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    StartLiteraturRezension: "Wonder Woman - Schwarz und Gold"

    Rezension: “Wonder Woman – Schwarz und Gold”

    Ein dicker "Wonder Woman"-Band erwartet uns in dieser Geschichtskompilation.

    Deutscher TitelWonder Woman - Schwarz und Gold
    OriginaltitelWonder Woman - Black & Gold
    Buchautor(en)John Arcudi, Becky Kloonan u.a.
    ÜbersetzerAndreas Kasprzak
    VerlagPanini
    Umfang (Seiten)276
    Preis19 Euro
    VerfügbarkeitRegulär erhältlich
    Veröffentlichungsjahr2018
    ISBN978-3741627354

    Ein dicker “Wonder Woman”-Band erwartet uns in dieser Geschichtskompilation.

    Inhalt (Klappentext)

    Wonder Woman ist die größte Heldin der Comic-Literatur. Seit über acht Jahrzehnten kämpft sie für Wahrheit und Gerechtigkeit und wurde durch Film und Fernsehen längst zum multimedialen Phänomen! Die Storys dieser Anthologie für alte und neue Fans setzen auf eine ganz besondere Optik und in jederlei Hinsicht auf Vielfalt. Sie zeigen die mutige Amazonen-Prinzessin aus unterschiedlichen und teils neuen Perspektiven: als Kriegerin im Reich der alten Götter, als Kämpferin für Gerechtigkeit im Zweiten Weltkrieg, als Verfechterin der Gleichberechtigung in der modernen Welt, als Superheldin an der Seite von Gefährten wie Batman und immer auch von ihrer menschlichen Seite!

    Kritik

    Mit “Wonder Woman – Schwarz und Gold” wird uns ein Comic-Kurzgeschichtenband präsentiert, der etliche kleine, meist nur ein paar Seiten lange Stories über Diana beinhaltet. Der Titel “Schwarz und Gold” kommt daher, dass der ganze Comic in Schwarz-Weiß gehalten ist und als einzige Farbe eben Gold (Gelb) zum Einsatz kommt. Das sorgt für einen netten Kontrast und man muss sagen, dass man sich schnell an diesen leicht ungewöhnlichen Stil gewöhnt.

    “Wonder Woman: Schwarz und Gold”

    Da die Geschichten ebenso zahlreich sind wie die Künstler, gibt es natürlich auch zeichnungstechnisch viele Unterschiede. Da gibt es Geschichten, die sich auf dem Niveau der anderen Superhelden-Reihen bewegen; aber auch Zeichnungen, bei denen alle recht abstrakt oder auch kindlich wirken. In diesem Fall ist das aber aufgrund der vielen Abwechslung nicht einmal ein Grund zum Meckern. Denn bei dieser Vielfalt dürfte für jeden was dabei sein. Und wenn einem eine Geschichte mal nicht gefällt, kommt ja ein paar Seiten später schon die nächste in anderem Zeichenstil.

    Die Geschichten selbst sind jetzt nicht unbedingt was Besonderes und decken diverse “Wonder Woman”-Ären ab. Mal hilft Diana einem Geist auf einem alten Schiff, dann wiederum erlebt sie einen schönen Tag mit ihrer Mutter (und als witzigen Einfall halten wir fest, dass Themyscira inzwischen auch WLAN und eine Müllabfuhr (!) hat). Es gibt auch eine Geschichte, die völlig ohne Sprechblasen auskommt und einen Traum von Diana zu ihrer Herkunft darstellt.

    Aufgrund der Fülle an Stories – es sind wohl mindestens 30 Stück – können wir hier nicht im Detail auf jede einzelne davon eingehen. Aber es sollte klar sein, dass man aufgrund der Kürze keine großen Charakterentwicklungen erwarten darf. Dafür punkten die Stories aber mit einzelnen schönen, emotionalen Momenten (wie besagter Mutter-Tochter-Tag) und transportieren nahezu alle den Geist von “Wonder Woman”. Ähnlich wie Superman inspiriert sie die Leute nämlich, etwa wenn sie einem Mädchen hilft und ihr erklärt, dass man kein Lasso braucht, um etwas Besonderes zu sein.

    Selbst philosophische Momente gibt es, als sie mit einer Freundin, die nicht sterben will, über den Tod diskutiert (vor allem, da sie ja als Amazone sehr lange lebt). Und mehr als einmal wird sogar auf die Umweltverschmutzung der Erde eingegangen. Selbst die Bösewichter, gegen die Diana kämpft, bekommen etwas Profil (oder besser: werden belehrt) verpasst. Gerade diese Szenen werten den Band halt spürbar auf und sorgen dafür, dass sich diese Kompilation an kurzen Geschichten, die ja nichts anderes als eine Verbeugung vor “Wonder Woman” sein sollen, auch wirklich so anfühlen.

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    Eine sehr gute Zusammenstellung von Kurzgeschichten der Diana, die teilweise echt schöne Botschaften transportieren. Hier sollte wirklich für jeden was dabei sein.

    REVIEW OVERVIEW

    Bewertung
    Thomas Götz
    Thomas Götz
    Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.
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    Rezension: "Wonder Woman - Schwarz und Gold"Eine sehr gute Zusammenstellung von Kurzgeschichten der Diana, die teilweise echt schöne Botschaften transportieren. Hier sollte wirklich für jeden was dabei sein.

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