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Review: Jan Tenner 40 – Konfrontation in Ostland

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Regulär erhältlich

Folge 40 zu Jan Tenner ist da – wie immer in der Spoiler-Review von Tom. Und natürlich folgt demnächst auch das neue Masters-Review – bei uns immer im Doppelpack.

Cover

Auf dem Cover sehen wir diesesmal unsere verkleideten Helden, die durch eine dunkle Gasse schleichen. Wanted-Bilder wehen durch die Luft und ein Polizeigleiter kommt aus dem Hintergrund auf die Helden zu. Und auch von der Erde bzw. der Ostland-Kuppel sehen wir im Hintergrund ein paar Gebäude.

Damit präsentiert dieses Bild eine sehr schöne Zusammenstellung der Ereignisse, die vor allem auch deswegen gefällt, weil es hier mal ein wenig mehr futuristischen Erdeinschlag gibt. Okay, einen Gleiter hatten wir schonmal vor einigen Folgen, aber hier ist er eben in Bild zu sehen.

Daher gefällt das Bild außerordentlich gut und transportiert die Atmosphäre der Folge ideal. Als kleines Easter Egg geht es auf dem Bild auch noch in die Bar Furiosas Inn.

Handlung

Nach dem stimmungsvollen Cover geht es ebenso stimmungsvoll in die Folge. War Nr. 39 ja noch eher ein Füller, der mich jetzt nicht ganz so abgeholt hat, schlägt diese Episode wieder in die Vollen.

Wir erinnern uns: Am Ende der letzten Folge waren die Abenteuer im Weltraum erstmal wieder abgehandelt, allerdings hat man herausgefunden, das Lara seit etwa 20 Folgen ausgetauscht worden war. Nun geht es aber zunächst nicht auf die Suche nach ihr, denn über Ostland hat sich erneut ein Schutzschirm aufgebaut. (Kleiner Fun Fact: Offenbar baut man gerade an einer Art Kuppelschild für die ganze Erde). Später stellt sich heraus, dass die schlimmsten Befürchtungen wahr geworden sind: Sung Furiosa ist zurück und hat Ostland wieder an sich gerissen.

Der Silbervogel wird außerhalb der Hauptstadt gelandet, durch einen Verrat werden die Freunde aber dennoch geschnappt. Hier kann man sich freilich fragen, warum Qwir die Helden nicht gleich in der Stadt hat landen lassen. Wenn er sie eh befreien will um gegen Sung vorzugehen, hätte es das ja auch getan. Aber gut, Heimlichkeit und dass sie nicht abgeschossen werden usw. spielt da auch mit rein. So gibt es dann auch die Szene, die auf dem Cover abgebildet ist, denn die Helden schleichen sich in die Stadt und wollen zum Palast, geraten aber in besagte Falle.

Wie erwähnt, das wirkt wie eine leichte Streckung der Handlung, ist an der Stelle aber sicher verzeihbar (und außerdem kommt es so ja quasi zu der Szene aus dem Bild). Im Finale gibt es dann den besagten Kampf mit Furiosa, der mit Mutantensporen infiziert wurde. Klingt vertraut aus anderen Sci-Fi-Serien? Sicherlich, aber es ist auch ein Querverweis auf die alte Folge 2 (kurz bevor Tanja verschwand). Was genau verraten wir hier an der Stelle aber nicht. Die Szene ist ganz gut umgesetzt und hat sogar leichte Horror-Vibes.

Was allerdings etwas überhastet wirkt, ist das Finale, bei dem die Freunde dann fliehen und der Rest quasi vom Erzähler gesagt wird. Das wirkt fast so, als hätte man keine Zeit mehr gehabt oder wollte unbedingt ein Ende haben, damit es ja kein Zweiteiler wird. Das hätte man sicher etwas besser hinbiegen können. Zudem scheint das Ende anzudeuten, dass es mit der Ostland-Story erstmal nicht weitergeht, und man auf andere Handlungsstränge ausweicht. Hier sollte man aufpassen, nicht zuviele Fässer aufzumachen, die dann (siehe Lara) erst 20 Folgen später wieder aufgegriffen werden. Persönlich mag ich sowas zwar durchaus, es könnte im Hörspielmedium aber teilweise schwer sein, die Hörer so bei der Stange zu halten, ohne das es später verwirrend ist.

Bewertung

Nichtsdestotrotz bleibt unterm Strich eine kurzweilige, durchaus rasante Folge, die zu gefallen weiß und sich vor allem auf die Action konzentriert. Mal sehen, wohin die Reise noch führt.

Bewertungsübersicht

Bewertung
Thomas Götz
Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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Nichtsdestotrotz bleibt unterm Strich eine kurzweilige, durchaus rasante Folge, die zu gefallen weiß und sich vor allem auf die Action konzentriert. Mal sehen, wohin die Reise noch führt.Review: Jan Tenner 40 - Konfrontation in Ostland
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