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StartLiteraturRezension: "Das zerbrochene Reich des Ardor Benn"

Rezension: “Das zerbrochene Reich des Ardor Benn”

Deutscher TitelDas zerbrochene Reich des Ardor Benn
OriginaltitelThe Shattered Realm of Ardor Benn
Buchautor(en)Tyler Whitesides
ÜbersetzerBastian Ludwig
VerlagPanini
Umfang (Seiten)750
Preis20
VerfügbarkeitRegulär erhältlich
Veröffentlichungsjahr2019
ISBN978-3833243325

Der zweite Band des Meisters von List und Tücke.

Inhalt (Klappentext)

Ardor Benn hat die Zivilisation vor der sicheren Auslöschung bewahrt. Aber zu welchem Preis? Krieg brandet über das Reich hinweg, das rechtmäßige Königsgeschlecht wurde ausgelöscht und ein falscher Herrscher hat die Krone an sich gerissen. Doch dann erfährt Ard etwas, das die Karten neu mischen könnte: Ist der wahre Thronfolger vielleicht doch noch am Leben? Sein Kampf um die Einheit des Reiches führt den Meister von List und Tücke und seine Freunde in die geheimsten Winkel der Unterwelt, auf die wilde Drachensinsel Pekal, bis auf den Grund des Meeres und auf die Spur einer verloren geglaubten Liebe. Erneut muss Ardor Benn unter Beweis stellen, dass er sich selbst in den aussichtslosesten Momenten auf seinen legendären Verstand verlassen kann. Denn sollte er ihn diesmal im Stich lassen, steht Ards Welt erneut vor dem völligen Ruin.

Kritik

Rezension: "Das zerbrochene Reich des Ardor Benn" 1

Der zweite Ardor Benn-Band springt zwei Jahre vorwärts. Nach dem unser Gauner ja quasi die Welt gerettet hatte, kam ein anderer König an die Macht, der aber sogleich von seinem Nachfolger ermordet wird. Das hat aber einigen der anderen Inselreiche nicht gefallen, die deswegen einen Krieg angezettelt haben. Diesmal geht es aber nicht wirklich um das Retten der Welt – wobei, am Ende irgendwie schon – sondern um das Aufdecken einer Geheimgesellschaft, die im Hintergrund die Fäden zieht. Ähnlichkeiten zu den Illuminaten sind da natürlich garantiert.

Und in diese Situation kommt unser Meister von List und Tücke diesmal wieder recht zufällig und das gleich zu Beginn der Geschichte. Diesmal klappt der Einstieg aber besser als noch in Teil Eins, was auch daran liegt, das man die Charaktere inzwischen schon kennt und man sich gleich heimisch fühlt. In seiner unnachahmlichen und leicht witzigen Art ist man aber sofort wieder am Ball und auch Quarrah stößt zu Beginn wieder mit dazu. Damit ähnelt der Einstieg zwar dem des ersten Bandes und man kann sich zurecht fragen, warum man Quarrah zunächst rausgeschrieben hat, wenn sie hier dann doch wieder auftaucht, aber das sind eher Kleinigkeiten, die nicht wirklich stören. Denn irgendwie will man die alte Gang ja auch wieder vereint sehen.

Und das funktioniert wieder außerordentlich gut. Vor allem auf Charakterebene werden wieder exzellente Szenen ausgepackt, die unsere Helden im Laufe der Geschichte voran bringen. Diese Szenen sind es dann auch, die einen Großteil der Story zu tragen vermögen. Es mag hier und da einige Längen geben, aber das ist im Großen und Ganzen verschmerzbar. Vor allem gegen Ende gibt es, mitten in der Action, eine Szene, in der sich die Helden ihr Herz ausschütten. Dabei wird deutlich gemacht, wie weit jeder der Charaktere bereits gekommen ist auf seiner Reise – und gerade deswegen funktionieren diese Szenen auch so gut.

Doch auch die Handlung kann sich sehen lassen, denn neben den guten Charakterszenen gibt es auch wieder gutes World Building zu bestaunen. Nicht nur das die der Reihe ureigene Mythologie beständig erweitert wird, da gibt es sogar die ein oder andere überraschende Wendung. So sind die Bösewichte etwa maskiert und die Enthüllung des Big Bad am Ende ist z.B. so einer, den ich erst zwei Seiten, bevor er geschah, so wirklich kommen sah. Hinzu kommen weitere Enthüllungen über die Welt, die aber immer nachvollziehbar bleiben. Ihr merkt schon, bis hierhin wurde ganz allgemein und ohne den geringsten Spoiler geschrieben, und das hat dieses Buch auch verdient.

Die Story mit ihren Wendungen und die schön beschriebene Welt sollte man einfach für sich erleben. Im Gegenzug zum ersten Band endet dieser hier mit einem (kleineren) Cliffhanger – wohl auch, weil klar war, das es einen dritten geben wird.

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Es ist gut zu sehen, das der zweite Ardor-Band dem ersten in nichts nahesteht. Ein paar Längen täuschen nicht darüber hinweg, das man es mit einem der besten Fantasy-Romane der letzten Zeit zu tun hat, der sich hinter Größen wie etwa „Powder Mage“ nicht zu verstecken braucht. Unbedingt lesen!

Bewertungsübersicht

Bewertung
Thomas Götz
Thomas Götz
Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.
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Es ist gut zu sehen, das der zweite Ardor-Band dem ersten in nichts nahesteht. Ein paar Längen täuschen nicht darüber hinweg, das man es mit einem der besten Fantasy-Romane der letzten Zeit zu tun hat, der sich hinter Größen wie etwa „Powder Mage“ nicht zu verstecken braucht. Unbedingt lesen!Rezension: "Das zerbrochene Reich des Ardor Benn"
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