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Martin Weinrich (wc)02.03.15

"Foul Deeds Will Rise"

Greg Cox

Inhalt

Die Enterprise befindet sich auf einer Friedenssicherungsmission. In einem abgelegenen Sternensystem haben sich die Bewohner der Planeten Pavak und Oyolo über Jahrzehnte erbarmungslos bekämpft. Die Ursache für den Konflikt war die Ausbeutung des Planeten Oyolo durch die technologisch weiter entwickelten Bewohner Pavaks. In diesem Konflikt hat Pavak seine technologische Überlegenheit oft gnadenlos ausgenutzt. Doch auch die Oyolaner haben sich in ihrem Guerilla-Krieg einiger Kriegsverbrechen schuldig gemacht. Mittlerweile sind die Kosten für beide Seiten zu hoch geworden und die Sternenflotte wurde darum gebeten, als neutraler Vermittler die Friedensverhandlungen zu organisieren. Angesichts vieler grausamer Taten während des Konflikts ist die Stimmung zwischen den Nachbarn allerdings noch immer gereizt.

Ein zentraler Punkt der Friedensgespräche ist die militärische Abrüstung Pavaks. Dabei geht es vor allem darum, dass ein beeindruckendes Raketenpotential ausgeschaltet wird. Spock und Scotty werden auf den Planeten entsandt, um den Abrüstungsprozess zu überwachen. Derweil hat Captain Kirk nur für die Sicherheit der Verhandlungspartner an Bord der Enterprise zu sorgen. Um die Gespräche selbst kümmert sich nämlich das mittlerweile zum Botschafter der Föderation aufgestiegene ehemalige Besatzungsmitglied Riley. Somit hat Kirk selbst die Zeit, mit McCoy eines der medizinischen Versorgungslager des Galaktischen Hilfcorps zu besichtigen. Bei einer Theatervorführung in einem der Hilfscamps stößt er auf Leonore Karidian, die Tochter Kodos, die einst versuchte ihn und weitere Crewmitglieder der Enterprise umzubringen. Mittlerweile sind ihre psychologischen Probleme geheilt und Kirk lädt sie daher auf die Enterprise ein.

Kurz darauf wird jedoch ein General der Delegation Pavaks Tod aufgefunden. Für einen Moment scheinen die Friedensverhandlungen gestört zu sein. Doch kurz darauf wird auch der Verhandlugnsführer der Oyolaner an Bord der Enterprise ermordet. Während auf beiden Planeten die politische Situation außer Kontrolle gerät - mit lebensgefährlichen Folgen für Spock und Scotty auf Pavak und den Mitgliedern des Hilfscorps auf Oyolo - muss sich Kirk fragen, ob er mit Leonore Karidian die Mörderin selbst an Bord geholt hat.

Kritik

Die Enterprise-Besatzung vermittelt in Friedensverhandlungen. Doch bald sind die Verhandlungsführer beider Seiten tot – ermordet auf der Enterprise.
"Foul Deeds Will Rise" konzentriert sich auf wenige Charaktere. Die Haupthandlung dreht sich fast ausschließlich um Captain Kirk. Er fühlt sich schuldig, dass er sich nie um die Genesung Karidians Gedanken gemacht hat. Außerdem erwachen seine einstigen Gefühle für sie wieder. Und doch zweifelt auch er angesichts geradezu eindeutiger Beweise an ihrer Unschuld. Insofern ist Kirk in dieser Erzählung hin und her gerissen zwischen seinem rationalen Bewusstsein und seinem Bauchgefühl, das von Karidians Unschuld überzeugt ist. Cox gelingt es gut, diese zwei Empfindungen des Enterprise-Captains darzustellen. Die Herausarbeitung der Beziehung zwischen Kirk und Karidian ist dabei gut gelungen. Langsam und durch die Verdächtigungen nur auf mühsamen Weg, bauen die beiden verloren gegangenes Vertrauen wieder auf. Besonders gelungen sind auch die subtilen Vergleiche mit Kirks früherem Verhalten: In diesem Roman merkt man deutlich die Unterschiede des alten, erfahrenden Kirk mit dem ungestümen und jungen Kirk der TV-Serie. Besonders amüsant ist, dass sich der einst immer über Regeln hinwegsetzende Kirk mittlerweile zu einem Captain entwickelt hat, der einen Föderationsbotschafter auch mal mit einem Verweis auf Sternenflottenregularien schlagen kann.

Trotz dieser gelungenen Darstellung nimmt der Roman nur sehr langsam Fahrt auf. Es dauert verhältnismäßig lange, bis die Morde verübt werden. Auf zusätzliche Spannungselemente verzichtet der Autor fast vollständig. Lediglich die Nebenhandlung um Spock und Scotty, die sich mit einem sehr patriotischen aber auch sehr anständigen Militäroffizier auf Pavak herumschlagen müssen, bringt etwas Spannung in die Handlung. Die Ermittlungen auf der Enterprise nehmen hingegen erst ganz zum Schluss Fahrt auf.

Das Ende besteht aus einer immerhin temporeichen aber auch sehr vorhersehbaren Zuspitzung der Ereignisse, in der das Schicksal einer Stadt auf Oyolo und damit der Friedensprozess auf dem Spiel stehen. Dieser Abschluss entwickelt etwas Spannung, wirkt aber eher routiniert als überraschend. Es ist damit sinnbildlich für diesen Roman: Er erzählt eine solide und überzeugende Geschichte, mit einer guten Charakterisierung aber einer zu gemächlichen Handlung.

Fazit: "Foul Deeds Will Rise" überzeugt mit einer gelungenen Darstellung Kirks und unterhält mit einer soliden Handlung um eine Friedensmission. Das ist alles in allem gut und lesenswert.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Foul Deeds Will Rise"

Buchreihe Classic

Autor Greg Cox

Preis 7,51

Umfang 384 Seiten

Verlag Simon & Schuster Pocket Books

ISBN 9781476783246

(wc - 02.03.15)


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