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    Rezension: “Star Wars 85 – The High Republic: Das Auge des Sturms 1”

    Der Epilog zur ersten Phase bei uns im Review.

    Deutscher TitelStar Wars 85 - The High Republic: Das Ende der Jedi 5
    OriginaltitelStar Wars - The High Republic: Eye of the Storm 1, Darth Vader 16
    Buchautor(en)Charles Soule
    ÜbersetzerMichael Nagula
    VerlagPanini
    Umfang (Seiten)56
    Preis4,99 Euro
    VerfügbarkeitRegulär erhältlich
    Veröffentlichungsjahr2022

    Der Epilog zur ersten Phase bei uns im Review.

    Inhalt (Klappentext)

    Die Hohe Republik ist abgeschlossen. Nun ja, fast: Denn in Ausgabe 85 (und 86) präsentieren wir mit Die Hohe Republik: Das Auge des Sturms noch einen zweiteiligen, spannenden Epilog. Und: Der dunkle Lord der Sith ist zurück!

    Kritik

    Mit der inzwischen 85.Ausgabe liegt der Epilog zur ersten Phase der Hohen Republik vor, aber auch eine Vader-Geschichte zur Zeit nach dem Krieg der Kopfgeldjäger. Zeichnungstechnisch ist man hier auf gewohnt gutem Niveau unterwegs. Zwar wirkt es stellenweise nicht ganz so detailliert, aber das sind nur leichte Abzüge in der B-Note. Was die Charaktere und Hintergründe angeht, kann man eigentlich nicht meckern und erhält weiterhin hohen Detailgrad serviert.

    Wie erwähnt sind zwei Handlungen in diesem Heft vorzufinden, wobei die Vader-Story die Schwächere ist. Diese ist eingebettet in das Folgeevent zum erwähnten Krieg, nämlich Crimson Dawn. Allerdings ist die hier gezeigte Geschichte eher etwas 0815. Vader und Ochi (der ja eigentlich für Crimson Dawn arbeitet, was aber niemand weiß) suchen sich Söldner für den Kampf.

    Das kennt man so ähnlich schon aus Episode V (nur dort eben mit Kopfgeldjägern), wobei hier eben eine Reihe von Aliens präsentiert werden, die schon aktiv gegen Crimson Dawn vorgehen und die eben von Vader zwangsrekrutiert werden. Da man diese aber noch nie zuvor gesehen hat, fällt eine Identifikation eben schwer. Hier müssen die nachfolgenden Bände ordentlich nachbessern, wenn sie nicht mehr als nur Kanonenfutter sein sollen (dann hätte man sich das Ganze aber auch sparen können).

    Die erste Geschichte punktet hier schon mehr und obwohl es ein Epilog zur ersten Phase der Hohen Republik ist, spielt die Geschichte vorher. Man erhält nämlich endlich Einblicke in den Oberbösewicht Marchion Ro und aus welchem Volk er stammt. Dies sind die neu geschaffenen Evereni. Bislang war Ros Spezies ja geheim. Die Evereni sind ein Volk, das sich ebenfalls selbst ausgelöscht hat (auch wenn man das genaue Datum nicht erfährt, eine Schande für Chronisten). Und auf der galaktischen Bühne konnten sie sich nicht behaupten, daher arbeiten sie im Verborgenen.

    Hier wird geschickt quasi die Entstehungsgeschichte von Ro und den Nihil erzählt, wobei man sich noch genug Sachen für später offen lässt, aber auch mit dem bereits gezeigtem Material in Einklang steht. Das reicht bis hin zu Ros Aufstieg und macht durchaus Lust auf mehr. Man muss immerhin attestieren, das sich die Hohe Republik zum Ende der Ersten Phase durchaus gemacht hat.

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    Die Vader-Story ist eher ein „Ferner liefen“, wobei man sich hier die ganzen Winkelzüge der Story erst erschließen kann, wenn man die zugehörigen Sonderbände kennt. Zwar muss man auch von der Hohen Republik einen Großteil kennen, um auch hier das volle Erlebnis zu haben, die Geschichte von Marchion Ro punktet dann aber mit einer guten Verquickung mit eben diesem Rest.

    REVIEW OVERVIEW

    Bewertung
    Thomas Götz
    Thomas Götz
    Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.
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    Rezension: "Star Wars 85 - The High Republic: Das Auge des Sturms 1"Die Vader-Story ist eher ein „Ferner liefen“, wobei man sich hier die ganzen Winkelzüge der Story erst erschließen kann, wenn man die zugehörigen Sonderbände kennt. Zwar muss man auch von der Hohen Republik einen Großteil kennen, um auch hier das volle Erlebnis zu haben, die Geschichte von Marchion Ro punktet dann aber mit einer guten Verquickung mit eben diesem Rest.

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