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Rezension: “Blade Runner Origins – Produkte”

Deutscher TitelBlade Runner Origins - Produkte
OriginaltitelBlade Runner Origins - Products
Buchautor(en)K.Perkins
ÜbersetzerBernd Kronsbein
VerlagPanini
Umfang (Seiten)120
Preis15
VerfügbarkeitRegulär erhältlich
Veröffentlichungsjahr2021
ISBN978-3741638244

Ein weiterer Blade Runner-Band ist auf unserem Review-Tisch gelandet.

Inhalt (Klappentext)

LOS ANGELES, 2009 Als eine Wissenschaftlerin der Tyrell Corporation, die an einem experimentellen neuen Replikantenmodell arbeitete, tot in ihrem Labor aufgefunden wird – scheinbar Selbstmord -, wird LAPD-Detective Cal Moreaux mit dem Fall beauftragt. Entschlossen, die Wahrheit hinter dem vermeintlichen Routinefall herauszufinden, stößt er auf eine tödliche Verschwörung innerhalb der Tyrell Corporation …

Kritik

Ein Blade Runner Origins Comic stellt, wie könnte es bei dem Namen anders sein, die Vorgeschichte dar. Zeichnungstechnisch wirken die Charaktere und Hintergründe hier etwas kantiger und rauer. Das unterstützt natürlich die Welt, die hier etwas brutaler und dunkler dargestellt ist. Auf der anderen Seite sind vor allem die vielen dunklen Hintergründe aber fast schon wieder zuviel des Guten. Zwar kann man immer nahezu alle Details erkennen, man kommt sich aber stellenweise wirklich wie in einem dunklen Korridor vor.

Handlungstechnisch sind wir im Jahr 2009, also einer Zeit, die in der realen Welt längst vorbei ist. Bei Blade Runner geht es aber um Replikanten-Prototypen und scheinbar ist einer ausgebrochen und mordet sich wild durch die Stadt. Detective Cal ist hier unser Held, der natürlich eine etwas dunklere Vergangenheit als Soldat hat. Obwohl er aber einem gewissen Kodex folgt, versucht er durch die Bank weg das Richtige zu tun (und wer ahnt, wo das hinführt, der liegt gar nicht mal so falsch). Charakterlich gibt es die ein oder andere Wendung, die sich durchaus sehen lassen kann.

Vor allem spielen Replikanten hier, wenn man genau hinschaut, eine eher untergeordnete Rolle. Es geht hier eher um Bewusstseinstransfers in künstliche Körper und damit eine einfache Art der Geschlechterumwandlung. In gewisser Weise geht man damit sogar mit der Zeit, was durchaus zu gefallen weiß.

Die weitere Story um Verschwörungen, korrupte Cops und Konzernchefs, läuft zwar etwas in geregelten Bahnen, macht aber irgendwie trotzdem Spaß. Zumindest soweit, dass man sich am Ende fragen kann, wer denn nun die Oberhand hat in dem Reigen um den Replikanten. Das wird man aber in dieser Geschichte nicht mehr erfahren, denn diese endet mit einem Cliffhanger.

Must Read

Eine durchaus interessante Geschichte, die zwar stellenweise vorhersehbar verläuft, aber dennoch spannend zu bleiben vermag. Wer sich für die Welt interessiert, der kann hier also kaum etwas falsch machen.

Bewertungsübersicht

Bewertung
Thomas Götz
Thomas Götz
Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.
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Eine durchaus interessante Geschichte, die zwar stellenweise vorhersehbar verläuft, aber dennoch spannend zu bleiben vermag. Wer sich für die Welt interessiert, der kann hier also kaum etwas falsch machen.Rezension: "Blade Runner Origins - Produkte"
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