwicklung hat “Assimilation” nicht allzu viel zu bieten – vielleicht mal abgesehen von Jurati. Denn auch Picard spielt in dieser Episode eigentlich keine nennenswerte Rolle, außer als Gehilfe von Dr. Jurati. Ich bin zwar froh, dass “Picard” seinen Protagonisten nicht so übertrieben inszeniert wie “Discovery” Michael Burnham. Aber irgendwie frage ich mich schon, ob es sinnvoll ist, dass eine Folge von “Picard” theoretisch auch ohne Picard auskommen könnte. Aber gut, Patrick Stewart ist auch schon 81 Jahre alt. Das darf man nicht außer Acht lassen. Schade ist es trotzdem.

    Schade ist auch, dass Q (John de Lancie) dieses Mal nur einen ganz kurzen Auftritt hat. Zudem scheint er nur für Picard sichtbar zu sein, nicht aber für die anderen Crewmitglieder. Ich habe mich an dieser Stelle gefragt, ob sich Picard Qs Anwesenheit vielleicht sogar nur einbildet. Ich hoffe nicht.

    Merkwürdig ist auch, dass Raffi in der letzten Folge nicht viel über Q zu wissen schien (“Mr. Alphabet”), nun aber sehr genau darüber Bescheid weiß, wodurch Picards und Qs früheren Begegnungen geprägt waren. Ihr Vorwurf an Picard, er spiele mit Menschenleben, ist dümmlich wie seltsam zugleich.

    Gesellschaftskommentar

    Viel haben wir bisher noch nicht vom L.A. des Jahres 2024 gesehen, daher halten sich die gesellschaftskritischen Untertöne bisher auch noch in Grenzen. Hinsichtlich Klimawandel holt “Picard” mal wieder den Holzhammer raus, die Themen soziale Spaltung, Armut, (Beschaffungs-)Kriminalität und illegale Einwanderung werden hingegen etwas dezenter angesprochen.

    Erfreulich ist es aber allemal, dass man sich hier an einer Zusammenführung von realen und fiktiven 2020er-Jahre versucht. Wobei die Unterschiede leider auch nicht allzu groß sind. Ich bin gespannt, wie viel von “Past Tense” in “Picard” einfließen wird.

    Inszenierung

    Regie führte bei “Assimilation” Lea Thompson. Die 60-Jährige war in ihrer Karriere vor allem als Schauspielerin und Produzentin tätig, hat aber seit 2006 auch nennenswerte Erfahrung hinter der Kamera sammeln können, darunter Projekte wie “Resident Alien”, “Young Sheldon”, “Schooled” und “Die Goldbergs”. Sie nahm auch für Folge 2×04 “Watcher” wieder im Regiestuhl Platz.

    An der Inszenierung gibt es nur wenig auszusetzen, ohne dass ich zugleich in Schwärmerei verfallen müsste. Wie gesagt, der dramaturgische Bruch zwischen Elnors Tod und dem sonnigen Kalifornien ist nicht auf Thompsons Mist gewachsen. Hinsichtlich der Zeitreise haben mir die visuellen Anspielungen an “Star Trek IV” gut gefallen. Wobei ich es genial gefunden hätte, wenn man hier – wie beim Original – auch Mini-Spoiler auf die kommenden Ereignisse gezeigt hätte.

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    Die Szenen mit der Borg-Königin sind teilweise echt gruselig. Teilweise hatte ich aber auch das Gefühl, da wäre noch deutlich mehr möglich gewesen. Vor allem der Assimilierungsprozess ist mir doch etwas zu unspektakulär ausgefallen. Die Einführung von L.A., musikalisch untermalt mit einer Neuauflage von “California Dreamin'”, hat mir hingegen sehr gut gefallen. Das wirkt modern und gibt der Episode Pep.

    Insgesamt betrachtet ist “Assimilation” auf der inszenatorischen Ebene aber sicher keine Offenbarung, denn auch die Notlandung der La Sirena hat mich nicht wirklich vom Hocker gerissen. Solide, aber eben nicht herausragend.

    Der Fauxpas mit den Phasern, die alle anderen vaporisieren, bei Elnor aber nur zu einer Fleischwunde führen, hätte Thompson allerdings auffallen müssen – spätestens in der Postproduktion.

    Bewertungsübersicht

    Handlung
    Dialoge
    Charakterentwicklung
    Stringenz (Staffelbogen & Kanon)
    Spannung
    Action & Effekte
    Humor
    Intellektueller Anspruch

    Fazit

    Mit "Assimilation" zeigt die Kurve bei "Picard" weiter leicht nach unten. Das noch recht unerfahrene Drehbuch-Duo Rossetter/Monfette entfernt sich hinsichtlich der Borg Queen-Story zu weit von früheren Vorlagen, adaptiert aber gleichzeitig zu viele Elemente klassischer "Star Trek"-Zeitreisen. Zudem leidet die Episode unter einem unschönen Dramaturgie-Bruch hinsichtlich Elnors Tod, der in den Anfangsminuten unangemessen zügig über den Jordan geschickt wird. Auch die Inszenierung von Regisseurin Lea Thompson reizt das Potential von Juratis "freiwilliger" Assimilation nach meinem Dafürhalten nicht optimal aus. Unter dem Strich steht eine durchschnittliche Folge "Star Trek: Picard".
    Deutscher TitelAssimilation
    OriginaltitelAssimilation
    SeriePicard
    Staffel2
    Episodennummer3
    Produktionsnummer13
    RegisseurLea Thompson
    DrehbuchKiley Rossetter & Christopher Monfette
    US-Erstausstrahlung17.03. 2022
    DE-Erstausstrahlung18.03. 2022
    Sternzeit / Missionsdatum2401 / 2024
    Dauer45
    Matthias Suzan
    Matthias Suzan
    Seine Leidenschaft für "Star Trek" begann 1994 mit "The Next Generation". Es sind vor allem die anthropologischen, gesellschaftlichen und politischen Themen des Trek-Universums, die ihn faszinieren. Seit 2017 ist Matthias Teil der TZN-Redaktion.

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