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    StartLiteraturSuperhelden-BücherRezension: "Superman 11"

    Rezension: “Superman 11”

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    In unserer Review werfen wir einen Blick auf den neuen Superman-Band.

    Inhalt (Klappentext):

    Die Wahrheit über Superman verändert alles! Wie wird der Daily Planet und vor allem Perry White auf Supermans Enthüllung reagieren? Doch bevor Clark Kent Zeit hat, um über einen neuen Job nachzudenken, schlägt einer seiner größten Feinde zu! Sein Ziel: die Vernichtung der United Planets!

    Superman 11 (Panini)
    Superman #11

    Kritik

    Im elften Superman-Band geht es, wäre hätte es geahnt, um die weiteren Auswirkungen der großen Enthüllung. Zeichnungstechnisch ist man dabei auf gewohnt gutem Niveau. Die Bilder sind farbintensiv und lassen in den Hintergründen genug Raum, um alle Details zu erkennen (netter Fanservice am Rande, auch Harley Quinn ist inzwischen bei den Guten). Und auch die Gesichtszüge der Charaktere lassen keine Wünsche offen und transportieren genug Emotionen.

    In der Handlung ist man von der Reaktion der Bösewichte noch weit entfernt. In sehr emotionalen Szenen diskutieren Supermans Freunde und Chefs, wie es weitergehen soll. Das endet sehr schön im Feuern und Wiederanstellen von Clark. Aber auch sonst kommen die üblichen Moralapostel zum Vorschein. Wird Superman jetzt verklagt? Ist es richtig, dass der Daily Planet damit Superman-exklusiv ist? Das sind alles sehr schöne und schicke Überlegungen und allein schon deswegen lohnt sich ein Blick. Hier versucht man sich eben nicht in typischer Schwarz-Weiß-Malerei.

    An dieser Front wird es spannend bleiben zu sehen, was sich hie weiter entwickelt. Doch so ganz ohne Bösewicht kommt auch diese Geschichte nicht aus und so greift der (neue) Mongul einen Planeten der United Planets an, wobei Supie zu Hilfe eilt. Und damit wird gleich die nächste Diskussion ausgelöst, denn Superman als menschlicher Vertreter wird nicht von allen für gut befunden. Alles in allem bleibt es also spannend an dieser Front.

    Fazit

    Moralische Fragen und sehr emotionale Charakterszenen, dazu ein bisschen Action. Was will man mehr? So sehen gelungene Superman-Bände aus, deswegen gibt es hier auch wenig zu meckern.

    4.5 out of 5 stars (4,5 / 5)
    Information: Ein Exemplar dieser Ausgabe wurde dem Autor vom Verlag zum Zwecke der Rezension kostenlos überlassen.

    Quick-Infos

    Autor: Brian Michael Bendis
    Zeichner: Ivan Reis, Joe Prado, Danny Miki, Julio Ferreira
    Originaltitel: Superman 19, 20
    Jahr der Veröffentlichung (Original): 2020
    Übersetzer: Christian Heiss
    Seitenanzahl: 60
    Preis: 4,99.- Euro
    Verlag: Panini
    Thomas Götz
    Thomas Götz
    Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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