Im dritten Teil geht es um einen echt krassen Fall…
Herr Der Ringe
Ab und an werden auch Kleinigkeiten eingeschoben, vor allem Sachen, die sich in unter einer Stunde abhandeln lassen.
So etwa das Herr der Ringe-Spiel von Ravensburger. Das wird in einem Buch als Spielfeldplan gespielt, während man die bekannten Figuren durch die Handlung aus den Filmen bewegt. Dabei tauchen immer wieder Orks, Ringgeister oder eben die anderen Monster auf, die man so aus Herr der Ringe (den Filmen) kennt.
So gilt es, bestimmte Aufgaben in bestimmter Reihenfolge zu erfüllen, während man seine Figuren bewegt und für bestimmte Aktionen oder Aufgaben mit seinen Handkarten bezahlt. Das funktioniert erstaunlich gut und flott – und ist auch erstaunlich einfach. Klar, manchmal war es knapp und in den Minen von Moria haben wir sogar einmal verloren, im Großen und Ganzen sollte das Spiel aber ein einfacher Durchmarsch werden.
Eine Partie dauert dabei selten länger als 45-60 Minuten, so dass es eindeutig das Spiel für zwischendurch ist. Etwas schade ist auch, dass sich die meisten “Einsätze” auf Szenen aus dem ersten Film beschränken und Teil 2 und 3 eher kleinere Räume einnehmen. Aber gut, da gab es ja auch weniger Schlachten.
Krasser Fall
Und da ist er. Gut, eigentlich ist es ein Kinderspiel, aber ein durchaus Gutes.
Es werden hier mehrere Wasserfälle aufgestellt, die mit einem Gewicht am Tischrand “befestigt” werden. Nun zieht man immer Gegenstände aus den Booten in dem Versuch, die Gegner zum “Absturz” zu bewegen. Denn je mehr man aus einem Boot herausholt, desto schneller zieht es selbiges auf den Abgrund und die Tischkante zu – eben den Wasserfall samt Auffangnetz.
Das Spiel ist schnell gespielt (das erwartet man ja auch von einem Kinderspiel) und eignet sich daher auch für repetitive Zwecke. Der Aufbau mit dem Gelände, in dem Fall die Wasserfälle, macht Spaß (und wird in späteren Teilen noch wichtig sein) und es ist ein schönes kleines kurzweiliges Spiel.
Schnappt Hubi (Reise- und Vollversion)
Auch Schnappt Hubi ist ein Kinderspiel, das wir vor allem im letzten Urlaub mit der McDonalds-Reiseversion gespielt haben, die schon recht interessant war, mit den einzelnen Mauerstücken, die nur von bestimmten Figuren durchquert werden können.
In der Vollversion kommt nun Light & Sound zum Einsatz, da es eben Hubi ist, der hier erzählt, erklärt und die Spieler durch sein Haus leitet. Dabei kann man sich von den Tieren Tipps holen, während man die magischen Türen finden muss. Erst dann kann man Hubi einkreisen und schnappen.
Auch das Spiel ist in wenigen Minuten fertig, und eignet sich perfekt zum repetitiven Spielen. Allerdings, nach mehrmaligem Spielen nervt Hubi irgendwann, vor allem, da ständig die gleichen Floskeln wiederholt werden. Manchmal kann man abkürzen, meist aber nicht. Für Kinderspaß sicher okay, Erwachsene hören sich das Gerede aber höchstens zweimal an.
Schön auch: man kann den Schwierigkeitsgrad variieren und Tipps nahezu ausschalten, was immerhin einen kleinen Boost bringt (auch wenn es nicht wirklich “schwer” ist).





