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Inhalt Die ganze Ausgabe auf einen Blick "Die Aufgabe? Die V'Ger-Entität zu entwerfen" Kurzinterview mit Design-Legende Syd Mead Pflanzen in "Star Trek" Für wen hat "Star Trek" den Durchbruch gebracht ... ... und wer ist an "Star Trek" gescheitert? − Teil 4: "Voyager" Ein "Toter", der einen Planeten regiert "Captain Perrys Planet" Geburtstage und ein Buch "Bedenke stets des Wortes Macht, nutze es nie unbedacht!" Brigitte Endres über Jamben, Feen und sich selbst Es heißt, dass nichts ohne Grund geschieht ... "Apocalypsia" "Shutter Island" vs. "Inception" Oder: Leonardo DiCaprio wird psychologisch Kinokritik: "Predators" Ein ungewöhnlicher Zombieslasher Zauberer, Exorzismen und (unechte) Vampire Kino-Guide September Nicolas Cage auf Parodien-Rachetour DVD-Guide September Riesensterne verschieben bisher angenommene Grenzen Redaktion, Abonnement und Copyrights. |
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"Die Aufgabe? Die V'Ger-Entität zu entwerfen" Kurzinterview mit Design-Legende Syd Mead Der heute 77-jährige Syd Mead arbeitete für John Dykstra an "Star Trek: Der Film" und war in großen Teilen für das Aussehen von V'Ger verantwortlich. Bevor er im Alter von 20 Jahren ins Filmbusiness einstieg, war er als Designer für Ford tätig. Nach dem ersten Trek-Kinofilm arbeitete er unter anderem für Ridley Scotts "Blade Runner", James Camerons "Aliens" oder Brian de Palmas "Mission to Mars". Auch den Regisseur des neusten Trek-Films, J.J. Abrams, lernte er kennen; durch seine Arbeit als Maskendesigner für "Mission: Impossible III". Frage: Bitte erzählen Sie uns über Ihre Beteiligung bei "Star Trek: Der Film". Syd Mead: Ich erhielt einen Anruf von John Dykstra. Er fragte: "Syd, würdest du gerne an einem Science-Fiction-Film arbeiten?" Ich antwortete: "Klar doch." Ich erklärte mich dazu bereit, ihn und seinen Partner bei Apogee, Bob Shepherd, im Century Plaza Hotel zum Mittagessen zu treffen. Zu dieser Zeit lebte ich in Capistrano Beach, in einem 4-Schlafzimmer-, 3-Garagen-Stadthaus. [...] Am ausgemachten Tag fuhr ich also hin, fand ein bisschen etwas heraus über den Film und nahm eine frühe Version des Drehbuchs mit nach Hause. Die Aufgabe? Die V'Ger-Entität zu entwerfen. Zu dieser Zeit wusste ich nicht, dass sich bereits ein anderes Studio unter der Leitung von Bob Abel an der V'Ger-Entität zu schaffen gemacht hatte. Der Regisseur, Robert Wise, hat nichts von diesem Computerzeugs verstanden, also wurde Abels Studio rausgeworfen und ich begann zu arbeiten. Die Produktionsfirma hatte schon jemanden von der Ostküste dafür bezahlt, eine sechsseitige freibewegliche Blende zu kreieren und zu bauen. Wenn man sie drehte, öffnete und schloss sie sich. Es war wirklich klasse. Mir wurde gesagt, ich sollte dieses Ding in meinen Entwurf einarbeiten, da Paramount bereits dafür bezahlt hatte. Das war also die Grundlage für meinen Entwurf.
Bei einem Treffen bei Apogee mit John, Bob Shepherd, Robert Wise und Katzenburg (er sollte der Produzent des Films sein ... das war bevor er und Eisner die Führung von Disney übernommen haben), wurde ich gefragt, "Was ist das, Syd?". Ich antwortete (Bezug nehmend auf meinen Entwurf): "V'Ger ist eine sechsachsige, längsgerichtete Ausdrucksweise der eigenen geometrischen Dynamik." John schaute mich an und antwortete: "Was auch immer, Syd." Ich reiste oft nach Europa zu dieser Zeit für einen Auftrag von Raymond Loewys Pariser Studio und zu Philips in Eindhoven. Der Film war "nur eine weitere Design-Aufgabe" für mich, es gab keinen Anfall von "mystischer Verehrung", kindischer Erregung oder sonst irgendetwas, was die Arbeit an "Star Trek" von meinen anderen Aufträgen unterschieden hätte. In die Filmindustrie eingeladen geworden zu sein, war für mich nur eine andere "Art" von Design-Herausforderung. Ich war nicht von der Aura Hollywoods überwältigt. Bei einem der Treffen drehte sich Robert Wise zu mir und sagte "Syd, wann können wir den nächsten Stapel Entwürfe erwarten?". Ich antwortete: "Nun, ich fliege am Montag nach Holland für zwei Wochen. Ich denke, ich könnte sie dort machen." Wise drehte sich zu Katzenburg und fragte "Jeff, wir haben ein Büro in Amsterdam, richtig?". Katzenburg bestätigte dies. Wise fuhr fort: "Ein Bote soll alle zwei Tage die Entwürfe von Mead abholen und wir schicken sie mit unserem Kurierflug." Und so geschah es dann. Ich entwarf tagsüber Toaster, Videorekorder, Rasierer und Stereoanlagen, ging dann ins Hotel, holte einen Zeichenblock heraus und arbeitete an V'Ger bis elf Uhr abends. Dann, an jedem zweiten Tag, hinterlegte ich meine Zeichnungen beim Portier und nach 36 Stunden waren sie in Hollywood. Die Abschlussparty war raffiniert. Es gab einen riesigen Kuchen in Form der Enterprise, außerdem Alkohol, Essen und gesellige "Filmfreunde" − alles in allem eine klasse Sache. Roger und ich wurden vor einigen Jahren in das digitale Paramount-Kino eingeladen für eine Aufführung der digital überarbeiteten Version von "Star Trek: Der Film". Robert Wise, dieser großartige ältere Herr des Films, war auch da. Frage: Welche Elemente des ursprünglichen Entwurfs von Robert Abel & Partner von V'Ger haben Sie in Ihren Entwurf integriert − oder haben Sie ihn als Inspiration genutzt? Syd Mead: Ich habe nie etwas von den Arbeiten der Abel Studios gesehen. Ich wurde an Bord geholt, nachdem Paramount den V-Ger-Entwurf von Abel bekommen hatte. Mir war außerdem nicht bewusst, dass irgendetwas von Abel in den V-Ger-Entwurf einfließen sollte. Ich habe das alles selber gemacht, und nur die bereits bezahlte sechsseitige Blende benutzt. Ich erstellte auch den Entwurf für das Innenleben von V-Ger, welches zu einem Modell von zwei oder drei Metern Durchmesser und fast zwei Metern Tiefe wurde. Dieses Set wurde benutzt, als Spock in die "innere" Kammer von V-Ger verschwand und die Enterprise in den Schlund flog. Weiterführende Links SydMead.com |
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Die stillen Stars Pflanzen in "Star Trek" Sie befinden sich zumeist im Hintergrund, bescheiden, sind mit wenig zufrieden und doch allgegenwärtig: die Pflanzen in "Star Trek". Sie stellen eine wichtige Grundlage für das gesamte "Star Trek"-Universum dar, denn durch sie wird Leben geschaffen und erhalten − in vielerlei Hinsicht. Doch sie sind auch entscheidend für einige der vielen Folgen aus dem "Star Trek"-Universum − sowohl in den Serien, den Filmen als auch den Büchern. Ihre Auftritte können bescheiden sein, wie die der Muktok-Pflanze, die auf dem Planeten Betazed wächst und die, wenn man sie schüttelt, ein angenehmes Geräusch vermittelt. Wirklich beachtet wird dieser borstenartige Strauch nur in einem Nebensatz, und doch ist seine Bedeutung tiefergehend, ist er doch ausschlaggebend dafür, dass der Zuschauer in "Die Damen Troi" eine Information aus der gemeinsamen Vergangenheit von William Riker und Deanna Troi erfährt. Eine andere Pflanze jedoch ist dafür verantwortlich, dass Commander Riker in "Kraft der Träume" erkrankt und noch einmal schöne und dramatische Ereignisse der letzten beiden Jahre an Bord der Enterprise im Traum durchleben muss, um geheilt zu werden. Zwar wird sie nur erwähnt und nie gezeigt, aber dennoch bestimmt sie letztlich das Geschick der Folge, denn wäre Riker nicht mit ihr in Berührung gekommen, hätte es die verzweifelten Rettungsversuche von Dr. Pulaski und Counselor Troi nicht gegeben.
Es gibt sogar Pflanzen, die eigenständig gehen können und sich, wo es ihnen beliebt, niederlassen. Wie die Retlaw-Pflanze auf dem Planeten Phylos, die zugleich tödlich für Humanoide sein kann und Sulu in der TAS-Folge "Das Superhirn" beinahe tötet. Sulu ist es auch, der aus der Crew der alten Enterprise den meisten Kontakt mit Pflanzen hat, denn er ist ein leidenschaftlicher Hobby-Botaniker. Er gibt seinen eigenen Züchtungen sogar einen Namen, wie dies bei Gertrude der Fall ist − die laut Yeoman Rand aber eher Beauregard heißen sollte. In "Die Reise nach Eden" und "Das Letzte seiner Art" erhält der Zuschauer Einblick in das scheinbar ungewöhnliche Hobby für einen Mann wie Sulu. In "Das Letzte seiner Art", "Falsche Paradiese" und "Die Stunde der Erkenntnis" begegnet die Crew der Enterprise auch − einmal mehr − gefährlichen Pflanzen, die nicht selten zum Tod eines Redshirts führen und die Brückenbesatzung in die ein oder andere Bedrängnis bringen. Doch auch in den alten TOS-Folgen gibt es Momente, in denen Pflanzen eher die ruhigen, faszinierenden Erscheinungen sind, die Crew und Zuschauer einen Moment innehalten und genießen lassen. Solches gilt sicherlich für die Gesang-Pflanze auf Talos IV, deren Blätter alle einzeln einen sanften Ton erzeugen und somit für eine besondere Harmonie sorgen, die einen Moment inne halten lassen, ehe das Abenteuer wieder weiter geht. Pflanzen begegnen uns also im "Star Trek"-Universum immer wieder: im Arboretum der Enterprise oder den Hydroponischen Gärten der Voyager, auf den vielen Planeten als natürliche Statisten und Bühnenbilder, die die Crews der Schiffe und Raumstation besuchen und in den Katalogisierungsdatenbanken der Wissenschaftler. Sogar in Neelix' Kochtopf und immer wieder gerne zitiert in seinen Rezepten. Sie können nützlich sein oder einfach nur etwas für das Auge darstellen, aber in einigen Fällen sind sie gefährlich und für manches Mitglied der Crews gar tödlich. Ja sogar für ganze Schiffe. Ihnen wird im "Star Trek"-Universum denselben Tribut gezollt wie in der Realität, nur dass ihre Art − wie bei vielen Dingen in der Science-Fiction − ein wenig Kreativität dazu bekommt und sie zu etwas noch Einzigartigerem − vielleicht auch noch Gefährlicherem − werden, als dies bereits im Hier und Jetzt der Fall ist. |
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Für wen hat "Star Trek" den Durchbruch gebracht... ... und wer ist an "Star Trek" gescheitert? − Teil 4: "Voyager" Innerhalb von über 700 Episoden und mittlerweile elf Kinofilmen sind Hunderte von Darstellern aufgetreten, die durch "Star Trek" zu Ruhm und Ehren, aber auch nur bis zum Äquivalent der Sozialhilfe gekommen sind. An dieser Stelle werden aus Platz- (und Zeit-)gründen nur die Hauptdarsteller und der ein oder andere "Ausreißer" beleuchtet. Geneviève Bujold: Ja, ja, richtig gelesen. Auch die Bujold sei hier mal vertreten. Captain Janeway mit fast 70 Jahren hätte es hiermit gegeben. Nun gut, die heute 68-jährige Diva aus "Coma" hat ein paar Tage die Uniform der Janeway getragen. Danach hatte Madame einfach keinen Bock mehr. Mit "Star Trek" bringt sie heute nur der Fan in Verbindung, der sie aus den Szenen auf der DVD-Box kennt. |
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Ein "Toter", der einen Planeten regiert "Captain Perrys Planet" Das Internet ist etwas Wunderbares. Man kann Neues entdecken und auf fast Vergessenes stoßen, so auch auf die "Terra"-Reihe aus dem Pabel Verlag. Die "Terra-'Star Trek'"-Reihe umfasst folgende elf in sich
abgeschlossene Romane:
Nach einem Gefecht mit den Klingonen, den alten Gegnern der Völker des Sternenbunds, muss Captain Kirk mit der beschädigten Enterprise eine diplomatische Mission übernehmen, die keinen Aufschub duldet. Das Ziel des Sternenkreuzers ist eine äußerst merkwürdige Welt mit ebenso merkwürdigen Bewohnern − und mit einem Regenten, der eigentlich seit vielen Jahrzehnten tot sein müsste. Inhalt Sternzeit 6827.3 Die Enterprise soll ein Ärzteteam zum Planeten Waycross bringen und anschließend das Schiff auf der Starbase 6 überholen lassen. Doch ein Schaden zwingt sie, sich in die Umlaufbahn eines toten Planeten zu begeben, wo sie von den Klingonen angegriffen werden. Der Captain des Klingonenschiffes ist Korol, der Bruder Khalls, den Kirk vor Jahren in einem Kampf Mann gegen Mann getötet hatte. Korol schwört, dass Kirk dafür bezahlen wird. Kurz darauf explodiert auf der Enterprise ein Sprengsatz und ein Mitglied des Ärzteteams, Kelly Davis, wird verletzt. Dann erhält Kirk von Vizekommodore Larry Propp den Auftrag, statt zu Starbase 6 zu fliegen den Planeten Perry anzusteuern. Die Bewohner jenes Planeten, Nachkommen von irdischen Siedlern unter der Führung des Philanthropen Wayne Perry, hatten nämlich mit der Föderation Kontakt aufgenommen, um über einen eventuellen Beitritt zu sprechen. Auf Perry muss Kirk jedoch feststellen, dass das auf den ersten Blick paradiesische Leben doch gar nicht so schön ist, wie es zuerst erschien. Zwar gibt es keine Gewalttätigkeit auf Perry, dafür einen Virus, der die Menschen zusammenbrechen lässt, sobald sie Anzeichen von Gewalt zeigen. Und auch der Wayne Perry, der ihnen vorgestellt wird, ist nicht das, was er vorgibt zu sein. Weder ist er über 300 Jahre alt − noch ist er überhaupt ein Mensch. Vielmehr begrüßt sie ein hochentwickeltes Hologramm. Doch der echte Perry ist noch am Leben und ist unwissentlich dabei, die Zivilisation des Planeten zu vernichten ... Kritik Mit seinen 160 Seiten ist dieses Buch nicht wirklich dick. Die Story ist mäßig interessant, und wie in fast jeder Geschichte darf auch in dieser Kirk seiner Leidenschaft für Frauen nachkommen. Lediglich der Schluss erscheint mir etwas albern − aber lesen Sie selber und schwelgen Sie dabei ein wenig in längst vergangenen "Star Trek"-Zeiten ... |
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Die Ereignisse des Monats September 2010 Die Trek-Highlights der nächsten vier Wochen im Überblick, zusammengestellt von Peter Schipfmann. |
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| 13.September | 14.September | 15.September | 16.September | 17.September | 18.September | 19.September | ||||||||
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| 20.September | 21.September | 22.September | 23.September | 24.September | 25.September | 26.September | ||||||||
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| 27.September | 28.September | 29.September | 30.September | |||||||||||
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"Bedenke stets des Wortes Macht, nutze es nie unbedacht!" Brigitte Endres über Jamben, Feen und sich selbst Wieder einmal hatte das TZN Gelegenheit, eine Autorin zu interviewen. Diesmal: Brigitte Endres. TrekZone Network: Wer ist Brigitte Endres?
Endres: Das ist in ein paar Sätzen kaum möglich, da die Geschichte sehr verflochten ist. Es geht zunächst um ein Mädchen, Josie, das in Chicago seinen Vater besucht, der an einem Genforschungsprojekt arbeitet. Dort begegnet Josie einer seltsamen Amsel, die sich plötzlich in einen kleinen Mann in einem Federmantel verwandelt und ihr eine Brosche mit zwei Drachenköpfen überbringt. Josie zweifelt an ihrem Verstand, bis sie auf Amy trifft, die auch so eine Drachenfibel besitzt. Die beiden stellen fest, dass sie noch sehr viel mehr Gemeinsamkeiten haben. Sogar bei ihren Großmüttern gibt es Parallelen, denn die eine ist Schriftstellerin, die andere Drehbuchautorin. Tatsächlich deutet ein altes Foto darauf hin, dass die Mädchen ein und denselben Urgroßvater haben. Durch einen Gentest lässt sich ihre Verwandtschaft eindeutig festmachen. Edna, Amys Großmutter, war, das muss erwähnt werden, im Vorfeld des Geschehens von einem Tornado auf höchst mysteriöse Weise weggerissen worden. Der Bote aus der Anderwelt, denn das ist die Amsel, bittet Josie nach Eirinn zu kommen, um Narranda, das Goldene Land von den zerstörerischen Nebeln des finsteren Dorchadons zu befreien. Josie und Amy fliegen also nach Irland, wo Amy, kaum angekommen, während eines Gewitters von schrecklichen Schattengestalten entführt wird. In Irland wird Josie von ihrer Großmutter erwartet, die sich bei einem Professor eingemietet hat, der sich den alten Mythen verschrieben hat und eine riesige Bibliothek unterhält. Der Grund: Sie recherchiert für ein neues Fantasy-Buch. Nun beginnt das eigentliche Abenteuer, in dem Josie nicht nur Amy und Edna retten muss, sondern auch von einem uralten Fluch erfährt, der auf den weiblichen Nachfahren ihrer Familie lastet. Doch stehen ihr Gefährten zur Seite. Gefährten aus der Welt am Rand der Träume, als auch aus der Welt der Dinge. Arthur, ein Junge, der aus einer alten Bardenfamilie stammt, wird ihr wichtigster Begleiter. Und sie gewinnt noch einen Freund, einen von dem sie es nicht für möglich gehalten hätte − ich will hier nicht zu viel verraten. Alle Gefährten sind durch uralte Familienbande miteinander verbunden, doch das stellt sich erst nach und nach heraus. Nur gemeinsam können sie den Abstieg in das finstere Reich des bösen Dykeron wagen und die Aufgaben lösen. Und schließlich machen sie noch eine verstörende Entdeckung: Die Fantasien der schreibenden Großmütter, ja, die Imagination aller Beteiligten erwachen zum Leben ... TZN: Ein Teil der Figuren in diesem Fantasy-Roman spricht in Jamben. Wie bist du darauf gekommen? Endres: Das Problem ist ja, dass sich Anderwelt-Wesen einer eigenen Ausdrucksweise bedienen müssen, um sich auch sprachlich von den weltlichen Protagonisten zu unterscheiden. Schließlich kam ich darauf, sie in jambischen Reimen sprechen zu lassen. Der Hintergrund: Die alten Mythen und Epen, die im Buch eine große Rolle spielen, waren zumeist in gereimten Versen abgefasst, da sie ja nur mündlich überliefert wurden, und man sie sich auf diese Weise besser merken konnte. Diese Entscheidung hat den Schreibprozess natürlich sehr verlangsamt. Doch bin ich froh, dass ich nicht aufgegeben habe. Denn es gibt dem Buch etwas Besonderes. TZN: Du hast geschrieben, dass die jambischen Verse dem Buch eine besondere und poetische Note geben. Hast du keine Angst, dass das die Leser eher abschreckt? Endres: Überhaupt nicht! Ich glaube sogar, dass die Reime den Reiz des Buches erhöhen − jedenfalls war das bei meinen Probelesern so, und meine Lektorin war richtig begeistert. TZN: Hat das Jamben-Schreiben dir auch Lust auf einen Gedichtband gemacht? Endres: Nein. Es liegt mir nicht sehr, mich elegisch auszudrücken. Lyrik ist ja auch etwas ganz anderes als Reime, wie ich sie verwendet habe. TZN: Warum hast du nach all deinen Kinderbüchern jetzt einen Jugend-Fantasy-Roman geschrieben? Endres: Gleich zu Beginn meines Autorenlebens habe ich einen historischen Jugendroman über das Dritte Reich geschrieben. Allerdings war der bei weitem nicht so umfangreich wie das "Vermächtnis der Feen". Ich schreibe für alle Altersgruppen, vom Bilderbuch bis zum Jugendbuch. Ich schätze es sehr, neben einem langen epischen Stoff auch kurze Texte für jüngere Kinder zu verfassen. Man muss viel mehr auf den Punkt schreiben. Da muss jedes Wort sitzen! Eine gute Stilübung. Außerdem haben viele große Kollegen alle Altersstufen bedient, Astrid Lindgren zum Beispiel. TZN: Ich habe auf deiner Website gesehen, dass du auch Kinderlieder geschrieben hast. Das ist ja nun eine ganz andere Richtung. Wie bist du darauf gekommen? Endres: Die Lieder sind damals für meine Schulkinder entstanden. Musikalität liegt bei uns ebenso in der Familie wie das Schreiben. Aber das Wort ist mir näher als die Musik, dennoch geistern oft Melodien durch meinen Kopf und wollen zu Gehör gebracht werden. Und so entstehen auch heute noch ab und zu kleine Musikstücke. TZN: Du hast gesagt, dass du auch heute noch aus der Struwwelliese zitieren kannst. Haben die Bücher deiner Kindheit deine schriftstellerische Tätigkeit sehr beeinflusst? Endres: Ganz bestimmt haben mich die Bücher meiner Kindheit beeinflusst, aber es fällt mir schwer zu sagen, wie genau. Es ist mehr eine Gefühlswolke, eine Atmosphäre der Geborgenheit, die ich mit meinen Kinderbüchern assoziiere − und davon möchte ich gerade meinen jüngeren Lesern etwas schenken. Deshalb achte ich darauf, auch bei schwierigen Themen Lösungen anzubieten. Es muss immer Hoffnung geben. TZN: Woher nimmst du die Ideen für deine Geschichten? Endres: Ideen fallen von den Bäumen. Ich weiß nicht, woher sie kommen. Ich glaube, dass Autoren stark assoziativ denken. Manchmal ist es ein Name, etwas, das ich höre oder sehe, etwas, das plötzlich ungeplant eine Gestalt annimmt, aus der eine Geschichte entsteht. TZN: Sind deine Kinder auch deine schärfsten Kritiker? Endres: Nein, mein schärfster Kritiker bin ich selbst. TZN: Du hast einen eigenen Verlag. Ist es schwer, sich in der Verlagswelt zu behaupten? Endres: Es ist schlichtweg unmöglich − da man kaum Mittel zur Vermarktung hat. Der Libelli-Verlag, in dem ich anfangs einige wenige Bücher veröffentlicht habe, ist ein Nonprofit-Unternehmen, das mein Mann, der Maler H.D. Tylle, unterhält. Hauptsächlich erscheinen bei uns Kunstkataloge on demand für befreundete Künstler. TZN: Eine Frage, die mich als Autorin interessiert: Woher nimmst du die Namen für deine Personen und Figuren? Endres: Dafür nehme ich mir SEHR viel Zeit. Manchmal höre ich einen Namen, der mir gefällt, und baue eine Geschichte darum herum. Aber meistens suche ich lange nach einem klingenden Namen, der zum Typ des Protagonisten passt. Es gibt blonde und brünette Namen, Namen für lange und für kurze Nasen ... Bisweilen schrecke ich auch vor bedeutungsvollen Namen nicht zurück. Herr "Plümo" ist so ein Beispiel, der kleine Mann mit dem großen Schnurrbart und dem karierten Mantel, den Luis eines Abends in seinem Bett vorfindet.
Endres: Es gibt Leseratten und Leseverweigerer. Gestern wie heute. Ich glaube eher, dass der Medienüberfluss auf Kosten der Bewegung geht. Vielleicht lesen heutzutage sogar mehr Kinder als früher, weil Bücher verfügbarer sind und es dazugehört, bestimmte Stoffe gelesen zu haben, um die gerade ein Hype gemacht wird. Allerdings sagt uns die Statistik, dass Mädchen häufiger lesen als Jungen. Aber das ist auch nichts Neues. Kinderbuchverlage setzen deshalb immer mehr auf die Mädchen, und Pink-Reihen schießen wie Pilze aus dem Boden. Wäre es nach mir gegangen, wäre das "Vermächtnis der Feen" bei Thienemann direkt erschienen und nicht bei dem Thienemann-Imprint Planet Girl, denn es ist ebenso wenig ein reines Mädchenbuch wie "Tintenherz". TZN: Glaubst du, dass Feen, Elfen, sprechende Tiere und so weiter in der heutigen Zeit neben Wii und Action-Games noch einen (berechtigten) Platz haben? Endres: Die Sehnsucht nach dem über die Realität Hinausgehenden ist heute größer denn je. Viele Kinder wachsen ohne die alten Märchen auf, weil schon die Eltern sie nicht mehr kennen. Übrigens ist das ein wichtiges Thema des Romans, über den wir hier sprechen. Auch Sagen und Heiligenlegenden werden nicht mehr tradiert. Selbst die Geschichten aus der Bibel geraten zunehmend in Vergessenheit, da immer weniger Menschen religiöse Bindungen haben. Sicher kommt das auch daher, dass die Wissenschaft für viele Fragen Erklärungsmodelle liefert, auf die unsere Vorfahren nur mystische Antworten hatten. Trotzdem steckt in uns bis heute das tief verwurzelte Bedürfnis nach dem Okkulten. Daran ändert auch die fortschreitende Technisierung nichts, ganz im Gegenteil. Mit Esoterik und Fantasy schaffen wir uns neue mythische Räume. TZN: Woran arbeitest du gerade? Endres: Ich bereite − momentan vor allem gedanklich − meinen nächsten Roman vor, über den ich aber noch nicht sprechen möchte. Allerdings wird es wieder ein phantastischer Stoff sein. Daneben entstehen kürzere Texte für Bilder- und Vorlesebücher. TZN: Einige abschließende Worte? Endres: Ich möchte mit dem Motto des Romans schließen: "Bedenke stets des Wortes Macht und nutze es nie unbedacht!" Es ist die Magie des Wortes, die alles kreiert, das Sichtbare wie das Unsichtbare, das Gute wie das Böse. Das ist die wichtigste Botschaft des "Vermächtnis der Feen". TZN: Vielen Dank für das Interview! Weiterführende Links Die Website der Autorin Jetzt vorbestellen bei Amazon.de |
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Es heißt, dass nichts ohne Grund geschieht ... "Apocalypsia" Buchrücken/Einband: Es heißt, sobald ein Kind zur Welt kommt, legt ihm ein Engel einen Finger auf den Mund; so vergisst es augenblicklich alle göttlichen Geheimnisse. Nur die kleine Furche zwischen Nase und Mund bleibt als Spur zurück. Doch als sich das letzte aller Geheimnisse offenbart, müssen die Engel erkennen, dass auch sie nicht alles wissen: Gott liegt im Sterben, und mit ihm die gesamte Schöpfung. Es sei denn, sein Platz wird neu besetzt ... Die Erkenntnis seiner Sterblichkeit ist ein Schock, das Versprechen vom ewigen Leben eine Lüge. Das Heer der Engel spaltet sich. Wer die Freiheit will, folgt Luzifer, dem schönsten und mächtigsten unter ihnen. Sein Plan ist so schlicht wie verführerisch: Sind erst die missratenen Menschen vernichtet, kann der paradiesische Urzustand wiederhergestellt werden. Die kleine Schar um den einfachen Engel Nathanael, die entschlossen die alte Ordnung verteidigt, ist ganz auf sich allein gestellt. Intrigen, Verrat und Mord führen schließlich in die Katastrophe, und die Erde erlebt schon bald ein Horrorszenario. Nur Esther und Judith sehen dort die Apokalypse kommen, denn sie allein wissen, dass alles seine Zeit hat, und wenn das eine stirbt, wird das andere geboren. Inhalt
Das Unmögliche geschieht: Gott liegt im Sterben. Luzifer, der gefallene und verbannte Engel, beansprucht den Thron für sich. Eine Prophezeiung jedoch besagt, dass der einfache Engel Nathanael die unvermeidbare Schlacht entscheiden wird. Als er geboren wird, ist er anders als alle Engel − er ist verkrüppelt. Nur wenige, unter ihnen sein Lehrmeister Iax, glauben an ihn, der halb Mensch, halb Engel ist und es wagt, den Seraphim und Cherubim zu widersprechen. Kritik
Das Buch ist ungewöhnlich schmal, aber daran gewöhnt man sich schnell. Mit seinen 624 Seiten ist es ziemlich dick und damit nicht wirklich für die kleine Handtasche geeignet.
Das Cover in dunkelrot/schwarz ist passend zum blutigen Thema, lediglich den lang gezogenen Titel empfinde ich als schwer zu lesen. Unterhalb des Schutzumschlages kommt das Buch in Weiß mit ein paar "Blutstropfen" daher − alles in allem also recht stimmig; und natürlich fehlt auch das obligatorische Lesebändchen nicht. Über den Autor
Andreas Izquierdo, geboren 1968, zog nach dem Abitur zum Studium nach Köln und volontierte in einem Sportverlag. Er arbeitet als freier Schriftsteller und Drehbuchautor und ist Mitglied der Krimiautorenvereinigung Syndikat. Zuletzt erschien bei Rotbuch sein preisgekrönter Roman "König von Albanien" (2007).
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"Shutter Island" vs. "Inception" Oder: Leonardo DiCaprio wird psychologisch Eine kleine Einleitung: Ich hatte jetzt zweimal das Vergnügen, Leonardo DiCaprio wieder in ernsthaften Rollen zu sehen, siehe auch [1]. In dem ersten Film "Shutter Island" (siehe [2]) arbeitete er mit Martin Scorcese zusammen, in dem zweiten Film "Inception" (siehe [3]) mit Chris Nolan. Beide sind keine unbekannten Regisseure und beide Filme sind mit mehr oder weniger weiteren bekannten Stars besetzt. Weiterhin wird in beiden Filmen mit psychologischen Komponenten gespielt, und deswegen nun auch der Vergleich beider. Während der erste Film in der Zeit um 1950 spielt, ist der zweite Film sicherlich als Science-Fiction angelegt oder angedacht. Beide Filminhalte können ausführlich in den genannten Hyperlinks nachgelesen werden, deswegen in Folge nur die sicherlich spoilerhafte Kurzform. Die Storys
In "Shutter Island" spielt DiCaprio einen psychisch kranken Menschen, der in der Rolle eines Kriminalinspektors das Verschwinden von Personen aus einer Irrenanstalt untersuchen und am Schluss seine eigene Erkrankung erkennen soll. Als Soldat entdeckt er im Zweiten Weltkrieg die Konzentrationslager und kommt als labile Persönlichkeit nach Hause. Dort bringt er seine Frau um und verdrängt diese Tatsache. Daraufhin wird er in eine Klinik eingewiesen, wo man nun versucht, ihn zu therapieren. Hierbei werden unterschiedliche Maßnahmen angewendet. Dieser duale Ansatz wird durch Ben Kingsley als Anstaltsleiter im positiven Sinne und durch Max von Sydow als weiterer Arzt im negativen Sinne sehr gut dargestellt. Zur Seite steht dem Protagonisten ein angeblicher Partner, welcher sich später als therapierender Arzt herausstellt.
Hierbei arbeitet das Team mit psychologischen Tricks in verschiedenen Bewusstseinsebenen, die durch bestimmte Landschaften und darin zu erfüllende Aufgaben symbolisiert werden und in den jeweils ein unterschiedliches Zeitempfinden herrscht. Die Bevölkerung in diesen Ebenen, die so genannten Projektionen, sind Teile des Unterbewusstseins des Opfers und versuchen das Team an der Erfüllung des Auftrages zu hindern. Jedes Mitglied des Teams erfüllt eine Aufgabe und ist in den Traumstufen mehr oder weniger mit dabei. Das Problem in diesem Film stellt der Hauptdarsteller selbst dar, da sein Unterbewusstsein noch mit seiner toten Ehefrau kommuniziert. Subjektive Wahrnehmung
Der Film "Shutter Island" ist in der Retrospektive etwas spannender umgesetzt. Während "Inception" mit den mehr als gut gemachten visuellen Effekten spielt, wurde es in dem vorherigen Film mehr mit dem Einsatz der Schauspieler, entsprechenden Dialogen und der allgemeinen Umgebung einer verfallenden psychiatrischen Klinik spannend gemacht. Der Trick der Retrospektive in "Inception" − am Anfang sieht man ein älteres Teammitglied (gespielt von Ken Watanabe) und DiCaprio in einem Haus am Meer in Japan − wird so ziemlich am Ende des Filmes als eine Szene des Unterbewusstseins aufgelöst und erinnerte mich ein wenig an "Matrix: Reloaded". Auch der Begriff "Architekt" löste bei mir gewisse Erinnerungen aus. "Shutter Island" erzeugt hier mehr die düstere Atmosphäre und man merkte aus meiner Sicht nicht ganz so offensichtlich, welche Wendungen auftauchen können, obwohl es auch in "Inception" manchmal schwer fällt zu überlegen, in welchem Traum man gerade ist. Fazit
Wenn ich ehrlich bin und mir jetzt die DVD aussuchen dürfte, es würde und wird mir schwer fallen. Chris Nolan hat ein visuelles Meisterwerk abgeliefert und ich glaube, die Schauspieler werden alle ihren Weg gehen. Aber was in "Batman Begins" oder "The Dark Knight" hervorragend funktionierte, hat hier aus meiner Sicht nicht ganz so gezündet. Trotz der Bildsprache, wenn zum Beispiel das tiefste Unterbewusstsein des Hauptdarstellers als erodierende Großstadt symbolisiert wird, überzeugt der Film mich beim ersten Sehen nicht ganz. Persönlich würde ich "Shutter Island" trotz der nun bekannten Auflösung und aus meiner Sicht nicht gerechtfertigten schlechten Kritiken ein wenig stärker favorisieren. Weiterführende Links
Wikipedia.de Wikipedia.de Wikipedia.de TrekZone Network: "Incoming Message 146" |
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Menschenjagd, Runde 3 Kinokritik: "Predators" Lange hats gedauert, bis man sich an einen dritten, reinen "Predator"Film gewagt hat − und für den hat man sich gleich etwas Besonderes einfallen lassen. Im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängern und den AvP-Filmen spielt "Predators" nicht auf der Erde, sondern auf einem fremden Planeten. Eine Gruppe aus Elitesoldaten, Verbrechern und Söldnern wacht mitten im freien Fall auf diese Dschungelwelt auf und rauft sich nach anfänglichem Misstrauen zusammen, um ihren außerirdischen Häschern zu entkommen. Auf der Flucht treffen sie auf einen Überlebenden (Laurence Fishburne), der sie mit in seinen Unterschlupf führt. Allerdings stellt sich schnell heraus, dass der vermeintliche Retter durch die lange Isolation selbst schon heftig einen an der Waffel hat und daher nur eine weitere Bedrohung darstellt. Allerdings sind sich die Yautja (so heißen die Predators) untereinander ebenfalls nicht so ganz grün und so befreien die Überlebenden des Gemetzels einen der Außerirdischen, in der Hoffnung, dessen Gunst zu erwerben. Doch der Showdown lässt nicht lange auf sich warten. Kritik
Bis es zum ersten Zusammentreffen mit den blutrünstigen Jägern kommt, lässt man sich erfreulicherweise genügend Zeit, die menschlichen Charaktere vorzustellen und das ungewöhnliche Team zusammenzuschweißen. Dabei schaffen es Royce (Adrien Brody), Isabelle (Alice Braga) und der Spetznaz Nikolai (Oleg Taktarov) sogar, die Sympathien des Publikums zu wecken. Letzterer vor allem, weil er sich für einen anderen Gejagten opfert, der sich letztendlich jedoch als wenig rettenswert entpuppt. Fazit
"Predators" setzt die Reihe gekonnt fort und verleiht ihr einige neue Aspekte. Fans des Genres sollten sich den Streifen auf keinen Fall entgehen lassen. Die Comicadaption ist übrigens bereits im Cross Cult Verlag erschienen und lohnt ebenfalls einen Blick. |
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"Doghouse" Ein ungewöhnlicher Zombieslasher Ein Kurzurlaub, den sechs Männer aus London für ihren Freund Vince (Stephen Graham) organisieren, soll diesen von seinem Scheidungsdrama ablenken. Sie fahren mit Vince mitten in die Pampa Englands, wo angeblich ein Dorf existiert, in dem es viermal so viele Frauen wie Männer gibt. Perfekt, um auszuspannen, denken sie. Allerdings werden sie eiskalt erwischt, weil sich statt schöner Frauen nur blutgierige Zombiefrauen im Dorf herumtreiben. Irgendwann wagt einer der Freunde die Frage zu stellen: Warum nur Frauen, wo sind denn all die Männer? Die sieben Großstädter kommen einer bösartigen militärischen Operation auf die Schliche. Der Plot klingt reichlich beknackt. Ist er auch. Aber dieser Film lebt von und mit den Charakteren. Jeder der Freunde von Vince hat diverse Schrullen und Eigenheiten, die mit der Zeit die Lachmuskeln strapazieren. "Shaun of the Dead" ist ungefähr mit diesem Streifen vergleichbar, nur verhält es sich tatsächlich so, wie der Klappentext großspurig verlauten lässt: Wo "Shaun of the Dead" aufhört, fängt "Doghouse" an. Das kann ich in jeder Hinsicht bestätigen. Erwähnenswert ist auch das überraschende Ende. Weiterführende Links Jetzt bestellen bei Amazon.de |
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Zauberer, Exorzismen und (unechte) Vampire Kino-Guide September 2010 "Das Duell der Magier" (USA 2010)
Inhalt "Beilight − Biss zum Abendbrot" (USA 2010)
Inhalt "Der letzte Exorzismus" (USA 2010)
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Nicolas Cage auf Parodien-Rachetour DVD-Guide September 2010 2.9. − "Battlestar Galactica − Season 4 − Box 2" Der finale Kampf der Galactica ums Überleben der Menschheit. Die Serie hat sich vielseitig entwickelt, nach einigen Schwankungen ist zum Ende nun aber wieder Höchstform angesagt. Diverses Bonusmaterial wie Audiokommentare und Featurettes. 2.9. − "Battlestar Galactica: The Plan" Wie haben die Zylonen den Angriff auf die Kolonien damals geplant? Nach Ende der Serie produzierter TV-Film (2007), der noch mal die Story des Pilotfilms vertieft. Regie führt Adama-Darsteller Olmos. Für treue Fans sehenswert. 2.9. − "Das Bildnis des Dorian Gray" DVD DES MONATS: Schönling Dorian geht einen Pakt ein, um ewig junges Aussehen zu erhalten. Stimmungsvolle, eher brave, dafür recht werkgetreue Verfilmung (2009) des Klassikers mit Ben Barnes und Colin Firth. Diverses Bonusmaterial. Auch auf Blu-ray. 10.9. − "Die Wächter des Hades" Kleitos will seine Geliebte aus der Unterwelt retten und muss gegen Hades' Höllenhunde antreten. Kümmerliche Low-Budget-Fantasy (2009), die vom Erfolg von "Kampf der Titanen" profitieren will. Aus dem Hause RHI, die schon wesentlich bessere TV-Filme produziert haben. 10.9. − "Train" Studenten geraten in einem Zug an Organhändler. "Monster im Nacht-Express" trifft "Hostel" in diesem witzlosen, brutalen Slasher (2008) mit der sympathischen Thora Birch. Ebenso rabiat wie die Metzger an Bord waren die Zensoren am Werk: Es fehlen gegenüber der US/UK-Fassung rund 6 Minuten. 16.9. − "Dr. Jekyll and Mr. Hyde" Der schizophrene Jekyll wird des Nachts zum mörderischen Hyde. Trashige, unnötige Variante (2006) der klassischen Erzählung, mit dabei sind Tony Todd (als Jekyl/Hide) und Tracy Scoggins ("Babylon 5"). 16.9. − "Kick-Ass" DVD DES MONATS: Dave wird zum maskierten Helden und trifft schräge andere Helden und Schurken. Toll inszenierte, witzige Action-Komödie (2010), die das Helden-Genre veräppelt als auch huldigt und dabei junge Nachwuchstalente (Aaron Johnson, Chloe Moretz) und alte Hasen (Nicolas Cage, Mark Strong) zu Höchstform auflassen lässt. Auch auf Blu-ray. 23.9. − "Deadly Chucky Dolls − Puppen des Todes" Frau in Knast, Frau in Bedrängnis, Frau lässt Killerpuppen los. Charles Band, Fließbandproduzent von 250 Horror-Cheapies, führt hier selber Regie, das Niveau der C-Produktion (2008) bleibt aber gleich tief. 24.9. − "Kampfstern Galactica − Superbox" Nach der Vernichtung der Kolonien macht sich die Galactica auf, die Erde zu finden. Die komplette Originalserie (1978/80) in einer Sammelbox in witziger Verpackung: Zylonen-Held mit einschaltbarem LED-Licht. 24.9. − "Suck − Bis(s) zum Erfolg!" Band wird dank Vampirismus zum Hit, bringt aber auch einen Vampirjäger auf ihre Spur. Nach "Repo!" eine weitere Horror-Rock-Oper (2009): Die kanadische Produktion ist nicht sehr aufwändig, aber coole Songs und Gastauftritte aus Musik (Moby, Iggy Pop, Alice Cooper) und Film (Malcolm McDowell, Henry Rollins) machen Freude. 24.9. − "True Blood − Season 2" Vampire bringen das Kleinstadt(liebes)leben durcheinander. Zweite Staffel der atmosphärischen, kongenialen Serie (2009) von Alan Ball mit Anna Paquin und Stephen Moyer. 28.9. − "Under the Mountain − Vulkan der dunklen Mächte" Geschwister entdecken, dass finstere Kreaturen in einer Höhle unter einem Vulkan leben. Fantasy-Abenteuer (2009) aus Neuseeland, das sich an ein jüngeres Publikum richtet. Stimmige Atmosphäre (H.P.-Lovecraft-Style) und Sam Neill sind Pluspunkte des Streifens. Auch auf Blu-ray. 30.9. − "Prince of Persia: Der Sand der Zeit" DVD DES MONATS: Prinz Dastan und Prinzessin Tamina müssen einen magischen Dolch in Sicherheit bringen. Trotz Produzent Michael Bay, flotter Inszenierung und gutem Cast blieb das Fantasy-Orient-Abenteuer (2010) in den USA finanziell hinter den Erwartungen. In Übersee war der Game-Verfilmung mehr Erfolg beschieden. Auch auf Blu-ray. |
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| Größer als groß Riesensterne verschieben bisher angenommene Grenzen Am 21. Juli 2010 veröffentlichte die Europäische Südsternwarte (ESO) in Chile den Fund eines gigantischen Sterns, dessen Existenz bis heute nicht für möglich gehalten wurde. 150 Sonnenmassen, das war bisher die magische Grenze. Der nun entdeckte Stern, der Teil einer Sternengeburtsstätte im Tarantelnebel ist, besitzt mehr als 260 Sonnenmassen und ist der massenreichste bekannte Stern überhaupt. Ein internationales Astronomenteam unter Leitung des Astrophysikers Prof. Paul Crowther von der Universität Sheffield beobachtete mit dem Very Large Telescope (VLT) zwei junge Sternhaufen und richtete dabei sein Augenmerk auf ihre Sonnen im Zentrum. Unter Zuhilfenahme von Archivdaten des Hubble-Weltraumtelekops (NASA/ESA) offenbarte eines dieser heißen, jungen Sternenentstehungsgebiete eine Sensation. Weiterführende Links TZN Raumfahrer.net: VLT TZN Raumfahrer.net: Raumcon |
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Impressum Die Macher und die rechtlichen Dinge im Überblick Ausgabe 149 erscheint am 1. Oktober 2010. TrekZone Network Die meistgelesenen täglichen "Star Trek"-News im
deutschsprachigen Raum. Copyrights Alle Berichte sind das geistige Eigentum der Autorinnen und Autoren. Jede unautorisierte Übernahme ist ein Verstoß gegen das Urheberrecht. Artikelübernahme Links Die Redaktion des TrekZone Networks ist für Aussagen und Inhalte gelinkter Seiten, die durch einen externen Link erreicht werden, nicht verantwortlich. Diese Inhalte sind keine Inhalte des TZN-Angebots. Jegliche rechtlichen und gesetzlichen Verstöße auf diesen Seiten waren zum Redaktionszeitpunkt nicht bekannt. Aus diesem Grund ist das TZN nicht verantwortlich beziehungsweise haftbar für Probleme oder Schäden in jeglicher Form, die durch Existenz, Kenntnis, Besuch oder Nutzung gelinkter Seiten entstehen. Persönliche Daten Gemäß § 28, Absatz 3 und 4 des Bundesdatenschutzgesetzes wird die Verwendung von persönlichen Daten dieser Publikation zu Werbezwecken oder zur Markt- und Meinungsforschung ausdrücklich untersagt. Ebenso garantiert das TrekZone Network, dass die für das Newsletter-Abonnement notwendigen E-Mail-Adressen im Sinne des Datenschutzgesetzes vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben werden. Verantwortlich im Sinne des Presserechts ist Michael Müller. © 1998−2010 by TrekZone Network. Auflage: 3576 Exemplare. Made in Europe. |
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