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    Sind neue “Star Trek”-Serien kategorisch immer unbeliebt?

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    Mit jeder neuen Serie im “Star Trek”-Universum gehen nicht nur Freude und Jubel einher. Die neuen Serien müssen sich auch einiges an Kritik gefallen lassen, teilweise sogar schon weit vor der Ausstrahlung der ersten Folge. Im Gegenzug scheinen einst ungeliebte “Treks” mit Jahrzehnten Abstand in der Achtung des Fandoms zu steigen. Im Rahmen unserer Partnerschaft mit Communicator.space spürt Janik der Frage nach, ob das ein neues Phänomen ist oder eine ständig wiederkehrende “Tradition”.

    Dies ist ein Gastbeitrag von Janik von Communicator.space

    Über 50 Jahre nach der Geburt scheint “Star Trek” so richtig in seiner Blüte angekommen zu sein. Noch nie wurden so viele Serien parallel produziert. Während “Star Trek: Discovery” und “Star Trek: Picard” bereits angelaufen sind und weiterhin produziert werden, erscheinen in Kürze die Animationsserie “Star Trek: Lower Decks”, die Kinderserie “Star Trek: Prodigy” und “Star Trek: Strange New Worlds”. Also fünf “Star Trek”-Serien, die zeitgleich produziert werden. Und das – davon kann man zumindest zur Zeit ausgehen – auch über einen längeren Zeitraum hinweg. Wer möchte, kann an dieser Stelle die “Short Treks” auch noch als sechste Produktion dazu zählen.

    Zur Vollständigkeit sei allerdings auch gesagt, dass es in der Vergangenheit auch Produktionsüberschneidungen gab. So wurde “DS9” ab 1993 parallel zu “TNG” produziert. Zwar war das nur ein Jahr Überschneidung, da “TNG” 1994 abgedreht war, recht bald lief allerdings “Star Trek: Voyager” im TV. Zwischen 1995 und 1999 waren “DS9” und “Voyager” parallel im Fernsehen zu sehen. Das hat dann auch zu einem kleinen Crossover in der ersten Folge der ersten Staffel von “Star Trek Voyager” geführt. Bevor Harry Kim von Quark übers Ohr gehauen werden konnte, kam Tom Paris zur Hilfe. Die genannte Szene sollte hinlänglich bekannt sein. 2001 fand dann auch die Voyager wieder nach Hause in den Alpha Quadranten und übergab den Staffelstab im selben Jahr Captain Archer in “Star Trek: Enterprise”. Festzuhalten ist also, dass es bereits einige Überschneidungen in der Vergangenheit gegeben hat, jedoch bisher nicht mehr als zwei Serien parallel liefen.

    Staffel 1, Episode 1 aus “Star Trek – Voyager”: Harry Kim ist im Quarks auf Deep Space Nine (Bild: ViacomCBS)

    Damit wäre belegt, dass “Star Trek” zurzeit und auch 50 Jahre nach seiner Geburt mehr produziert wird denn je. Umso wichtiger ist natürlich, wie die neuen Produktionen bei den Fans ankommen. In diesem Beitrag möchte ich daher die Frage untersuchen: “Sind neue Star Trek-Serien kategorisch unbeliebt?”

    Auf die Idee, dass mal genauer zu untersuchen, bin ich durch Christophers Aussage in der zwölften Podcastfolge des Zehn Vorne gekommen:

    “Immer das, was neu dazukommt, ist vielleicht dann kontroverser als das, was man schon kennt. Das Spiel spielen wir schon seit ‘TNG’ rausgekommen ist. Und das fangen wir jetzt auch schon zwischen ‘Discovery’ und ‘Picard’ an.”

    Ist das wahr?

    In der Kritik vor der Erstveröffentlichung: “Star Trek: Lower Decks”

    Doch fangen wir erst einmal bei einer Serie an, die noch überhaupt nicht veröffentlicht wurde: “Star Trek: Lower Decks”. Bis auf ein paar erste Videoausschnitte und Bilder haben wir noch nicht viel gesehen. Schauen wir uns auf YouTube um, einem Portal, das sich gut als Verstärker einiger Meinungsmacher eignet, entdecken wir hauptsächlich negative Videotitel (Titel, Kommentare und Zitate aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt):

    Und auch die meisten Kommentare unter diesen Videos sind negativ.

    Ich bin nicht sauer, ich bin nur enttäuscht. Verdammt, ich bin nicht mal mehr enttäuscht. Mich interessiert das eigentlich gar nicht mehr.

    Aus dem englischen übersetzt

    Haben also schon alle Fans mit der neuen Serie abgeschlossen, bevor sie überhaupt veröffentlicht wurde? So lesen sich zumindest die Videotitel und einige Kommentare. Es gibt auf der anderen Seite allerdings auch zahlreiche “Star Trek”-Fans, die die Veröffentlichung der Serie kaum noch erwarten können.

    Sit back with a tall glass of Romulan ale and enjoy this first-look scene of #StarTrekLowerDecks. #SDCC #ComicConAtHome #StarTrekUniverse https://t.co/xbLeZYYsXg pic.twitter.com/4Y5cYZQEog

    — Alex Kurtzman (@Alex_Kurtzman) July 23, 2020

    So kommentieren Fans unter einem aktuellen Teaser auf Twitter, veröffentlicht von Alex Kurtzman, dass sie es kaum noch erwarten können:

    Jedesmal, wenn ich davon mehr sehe, wird es nur besser

    Oder:

    Okay, der letzte Moment des Clips hat mich echt umgehauen. Ich bin mehr und mehr aufgeregt auf #LowerDecks.

    Es gibt also beide Meinungen, auch auf beiden Plattformen. Übrigens könnte ich die Liste ewig fortführen. Unüblich ist es zwar nicht, verwunderlich allerdings schon, dass vor allem die negativen Meinungen bereits vor der Veröffentlichung einer Serie stark in Qualität und Quantität ausgeprägt sind. Muss man sich die Serie also gar nicht erst anschauen und kann sie trotzdem direkt schlecht finden? Ist das vielleicht ein neues Phänomen? Wir behalten das mal im Hinterkopf.

    Wird eine ältere Serie besser, nur weil eine neue produziert wird?

    Schauen wir uns aber lieber mal Kommentare zu bereits veröffentlichten Serien an. “Star Trek: Discovery” und “Star Trek: Picard” bieten sich zur Untersuchung der zu Beginn gestellten Frage: “Sind neue Star Trek Serien kategorisch unbeliebt?”  gut an. Beide Serien werden aktuell produziert, “Star Trek: Discovery” ist allerdings schon eineinhalb Jahre älter und hat bereits zwei Staffeln veröffentlicht. Und wer erinnert sich nicht an die teils vernichtenden Kritiken zu den ersten Staffeln beider Serien.

    Nun gibt es aber auch Stimmen, die sagen, dass Ihnen “Discovery” besser gefällt, jetzt wo sie “Picard” gesehen haben. Moment, wer sagt so was? Was hat das eine denn mit dem anderen zu tun? Das war ich selbst – in derselben Podcast-Episode, aus der auch das obige Zitat von Christopher stammt.

    Aber wie kommt das? Ich kann hier nur für mich sprechen und am Ende auch nur erahnen, wie dieser Sinneswandel entstanden ist. Meine Theorie ist, dass es mit der Geschichte und der Ausführung zusammenhängt.

    Ein wesentlicher Aspekt von “Star Trek” sind meines Empfinden nach die Raumschiffe und deren Darstellung. In “Star Trek: Picard” bekommen wir so gut wie kein Sternenflottenraumschiff zu sehen. Wenn doch, dann ist es leider Copy-&-Paste und tatsächlich leider nicht schön anzusehen. Sowohl von innen als auch von außen.

    Gleichzeitig spielt “Star Trek: Discovery” hauptsächlich auf Raumschiffen der Sternenflotte. Da diese somit auch zum Hauptset der Serie gehören, haben die Produzenten bei dieser Ausgestaltung natürlich sowohl finanziell als auch zeitlich mehr investieren können. Und wenn wir mal ehrlich sind, dann ist “Star Trek” doch eigentlich eine Serie über die Sternenflotte und deren Raumschiffe. Nicht ohne Grund hatten bisher vier von sieben Serien auch den Raumschiff/-station Namen im Titel. Und die, die eine Raumstation als Haupthandlungsort hatte, dauerte es nicht lang, bis ein Raumschiff eingeführt wurde.

    Die Schiffe der Sternenflotte waren Copy & Paste (Bild: ViacomCBS).

    Aber dieser Aspekt mag nur einer von mehreren sein. Liegt es am Ende nicht eher an der Story, als an dem Set? Haben solche Kommentatoren vielleicht doch recht:

    “Ganz ehrlich: am besten wäre gewesen, die gesamte erste Staffel wäre ein etwa zweistündiger TV-Film als Prolog zu einer Serie gewesen, die dann mit dem Aufeinandertreffen von Enterprise und Discovery gegipfelt hätte. Gerade sagte jemand zu mir, man hätte einfach Episoden eins, zwei und fünfzehn nehmen können. Irgendwie hat er recht. Das hätte wohl gereicht.”

    – Daniel Räbiger zur ersten Staffel “Star Trek: Discovery” (scifinews.de)

     

    “Viel zu langatmige Entwicklung. Fünf oder sechs Episoden nur Crew-Zusammenstellung, dann zwei bis drei Episoden Knall, Bumm, Peng und Ende?”

    – Aus dem Trekbarometer zur ersten Staffel “Star Trek: Picard” (Auswertung Teil 2)

    Die Kritik an der Handlung mag durchaus gerechtfertigt sein. Genauso wie an der Umsetzung und an den genutzten Requisiten und Sets. Nun stellt sich doch die Frage, wie das bei unseren so geliebten früheren Serien war?

    “Star Trek: The Next Generation” – schon immer Top?

    Ist es vielleicht auch so, dass wir bei Produktionen, die älter sind und wir bereits mehrmals gesehen haben, nicht so kritisch sind? Sind wir bei diesen eher dazu geneigt, über die Filmfehler hinwegzusehen? Wenn Tuvok beispielsweise mit Lieutenant-Rangpins in den Turbolift einsteigt und mit Lieutenant-Commander-Pins aussteigt, bemerken wir das beim ersten Mal Schauen vielleicht und ärgern uns darüber. Beim zweiten Mal sehen wir es noch, ignorieren es aber. Und beim dritten Mal fällt es uns schon gar nicht mehr auf. Alleine der Zugang zu einer bekannten Produktion ist für den Zuschauer einfacher. Man kennt das Ende schon und weiß, was auf einen zukommen wird. Die Erwartungshaltung ist also nicht mehr allzu groß.

    Meine Theorie hierzu ist, dass wir die “alte” Serie nur noch genießen und uns von derartigen Details nicht negativ beeinflusst lassen wollen. Denn im großen und ganzen gefällt uns die Serie. Klar, jetzt kann man natürlich sagen, das oben aufgeführte Beispiel sei ja nur ein kleiner Filmfehler, nicht sonderlich herausstechend. Aber die Neugestaltung der Klingonen von “TNG”, “DS9” und “Voyager” zu “Discovery” geht ja gar nicht! Kritik, die sich CBS zur ersten Staffel von “Discovery” häufig anhören musste. Es war aber nicht das erste Mal, dass die Klingonen ein neues Aussehen bekommen haben. Abgesehen von dem kleinen Redesign bei Worf von “TNG” als Serie zu den “TNG”-Filmen und “DS9” wurden die Klingonen von “TOS” zu den “TOS”-Filmen und “TNG” ja auch grundlegend neu designed. Hatten sie in der originalen Serie noch gar keine Stirnwülste, konnten die Produzenten in den ersten Filmen und auch in weiteren Produktionen dafür ein Budget auftreiben: Die Klingonen hatten sich äußerlich grundlegend verändert. Und was in “Star Trek: The Next Generation” lief, muss ja auch gut sein. Denn “TNG” ist ja immerhin die Lieblingsserie aller Star Trek-Fans. Und zwar seit Erstausstrahlung. Oder nicht?

    Der Cast von “Star Trek: The Next Generation” in Season 3 [1989/90] (Bild: CBS).

    Selbst “Star Trek: The Next Generation” wurde anfangs stark kritisiert

    Dem Artikel “New Star Trek Crew Flies Into Trouble From Trekkies” von Dave Thomas ist zu entnehmen, dass das nicht immer der Fall war. Leider ist weder das Medium noch das Erscheinungsdatum zu erkennen. Dem Inhalt nach stammt dieser Text allerdings aus den USA im Jahr 1987, dem Erstausstrahlungsjahr der ersten Staffel “TNG”. Holen wir uns die Erinnerung von weiter oben noch mal in das Gedächtnis. Dort haben wir uns gefragt, ob es ein neues Phänomen ist, dass “Star Trek”-Produktionen vor der Erstausstrahlung teils vernichtende Kritik erhalten. Dieser Artikel scheint auch vor der Erstausstrahlung von “The Next Generation” in den USA veröffentlicht worden zu sein. Schauen wir doch mal rein, wie die Serie dort aufgenommen wird. Der Grundton ist von Beginn an sehr negativ. Der Hauptkritikpunkt: Die neue Crew. Den Wechsel von Captain Kirk zu Captain Picard wurde folgendermaßen abwertend kommentiert (übersetzt aus dem Englischen):

    In der neuen Serie sitzt ein unbekannter britischer Shakespeare Darsteller auf dem Brückenstuhl von Captain Kirk.

    War William Shatner vor seiner Rolle als Captain Kirk eigentlich auch schon so bekannt? Die Kritik an der neuen Crew hört bei Picard allerdings nicht auf, sondern fängt gerade erst an. Geordi LaForge wird hier gar nicht erst als solcher vorgestellt, sondern nur als “neuer Spock”:

    Noch schlimmer finden die Fans allerdings, dass ihr geliebter Vulkanier Mr. Spock durch einen blinden Charakter, der durch Roboteraugen sieht, ersetzt wird.

    Dabei stellt sich beim Lesen dieser Zeilen viel mehr die Frage, woher die Annahme kommt, dass LaForge Spock ersetzen soll? Weder die Eigenschaften, noch die Funktion in der Crew passen ansatzweise auf das Profil von Spock. Hauptkritikpunkt ist jedoch die gesamte neue Crew, die laut den Fans nicht gut zusammenpassen und die Atmosphäre gar nicht so gut sein könne, wie die bei der originalen Crew. Im Grunde stellt sich die Frage: Wer soll die Plätze der “sagenumwogenden Crew” einnehmen, die sich “jetzt schon einen Platz in den Unterhaltungsgeschichtsbüchern gesichert” hat?

    Selbst Harve Bennett, der die Filme mit der originalen Crew produziert hat, gesteht ein, dass keiner weiß, wie diese Magie zwischen den Schauspielern entstanden ist und sie deshalb auch nicht wiederholt werden könne.

    Ohne den Charakteren und der Handlung der Serie bisher eine Chance der Entwicklung gegeben geschweige denn sie überhaupt mal gesehen zu haben, wird bereits festgestellt, dass die neue Crew nicht so gut harmonieren könne, wie die alte.

    Der Ruf danach, dass Roddenberry die neue Serie “Star Fleet” hätte nennen sollen, wurde damals auch laut. Viele Fans hätten die Sorge, dass, wenn “The Next Generation” nicht gut laufen würde, auch die Filme mit den Schauspielern der originalen Serie nicht weiter vorangetrieben worden wären. Der Vorwurf wird laut, dass die neue Serienproduktion nur aus finanziellem Eigeninteresse Roddenberrys basiert. Wir können also festhalten, dass das Phänomen der harschen Kritik noch vor der eigentlichen Veröffentlichung kein neues zu sein scheint.

    Es ist traurig mit anzusehen, dass diese Abklatsch-Serie produziert wird, gerade für uns Fans, die seit Anfang an dabei sind. Roddenberry versucht nur auf den Erfolg der originalen Serie zu springen und abzukassieren.

    Zeitungsartikel zu “Star Trek: The next Generation”, klicken zum vergrößern (Quelle: imgur.com)
    “Star Trek: Picard” – Season 1 (CBS All Access/Amazone Prime Video)

    Betrachten wir aber nur mal die Kritik als solche, unabhängig von dem Erscheinungsdatum, lässt sich aus heutiger Sicht sagen, dass die Kritik erstens nicht ganz falsch war, wir aber zweitens froh sind, dass die Serie doch produziert wurde und sich entwickeln durfte. Die ersten beiden Staffel “TNG” waren nicht besonders überzeugend. Dies ist allerdings kein alleiniges Phänomen von “TNG”. Die meisten “Star Trek”-Serien laufen erst ab Staffel 3 Story- und Cast-technisch gut an. Die Mehrheit heute ist wohl allerdings sehr froh, dass auf die lauten Stimmen der Fans damals nicht gehört wurde. Dann hätten wir wohl heute kein “Star Trek” mehr oder zumindest nicht so, wie wir es kennen.

    Aber wieso sollte man gerade nicht auf die lauten Stimmen hören? Das lässt sich gut an der Serie “Star Trek: Picard” zeigen. Von Podcastern, Bloggern und YouTubern ist diese Serie heftigst kritisiert worden. All das sind Menschen und “Star Trek”-Fans, die eine sehr hohe Reichweite haben. Würde CBS nur auf diese hören, dann würde “Star Trek: Picard” mit Sicherheit nicht weitergedreht werden. Wichtiger für die Produzenten ist allerdings die Reichweite, denn dadurch verdienen die Produzenten Geld. Früher waren das die TV Quoten, heute sind das die Streaming-Abrufzahlen.

    Egal was man von #StarTrekPicard hält: Star Trek hat es wieder in die Mitte der Gesellschaft in Deutschland geschafft.
    Eine #StarTrek Serie auf Platz zwei aller gestreamten Serien zeigt eindeutig: Da ist noch Potenzial. Und die Bekanntheit der Marke leidet dadrunter nicht. pic.twitter.com/vuXKH8z3Ob

    — Communicator – Star Trek Podcasts des TZN (@StarTrekRadio) March 31, 2020

    Sind diese bei “Picard” besonders gut? Die Streamingportale halten sich zwar bedeckt, jedoch gibt es einige Spekulationen, dass vor allem zur Zeit von Corona “Star Trek: Picard” und “Star Trek: Enterprise” zumindest in Deutschland sehr oft gestreamt worden sind (siehe Tweet der Tagesschau). Zusätzlich dazu gibt es noch ein anderes Indiz: So haben das TrekZone Network und Communicator zum Ende der ersten Staffel “PIC” ein Trekbarometer durchgeführt, an dem über 700 Star Trek-Fans teilgenommen haben. Während viele laute Stimmen “PIC” sehr negativ bewertet haben, ist das Trekbarometer im Grunde sehr wohlwollend zu “Star Trek: Picard” ausgefallen. Viele haben sich vor allem darüber gefreut, dass der altbekannte Captain wieder auf den TV-Schirm gekommen ist und haben die Ungereimtheiten in der Story und die paar Filmfehler als nicht so tragisch angesehen.

    Fazit

    Um die Fragen von ganz zu Beginn also zu beantworten, würde ich meine Beobachtungen wie folgt zusammenfassen:

    1. Ja es ist durchaus so, dass ältere (Serien-)Produktionen nicht so kritisch gesehen werden. Das hat meines Erachtens vor allem damit zu tun, dass man die Serie (aus nostalgischen Gründen) nach wiederholtem Schauen genießen möchte und die Ungereimtheiten deshalb ignoriert. Zudem weiß man bereits, wie sich die Story entwickelt und was auf einen zukommt. Man möchte sich “sein Star Trek“ halt nicht kaputt machen. Dazu kommt auch, dass sich die Serie weiterentwickelt hat, die Story und die Charaktere im Laufe der Zeit deutlich mehr an Tiefe gewonnen haben, und man sich mit beidem mehr verbunden fühlt.
    2. Besteht die Gefahr, dass es einige laute Stimmen gibt, die eine Produktion als negativ empfinden? Das kann natürlich damit zusammenhängen, dass sie wirklich nicht gemocht wird. Ein anderer Grund kann sein, dass man sich dadurch höhere Klick- und Abrufzahlen erhofft. Gleichzeitig besteht deshalb die Möglichkeit, dass die Masse, der die Produktion gefällt, sich recht ruhig verhält. Dieses Phänomen finden wir gerne auch in anderen gesellschaftlichen Debatten und ist kein “Star Trek”-spezifisches Problem. Wenn es einer kleinen, aber lauteren Gruppe nicht gefällt, entsteht der Eindruck, dass es der Mehrheit nicht gefällt. Das ist eine gefährliche Schlussfolgerung.
    3. Es zeigt sich allerdings, dass dieses Phänomen nicht neu ist, sondern bereits seit der zweiten “Star Trek-Serie” existiert. Es muss also nicht zwangsweise am “Kurtzman-” oder “Abrams-Trek” liegen, so wie die neuen Produktionen gerne gebrandet und abgewertet werden.

    Mich würde jetzt eure Meinung interessieren. Wie empfindet ihr die Kritik zu den “Star Trek”-Serien? Schreibt eure Antworten in die Kommentare!

    Janik
    Janik
    Angefangen hat alles mit dem Star Trek Radio: Seit 2013 ist Janik aktiv im Star Trek Fandom multimedial unterwegs. Von Beginn an ist es ihm wichtig, qualitativ hochwertige Inhalte zu produzieren, die bisher im deutschen Raum einmalig sind.

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    Wie wäre es mal mit einem Artikel was für Serien noch vorstellbar wären… Da kann man schon aufregen/provozieren ;-D . Man kann das Star-Trek-Universum eigentlich für Serien und Filme aller Art nutzen. So wie man sich etwas an Rick-and-Morty orientierte, oder an einer Kinderserie ähnlich wie bei Star Wars, geht doch im Grunde alles. Sogar “Love Boat” rebooted als Raumschiff 😉 . Muss man sich ja nicht ansehen. Oder eine Serie im Stil der Serien und Filme von DC und Marvel. Die Technik und sogar Nicht-Technologische Phänomene (im Extrem “Q”, aber auch weniger “OP” [Overpowered] bei Anderen Spezies) gibt es… Weiterlesen »

    Ich bin seit 40 Jahren Trekkie und ich sage: Picard ist nicht Scheisse.
    Gruss: Eine ansonsten stille Leserin.

    New Trek ist in vielerlei Hinsicht deutlich diskriminierender und anti-humanistisch und somit dystopisch was old Trek im Grunde niemals war (von einzelnen schwachen Episoden mal abgesehen).

    Macht doch mal einen Artikel über den Humanismus in Old Trek und New Trek. Seht euch doch mal die Videos von Major Grin https://www.youtube.com/watch?v=rnlxugk3Qb0
    und The BarnettNetwork https://www.youtube.com/watch?v=cHeGtFvtHK0

    Das sind doch wirklich interessante Argumente, die hier einige Fans im Internet haben.

    Das heutige Star Trek hat doch zwei Probleme. 1. Das es keine eigene Identität mehr hat. 2. Das es nur noch aufgewärmte Ideen gibt. Wenn man sich die Erklärungen von früher ansieht was Star Trek ist hat das doch nichts mehr mit der heutigen Zeit zu tun. https://youtu.be/vPGz7Lb5eBU Wie oft wurde das früher bitte den neuen Serien vorgeworfen? DS9 hatte einige sehr einschläfernde Folgen in den ersten Staffeln. Es wurde aber merklich besser um dann in Staffel 6—7 wieder abzubauen. TNG wurden vor dem Start einiges vorgeworfen. Hätte es kein Interesse an TNG gegeben wäre die Serie doch schon vor… Weiterlesen »

    Und auf noch etwas möchte ich eingehen: “Also ich sehe keine “ideologischen Element”, mir ist das zu weit her geholt.” Zitat Alex Kurtzman: “The goal is not really to promote Star Trek, but to promote these organizations [er meinte Black Lives Matter], and to use our platform to be able to bring greater awareness to these very, very important messages and places.” Dem geht es nicht mehr darum, eine Geschichte zu erzählen. Nicht zufällig waren romulanische Flüchtlinge ein Thema in der 1. Staffel. Wie jemand diese “ideologischen Elemente”, wie ich es genannt habe, übersehen kann, ist mir ein Rätsel. Ich… Weiterlesen »

    Noch was zum Androidenverbot. Angenommen, die Andorianer hätten den Mars zerstört, hätte man dann auch alle Andorianer “verboten”? Einerseits mehr Realismus bei Star Trek gutheißen, andererseits findet man diesen Standpunkt okay: Die Synths auf dem Mars sind durchgedreht. Lasst sie uns verbieten! Anstatt die Ursache zu erFORSCHEN. In Star Trek war man angeblich mal auf der Suche nicht nur nach Antworten, sondern auch nach neuen Fragen. Das wäre ja so, als hätte man nach dem ersten Transporterunfall den Transporter verboten. Aber ich hör schon das Argument, dass da kein ganzer Planet zerstört wurde. Zurück zum Realismus: Es wäre schlicht unverantwortlich… Weiterlesen »

    Aber ARD und Deutschlandfunk sprechen schon die Wahrheit, oder?

    Klar, jetzt habe ich es verstanden…
    Ja, in Berlin trafen sich 20000 Leute.
    Ja, es waren alles Rechtsradikale, Verschwörungstheroretiker, Aluhutträger, Maskenverweigerer, Corona-Leugner.
    Ja, es gab heftige Ausschreitungen und Gewalt mit der Polizei.
    Ja, die offiziellen Medien loben uneigennützig die Serie Picard, denn
    Ja, Picard ist eine hochwertige Star Trek Serie mit niveauvoller Verbeugung vor dem gesamten Franchise.
    Ja, es gibt keine Logiklöcher, Dystopien, unsinnige Brutalität. ES IST STAR TREK IN REINKULTUR!!!

    Dann nennen wir es eine Utopie mit Rissen, wie es BR24 getitelt hat. Die Föderation war mal weltoffen. Jetzt lässt sie die Romulaner sterben, damit niemand aus der Föderation austritt. Man ist wieder auf seinen eigenen Vorteil bedacht. In einer richtigen Star-Trek-Geschichte hätte man Leben gerettet und die vermeintlichen Nachteile, die aus der Situation enstanden sind, durch einen Clou am Ende in einen Vorteil verwandelt.

    Alex Kurtzman, bist du es? Nein, Scherz beiseite. Klar will Kurtzman Geld verdienen, ist ja auch nicht verwerflich, aber er behandelt das Star-Trek-Erbe respektlos. Wenn man mit seinem Stil nicht einverstanden ist, ist das noch kein Glaubenskrieg. Es hat eher etwas mit einer Ideologie zu tun, der ganz Hollywood erlegen ist. Kurtzman fügt keine neuen Inhalte hinzu, er verändert sie. Von Utopie zu Dystopie. Was hat er aus Seven gemacht? Eine Killerdrohne. Was wurde aus Icheb? Gekillt! Sulu wurde homosexuell. Warum? Trug nichts zur Handlung bei. Und jetzt gibt es das Gerücht, dass Kirk bisuxell werden soll. Alles Teil einer… Weiterlesen »

    Also ich sehe keine “ideologischen Element”, mir ist das zu weit her geholt. Ich sehe da zuviel „reingedichtet“. STP ist für mich auch keine Dystopie. Nur die Geschichten und Charakteren sind eben realistischer und nicht mehr kuschelig weiß wie in TNG. Also der Schauspieler von Sulu in TOS ist schwul, da wurde die Serie der Wirklichkeit angepasst und Seven ist keine Killerdrohne, sondern ein Fenris-„Rächer“-Ranger. Der Gewaltexzesse (Tötung Icheb) bei Picard hat mir nicht gefallen, da geb ich dir recht. War vor allem unnötig. Aber das hat für mich nichts mit Ideologie zu tun. Gewalt wurde nicht gut geheißen eben.… Weiterlesen »

    “STP ist für mich auch keine Dystopie.” -> Echt? Sieht das Verbot von Androiden nach einer freien Gesellschaft aus? Ganz besonders hat man es am Ende der 2. Staffel von Discovery gemerkt. Da wurde einfach “verfügt”, dass die Ereignisse nie stattgefunden haben. Das erinnert schon sehr an Diktaturen, wo das Regime mal schnell jemanden oder etwas verschwinden lassen kann. Die Geschichten sind realistischer? Echt jetzt? Star Trek hat immer eine gewisse Glaubwürdigkeit an den Tag gelegt. Bei der Erklärung des Warpantriebs dachte ich immer: Ja, so KÖNNTE es tatsächlich funktionieren. Und jetzt? Jetzt haben wir Fantasy-Elemente in einer Science-Fiction-Serie! Wir… Weiterlesen »

    Sulu = schwul = J.J. Abrams. Dieser glückliche Moment KANN NICHT von Kurtzman kommen. Ja, es trug nichts zur Handlung bei, dennoch finde ich es gut. Wurde Zeit, daß auch Homosexuelle den Weg in Star Trek finden. Nur daß dann gleich wieder ein Kind dabei sein muß ist wieder völlig Klischee. DAS wollen die wenigsten Schwulen. Das Paar in Discovery ist auch ein großer Grund, weshalb ich bei dieser Serie noch bleibe (ganz im Gegensatz zum titelgebenden häßlichen Kasten), in der Hoffnung, der Kurtze Mann versaut die Beziehung nicht, obwohl es ja schon wieder so aussieht. Kirk bi? Welcher denn?… Weiterlesen »

    Dann soll man halt eine neue Figur einführen, aber die alten in Ruhe lassen. Das Gerücht bezieht sich auf einen vermeintlichen Kirk in Strange New World.

    Hallo Steve, den Kommentar zu lesen, fand ich recht schmerzlich. Einerseits freue ich mich über eine pluralistische und vielseitige Diskussion auf unserer Seite. Deswegen habe ich den Kommentar gestern unbearbeitet veröffentlicht. Allerdings möchte ich nicht alle Bemerkungen unwidersprochen stehen lassen, damit andere Leser nicht den falsch Schluss ziehen, wir wären uns dem problematischen Duktus nicht bewusst und ließen ihn gedankenlos gewähren. Mir ist es aber ein Anliegen, im Gespräch zu bleiben, daher ein paar einordnende Anmerkungen von mir: – Eine Fiktion wird nicht zur Dystopie, weil Figuren etwas anderes als eine heterosexuelle Orientierung zeigen. Dass sich die Repräsentation von sexueller… Weiterlesen »

    BLUE TREK DISCOVERY war schon schwer zu verdauen mit der Dystopie, diesen nervigen Sporen, dem blau-verfärbten Kosmos und unlogischen Widersprüchen zum Kanon, bei DARK TREK PICARD habe ich bei Folge 5 nur nach einer Minute aufgehört dieses Fake Trek zu gucken habe also vor Frust das Tuch geworfen den das ist kein STAR TREK mehr, von 1965 bis 2005 das war STAR TREK! Ja ich liebe die besseren Effekte und ich liebe den Realismus Palmen umgeben von Hologrammen das sieht mega Geil aus doch der Rest ist Müll, absurd und ohne Stil, ohne Scharm und ohne Fanservice ich vermisse den… Weiterlesen »

    @ Adam: Ich stimme Dir ja unumwunden in allen “Anklagepunkten” zu, aber eines würde ich nicht mit mir machen lassen: LASS DICH NICHT BRECHEN! VON NIEMANDEM! Dann hätte Kurtz(schniedel)man ja gewonnen! Denn das, was der macht, muß mit Absicht gewollt sein. Er will “STAR TREK” vernichten und wenn wir seinen Mist ohne Gegenwehr ertragen, dann war es das. Der Beweis? Nur mal die Szene in “Picard” genau ansehen, als die ganzen Enterprise Holo-Schiffe über seinem Kopf kreisen. Es ist nicht die TOS-Enterprise, sondern ihr ekelhafter Disco-Klon! Ich zumindest bin froh, daß es doch noch viele gibt, die das Zeug zwar… Weiterlesen »

    @Adam Leitgeb Ich kann das zum Teil nachfühlen. Star Trek im 20. Jahrhundert faszinierte und inspirierte. Es war mehr als nur eine Serie. Sie vermittelte Hoffnung. Und zeigte, zu wieviel Gutem der Mensch eines Tages fähig sein könnte (erinnert sich Jemand an die Gorn-Episode ? Darin ging es u.a. darum, dass der Mensch vorankomnt; den fortschrittlichen Weg der Gnade eingeschlagen hat). Mag abgehoben klingen, war aber so. Viele Ingenieure, Programmierer, Geologen, Nerds und Amateurfunker/Elektronikbastler usw. sind wegen Sci-fi und Star Trek im Speziellem, zu dem geworden, was sie heute sind. Selbst Leute bei der NASA waren/sind Trekker/Trekkies. Das alte Star… Weiterlesen »

    Genaus das “actionreich” ist der negative Knackpunkt der Serie, da es Hand in Hand geht mit “handlungsfern”.

    Nun ja, mit FB kann ich nicht dienen. Ist mir einerseits datenschutztechnisch zu unsicher und manipulativ, andererseits halte ich es für Zeitverschwendung. Daher halte ich mich von solchen Plattformen fern und kann nicht mitreden.

    Was mich an den früheren Serien fasziniert hat, war, dass sie den Traum von einer besseren Menschheit lebten. Da gab es noch diesen gewissen Optimismus. In den 90ern war der Kälte Krieg gerade zu Ende, das neue Jahrtausend in greifbarer Nähe – und das spürte man auch in den Serien TNG/VOY/DS9.
    Bei ST: Enterprise war der Anfang noch fröhlich, aber dann ging die Stimmung bergab. Bei Picard bekomme ich beinahe Depressionen. Ich wünsche mir ein Star Trek, das Hoffnung und Mut macht und fasziniert, ähnlich wie The Orville. Die Serie Lower Decks hat immerhin Humor..

    Richtig, LAG ist das Zauberwort. Die Frage ist, wie wird es in Zukunft sein. Und nichts anderes habe ich geschrieben. Die Vergangenheit ist vorbei. Die Zukunft wird es erst zeigen. Tatsächlich kenne ich 12 Fans. Von denen finden 3 die Serie so lala, der Rest findet sie scheiße. Niemand, den ich kenne, findet sie gut (oder gottbewahre “sehr gut”). Ich will mal nicht hochrechnen, wie es dann für die zweite Staffel sein wird. Aber vielleicht bin ich ja in einem Negativ-Netzwerk gefangen. Vielleicht lebe ich auch in einem Paralleluniversum und ich habe eine ganz andere Serie gesehen… ;o) Allerdings, wenn… Weiterlesen »

    “Nun gibt es aber auch Stimmen, die sagen, dass Ihnen “Discovery” besser gefällt, jetzt wo sie “Picard” gesehen haben. Moment, wer sagt so was?” Ich zum Beispiel. Das heißt aber nicht, dass mir Discovery deshalb besonders gut gefällt. Es hatte aus meiner Sicht die besseren Momente. In die erste Staffel wurde einfach zu viel reingequetscht und die ersten Episoden der zweiten Staffel fand ich ganz gut, bis dann ab der Staffelmitte alle Handlungsstränge entglitten. Das Staffelfinale endete in einer Katastrophe. Davon mal abgesehen ist mir Burnham völlig unsympathisch. Zurück zum Thema. Ich freute mich auf Discovery. Für mich war es… Weiterlesen »

    Sehe ich ebenso. Es gäbe eine einzige Möglichkeit, wie ich weiter PICARD gucken würde: Picard stirbt ganz am Anfang einen heroischen Tod, ohne jedoch die Ereignisse aus der ersten Staffel zu erwähnen, so daß jeder entscheiden kann, ob es der Androide (Einbeziehung Staffel 1) oder die Legende selbst (Ignorierung Staffel 1) ist. Zu Ehren Picards wird ein neues Raumschiff auf seinen Namen getauft und nimmt Kurs auf ferne Welten. DANN würde ich der Serie eine zweite Chance geben.

    Zum Thema Lower Decks: Ich habe nicht den Eindruck, dass die Serie vorverurteilt wird. Die Kritik richtet sich ja gegen den Trailer und seinen Inhalt. Alkohol, Gewalt und ein eigentümlicher Humor. Aber Star-Trek-Fans sind ja auch nicht Zielgruppe dieser Produktion. Es ist wie bei einem Unternehmen. Es will neue Zielgruppen erschließen – und Bestandskunden sind die Deppen.

    @Steve: Also ich bin Star Trek Fan und fühle mich als Zielgruppe. Diese Serie hat ihren eigenen, aber zeitgemäßen Humor. Den mag man oder nicht. Diese Darstellung wäre, wen man sie ernst nimmt, ein “Sakrileg” im Star Trek Kosmos. Ist aber eben Humor.
    ich im Trailer gesehen habe, war ziemlich abgedreht. Schau ich mir mal an.

    Ich bin mit star trek in den späten Neunzigern groß geworden. angefangen hatte ich mit dir vorhin einen Star Trek Serie rundum Captain Kirk und Mister Spock. Schau mal an älterer Freund von mir gesagt hat dass die Serie echt cool ist und besonders witzig, und dennoch sogar ein paar nachdenkliche Töne anschlägt. Ich sollte mich aber nicht über die schlechten Effekte wundern sondern mich einfach drauf einlassen. das hat dazu geführt dass ich die serie und die Charaktere schnell der mein Herz geschlossen hatte. er hatte mit allen Punkten recht umso erfreuter war ich als er mir erzählte dass… Weiterlesen »

    Hey, Dominion, wenn dir die klassische Serie gefällt und Zeichentrick, versuch mal Star Trek Animated, falls noch nicht geschehen. Ist eine Fortsetzung von TOS und vom Stil her gleich, nur eben gezeichnet. Da die Episoden kürzer sind, wirkt sie etwas knackiger, machmal allerdings wünscht man sich längere Episoden.

    Hey danke für den Tipp 🙂 aber ich kenne die Serie. Einige Folgen gefallen mir, andere weniger…
    Lieb von dir das du mir den Tipp gegeben hast.

    Ich versuche stets offen zu sein für neues..
    Nun ja eigentlich gefiel mir alles von star trek.. lediglich DSC und PIC haben das ein wenig durchbrochen.. :-/ beide Serien haben Potenzial wird aber kaum genutzt…

    The Orville ist für mich eher eine Würdige Fortsetzung von star trek.. und zwar beide Staffeln

    Beste Grüße und bleib Gesund

    @ Alex F: Also deinen Anmerkungen zu den Filmen habe ich so ähnlich schon gelesen. Auf STD gehe ich nicht ein. Zu STP finde ich im Internet (bei schneller Suche): „..da ist bereits Staffel 2 in Planung und für die gibt es mehr Fördermittel. Die California Film Commission steuert über 20 Millionen US-Dollar bei…“ „..Staffel 2 ist sicher und bringt mehr alte Freunde zurück..“ „..Zunächst einmal bestätigt er nicht nur die Pläne für eine 3. Staffel des US-Senders CBS. Er stellt den Fans in Aussicht, die Serie soll noch mindestens zwei weitere Staffeln erhalten.“ „Auch für die zweite Staffel wurden… Weiterlesen »

    Abzuwarten bleibt, wie viele Leute noch einschalten. Ein Großteil der Fans, die die erste Staffel gesehen haben, werden die zweite nicht mehr verfolgen. Ich selbst habe die erste Staffel nur bis zum Ende geguckt, weil ich bis zuletzt Hoffnung hatte, daß alle offenen, sinnlosen und fehlerbehafteten Handlungsbögen durch einen unvorhersehbaren Kniff doch noch Sinn ergeben. Leider lag ich falsch und eine zweite Staffel wird es für mich nicht geben. Ich kenne viele Leute, und in verschiedenen Foren ist es ebenfalls ersichtlich, daß eine riesige Zuschauerschaft wegbrechen wird. Staffel 1 hatte nur den Vorteil des Neuen, aber das ist passé…

    @Alex1605 … auf offiziellen Websiten wird man da wenig finden, weil CBS nicht öffentlich über seine Probleme sprechen wird. Aber folgende Indizien deuten daraufhin. Star Trek Beyond blieb finanziell hinter den Erwartungen, deshalb bis heute kein Star Trek 4. Wäre die Reihe ein “Erfolg” gewesen, dann hätt Paramount hier schon längst nachgeschossen. Grund ist, dass sich Paramount von Star Trek ein Cost Income Ratio von 1:3 wünscht. Blockbusterfilme sind darauf ausgelegt, dass die Studies damit den Verlust anderer Filme kompensieren, daher wird generell eine hohe Rendite erwartet. Gemessen am Cost Income Ratio war Beyond unter den Erwartungen. Und wenn man… Weiterlesen »

    Ja, Alex Foster, der totale Einbruch beim Merchandising ist ein auch von Kurtzman-Jubelpersern nicht wegdiskutierbarer Indikator für die Unbeliebtheit der letzten Star-Trek-Iterationen. Es finden sich – verglichen mit TNG-Zeiten – kaum noch Lizenznehmer, die Spielzeug produzieren wollen. Obwohl Star Trek im TV so präsent ist wie seit den 1990ern nicht mehr ist es hinsichtlich der Beleibtheit und Relevanz im freien Fall begriffen. Quasi kein Mensch interessiert sich dafür und niemand kann ernsthaft glauben, dass ein ätzender Hauptcharakter wie Burnham jemals Meme-fähig ist wie die legendären Figuren Spock, Kirk oder Picard (der originale, nicht der neue, zauselige). Diese Argumentation, die Leute… Weiterlesen »

    STP Staffel 2 wird es geben wahrscheinlich genauso wie Staffel 3 da die Verträge schon gemacht wurden und ein Rückzug ein Verlustgeschäft wären. Allerdings wenn Staffel 2 eine Katastrophe wird könnte bei einer Kosten Nutzen Rechnung die Einstellung der Serie dabei rauskommen.

    Der Beitrag macht ein paar gute Beobachtungen. Ja, diesen Konservatismus bei Star Trek Fans eine neue Serie zunächst einmal nicht anzunehmen den gab es bereits von Anfang an. Es gab ihn bei TOS zu TNG, es gab in bei TNG zu DS9 und VOY und schließlich zu ENT. Ich hab allerdings eine These: Star Trek hat immer dann gut funktioniert und wurde von den Fans angenommen, wenn es eine Kontinuität zwischen den Serien gab, eine fortlaufende Geschichte. Ob eine Serie Kontinuität beweist, zeigt sich aber erst nach und nach. Und auch das ständige Fortschreiten in die Zukunft ist denke ich… Weiterlesen »

    @Alex F: “Star Trek hat immer dann gut funktioniert und wurde von den Fans angenommen, wenn es eine Kontinuität zwischen den Serien gab, eine fortlaufende Geschichte” Sehe ich bei TNG und VOY, nicht aber bei DS9. Auch wenn DS9 quasi im Zeitalter von TNG spielte, wurde es stark kritisiert und ich fand es anfangs sehr langweilig. DS9 hat erst viel später ein Renaissance erfahren. Ich seh das so: Star Trek hat gut funktioniert, wenn die Kontinuität auch hinsichtlich der Sterenenflottencrew + Raumschiff usw. gewahrt war. Wo hast du den deine eher pessimistischen Informationen hinsichtlich STD und STP her, in offiziellen… Weiterlesen »

    “Star Trek Picard wurde von Netflix erst gar nicht genommen.” -> Ich vermute aus einem einfachen Grund: Netflix hat ja schon eine Star-Trek-Serie im Programm. Sie hätten durch eine weitere Serie ihre Abozahlen kaum steigern können.

    STP kostete ja um die 8 Millionen Dollar pro Episode. Wo floss das Geld hin? Nicht in die Darstellung der Sternenflotten-Raumschiffe und nicht in die Sets. Man hat für die Brücke der Zhang He sogar ein Discovery-Set recycelt. Könnte es sein, dass da ein bisschen was querfinanziert wurde? Ach, amazon wird´s schon nicht merken, wenn wir was für Netflix-Discovery abzweigen …

    Erst mal danke, dieses „heiße“ Eisen anzufassen. Sind einige gute Gedanken drin. Ich bin als Kind mit TOS großgeworden (und Raumpatrouille), das waren meine Helden und haben mich für Astronomie begeistert. Insofern konnte ich anfangs mit TNG gar nichts anfangen, wollte das zuerst gar nicht sehen. Eben: Wo ist mein Kirk, wo ist mein Vulkanier?? Inzwischen ist TNG der Maßstab für „Sternencrew“ Star Trek für mich. Dennoch gab es dort einige Folgen, die eher Lückenfüller waren und die ich heute gar nicht mehr anschaue. Aber der Erfolg liegt an der starken Rolle von Capt Picard. DS9 fand ich anfangs richtig… Weiterlesen »

    Als “Schmankerl” vorab:
    Kritik der Zeitschrift Variety nach der ersten Folge von TOS (1966):
    „ Star Trek mit William Shatner und L. Nemoid:( tatsächlich falsch geschrieben): Star Trek wird nicht funktionieren. Ein unglaubliches langweiliges Durcheinander, schleppt sich eine lange Stunde dahin, ohne große Pause von der Gewalt, dem Töten, dem Hypnosekram und einem geschmacklosen, hässlichen Monster. William Shatner erscheint hölzern, Das Gleiche gilt für Leonard Nimoy.

    Kann den Punkten sehr gut zustimmen. Ist wie mit den Corona-Massnahmen. Es gibt ein paar, die hysterisch schreiben und Experten/Politik hören auf die. Aber vermutlich regen sich die Meisten langsam über die Panikmacherei auf. Interessant ist der Teil wegen der Kritik vorab an TNG. Das war mir gar nicht so bekannt. Ich wusste, dass es kritische Stimmen (Verriss) gab, aber bin davon ausgegangen, dass man dies nach dem ansehen der ersten Folgen gemacht hat. Wie ich an anderer Stelle schon mal erwähnt habe, denke ich, dass es mit der Erwartungshaltung zu tun hat, die so vielseitig ist, dass jeder Fan… Weiterlesen »

    Seh ich genauso. Jeder hat seine “Star Trek” Vorstellung und Dinge,die ihm da wichtig sind. Gibt’s die nicht, fällt es auch mir nur schwer, mit der Serie “warm” zu werden. Ich versuche auch nie zu vergessen, dass keine “ultamtive” Star Trek Wahrheit gibt. Letztendlich ist es auch (nur) eine Fernsehserie, die Umsätze und Quoten braucht. Roddenberry hatte Vorstellungen und Grundsätze, die aber oft an Quote oder Geld scheiterten.

    Ich sehe für mich die Situation teilweise anders. Zustimmen kann ich bei der Aussage, daß ST durch seine Raumschiffe und Stationen lebt, die heimlichen eigentlichen Stars. Mein Einstieg war TNG und ich fand die Serie schon immer gut. Gefreut habe ich mich anfangs nicht, da ich eher reingerutscht bin. Ab der 3. Staffel wurde ich dann Fan… TOS kannte ich, hab ich als Kind ab und an geguckt, lief aber eher unter “gehört eben dazu”. Aufgewertet und interessant wurde die Serie für mich seit der Verbesserung der Optik zum 40. Geburtstag. Seither liebe ich TOS (bin eben ein optischer Typ)… Weiterlesen »

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