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StartLiteraturRezension: "Star Wars: Doktor Aphra - Der ewige Funke"

Rezension: “Star Wars: Doktor Aphra – Der ewige Funke”

Deutscher TitelStar Wars: Doktor Aphra - Der ewige Funke
OriginaltitelStar Wars: Doctor Aphra 21-25
Buchautor(en)Alyssa Wong
ÜbersetzerJustin Aardvark
VerlagPanini
Umfang (Seiten)124
VerfügbarkeitRegulär erhältlich
Veröffentlichungsjahr2023
ISBN978-3-7416-3562-5

Die Fortsetzung der Doktor Aphra-Story.

Inhalt (Klappentext)

Der ewige Funke hat von Doktor Aphra Besitz ergriffen und sie in etwas völlig anderes verwandelt! Somit ist Aphra in ihrem eigenen verdorbenen Verstand gefangen und kann sich nur noch in ihre Erinnerungen üchten. Gibt es überhaupt noch einen Ausweg für sie, oder wird der Funke Aphra letztendlich vollständig verzehren? Sana Starros sieht sich durch diese Wandlung mit einer uralten, bösartigen Präsenz konfrontiert und muss schnell eine Entscheidung treffen, durch die sie Aphra retten oder vernichten könnte.

Kritik

Aphra ist tot! Na gut, nicht wirklich, bereits am Ende des letzten Bandes wurde sie mit dem Funken verbunden und stand wieder auf. Wie hatte ich damals schon gesagt? Es wäre auch ein unverzeihlicher Fehler gewesen, Fanliebling Aphra so einfach über die Klippe springen zu lassen. Auch wenn das sicher irgendwann irgendwie kommt…

Rezension: "Star Wars: Doktor Aphra - Der ewige Funke" 1

Zeichnungstechnisch kann man sich bei dem Band zumindest nicht beschweren, denn hier ist man auf gewohnt gutem hohen Niveau unterwegs. So kann man bei den Charakteren zu jeder Zeit die Emotionen in den Gesichtern ablesen und auch die Actionszenen brauchen sich nicht zu verstecken, auch wenn diese die meiste Zeit über in den Erinnerungen von Aphra stattfinden.

Und damit sind wir auch schon beim Kernpunkt dieser Ausgabe, denn es findet ein Zwiegespräch zwischen Aphra und dem Funken statt. Dabei wird nicht nur Aphras Vergangenheit aufgerollt, sondern auch die des Funken. Dabei erfährt der geneigte Leser das ein oder andere über Aphras Gefühlswelt. Das mag stellenweise nicht neu sein, vertieft aber den Charakter durchaus. Gleiches gilt für den Funken, wobei es bei einer KI sicher schwerer ist, von Charakterentwicklung zu reden.

Schön ist an der Stelle auch, das dem Geschwisterpaar Tyrone und Ariole endlich etwas mehr Raum gewidmet wird und man auch das ein oder andere über diese beiden erfährt, die ja in den letzten Bänden eher eine Randfigur war.

Die weitere Handlung dreht sich um Stana, die einige aus Aphras alter Truppe (sprich: der ersten Comicserie) zusammentrommelt, um Aphra zu retten. Die ist inzwischen auf der Vermillion, wobei dieser Band mal wieder mehr mit Crimson Dawn zu tun hat, als die ganze Crossover-Reihe. Aber das ist ein anderes Thema. Große Auftritte von Qi’ra braucht man hier aber nicht erwarten, immerhin geht es um Aphras Rettungsmission.

Und da ist es schön, das auch Magna nicht fehlt. Aphras Geliebte hatte man ja in der neuen Reihe bislang schmerzlich vermisst, hier kommt es zum Comeback und es wird sicher interessant sein, wenn die beiden im nächsten Band aufeinandertreffen.

Für weitere Auflockerung sorgen die Mörder-Droiden, auch das Überbleibsel früherer Aphra-Stories (sogar aus den Legends) so das man hier von einem durchweg gelungenen Aufmarsch an Charakteren sprechen kann.

Bemängeln kann man an der Stelle höchstens, das die Story noch nicht wirklich in Fahrt kommt und natürlich am interessantesten Moment endet. Aber das war irgendwie zu erwarten gewesen.

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Eine schöne Charakterstudie über Aphra und ihre Freunde, wobei die Action hier zugunsten der Charakterszenen etwas zurückstehen muss. Zudem können in Gänze nur Kenner der ersten Aphra-Comics alle Querverweise genießen. Das ist nicht unbedingt schlimm, man muss sich aber bewusst sein, das man es hier eher mit einem ruhigen Band zu tun hat.

Bewertungsübersicht

Bewertung
Thomas Götz
Thomas Götz
Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.
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Eine schöne Charakterstudie über Aphra und ihre Freunde, wobei die Action hier zugunsten der Charakterszenen etwas zurückstehen muss. Zudem können in Gänze nur Kenner der ersten Aphra-Comics alle Querverweise genießen. Das ist nicht unbedingt schlimm, man muss sich aber bewusst sein, das man es hier eher mit einem ruhigen Band zu tun hat.Rezension: "Star Wars: Doktor Aphra - Der ewige Funke"
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