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Rezension: “Star Wars – Der Aufstieg Skywalkers”

Deutscher Titel:
Der Aufstieg Skywalkers
Originaltitel:
The Rise of Skaywalker 1-5
Buchautor(en):
Jody Houser
Übersetzer:
Gunther Nickel
Verlag:
Panini
Umfang (Seiten):
128
Preis:
17
Veröffentlichungsjahr:
2025
ISBN:
978-3-7416-4323-1

Der Comic zu Episode IX ließ lange auf sich warten, liegt aber nun endlich vor.

Inhalt (Klappentext)

Eine neue, alte Bedrohung könnte die gesamte Galaxis ins Chaos stürzen: Der Imperator lebt und erteilt Kylo Ren, dem Obersten Anführer der Ersten Ordnung, den Auftrag, die Jedi-Schülerin Rey zu töten und die Galaxis mit einer unbesiegbaren Flotte zu unterwerfen. Während der Widerstand sich auf die letzte große Schlacht vorbereitet, ringt Rey mit ihrem Schicksal und mit der Wahrheit über ihre Herkunft. Alte Helden und neue Gefährten müssen gemeinsam entscheiden, ob das Licht der Hoffnung für immer erlischt – oder heller brennt als je zuvor. Der offizielle Comic zum finalen Film der Skywalker-Saga!

Kritik

Dank der Corona-Pandemie wurde der Comic zum “Aufstieg Skywalkers” immer wieder verschoben. Nun endlich wurde diese Lücke geschlossen und die Geschichte liegt auch auf Deutsch vor. Zeichnungstechnisch brauchen wir uns an der Stelle nicht beschweren, denn die Panels und Charaktere wirken sehr detailliert, man kann immer die Gefühle der Protagonisten erkennen und auch die Kampfszenen sind schön hell und übersichtlich.

Was die Story angeht, so verläuft diese natürlich in den gewohnten Bahnen. Da ist es natürlich schwer, gerade wenn der Comic nur fünf statt der üblichen sechs Ausgaben hat, viel hinzuzufügen. Dementsprechend gibt es im vorliegenden Band auch keine großen neuen Szenen zu bestaunen. Aber… und das muss man an dieser Stelle einfach lobend erwähnen: Es gibt ein paar Szenen-Erweiterungen, die einiges besser erklären und ein paar grobe Filmfehler, wenn nicht ausbessern, so zumindest abfedern.

Klar, ein “Somehow Palpatine returned” wird auch hier nicht weggewischt (und ist auch schon ein bekanntes Meme), aber es gibt hier zumindest ein zusätzliches Panl (bzw. Sprechblase), die kurz die geheimen Sith-Klontechniken erwähnt. Auch später, etwa wenn Rey trainiert, werden Szenen aus der Vergangenheit eingeblendet und mit der Szenerie verschmolzen, was alles etwas homogener macht. Hier wird auch schon Reys Vision mit dem roten Doppellichtschwert gezeigt. Die kommt zwar später auch nochmal, wird aber so schonmal gut vorbereitet. Diese Szenen wiederholen sich im weiteren Verlauf des Bandes, etwa wenn C-3PO sich verabschiedet und man im Comic auch nochmal Han und Ben zeigt – in gedruckter Form geht das halt einfacher als im Film.

Das fügt ein Nostalgieelement hinzu, dass den Band deutlich aufwertet. Aber auch weitere Erweiterungen sind da. So wird etwa Rose und ihre neue Aufgabe gezeigt, was erklärt, warum sie keine größere Rolle spielt. Hier darf sie dann auch noch erklären, wie Palpatine versteckt seine Flotte bauen konnte, etwas, das im Film komplett fehlt. In Ermangelung der Anwesenheit der Helden darf sich auch Leia hier noch von Maz verabschieden, was ausgebauter als im Film daher kommt. Und Leia erscheint ihrem Sohn noch als Machtgeist. Klar, das konnte man im Film, wegen Carrie Fishers Tod, nicht bringen und geht hier logischerweise einfacher, ist aber trotzdem ein guter Bonus-Moment. Auch erklärt wird, wie Rey ihre Fähigkeiten erweitern und etwa Lukes Lichtschwert reparieren konnte.

Demgegenüber wurden auch kleinere Sachen, wie die Ritter von Ren, komplett ausgelassen, was aber kaum auffällt, da sie der Geschichte kein entscheidendes Moment hinzufügen. Der Rest der Handlung bleibt dabei gleich, wobei man auch hier wieder das Medium nutzt und am Ende etwa die Geister der anderen Jedi alle hinter Rey auftauchen lässt, während man im Film nur Zitate aus früheren Filmen reingeschnitten hat. Dies rundet den Band ganz gut ab und entschärft z.B. auch die vieldiskutierte Kussszene etwas. Wäre das alles so im Film geblieben, wäre der zwar nicht grundlegend besser, aber zumindest nicht mehr ganz so schlecht.


Bewertung

Der Comic folgt zwar grundlegend der Geschichte des Films, hat aber die nötigen Straffungen, welche die Handlung braucht. Hinzu kommen ein paar Szenen-Erweiterungen, die viele der am Film bemängelten Punkte erklären. Eigentlich wäre die Filmhandlung eher auf dem Niveau drei Sterne, aber da sie sich bemüht haben, einige der Fehler auszumerzen und auch schöne Nostalgieelemente eingebaut haben, gibt es eine Aufwertung auf vier. Man muss es an der Stelle halt klar sagen: Der Comic ist der bessere Film.

Bewertungsübersicht

Bewertung
Thomas Götz
Seitdem er 1985 zum Ersten Mal Episode IV sah und ausrief "Aber das heisst doch, Vader ist Lukes Vater" ist Tom der Science Fiction verfallen. Star Trek Fan wurde er, wie viele seiner Kollegen, 1990 mit "The Next Generation" in Deutschland. Seine ersten Buchrezensionen zu Star Trek Büchern erschienen schon 1995 im Alter von 16 Jahren im Star Trek Fanclub. Seit 2006 schreibt er auch Online Rezensionen (ab 2009 Trekzone-Exklusiv) und hat kürzlich seine 2000.Rezension veröffentlicht.

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Der Comic folgt zwar grundlegend der Geschichte des Films, hat aber die nötigen Straffungen, welche die Handlung braucht. Hinzu kommen ein paar Szenen-Erweiterungen, die viele der am Film bemängelten Punkte erklären. Eigentlich wäre die Filmhandlung eher auf dem Niveau drei Sterne, aber da sie sich bemüht haben, einige der Fehler auszumerzen und auch schöne Nostalgieelemente eingebaut haben, gibt es eine Aufwertung auf vier. Man muss es an der Stelle halt klar sagen: Der Comic ist der bessere Film.Rezension: "Star Wars - Der Aufstieg Skywalkers"
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