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Martin Weinrich (wc)07.11.16

"Die Hinterlassenschaft des Feuers"

Dayton Ward & Kevin Dilmore

Inhalt

Nach den traumatischen Ereignissen aus Feuersturm machen Domenica Corsi und Fabian Stevens Urlaub. Stevens besteht darauf, dass das nicht-Pärchen Corsis Eltern besucht. Die ist darüber gar nicht glücklich: Weder gefällt ihr, dass ihre Mutter sie in einer festen Beziehung wähnt, noch mag sie es, dass ihr schlechtes Verhältnis mit ihrem Vater vor Stevens ausgebreitet wird. Ihr Vater lehnt ihre Entscheidung, der Sternenflotte beizutreten, ab, worunter Corsi leidet. Als Stevens sie zudem dazu nötigt, auf einer Frachtfahrt ihres Vaters mitzufliegen, gelingt es ihr, den Grund für die Ablehnung ihres Vaters herauszufinden.

Kritik

Auf Heimaturlaub nach bitteren Verlusten muss sich Corsi mit ihrem Vater auseinandersetzen, der ihre Entscheidung, der Sternenflotte beizutreten, ablehnt.
"Die Hinterlassenschaft des Feuers" ist eine sehr gute Charakternovelle. Nach den stürmischen Ereignissen des Vorgängers müssen sowohl Corsi als auch Stevens mit ihren Dämonen kämpfen. Stevens hat seinen besten Freund verloren und kämpft mit seinen Schuldgefühlen. Corsi, die während der Ereignisse paralysiert war, kämpft mit denselben Gefühlen und muss gleichzeitig mit der Ablehnung ihres Vaters umgehen. Dieses Setting hat viel Potenzial. Allerdings wird nicht deutlich, warum Stevens Corsi unbedingt dazu drängen muss, ihre Eltern zu besuchen. Es ist verständlich, dass er nach all den Ereignissen etwas Ruhe und Abstand benötigt. Die hätten die beiden gemeinsam aber auch an anderer Stelle erhalten können. Hier hätte ein kleiner Anlass (Familienbeerdigung, Hochzeit etc.) viel getan, um die Handlung verständlicher zu machen.

Andererseits ermöglicht die Handlung den beiden Charakteren so, sich erst einmal etwas zu kabbeln. Denn anstatt einander zu helfen, konzentrieren sich Corsi und Stevens darauf, sich vor den Augen von Corsis Eltern zu necken. Das klingt albern, ist es überraschenderweise aber nicht. Ward und Dilmore gelingt es sehr gut, die Charaktere authentisch zu zeichnen und mit der aufgesetzten Heiterkeit die bittere Traurigkeit der beiden Offiziere zu zeigen.

Die Geschichte des Vaters ist etwas vorhersehbar. Er übernahm einst für die Sternenflotte einen Spionageauftrag und erlitt dadurch einen großen Verlust. Seine Ablehnung und Kaltherzigkeit rühren in erster Linie daher, dass er fürchtet, auch seine Tochter zu verlieren. Trotzdem ist die in Rückblenden erzählte Spionagehandlung dicht und atmosphärisch gut geschildert und trägt vor allem zu einer überzeugenden Charakterisierung des Vaters bei.

Abgeschlossen wird die Novelle mit der partiellen Heilung und Auflösung aller drei Konflikte bzw. Probleme. Ward und Dilmore gelingt es, ihren überzeugenden Ton und ihre treffenden Charakterisierung während der ganzen Novelle auf einem sehr hohen Niveau zu halten, sodass sowohl die Versöhnung zwischen Corsi und ihrem Vater als auch die stückweise Verarbeitung Corsis und Stevens Verluste sehr überzeugend und eindringlich gerät.

Fazit: "Die Hinterlassenschaft des Feuers" ist eine ruhige, aber bewegende und eindringliche Verarbeitung der Verluste des Vorgängers. Ward und Dilmore gelingt hier ein sensibles und beeindruckendes Portrait zweier Hautpcharaktere.

Bewertung

Weitere Infos


Titel "Die Hinterlassenschaft des Feuers"

Originaltitel "Home Fires"

Buchreihe S.C.E.

Autor Dayton Ward & Kevin Dilmore

Preis 2,99

Umfang 100 Seiten

Verlag Simon & Schuster Pocket Books


(wc - 07.11.16)


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