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Recap: Das Orville-Trek-O-Meter zur dritten Staffel

“The Orville” Season 3 liegt endlich auf Deutsch vor! Grund genug für uns, auch dieses Mal zur OTOM-Umfrage zu greifen. Und das war in dieser Staffel schwieriger als gedacht, der Ausgang ist… überraschend. Achtung: SPOILER!

Wer sich noch an Season 2 erinnert: Schon damals hatten wir einen Vergleich zwischen “The Orville” und “Star Trek” gemacht und dabei festgestellt, dass die beiden Serien gleichauf liegen.

Mit der nun auf Deutsch gestarteten dritten Staffel ist auch für ein neues OTOM der Weg bereitet. Also lasst uns nicht länger warten, sondern direkt loslegen. Natürlich, wie immer an dieser Stelle, mit einem Augenzwinkern.

SPOILER: Dieses Mal wird es aber nicht ganz so laufen wie zum letzten OTOM. Und es wird wohl künftig auch keine weiteren geben…

3×01: Elektrische Schafe

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3×02: Schattenreiche

Recap: Das Orville-Trek-O-Meter zur dritten Staffel 2

3×03 – Mortalitätsparadoxon

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3×04 – Sanft fallender Regen

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3×05 – Die Geschichte zweier Topas

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Diese Folge beinhaltet eine der besten Darstellungen der Transgender-Thematik und das auf fast 90 Minuten, ohne langweilig zu sein. Emotional wird es obendrein. Das wünscht man sich doch öfter, daher kassiert die Folge auch eine Höchstwertung von 5/5. Deswegen halten wir das Trek-O-Meter bei dieser großartigen Folge auch klein.

3×06 – Zweimal im Leben

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3×07 – Aus unbekannten Gräbern

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3×08 – Mitternachtsblau

Die Folge ist eine direkte Fortsetzung der überragenden Folge 5. Und auch wenn sie nicht ganz deren Klasse erreicht, kann auch hier wieder die Höchstwertung gezückt werden, da die Charakterszenen einfach stimmen. Auch hier gibt es nur einen Punkt, den wir unbedingt ansprechen müssen…

Recap: Das Orville-Trek-O-Meter zur dritten Staffel 8

3×09 – Domino

Wieder eine perfekte Folge mit der Höchstwertung! Hier hat sogar der “Badmiral” ein Gewissen und will sich seinem Prozess stellen — und zeigt damit “Star Trek”, wie man nicht nur Bösewichte gut schreibt. Ansonsten sehr emotional und von guten Charakterszenen getrieben. Und Charlys Ende nimmt mich nach neun Folgen mehr mit als jeder Charakter in Discovery.

So geht gutes Geschichtenerzählen heute! “The Orville” beweist für mich mit dieser Folge, dass sie auf eigenen Füßen stehen kann und aktuell wirklich das bessere “Star Trek” ist — oder das “Star Trek”, das “NuTrek” hätte sein sollen.

Aus diesem Grund brechen wir das Orville-Trek-O-Meter an dieser Stelle auch ab.

3×10 – Die unbekannte Zukunft

Eine ruhige Charakterfolge, die zwar nicht ganz die Höchstwertung bekommt, aber als versöhnlicher Abschluss durchgehen kann. Und auch trotz (oder wegen) Halston Sages Rauswurf ist ihr Cameo-Auftritt hier wohl mehr als bloßer Fanservice. Allein die Diskussion über die “Quasi-Erste-Direktive” würde Orville hier einen Punktevorsprung einbringen.

Zudem sind noch derart viele Fragen offen (ich sage nur: die neue Krill-Allianz), dass es einfach eine Staffel geben MUSS! Hoffentlich nicht erst wieder in drei Jahren…

Fazit

Der direkte Orville-Trek-O-Meter-Vergleich ergibt 11 Punkte für “The Orville” und 13 für “Star Trek”. Aber das OTOM wurde ja abgebrochen. “Orville” hat in dieser dritten Staffel gezeigt, dass es mehr als eigenständig ist und den Vergleich mit “Star Trek” nicht mehr zu scheuen braucht.

Die Serie ist vorbildlich darin, wie man Charakterszenen schreibt und diese weiterentwickelt. Und sie bringt moralische Konflikte auf den Punkt. Dies hat m.M.n. keine der neuen Trek-Serien (Live-Action-Serien) bisher auf die Reihe bekommen (auch nicht “Strange New Worlds”, obwohl das schon in eine gute Richtung geht).

An dieser Stelle eine klare Empfehlung an die dritte Staffel. Wer dachte, die Serie ist nur ein Abklatsch, wird eines Besseren belehrt!

Thomas Götz
Thomas Götz
Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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