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    Rezension: “Star Wars – The High Republic Abenteuer 3: Das Monster vom Tempelberg”

    Der dritte Band der Abenteuer aus der High Republic-Zeit.

    Deutscher TitelStar Wars - The High Republic Abenteuer 3: Das Monster vom Tempelberg
    OriginaltitelStar Wars - The High Republic: The Monster of Temple Peak
    Buchautor(en)Cavan Scott, Ario Anindito
    ÜbersetzerMatthias Wieland
    VerlagPanini
    Umfang (Seiten)136
    Preis17 Euro
    VerfügbarkeitRegulär erhältlich
    Veröffentlichungsjahr2022
    ISBN978-3741628634

    Der dritte Band der Abenteuer aus der High Republic-Zeit.

    Inhalt (Klappentext)

    Ty Yorrick ist die beste Monsterjägerin der Galaxis. Doch mit dem, was sie auf der fernen Grenzwelt Loreth erwartet, hatte sie nicht gerechnet. Dort soll sie sich um ein schreckliches Monster kümmern, das eine republikanische Siedlung verwüstet hat. Die Bestie zu fangen, wäre viel einfacher, wenn Ty sich nicht mit ihrem streitsüchtigen Droiden herumärgern müsste – und mit einem jungen Segredo, der unbedingt ihr Schüler werden will, was Ty überhaupt nicht gefällt! Kann Ty, die von Erinnerungen an ihre Vergangenheit heimgesucht wird, der Person entkommen, die sie einmal war, und das Geheimnis des furchterregenden Gretalax lüften?

    Kritik

    Der dritte Abenteuer-Band geht wieder einen Schritt zurück und spielt etwa zur Zeit des Angriffs auf Valo, also in der Mitte der ersten Phase. Zeichnungstechnisch befindet man sich auf hohem Niveau und steht der Monatsreihe in nichts nach. Hier stimmen die Charaktere und auch die Hintergründe, die genug Details tragen können, um auch in den hier vorherrschenden dunklen Szenen alles erkennen zu lassen. Darüberhinaus sind die Emotionen der Charaktere mehr als deutlich in den Gesichtern abzulesen und wirken sehr lebendig.

    Die Geschichte dreht sich diesmal um Ty Yorrick, die man etwa aus “Im Zeichen des Sturms” oder “Das Herz der Drengir” kennt. Die gescheiterte Jedi, die sich als Jägerin verdingt, zementiert mit diesem Band ihren Status als eine der beliebtesten High Republic-Charaktere, denn sie erinnert auch ein klein wenig an Indiana Jones. Sie kommt ein bisschen grummelig rüber, aber in ihr tickt ein gutes Herz, das immer mal wieder durchscheint. Damit sammelt sie schnell Sympathien, auch wenn die Geschichte um einen Sidekick, der sich ihr unbedingt anschließen will, an der Stelle ein paar Klischees bedient.

    Aber so oder so vermag nicht nur Tys Charakterentwicklung zu überzeugen, sondern eben auch, das die Story auch einen leichten Tierschutzeinschlag hat. An dieser Stelle mehr zu verraten, würde die Handlung spoilern, aber auch dieser Handlungsstrang überzeugt. Hinzu kommt, das man noch einiges über Tys Vergangenheit erfährt, auch wenn nicht dazu gehört, weswegen sie damals die Jedi verlassen hat. Irgendwas muss man sich ja noch für die nachfolgenden Bände aufheben. Natürlich bleiben bei diesem Fokus auf Ty die anderen Charaktere etwas im Hintertreffen, auch wenn Drewan und die anderen ein paar kleinere Szenen spendiert bekommen.

    Dafür entschädigen aber auch wieder die Frotzeleien zwischen Ty und ihrem Droiden, die nochmal zusätzlich für Spaß zwischendrin sorgen und keineswegs aufgesetzt wirken. Mit diesem Band kann man also nichts falsch machen und erhält eine gute Geschichte mit Herz spendiert.

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    Tiefgang für Fanliebling Ty Yorrick, was nicht nur ausgesprochen gut funktioniert, sondern auch gut gezeichnet ist. Da kann man nur wenig aussetzen.

    REVIEW OVERVIEW

    Bewertung
    Thomas Götz
    Thomas Götz
    Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.
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    Rezension: "Star Wars - The High Republic Abenteuer 3: Das Monster vom Tempelberg"Tiefgang für Fanliebling Ty Yorrick, was nicht nur ausgesprochen gut funktioniert, sondern auch gut gezeichnet ist. Da kann man nur wenig aussetzen.

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