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    StartLiteraturRezension: "Buffy the Vampire Slayer 5 - Das böseste Böse"

    Rezension: “Buffy the Vampire Slayer 5 – Das böseste Böse”

    Wir sehen uns den fünften Band des Buffy-Reboots an.

    Deutscher TitelBuffy the Vampire Slayer 5 - Das böseste Böse
    OriginaltitelBuffy the Vampire Slayer 17-20
    Buchautor(en)Jordie Bellaire, Jeremy Lambert, Ramon Bachs, Andrés Genolt
    ÜbersetzerClaudia Kern
    VerlagPanini
    Umfang (Seiten)116
    Preis15 Euro
    VerfügbarkeitRegulär erhältlich
    Veröffentlichungsjahr2022
    ISBN978-3741627873

    Wir sehen uns den fünften Band des Buffy-Reboots an.

    Inhalt (Klappentext)

    Willow kehrt mit einem Geheimnis über Buffy und die Ganz nach Sunnydale zurück, das deren Welt auf den Kopf stellen wird! Allerdings muss Willow ihr Wissen noch eine Weile für sich behalten… In der Zwischenzeit droht Buffys Zeit als Jägerin abzulaufen, denn auch der Rat der Wächter hat Geheimnisse. Und diese düstere Wahrheit könnte das Band, das Robin, Giles und die Jägerin verbindet, zerreißen. Und alles fängt mit einem jungen Wächter namens Wesley an…

    Kritik

    Der inzwischen fünfte Buffy-Band der Relaunch-Reihe führt die Geschichte weiter fort, ist zeichnungstechnisch inzwischen aber sehr weit von den ursprünglichen neuen Buffy-Staffeln entfernt. So sind die Charaktere und Hintergründe auch hier eher einfarbig und schlichter gehalten. Zwar kann man die Personen so noch erkennen und meist auch zuordnen, Ähnlichkeiten mit den Schauspielpendants gehören aber spätestens hier der Geschichte an. Ob man hier einfach die Darsteller nicht weiter für die Verwendung ihres Konterfeis bezahlen wollte? Immerhin, es ist in etwa das Niveau des Vorgängers, eben ein neuer, anderer, einfacher Stil, an den man sich durchaus schnell gewöhnen kann.

    Was die Handlung angeht so dreht es sich hier wieder vor allem um die Charaktere und Actionszenen sind Mangelware. Das muss nicht schlecht sein und ist es auch im vorliegenden Band nicht. So kämpft Buffy erneut mit den üblichen Teenager-Problemen, wobei sich diesmal überraschenderweise (oder erfreulicherweise?) ihr Freund als der Vernünftigere entpuppt.

    Richtig im Zentrum der Handlung stehen aber eher Willow und Xander, denn Erstere will ihren Freund immer noch zurückholen. Tatsächlich weiß man bei Xander bislang nicht, ob er wirklich böse geworden ist oder noch immer Gutes in ihm steckt. Diesen Spagat setzt der Comic gut um und man kann durchaus mit den Freunden mitfiebern, inklusive der ein oder anderen Überraschung.

    Natürlich dürfen auch andere Charaktere nicht fehlen, auch wenn deren Auftritt eher klein bleibt. Dennoch haben auch Willow, Wesley und die anderen nebenher das ein oder andere kleinere Problem zu lösen oder sich ihren Dämonen zu stellen. Am Ende taucht sogar eine altbekannte neue Jägerin auf. Der Ansatz mehrerer Jägerinnen mag jetzt vielleicht auch nicht neu sein und war vor allem in der letzten Comicserie schon prominent vertreten (und genau genommen auch in der Serie). Fans werden das hier also schon kennen, während Neueinsteiger hier durchaus auch abgeholt werden.

    Es bleibt festzuhalten, das der Buffy-Reboot Ernster und Dunkler zugeht, als die noch eher witzig-spritzige Vorgängerserie (Stichwort: weinende Dämonen). Dennoch macht auch dieser Band durchaus Laune.

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    REVIEW OVERVIEW

    Bewertung
    Thomas Götz
    Thomas Götz
    Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.
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    Rezension: "Buffy the Vampire Slayer 5 - Das böseste Böse"Lediglich die etwas gewöhnungsbedürftigen Zeichnungen drücken hier den Gesamteindruck etwas nach unten. Hier wird ein Charakterspiel aufgefahren, das durchaus mitfühlend ist und nicht nur Teenager mit ihren Problemen zeigt, sondern diese auch gut in die mystische Buffy-Umgebung einpasst. Insgesamt durchaus gelungen

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