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    Rezension: “Star Wars 84 – The High Republic: Das Ende der Jedi 3”

    Ausgabe 84 der Monatsreihe bei uns im Review

    Deutscher TitelStar Wars 84 - The High Republic: Das Ende der Jedi 3
    OriginaltitelStar Wars 84 - The High Republic 14, 15
    Buchautor(en)Cavan Scott, Ario Anindito
    ÜbersetzerMichael Nagula
    VerlagPanini
    Umfang (Seiten)56
    Preis4,99 Euro
    VerfügbarkeitRegulär erhältlich
    Veröffentlichungsjahr2022

    Ausgabe 84 der Monatsreihe bei uns im Review.

    Inhalt (Klappentext)

    Das vorerst große Finale in der Hohen Republik! Die Befehle des Rates missachtend, verfolgt Jedi-Meisterin Avar Kriss die berüchtigte Lourna Dee bis in die Tiefen des Niemandsraumes.

    Kritik

    Mit dem vorliegenden Band endet quasi die erste Phase der Hohen Republik, daher sei an dieser Stelle eine Warnung ausgesprochen: Lest unbedingt alle bisher erschienenen Bücher und Comics, wenn euch die Ära interessiert. Denn mit dem finalen Schlusspunkt, der hier gesetzt wird, endet das Ganze mit einem kleinen Schock (den man sich aber wie immer im Internet schon hat spoilern lassen können). Ärgerlich ist an der Stelle sicherlich, das immer noch einige Bücher vor allem seitens Blanvalet ausstehen, was heutzutage eigentlich ein No-Go ist. Aber darüber redeten wir ja schon im letzten Review.

    Jedenfalls spielen alle anderen Publikationen vor dieser und auch nochmal an dieser Stelle eine zweite Warnung: In dieser Review wird es zu Spoilern kommen, daher weiterlesen auf eigene Gefahr!

    Doch nun ans Eingemachte: Zeichnungstechnisch befinden wir uns auf dem Niveau der vorherigen Bände und das ist durchaus gut, wobei ich sogar den Eindruck habe, es ist ein Stück weit besser geworden und kommt durchaus an andere Reihen wie “Vader” ran. Jedenfalls sind die Charaktere gut getroffen und man kann in den Mimiken immer auch Emotionen ablesen. Zusätzlich können sich auch die Hintergründe sehen lassen und man kann immer alle Details erkennen.

    Was die Story angeht, so werden hier einige Register gezogen. Zum einen wird natürlich die Szene aus dem letzten Band aufgelöst. Dort standen wir ja zuletzt mit einem “Tut sie es, oder tut sie es nicht?” im Raum. Und ja, es ist natürlich etwas vorhersehbar das sie, wenn auch mit leichtem Schupser, nicht zur Waffe greift. Wer? Die Rede ist von Avar Kriss, der Marshallin von Starlight. Das die Dame noch weitere Dämonen plagen, wird im weiteren Verlauf deutlich und verspricht, für die nächsten Teile, zu einer spannenden Ausgangslage zu werden. Dementsprechend darf sie auch überleben, wobei das an der Stelle gar nicht so sicher war, springt doch doch auch ein anderer seit dem Start bekannter Charakter über die Klippe.

    Wobei man das nur unter Vorbehalt sagen muss, denn es ist Science Fiction und da kommen die totgeglaubten immer wieder. Andererseits musste man den Charakter, der sich ja anhand der Ereignisse eine tödliche Krankheit zugezogen hatte, irgendwie rausschreiben. Übrigens hat auch Lourna Dee hier einen durchaus starken Auftritt und auch hier kann es bei den Nihil durchaus noch spannend werden.

    Doch kommen wir zurück zur Ausgangslage und zum großen Schock. Also, hier wirklich letzte Chance mit dem Lesen aufzuhören! Nein? Na gut.

    Denn die Starlight Station wird zerstört, was durchaus eindrucksvoll in Szene gesetzt ist – zumindest, was den Absturz und die Evakuierung angeht. Die eigentlich Zerstörung ist da eher etwas unspektakulär (und würde sich in einer Serie sicher gut machen!). Was genau passiert ist, erfährt man hier allerdings nicht, hier werden hoffentlich einige der bald noch erscheinenden Bücher, die die Phase 1 abschließen, mehr Einblick geben. Und auch wenn man es vielleicht schon vorher mitbekommen hatte, so ist diese Szene (bzw. die Szenen) mit die Stärksten in der vorliegenden Geschichte. Und ja, hier darf man durchaus gespannt sein, was hier noch kommt.

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    Dieser Band wartet mit einigen Schockeffekten auf, die auch wirklich gut funktionieren. Selbst charakterlich kann man, trotz einiger Vorhersehbarkeit, noch punkten. Allerdings sollte man bis hierhin alle erschienenen Publikationen gelesen haben, um den vollen "Impact" noch besser zu spüren. Trotzdem, für alle Fans der High Republic-Ära bleibt der Band ein Muss.

    REVIEW OVERVIEW

    Bewertung
    Thomas Götz
    Thomas Götz
    Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.
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    Rezension: "Star Wars 84 - The High Republic: Das Ende der Jedi 3"Dieser Band wartet mit einigen Schockeffekten auf, die auch wirklich gut funktionieren. Selbst charakterlich kann man, trotz einiger Vorhersehbarkeit, noch punkten. Allerdings sollte man bis hierhin alle erschienenen Publikationen gelesen haben, um den vollen "Impact" noch besser zu spüren. Trotzdem, für alle Fans der High Republic-Ära bleibt der Band ein Muss.

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