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Rezension: “She-Hulk 3: Mit harten Bandagen”

Deutscher TitelShe-Hulk 3: Mit harten Bandagen
OriginaltitelShe-Hulk 11-15
Buchautor(en)Rainbow Rowell
ÜbersetzerCarolin Hidalgo
VerlagPanini
Umfang (Seiten)131
Preis16
VerfügbarkeitRegulär erhältlich
Veröffentlichungsjahr2022
ISBN978-3741636530

Der dritte Band von She-Hulk bringt wieder etwas Wirbel in die Beziehung. Wir wirbeln die Review auf.

Inhalt (Klappentext)

WER STIEHLT SHE-HULKS HERZ? Jennifer Walters ist eine Anwältin, die Heldin She-Hulk und Mitbegründerin vom Fight Club für Superwesen! Während ihre Beziehung mit Jack of Hearts zwischen romantisch und kompliziert pendelt, hilft Jen den Fantastic Four beim Bewachen eines geheimen Labors. Der mysteriöse neue Superdieb, der es auszurauben versucht, kann nicht nur mit She-Hulks Kraft mithalten, sondern verdreht ihr auch noch den Kopf.

Kritik

Der dritte neue She-Hulk-Band zeigt uns Jen wieder in unmöglichen Situationen. Was die Zeichnungen angeht, wirken die nicht ganz so plastisch, wie andere Superheldencomics und sind einen Tick mehr comichafter. Schlecht sind sie aber nicht und man gewöhnt sich schnell daran. Zudem werden die Emotionen der Charaktere gut rübergebracht und selbst in den (wenigen) Actionszenen gibt es immer alle Details zu sehen.

Auch storytechnisch kann sich der Band sehen lassen. So wird sich hier wieder auf Jen als Charakter konzentriert und an ihren Zweifeln und Ängsten gearbeitet. Das ist dann gepaart mit humorigen Szenen, was man schon kennt, was aber auch hier wieder eine echt gute Mischung ist. Vor allem Szenen wie das Treffen des Buchclubs sind hier ein echtes Highlight, kommt doch auch die Heldenriege um die Defenders exzessiv zum Einsatz. Die kennen die deutschen Zuschauer wohl am ehesten aus den Netflix-Serien. Obwohl es eher Cameos sind, machen sie auch hier unglaublich Spaß.

Die wahre Dynamik kommt aber natürlich von der Interaktion von Jen und dem neuen Schurken Scoundrel. Der ist genau genommen ein Dieb, macht Jen aber Avancen. Und ja, man spürt es förmlich auf den Seiten knistern, denn eigentlich hat Jen ja gerade einen Freund. Dabei wird man als Leser genauso hin- und hergerissen wie sie. Denn Nicolas ist recht sympathisch, nur um im nächsten Moment alles wieder umzuwerfen. Tollpatschigkeit oder Kalkül? Und wohin wird das mit Jen noch führen?

Die ganze Szenerie zwischen den beiden lebt von solchen Szenen, die selbstredend das nächste Highlight des Bandes sind. Das gipfelt in einer netten Schlusssequenz, die Jens Entscheidung zementiert und gerade deswegen erneut sehr gut funktioniert. Daher gibt es an diesem Band zusammengefasst erstaunlich wenig auszusetzen, denn die Geschichte kann von vorne bis hinten halten, was sie verspricht.

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Ein rundum gelungener Band, der Jens Charakterentwicklung vorantreibt, durch Witze aufgelockert wird und auch sonst immer genau charmant den Punkt trifft, auf den es auch dem Leser ankommt. Da können nicht nur Fans bedenkenlos zugreifen.

Bewertungsübersicht

Bewertung
Thomas Götz
Thomas Götz
Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.
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Ein rundum gelungener Band, der Jens Charakterentwicklung vorantreibt, durch Witze aufgelockert wird und auch sonst immer genau charmant den Punkt trifft, auf den es auch dem Leser ankommt. Da können nicht nur Fans bedenkenlos zugreifen.Rezension: "She-Hulk 3: Mit harten Bandagen"
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